Bericht Full Self-Driving (Supervised) Probefahrt: Tesla fährt nur mit Kameras souverän autonom

Kadett_Pirx schrieb:
Naja, da gibts ganz andere Maschen an der Börse, die verfolgt werden müssten - und die einzelnen Aktienbesitzer könnten auch locker verkaufen, zumal die Konkurrenz ja immer größer wird (weswegen Tesla wohl andere Märkte im Visier hat... wo sie auch wieder die gleiche Masche abziehen), aber prinzpiell ist da schon was dran imo.
Ich frage mich allerdings auch, wie man als Journalist den Artikel so bringen kann.



anscheinend gibt es doch aber 3, wenn auch unterschiedliche, Frontkameras?

Was soll er den sonst schreiben als seine Erfahrungen aus dem Test? Er wird ja wohl nichts erfinden können? Und zu den Vor- und Nachteilen der verschiedenen Systeme wurde ja schon ausgiebig berichtet.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: LikeHike
Bspw. ist die Überschrift eine allgemeingültige Aussage/Behauptung, der Test verlief aber nur unter sehr guten Bedingungen. Das hätte ganz klar gleich am Anfang kommuniziert werden müssen. "Souverän autonom" bedeutet, daß es zu jeder Zeit und unter allen Bedingungen autonom problemlos funktioniert.
 
Godmode schrieb:
Sollten sie FSD so weit bringen, dass sie die Haftung übernehmen,
Ernsthaft? Zur Not wird ein Geschädigter als linksradikaler Spinner verunglimpft, der der amerikanischen Wirtschaft schaden will. Also dass Tesla die Verantwortung und damit die Haftung übernimmt wird wohl nie geschehen. Da hängt einfach zu viel Geld dran.
Erinnert sich noch jemand an die Fälle, dass sich die Lenkung von mehreren Fahrzeugen nicht automatisch in die Mittelstellung zurückgestellt hat? Jedweder Fehler wurde vehement abgestritten und sollte ggf. per Softwareupdate behoben werden.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Kateno
Dann funktioniert aber die These des Invest nicht mehr. Es gibt kein halbes Robotaxi. Es kann vollautonom fahren, oder eben nicht.

Kadett_Pirx schrieb:
Bspw. ist die Überschrift eine allgemeingültige Aussage/Behauptung, der Test verlief aber nur unter sehr guten Bedingungen. Das hätte ganz klar gleich am Anfang kommuniziert werden müssen. "Souverän autonom" bedeutet, daß es zu jeder Zeit und unter allen Bedingungen autonom problemlos funktioniert.

Ich gehe davon aus, das wir in Zukunft noch öfter Tests sehen werden, dann auch mit Regen, Schnee, etc. Auf Youtube gibts dazu genug aus den USA.
 
Hab nur kurz ein paar Antworten hier im Thread überflogen. Mal wieder witzig wie unterschiedlich die Posts sind.

Ich selbst fahre nun seit 33 Jahren Auto - nur noch Tesla seit 2018.
Vorher war natürlich so gut wie alles dabei. Auch die "deutschen Premium" ala BMW, Audi (Schwiegereltern), MB und als letzten Verbrenner vor dem ersten Tesla ein AMG.

Als damals der erste MB EQC vorgestellt wurde, und dieser mich optisch und technisch enttäuschte, griff ich eben zu einem 2015er Tesla MS P85D MiA. Ja es war nicht perfekt, und eben "amerikanisch" verarbeitet, aber trotzdem machte es im Innenraum bei 70K auf der Uhr weniger (bzw. keine) Knarzgeräusche, als der AMG bei nicht mal 40K.
Danach folgten ein 2020er M3P MiA, 2021er M3P Refresh MiC, 2023er M3HLR MiC und aktuell bin ich beim 2025er MYJP MiG, welches ich definitiv länger behalten werde. Meine Frau hatte in dieser Zeit ein 2021er M3SR+ Refresh MiC, und aktuell ein 2023er MY MiG mit dem BYD LFP Akku. Da dieser eben trotz seiner kleinen Kapazität ein Lademonster ist, fahren wir auch immer mit diesem in den Urlaub.
Wir haben zwar bei allen nur den Standard Autopilot (AP) genutzt, aber alle Verbesserungen (und Verschlechterungen) dessen "erfahren".

Verschlechterungen gab es eigentlich nur ein mal, als die anderen Hersteller bei der EU Mimimi machten, und die EU eben neue Forderungen stellte. Somit konnte mein damaliges MS P85D von einem Tag auf den anderen, durch das Firmwareupdate nicht mehr die Kurven auf der Landstraße von selbst fahren, die es am Tag zuvor noch problemlos meisterte.
Selbst wenn ich die Geschwindigkeit weit unter die erlaubte stellte, wollte das Auto wegen dem nötigen Lenkwinkel, weiter geradeaus fahren.
Wie gesagt ging es vor diesem Update sogar mit 10 km/h über dem erlaubten...
Seitdem ist der AP eben nur noch eine stark beschnittene Version dessen, was eigentlich möglich wäre. Ein bisschen mehr Lenkwinkel/G-Kräfte sind zwar inzwischen wieder freigegeben, aber eben immer noch von dem weit entfernt, was Anfang 2019 noch möglich war.
Ich habe ja die Hoffnung, dass wenn die EU FSD nun endlich seine Chance gibt, auch der AP wieder sozusagen "freigeschaltet", bzw. eben besagte Beschneidung von damals entfernt wird.

Werde auf jeden Fall Tesla auch weiterhin die Treue halten, weil für mich da einfach alles (Bedienung, Platz, Preis/Leistung, Qualität) perfekt passt.
Ja es gibt auch eine winzige Kleinigkeit, die nervt. Das ständige Gebimmel beim (de)aktivieren des AP, und die damit einhergehende kurz leiser gestellte Musik. Das war es aber auch schon. Die Verarbeitungsqualität ist seit die ersten Modelle aus China kamen, tadellos. Mein MYJP (und das MY meiner Frau) aus Grünheide, würde ich sogar als perfekt bezeichnen. Gerade auch im Hinblick auf die vorher gefahrenen Autos, oder die von Bekannten und Kollegen, sowie aktuelle Mietwägen (meist VW oder BMW).

FSD zeigt nun schon seit einigen Jahren, was möglich ist. Und dies trotz (oder gerade wegen) dem Fokus auf Vision Only. Wäre es beim Kauf an den Käufer, und nicht an das Fahrzeug gebunden, hätte ich es wahrscheinlich schon gekauft.
"Unsere" Hersteller sind immer noch Beweise schuldig, dass sie es auch so gut schaffen. Bin deshalb gespannt, wann man mal von denen entsprechendes Material zu sehen bekommt.

Hier noch ein Video vom Nico, in dem er einige Aufnahmen aus verschiedenen Ländern und Situationen zeigt.

 
  • Gefällt mir
Reaktionen: getexact, Macerkopf, Qonqueror und eine weitere Person
MDM schrieb:
"Zur Testfahrt überzeugte Teslas Lösung auf ganzer Linie." Warum sollte man? Nur weil es … Personen gibt, die der Meinung sind, ihre unmaßgebliche und faktenlose Meinung im Internet abzuladen?
Meinst du nicht, dass einen einen Grund gibt, das bislang waymo in soviel mehr Städten unterwegs ist, während Tesla nur ein sehr wenigen KM² in Austin fahren darf? Dort noch (bislang) mit einem Remotefahrer für das Backup und man hat das Gebiet noch vorher extra kartographiert. Oder Nicolas bei der Probefahrt nicht die Route frei bestimmen konnte?

Klar, dass war alles vor dem Update (außer Nicolas' Probefahrt), aber seien wie mal ehrlich: lt elon soll das so schin alles seit mindestens einem Jahrzehnt funktionieren und dein Tesla sogar Geld für dich verdienen können, wenn du ihn nicht brauchst.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: Kateno und iron_monkey
Godmode schrieb:
Dann funktioniert aber die These des Invest nicht mehr. Es gibt kein halbes Robotaxi. Es kann vollautonom fahren, oder eben nicht.
Remote ist das halbe hier.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Kadett_Pirx
_Cassini_ schrieb:
Und die Passanten und Autos sind natürlich von Tesla eingekauft und dementsprechend instruiert.

Das ist doch nicht der Punkt. Es macht aber schon einen Unterschied ob Tesla theoretisch vorher z.B. jeden einzelnen Zebrastreifen manuell einprogrammieren konnte oder ob es selbständig irgendwelche schlecht mit gelben Markierungen geklebte Zebrastreifen erkennen muss.

Das selbe gilt für Baustellen, Baustellen Ampeln, nicht eindeutige Beschilderung usw.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Kateno
Kadett_Pirx schrieb:
anscheinend gibt es doch aber 3, wenn auch unterschiedliche, Frontkameras?
Ja, die allesamt sehr dicht beieinander liegen. Können die sich im Notfall gegenseitig zumindest teilweise ersetzen? Wurde das vorgesehen?
 
Zwei sind oben mittig in der Windschutzscheibe und eine ist unten in der Stoßstange. Das System verweigert den Dienst, wenn es nichts mehr sieht. Da die Frontscheibenkameras aber vom Scheibenwischer abgedeckt sind, sollte das wirklich selten passieren.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: cfreak84
Tomsenq schrieb:
Hättest du als Mensch dieses Hindernis rechtzeitig erkannt?
Der menschliche Vorteil ist wohl die Intuition - eine sich androhende Gefahrensituation zu erkennen. Bei allem üblichen und ganz besonders Sicherheitsabständen dürfte der Tesla im Vorteil sein.
 
Cleaner57 schrieb:
Tesla ist das Auto, das nachgewiesen am meisten beim Tüv durchfällt, und zwar sowhol das Modell Y als aufh das Model 3.
Ja, dann solltest du auch das Kleingedruckte lesen. Die haben mit Abstand die meisten km drauf. Aber was interessieren denn schon nebensächlichkeiten wie Laufleistung. Viele Mängel sind auch durch die Bremsen entstanden, viele eAuto Fahrer wissen nicht, dass sie immer mal die Bremsen "freibremsen" müssen.
Ergänzung ()

Excore schrieb:
Es macht aber schon einen Unterschied ob Tesla theoretisch vorher z.B. jeden einzelnen Zebrastreifen manuell einprogrammieren konnte
Ja, genau das werden sie gemacht haben, warum auch die funktierende Software nutzen, wenn man es doch einprogramieren kann.
Was hier Leute für ein Problem mit Tesla haben ist schon sehr sonderbar, da werden die noch so abwegigsten Theorien rangezogen, nur um behaupten zu können: "die können das nicht!!!!"

Die Landungen der SpaceX Raketen sind wahrscheinlich auch alle fake.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: getexact, KevinLomax, Godmode und eine weitere Person
Das System in allen Ehren, aber ich finde es fahrlässig sich hier nur auf ein optisches System alleine zu verlassen. ein LIDAR und Radar sollten mindestens an Board für mehr Sicherheit. Gerade bei schlechter Sicht ist das entscheidend. Aber hier speigelt sich wie so oft die pure Ignoranz und das Riesige EGO des CEOs Musk wieder. Die Software kann noch so gut sein - sie wird immer in ihrem Umfang durch die Hardware (Rechenleistung + Sensorik) in der Maximalleistung definiert und hier ist die Hardware auf seiten der Sensorik mmn fürs Autonome Fahren unausgereift.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Kateno und iron_monkey
ErnstHaft99 schrieb:
Der menschliche Vorteil ist wohl die Intuition - eine sich androhende Gefahrensituation zu erkennen. Bei allem üblichen und ganz besonders Sicherheitsabständen dürfte der Tesla im Vorteil sein.
Intuition ist nichts anderes als ein Netz von gemachten Erfahrungen. Unsere Hirnchemie rechnet sich in jeder Situation, basierend auf vergangenen Erfahrungen aus, was wohl als Nächstes passiert.
Nichts anderes macht eine KI auch. Sie hat also auch eine Form von Intuition.

Und zum Thema Schlaglöcher. Autos erkennen die mittlerweile so gut, dass die einzelnen Feder/Dämpfer so gesteuert werden, dass man als Fahrer das Gefühl hat, über die Straße zu schweben, selbst, wenn man direkt „in“ bzw. über das Schlagloch fährt.

Ich kann mir langsam vorstellen, wie Menschen früher reagiert haben, als die Eisbahn ihren Siegeszug antrat. Damals gab es sicher auch viele, die Bahnfahren für hoch riskant gehalten haben. Immerhin ist der Körper ja gar nicht für solch hohe Geschwindigkeiten ausgelegt… das kann doch einfach nicht gut gehen. Ich bleibe lieber bei der Pferdekutsche. Da hat man zwei Pferde, falls mal eins ausfällt. Und man kann auch dann noch fahren, falls man ein Baumstamm quer im Weg liegt. Wenn der Baumstamm auf der Schiene liegt, kann der Zug nicht ausweichen… ist mir alles viel zu gefährlich…
 
Maxminator schrieb:
hier zur Übersicht:

Anhang anzeigen 1682206

Daher: unbedingt ein Tesla mit HW4 kaufen. Die Speichergröße und die Bandbreite ist durch nichts zu ersetzen!
Nehme an, Du meinst wahrscheinlich: Wenn, dann "unbedingt ein Tesla mit HW4 kaufen" 😄. Dem stimme ich zu 100 % zu!
Ähnliches gilt IMHO auch für Self Driving/Assistenz Level 2 und höher anderer Hersteller, wenn einem das Fahren ohne Hand am Lenkrad wichtig ist; ein System mit Hardware von 2017/18 ist heute bereits veraltet.
 
martinisnowfox schrieb:
Das System in allen Ehren, aber ich finde es fahrlässig sich hier nur auf ein optisches System alleine zu verlassen. ein LIDAR und Radar sollten mindestens an Board für mehr Sicherheit. Gerade bei schlechter Sicht ist das entscheidend.
warum?
Warum darf der Mensch ohne Radar oder LiDAR fahren? Nenne mal eine Situation, die gefährlich wird, nur weil kein Radar vorhanden ist?
Natürlich ist ein Radar hilfreich, wenn ich im Tiefflug durch dichten Nebel rase. Aber die Straßenverkehrsordnung schreibt vor, dass man die Geschwindigkeit an die Sichtverhältnisse anpassen soll.
Sehe ich als Mensch im Nebel nur noch 20 Meter weit, darf ich keine 200 fahren, selbst wenn das Radar sagt, dass vor mir alles frei ist.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: getexact, Macerkopf und Godmode
Ich finde diese Resultate erstaunlich und auch verdächtig. Ein 2023er Model Y hatte regelmäßig eine parallel zur Mittelspur verlaufende Teernaht als Mittelstreifen gewertet und dann per Lenkeingriff das Fahrzeug in den Straßengraben gelenkt, wenn ich nicht eingegriffen hätte. Auch sonst fiel der Autopilot+ (das Fahrzeug war auch mit FSD-Option konfiguriert) bei tiefliegender Sonne aus oder leitete aus heiterem Himmel ohne Verkehr Bremsungen auf der Autobahn ein. Bei verschmutzten Kameras oder schlechten Sichtverhältnissen verweigerte das System die Funktion. Zudem funktioniert der Autopilot nur bis 150 km/h - vermutlich aufgrund der begrenzten Framerate der Kameras wenigstens eine vernünftige Entscheidung, aber dennoch ein fehlerhaftes Design.

In den 3 Monaten, die ich das Model Y täglich fuhr, habe ich selbst den 2er BMW von 2020 schätzen gelernt. Der Eindruck, dass Tesla den deutschen Herstellern bei der Fahrassistenz voraus ist, ist meiner Meinung nach völlig falsch und überholt.

Da frage ich mich, welchen Quantensprung Tesla denn bei identischer Hardware gemacht haben will, denn die physikalischen Parameter wie Verschmutzung der Kameralinsen haben sich nicht geändert. Im Winter herrschen eher selten Idealbedingungen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: martinisnowfox, Kateno und Alphanerd
Der alte AP war mal nicht schlecht, irgendwann um 2019 rum IIRC. Irgendwann wurde er dann generved und war nicht mehr brauchbar, außer vielleicht noch auf Autobahnen oder Überlandstraßen ohne starke Kurvenradien. Der AP in Europa wurde nicht mehr weiterentwickelt, da alle Resourcen in FSD investiert wurden. Erst mit dem Ende-Zu-Ende Ansatz (Kamerasignale rein - Steuersignale raus) wurde FSD so gut. Daher ist für uns Europäer FSD jetzt so ein großer Sprung, verglichen zum alten System.

Spannend wird einfach sein, wie lange es jetzt noch dauert, bis sie es unsupervised anbieten können. 1 Jahr, 3 Jahre, 5 Jahre, nie?
 
_Cassini_ schrieb:
Bist du jemals Tesla gefahren? Ich bin selber schon viele gefahren und habe Freunde die einen besitzen. Niemand klagt da über die Qualität, ganz im Gegenteil.
Den ersten Tesla den ich jemals gefahren bin, war eines der ersten Model 3 hier in D. Ja, da war die Qualität wirklich nicht gut, aber mittlerweile haben die eine bessere Qualität als viele andere Autos. Setz dich mal in ein aktuelles Model Y. Da siehst du so gut wie kein Hartplastik mehr, alles ist mit Stoff bezogen, auch die Ablagen in den Türen, sowas findest du teilweise in deutschen "Premiumautos" nicht.
Muss er unbedingt Tesla gefahren sein? Reichen Medienberichte und Berichte seriöser YouTuber mit eigener Erfahrung nicht aus?

Schau hier, im Video: https://www.computerbase.de/forum/t...ouveraen-autonom.2259994/page-7#post-31136522
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben