News Im Test vor 15 Jahren: Drei Kerne von AMD mit viel Leistung für wenig Geld

jauns91 schrieb:
Im Gegensatz zu den heutigen Platinen ...
Ich sehe diese Meinung als unüberlegt.
Es fehlt der Vergleich. Es ist nur ein Bauchgefühl. Während zB ein B350 AM4 Board von 28nm bis 7nm Unterstützung erfahren hat und 8 Jahre Support hat, gab es dies damals nicht. Keine grafische Oberfläche die man per Maus ansteuern konnte. Weniger Informationen. Keine vielfältige Sprachauswahl.

Zum Thema:
Für mich war mein damaliger Athlon II X3 eine klasse CPU. Ich konnte nie die Meinung, nicht Fisch und nicht Fleisch verstehen. Für mich war diese Meinung eine reine emotionale Angelegenheit, denn es gab dazu keine rationale Begründung. Denn wie man sah, haben 3 Kerne und 3 Threads gut gegen 2 Kerne und 4 Threads mitgespielt.
 
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Jep, manche hatten aber einen funktionierenden 4. Kern den man mit dem richtigen Board freischalten konnte, andere nicht
 
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Ach ja, das waren noch Zeiten hatte damals den 720 BE und konnte mit dem passenden Board dann auch ohne Probleme den 4 Kern freischalten. Dazu dann noch den Takt auf 3,4 GHz und ich konnte mich fühlen, als hätte ich Geld gespart ggü den 4 Kernern.

Realisitisch hätte ich statt des neuen (AM3+) Boards auch einfach direkt den 965 kaufen können.
Aber ich hatte mit dem Board natürlich vor, später mal auf die sagenhaften Bulldozer zu wechseln, was sich total gelohnt hat.. Not
 
Kadett_Pirx schrieb:
welcher alte L2, welcher neue L2???
Design ohne L3 vs Design mit L3.

Bestes Beispiel gerade RDNA4 vs Blackwell: Der letzte Cache bei beiden ist gleich groß und ähnlich schnell, bei AMD liegt halt noch eine Cachestufe dazwischen.

Nochmals zurück zum Phenom:
Dort wurde klein und schnell (L1), ordentlich groß und normal schnell und normal groß (L2) und lahm (L3) eingesetzt --- vorher hingegen gab es nur klein und schnell (L1), ordentlich groß und normal schnell und normal groß (L2).

Alternative, die auch schon damals bei Intel zum Einsatz kam:
Zwischen den vorherigen Stand noch etwas größer, immer noch schnell packen, den zu L2 umbenennen und den alten L2 als L3 umbenennen.
 
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Bei meinem X3 ließ sich der vierte Kern leider nicht stabil betreiben. Das gab nur seltsame Bildfehler und Abstürze. Aber für meine Zwecke haben die drei Kerne Jahre lang gereicht.

UND Spaß am basteln hat er mir auch gebracht. Das System, was ich damit aufgebaut hatte war schön semipassiv gekühlt. Ein Ninja drauf und auf der Graka ein Accelero S2 und schon reichte die Gehäusebelüftung für den Betrieb :D
 
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Ich war stolzer Besitzer eines Phenom X3. Der Beginn bei mir von Multicore. Mein System lief stabil und schnell. Derzeit einen AMD Ryzen 5500U 6 Kern Notebook Prozessor im Desktop Gehäuse passiv gekühlt. Zugegeben game ich nicht und ich wollte mit beiden Prozessoren ein flüßiges Arbeitsgerät.
 
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Damals waren die Prozessoren bei AMD so günstig, dass ich mir regelmäßig nur aus Spaß einen anderen geholt habe, den alten verkauft habe, um ein möglichst gutes Exemplar zu erhalten. Ich habe es auch mit dem X3 ein paarmal versucht, aber nie ein Modell bekommen, bei dem der vierte Kern stabil zu aktivieren war.

Zum Schluss ist es halt eine X4 geworden. Um später von einem Ivy System ersetzt zu werden.
 
jauns91 schrieb:
3 Kerne war damals irgendwie nicht Fisch nicht Fleisch.
Damals war Multithreading aber noch nicht so groß wie heute, da waren 3 Kerne ein guter Kompromiss.
 
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Geile Zeiten mit dem Athlon II - 3 Kerner konnte man auf 4 Kerner unlocken - den Sempron 140 konnte man von 1 Kern auf 2 Kerne unlocken - das war richtig geil damals. :smokin:
 
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Bei mir ear es damals die Kombi aus
Phenom II x2 545 @ X3 Modus 😉
HD 4770 512 gemeinsam für ~150€
Traum P/L damals. 😇

danach kamen dann
Xenon 1230v3
Radeon RX 470 8G
gemeinsam für ~400€

danach
R9 3900 (gebraucht)
RX 6700 10GB
Gemeinsam für ~ 600€

Bin gespannt, was das nächste wird.
...
... vielleicht wieder mal NV, die letzte war eine 7900GS im NB.
gemeinsam für ~ 800€ 🫣
 
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Ich konnte meinen nicht unlocken. Bin dann irgendwann auf den Sechskerner umgestiegen. Den hatte ich, bis AM4 rauskam. Hatte dann Bristol Ridge auf Excavator Basis. Der war gut. Leider kein 4k 60Hz, wenn es das Board nicht unterstützt.

Nun bin ich wieder bei Vierkernen, fest verlötet. Man muss mit der Zeit gehen, und Stecksockel werden den Massenmarkt wohl über kurz oder lang verlassen.
 
Nett, ich hatte damals den Athlon II X3 435 gekauft und erfolgreich + stabil den vierten Kern freigeschaltet bekommen, hieß dann glaub Phenom II X4 B35, ein wahres Preis-Leistungs-Wunder. Ich glaube das lag hauptsächlich daran, dass er aus einer späteren Charge stammte, als der Bedarf mit defekten CPUs nicht mehr abgedeckt werden konnte. Der Rechner ist familienintern über zwei Stationen weitergereicht worden, bis er letztes Jahr zerlegt worden ist.
 
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Nostalgie Pur. Die Phenoms II waren echte Granaten damals. Hatte eine x2 den man auf x4 freischalten konnte. Bestes PLV ever.
 
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Mx1 schrieb:
Nett, ich hatte damals den Athlon II X3 435 gekauft und erfolgreich + stabil den vierten Kern freigeschaltet bekommen, hieß dann glaub Phenom II X4 B35, ein wahres Preis-Leistungs-Wunder.
Habe hier im Schrank einen Athlon II X3 435, der zum Phenom II B35 freischaltbar war, inkl. L3 Cache.

Gab die CPUs ja mit verschiedenen Kernen (Deneb, Propus, Rana) bzw. verschiedenen Steppings und manche Kombinationen waren nicht teildefekt, sondern hatten eine prinzipiell einen funktionierenden 4. Kern und L3-Cache, aber halt deakitviert.
 
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Die Preise sind einfach absurd. Für unter 300€ hat man die Flaggschiffe der Consumer CPUs bekommen. Unter 100€ tummelten sich massenhaft unterschiedliche Prozessoren, die teilweise nur minimal langsamer waren als die teuersten. Und obwohl aktuell der Konkurrenzkampf härter ist, sind die Prozessoren insgesamt erheblich teurer, selbst inflationsbereinigt.
 
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derSafran schrieb:
Hab damals als Schüler den X3 720er gehabt und konnte sogar den vierten Kern freischalten. Funktionierte aber nur ein halbes Jahr, dann wurde er irgendwie instabil.
Diese drei Kerner waren doch defekte vier Kerner. Man wollte die defekten nicht weg werfen.
Vermutlich hat sich das bei der so bemerkbar gemacht dass der vierte Kern nicht Okay war.
Deshalb auch " irgendwie instabil "
 
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Zu der Zeit ging es langsam los das man mehr Nutzen hatte von mehr als 2 Kerne. Wilde zeit damals.
 
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Ach, wenn ich den Q6600 in der Tabelle sehe - da werden Erinnerungen wach. Zu Beginn werkelte der noch in einem Fertigsystem von Fujitsu Siemens mit 2 GB DDR2 RAM und einer GeForce 8500 GT. Absolute Krücke 😅 Der Q6600 wurde dann aber ein Jahr spät, mit dem Start meiner Ausbildung, ins erste Custom Build übernommen. Gemeinsam mit 4 GB DDR2 RAM und einer 9800 GT.

Gefühlt flog das Ding. Der Q6600 wurde dann natürlich noch übertaktet, wobei der Stromverbrauch vermutlich nicht unerheblich war. Anschließend wurde er nochmal mit einer Radeon HD 6870 gepaart, bevor es dann irgendwann für ihn in Rente ging 😅

Tolle Zeit!
 
@Moep89
Und heute bekommst du für ~100EUR einen 8400F, der mit dem alten 300-Euro-Flagschiff den Boden wischt. Warum wird das immer wieder ignoriert?
 
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