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NewsIm Test vor 15 Jahren: Drei Kerne von AMD mit viel Leistung für wenig Geld
Nicht nur, denn AMD hat in manchen X3 auch eigentlich funktionierende (Phenom II) X4-Dies verwendet, wenn die Dies mit defektem 4. Kern für die Nachfrage nicht ausgereicht haben. Deswegen konnte man Glück haben und einen Athlon II X3 erwischen, bei dem sich sogar der L3-Cache wieder aktivieren ließ.
Die K10-Architektur, insbesondere Bulldozer, war schon ein ziemlicher Griff ins Klo. Habe mir Anfang 2012 ein System basierend auf einer Llano-APU (A4-3400) gebaut, weil ich was von AMD haben wollte, aber einigermaßen sparsam, das war bei den CPUs damals nicht drin...
Bulldozer ist aber nicht die K10-Architektur, sondern dessen Nachfolger. Auch hat Llano nix mit Bulldozer am Hut, das waren schlicht K10-APUs und stellten den Abschluss der Architektur dar. Bulldozer kam dann erst danach mit den FX-xxxx Modellen.
@Photon leider war der FX seiner Zeit voraus. AMD hat drauf spekuliert, dass die Berechnungen, bald nach und nach auf die GPU wandern. Was auch später tatsächlich eintraf.
Der kam zu der Zeit raus als die Anwendungen inkl. Spiele mit nur wenigen "dicken", "blauen" Kernen besser zurecht kamen. Schlecht war der FX trotzdem nicht.
Ich selbst hatte damals E3 1230V3, aber nur weil ich unbedingt PCIe 3 haben wollte.
Hab ich auch noch hier. Läuft nicht 100% stabil, wenn ich den 4ten Kern aktiviere. War damals ein schöne Spielerei und entschied auch darüber, ob BF4 rund lief oder nicht.
Damals war AMD für mich keine wirkliche Option, da ich damals hochzufrieden mit meinem i7 920 und meiner 260 GTX gewesen bin. Der erste Rechner den ich mir damals gekauft habe. Damals noch fertig von Acer für weniger als ein 1K. Seit dem baue ich nur noch selbst zusammen.
Ja das war schon eine gute Restewertung, vor allem für Experementierfreudige Nutzer.
Am Ende war aber ein Kern mehr die bessere Wahl, was Langlebigkeit angeht. Ein X955 war schon Ende 2009 mit 120€ recht erschwinglich. Das waren schlappe 35-40€ mehr für einen einwandfrei funktionierenden Kern.
Dem X3 ging dann auch wesentlich früher die Luft aus, nur mal als Beispiel ein X3 der nach mehr Kernen verlangt, Nachladen und Ruckeln in Reinform.
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Aber ziemlich ineffizient für das, was er tun musste. Mag sein, dass es später besser wurde, aber in den ersten Jahren haben alle Tests einstimmig behauptet, dass die Effizienz unter aller Sau ist.
mibbio schrieb:
Bulldozer ist aber nicht die K10-Architektur, sondern dessen Nachfolger. Auch hat Llano nix mit Bulldozer am Hut, das waren schlicht K10-APUs und stellten den Abschluss der Architektur dar. Bulldozer kam dann erst danach mit den FX-xxxx Modellen.
Da kommen Erinnerung hoch. Bin da damals von einem AMD Athlon 64 4000+ auf einem X6 1075T umgestiegen. Der werkelte sicherlich gut 5-6 Jahren bis ich den abgelöst hatte. Das volle Potential der 6 Kerne konnte er damals aber nie ausschöpfen. Gepaart habe ich das ganze mit einer HD6950 diese ich einfach per BIOS Flash auf eine HD6970 gebracht hatte. Dank Dual BIOS Switch konnte man das Risiko eingehen wenns doch mal in die Hose gegangen wäre.
Weil es darum doch gar nicht geht?
Wenn 15 Jahre später kein ausreichender Fortschritt gemacht worden wäre, wäre das ziemlich peinlich. Auf die Rohleistung bezogen kriegt man heute natürlich viel mehr für sein Geld, aber das ist eben der technische Fortschritt. Da muss man jetzt aber auch nicht vor Ehrfurcht erstarren.
Der erste und einzige wirkliche Fusion-Chip mit HSA (Heterogeneous System Architecture), wenn ich mich recht zurückerinnere.
War spannend. Schade, dass sie den Grafik- und Prozesserteil wieder aufgeteilt haben. APUs sind offensichtlich trotzdem geblieben (in der konventionelleren Form) und immer noch hochinteressant.
Aber ziemlich ineffizient für das, was er tun musste. Mag sein, dass es später besser wurde, aber in den ersten Jahren haben alle Tests einstimmig behauptet, dass die Effizienz unter aller Sau ist.
Naja, die Leistung hat sich ja auch stark erhöht. Aber ja, finde ich auch nicht gut, dass solche Leistungsklassen bedient werden. Zurück zu 65W und eben so viel Leistung, wie man dort bekommt, fänd ich besser.
Der Phenom II (und der darauf basierende, günstige Athlon) waren aufgrund des schwachen Phenom I und der erstarkten Konkurrenz durch Intel ohnehin stark unterschätzt. Nicht nur wegen des Preises war er durchaus Konkurrenzfähig.