News Im Test vor 15 Jahren: Phenom II X6 1100T machte viele Kerne etwas schneller

Robert schrieb:
Für 240 Euro erhielten Anwender sechs Kerne bei 3,3 GHz plus 400-MHz-Turbo.
Aber außer zusätzlichem Stromverbrauch haben die zusätzlichen Kerne in der Praxis (noch) nichts gebracht. Anfang der 2010er war der beste Zeitpunkt, um auf Intel umzusteigen. Sandy Bridge hat dann abgeliefert.
 
Siebenschläfer schrieb:
Aber außer zusätzlichem Stromverbrauch haben die zusätzlichen Kerne in der Praxis (noch) nichts gebracht.
Stimmt nicht. Es gab auch damals bereits Software, die mit den zusätzlichen Kernen was anfangen konnte. Spätestens wenn man mehrere Anwendungen gleichzeitig laufen hatte, haben die 6 Kerne nen Vorteil gebracht.
Man kann mit nem PC eben noch andere Dinge tun als nur Spiele laufen zu lassen.
 
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Läuft immer noch in einer meiner Kisten (danke @Knalltuete ). Eine der letzten CPUs ohne aktualisierbarem Microcode übrigens. Spätestens mit der zweiten Bulldozergeneration war Schluß.
 
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Ich hatte lange Jahre den Phenom II X4 955BE, Stock Takt, aber leicht undervoltet.
Der hat von WinXP bis Windows 10 über verschiedene Windows Server Versionen alles gesehen.
Dazu insgesamt 3 verschiedene Grafikkarten. (HD3870, HD4670 und RX550)
Und lange Zeit nur HDD, erst ganz zum Ende kam die gebrauchte SSD 850 Evo, aus dem Laptop, mit 250GB als Systemplatte rein.
Trotz nur 4GB DDR2 800MHz RAM lief die Kiste immer wie eine Katze.
Dann leider spontaner Mainboard Tod😔, da zog dann ein AM4 Board ins Gehäuse.

Ein AM3+ Retro System mit 1100T, 16-32GB DDR3, Sata SSD und einer RX590 oder Vega 56 das wäre echt ein Träumchen...😇Irgendwann mach ich das.
 
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Neodar schrieb:
Stimmt nicht. Es gab auch damals bereits Software, die mit den zusätzlichen Kernen was anfangen konnte.
Natürlich gab es die, aber genau dafür waren die K10-Kerne dann zu veraltet und zu langsam. PS2-Emulation war so ein Beispiel. Deshalb habe ich ja Intel 4C8T gegriffen. Viel schneller und gleichzeitig 10-25 W weniger verbraucht.
 
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Ich hatte kommend von einem Opteron 180 den 1055t bis ich zum Ryzen 1600X gewechselt bin, wobei der nun zu einem 5700 X3D wurde. Wenn ich mir das nun so überlege, waren diese 4 CPUs einfach mal so 18 Jahre +- 3
 
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Ich hatte damals überlegt, meine AM3 Plattform mit einem X6 aufrüsten - habe es letztlich aber nie gemacht, da es mit zwei zusätzlichen Kernen für meinen Einsatzzweck keinen Vorteil gegeben hätte. So lief der X4 bei mir noch bis 2014, als ich dann vorübergehend für einige Jahre auf Intel gewechselt bin.
 
Habe noch einen 1075T gepaart mit 8GB DDR3, M5A99X R2.0 und R9 280X als Backup PC.

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Für ältere Titel die kein SSE 4.2 benötigen, allemal ausreichend.

Lässt sich leider bescheiden Übertakten, mehr als 3,3 GHz All Core lässt sich damit nicht machen.
 
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Den meisten Bums hat man im OC der intregierten Northbridge (und natuerlich des CPU Taktes) rausgeholt.
Schoene Zeit damals, heute brauch man kaum noch was anfassen.
 
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MR2 schrieb:
Der hat mich über die ganze Bulldozer Ära getragen, oder sagen wir gerettet. Bis zum Ryzen 1700X hab ich irgendwie durchgehalten.
Genauso liefs bei mir mit meinem i5-750. Nur das mein i5 anfangs schneller war, der AMD über die Jahre aber vermutlich aufgeholt hat, wegen den 50% mehr Kernen.
 
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So einen 6-Kerner hatte ich auch einmal, nachdem ich die beiden zusätzlichen Kerne von meinem X4 960T habe freischalten können. Ließ sich danach als X6 1605T ansprechen und lief mit leicht reduziertem Takt sogar stabil.

In der Gamingleistung unterschied er sich allerdings kaum vom Ausgangsprodukt. Erstaunlich stark war er hingegen in Sachen Foto- und Videobearbeitung. Abgelöst wurde er dann allerdings von einem Intel Haswell.
 
Der Phenom II X4 965 BE war damals als Spieleprozessor die beste Wahl.
 
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Guter Prozessor als weiterer Trittbrettfahrer der Intel der Core2 Reihe mit viel Cache aber dem Vorteil dass der Speicher gar am IMC war. (wobei Intel mangels IMC aber besserer Strukturbreite mit angefangen hatte um gegen den IMC Land zu sehen und zu übertrumpfen solange solange der Speicher per NB angebunden war)
Aber auch hier die Frage der Nutzung durch die SW, 2 Kerne, 4 Kerne oder gar die 6 Kerne.
beim 4Kerner war die Sache klarer, wobei die L3 Architektur doch schon auf die 6 Kerne ausgelegt war wenn man jedem Core den gleichen Teil davon geben würde. hätte ich gesagt. Nur die 3/6 Kanäle im IMC hätten mWN noch gefehlt, wie das ganze mit 64 oder 128 Bit so gedacht war?
der1090T lief bis Corona Aktiv unter Windows 10 im Einsatz, müsste mal gucken ob der noch hochkommt.
 
Bestätigt sich hier mal wieder: hier bringt das OC in Spielen nix, wenn man im GPU Limit ist.

Letzter Bench:
Call of Duty: Modern Warfare 2 (1.680 x 1.050)
X6 1100T, Turbo ein (100%)
vs.
X6 1100T, Turbo aus, 4.2GhZ OC (100%)
 
Der Phenom II X6 1100T war @4,2GHz für mich eine recht gute CPU.
Hat mich bis zum ersten Ryzen problemlos begleitet und bis dahin könnte er auch schon längst auch in Standardapplikationen von seine 6 Kernen profitieren (bei anderen tat er das schon vor 15Jahren...).

Abgelöst wurde er auch nicht hauptsächlich wegen der (Roh)Leistung, sondern wegen den fehlenden Instruktionen.
 
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Zu der Zeit eigentlich in 90% der Fälle unbrauchbar, da mehr als 2 Kerne fast nie genutzt wurden und die SC-Leistung auch schlecht war. Ich hatte so einen für Videoencoding, da ging das Teil gut ab...
 
ChrFr schrieb:
Ein AM3+ Retro System mit 1100T, 16-32GB DDR3, Sata SSD und einer RX590 oder Vega 56 das wäre echt ein Träumchen...😇Irgendwann mach ich das.
Mit beiden GPUs wirst du ins CPU Limit laufen, da diese 8 bzw. 9 Jahre später herauskamen ;)

Von der Timeline war gerade die HD6000er Reihe aktuell und ich denke mit einer HD7970 fährst du hier ganz gut.

Ich baue derzeit ein System aus 1100T, 16GB DDR3 und 2x 7870XT im Crossfire auf.

Ich habe eine RX590 AE und diese arbeitet mit einem Ryzen 2700X AE zusammen :)
 
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