Erstmal: sehr gut.
Ich hatte über einen Recht kurzen Zeitraum mit X11 zu tun und das hatte mir Kopfschmerzen bereitet.
Teilweise weil Bugs wieder hervorgekommen sind, weil ein Kernelupdate durchgeführt wurde und der Spaghetticode von X11 damit nicht klarkam.
Ja, es fehlen 2-3 Funktionen, doch die kommen noch.
Bei einigen Sachen würde es schneller gehen, wenn die Entwickler von Gnome/GTK sich nicht querstellen würden.
So pirscht KDE vor und macht gute Arbeit.
Für normale Nutzer ist Wayland vor allem im Multimonitorbetrieb wichtig.
Außer man möchte jedes mal hinter den Schreibtisch gehen und alle Kabel raus ziehen, damit auf einem einzigen Monitor VRR/FreeSync/Gsync funktioniert.
Randnotiz schrieb:
Wenn diese Sicherheit im Umkehrschluss aber bedeutet, dass Funktionalität, welche mir unter X11 noch immer genauso gegeben ist, wie unter macOS und Windows seit eh und je, ist die Schlussfolgerung aber wohl, dass Wayland entweder over-engineered ist, oder zu viele Köche einfach wieder den Brei verderben.
Eh, zwar anderer API-Stack, aber das war das Problem bei XP SP0 und Vista SP0 mit älteren Applikationen.
Entweder funktionierte das Programm gar nicht, weil die run32dll.exe mit dem alten Programm nicht sauber kooperieren wollte.
Oder man wurde von 10 UAC-Meldungen bei jedem Start beglückt.
Haben sich auch alle Nutzer darüber aufgeregt und wurde entweder mit Updates oder einem Servicepack gelöst.
Also auch hier abwarten und Tee trinken, wenn man KDE verwendet.
Bei Gnome wünsche ich ein starke Blase und starke Nieren.
Zum Schluss zu den Distributionen: ich verstehe andere Nutzer bis zu einem gewissen Grad.
Wenn man sich die Vererbungsbäume auf Wikipedia anschaut wird schon einem schwindelig:
https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_Linux_distributions
Mindestens mir wird dann auch gleichzeitig schlecht sowie sauer, weil rund 90% der Distributionen glorifizierte Bash-Skripte fürs Customizing sind.
Ich weiß nicht mehr ob es Edubuntu oder ein andere Klon war, am Ende des Tages waren es 8 Shell-Befehle oder so und 3 davon "apt-get install".
Dafür braucht man keine Distribution, außer man sucht irgend einen Grund um sich selbst zu feiern.
Bonuspunkt:
Sogar die X11-Entwickler möchten den X11-Dreck nicht mehr sehen: