News LGA 1954 folgt LGA 1851: Intel wechselt mit Nova Lake schon wieder den CPU-Sockel

Convert schrieb:
Der OEM-Desktoprechner vom September 2018 mit einem Ryzen 3 2200G bekommt aber kein Windows 11-Support, denn AMD hat für diese CPU den Support eingestellt.
Deine denke ist fehlerhaft.
der CPU fehlt etwas. Das kann niemand im Nachhinein hinein supporten!
eine simple Mail an den OEM hersteller zaubert schneller als DU bis drei zählen kannst, sehr oft ein neues uefi! Zack kann man eine supportete CPU installieren. Ganz abseits davon, das dieses "Problem" auch bei Intel oem's auftreten kann.
Dein cherry piked Szenario ist lächerlich!
so billiges geflame hab ich ja selten gesehen.
 
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Meiner Erfahrung nach ist der Support Zeitraum ganz klar entscheidend:
  • Die meisten Menschen werden nicht jede Generation wechseln. Daher macht es meines Erachtens keinen gravierenden Unterschied, ob nun 1 oder 2 Generationen unterstützt werden.
  • Jede 2te Generation wechseln? Das wird eher selten passieren. Mit einer Ausnahme - Wenn man ganz günstig eingestiegen ist und dann auf High-End wechseln möchte/kann.
  • Aber der 3ten Generation wirds dann aber schon interessant. Das hat mit Sicherheit auch Auswirkungen auf die Verkaufszahlen. Abgesehn von einem direkten Upgrade, lässt sich alte Hardware so auch besser weiter Verkaufen oder man gibt sie weiter.
  • Ich schätze dass die 4te Generation so der Sweetspot/das Maximum sein wird. Irgendwann gibts dann eben eine neue RAM/PCIe Generation, die sich so stark auf die Leistung auswirkt, dass ein reiner CPU Wechsel eher unattraktiv wird.
Daher: Entweder kein Support oder langfristig. Alles dazwischen ist nur sehr bergrenzt lohnenswert.

Grundsätzlich gilt aber: Ich will mehr langfristigen Support und habe davon auch schon Gebrauch gemacht.
 
Früher habe ich fast jede Intel Gen mitgenommen und das ständige Tauschen des Boards ging mir richtig auf den Geist. Nach meinen Erfahrungen mit AMD in den letzten Jahren (bisher 5 CPUs auf zwei Boards), würde ich sowas definitiv nicht mehr mitmachen.

Intels Vorgehen ist in meinen Augen eine riesen Verschwendung von Ressourcen und das Board zu tauschen ist einfach nur nervig, gerade mit Custom WaKü. Wenn ich hingegen nur die CPU tausche, ist das in 5 Minuten erledigt, dafür muss ich nicht Mal das Wasser ablassen.
 
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Lars_SHG schrieb:
blabla
Selbst ich, in meinem Berufsleben auch für die IT zuständig, und der seit Jahrzehnten an Rechnern rumschraubt habe nur 1x eine CPU auf einem bestehenden Board gewechselt - und das weil ein Defekt vorlag.
blabla
Kein Wunder als treuer Intel-Kunde.^^
 
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Ezeyer schrieb:
Naja, wer statt PCIe3.0 dann PCIe4.0 oder PCI5.0 will, der muss auch das Mainbaord wechseln, ebenso wenn ich statt DDR4 dann DDR5 will, oder neues WiFi - es bringt mir nichts wenn ich auf meinem alten Mainboard 3 CPU-Generationen einsetzen kann, aber das Mainboard dann eben technisch hinterher hinkt. Heute haben viele Boards gleich 3 NVMe-Steckplätze, die älteren aber oft nur einen oder zwei - auch da wird man anspruchsvoller und nicht nur bei der CPU - es hat schon seinen Grund warum es bei neuen CPUs, auch auf dem gleichen Sockel, es dann auch gleich neue Mainboard-Chipsätze mit neuen Feature dazu gibt.

Ich kenne es eher so das den meisten Leuten eine einzige 2-4TB SSD und ggf. eine einzige 8-18TB SATA HDD locker reicht.

Mehrere SSD ergeben sich höchstens wenn man einen Dritt-PC aus rumliegenden Reste-Teilen zusammenbasteln will.

PCIe 4.0/5.0 finde ich auch nicht wirklich essentiell, allerdings kann es bei manchen Grafikkarten die nur 8 Lanes Unterstützen schon ein Vorteil sein.
 
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Skudrinka schrieb:
Linux ist definitiv keine Bastellösung.
Ich bin von Win 11 auf einer CPU ausgegangen die Win 11 nicht offiziell unterstützt. Somit wäre es effektiv eine Bastellösung. Linux ist eben für viele, aus welchen Gründen auch immer, noch keine Alternative.
pseudopseudonym schrieb:
Aber selbst wenn das ein Problem wäre, wären das 7/8 Jahre ohne CPU-Wechsel.
Wirklich profitiert habe ich von der AM4-Lebensdauer so nicht.
Also ich habe von der langlebigkeit profitiert. Abgesehen davon ist es ja immer schön zumindestens mal die Möglichkeit zu haben falss man es mal braucht, so wie es bei mir der Fall war.
jauns91 schrieb:
Dann muss man 30€ für einen 2600x von eBay investieren und schon läuft Win 11 und man hat wohl die nächsten 5+ Jahre Ruhe. Gutes Beispiel für Upgrade-Freundlichkeit von AMD.
Das hab ich ja nie in Frage gestellt. Der Kommentar bezüglich des OS war ja an den Poster des Beitrags addressiert den ich zittiert habe, er schrieb das er von der Langlebigkeit des Sockel AM4 nicht profitiert hat, im Gegensatz zu mir. Ich hab meine Ich hab meinen Ryzen 5 1600x ja gegen einen Ryzen 7 5700X getauscht, wobei das nicht da einzige war, was ich getauscht habe.
 
Also ich habe meine PC´s immer zwischen 4-6 Jahren ausgetauscht und dann direkt mit neuer Plattform usw. So lange auf dem alten Sockel zu verharren und dafür neue Cpu´s nachzuschieben bedeutet doch auch irgendwo keine Weiterentwicklung sondern mehr oder weniger Stillstand.
 
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Martyn schrieb:
PCIe 4.0/5.0 finde ich auch nicht wirklich essentiell, allerdings kann es bei manchen Grafikkarten die nur 8 Lanes Unterstützen schon ein Vorteil sein.
Frage ist halt wie immmer, was macht es in der Praxis wirklich aus und was man sonst noch so tauscht. Ich hab ja auch noch ein altes B-350 Board laufen und hatte neben den Prozessor von gut 2 Jahren auch die M2-SSD aufgerüstet, den Arbeitsspeicher von 16 auf 32 GB erweitert und die Grafikkarte ersetzt. Wobei die jetzt auch langsam wieder an Ihr Limit kommt.

Noch mal wird da aber nicht aufgerüstet, das nächste mal gibt es wieder ein komplett Neues System.
 
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Matthiazy schrieb:
Wir haben Q2 2025. Das heißt schon Ende 2026 könnte DDR6 Ram mit AM6 und Zen6 erscheinen.
Wir haben Q2 2025, da soll der erste Wurf für die DDR6 Specs gemacht werden, bis das final ist und erste Riegel auf dem Markt sind wirds mindestens Herbst 26.
 
Hektor26 schrieb:
So lange auf dem alten Sockel zu verharren und dafür neue Cpu´s nachzuschieben bedeutet doch auch irgendwo keine Weiterentwicklung sondern mehr oder weniger Stillstand.
Kommt drauf wie schnell dei Entwicklung ist und ob die Nachfolgesockel wirklich praktische Vorteile bringen.
 
Defacto leider schon, aber es müsste nicht so sein.

Ich hätte es z.B. ganz cool gefunden wenn AMD auch noch Zen5 was wirklich ein grösserer Schritt gegenüber Zen3 und Zen4 ist, auf den AM4 Sockel gebracht hätte. Natürlich mit gewissen Einschränkungen bei der Kernzahl, Maximaltakt, etc. Aber mit einem angepassten I/O CCD hätte das ja möglich sein müssen.
 
Ezeyer schrieb:
es bringt mir nichts wenn ich auf meinem alten Mainboard 3 CPU-Generationen einsetzen kann, aber das Mainboard dann eben technisch hinterher hinkt. Heute haben viele Boards gleich 3 NVMe-Steckplätze, die älteren aber oft nur einen oder zwei - auch da wird man anspruchsvoller und nicht nur bei der CPU
Das habe ich mit einer 10€ PCI Karte mit m2 Slots gelöst.
Schon konnte ich mir Tausend Euro für einen Plattform Wechsel sparen und mein Mainboard aus dem letzten Jahrzehnt weiter verwenden.
 

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Tja, es ist halt ein Unterschied ob man ein neues MB kaufen MUSS oder eben nicht für ein CPU Upgrade.

Die Leute, die auf Intel stehen, sind es ja nicht anderes gewohnt. Daher sagen viele hier auch...es sei egal wenn man in 5,6, 7 Jahren ein neues Board kaufen muss. Weil sie es müssen, ganz einfach :D

Auf der anderen Seite wenn man aktuell auf AMD setzt, ist die Chance sehr groß, dass man nach dieser Zeit nochmal eine 3. GEN inkl X3D Cache erhält. Kostet ein BIOS Update. Die neue CPU selbst musst ja, wie bei Intel auch, eh kaufen.

Aber hier hat man eben die Wahl...kannst dein altes Board behalten, oder eben auf ein neues Board mit aktuellen Features setzen.

Ich habe erstes gemacht...mir reicht mein X370 Board noch bis AM6. Mit nem Ryzen 1600, einem 3900X und jetzt 5700X3D war und bin ich für die allermeisten Titel bestens gerüstet. Perfekt für meine Bedürfnisse.
Bisher 2 GPU Gens (RX5700 und 7800XT) genutzt und es wird noch eine 3. geben. Mittelklasse UDNA? Wer weiß...

Aber ist doch perfekt um nicht immer ein neues Board kaufen zu MÜSSEN?!
nicht mal PCIe 3/4/5 hat unbedingt zwingend nen Board Update gebraucht (es sei denn man wollte ne x8 8GB GPU kaufen), da waren kaum bis keine Performance Einbußen zu spüren.

Meine Meinung zu dem Thema. Und dass Intel jetzt nach 1 CPU Arch schon wieder den Socken wechseln muss, ist ja schon mehr als peinlich. Wieso? Weil sie von einer schlechten CPU Strategie in die nächste schlittern, ohne Langzeitplan. Das merkt man ihnen seit Jahren an.
 
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HerrRossi schrieb:
Das war zu erwarten, unfassbar ist es trotzdem.
Jo mei.
Was willst machen, wenn Du keine CPUs mehr groß absetzt
aufgrund der besseren CPUs von AMD?
Machst halt nen Bundle mit neuem Sockel; da kommen noch nen paar Kröten rüber.

Wobei ich nie verstehen werde, wie manche sich überhaupt einem Anbieter verschreiben,
wo die Möglichkeiten auf Upgrades auf neue CPU-Generationen seehr beschränkt sind 🤪.

Na ja, Jedem das Seine und mir das Meine 😄
 
Besuz schrieb:
Mit Skylake (aka Kaby Lake / Coffee Lake / Comet Lake) hatte Intel auch bereits drei Sockel für eine einzige Architektur. :D
Lang lang ists her 😄
Ergänzung ()

Radulf schrieb:
Moin,
ich habe bisher seit ich selbst am PC schraube nie nur eine CPU auf meinem jeweiligen Board gehabt. Das war schon zu Zeiten des 486 so, dort habe ich auch mit einem 486DX2-40 angefangen und hatte über einen Adaptersockel zum Schluß einen 486DX4-160 drauf.
Ist bei meinem AM4 nicht anders. Angefangen mit dem Ryzen 1600x, dann kam der 3700x, der 5700x und nun spielt ein 5950x auf diesem Board (mit dem Speicher, der schon von Anfang an drauf war) seine Rolle und läuft wie Schmidts Kätzchen :-) CPU wechselt, Graka wechselt, aber das Board läuft, bis vielleicht (sofern ich das noch erlebe) mal ein neues System her muß. Und das kann noch sehr lange dauern, da ich keinen Wert auf die neuesten AAA Spieletitel lege.

Bei Intel musste ich schon häufiger mal lachen, Kumpels haben in der gleichen Zeit mehrere 1000 Euronen ausgegeben, weil sie erst sehr spät mal dazu bereit waren, auch mal nen Ryzen in Betracht zu ziehen. Keiner hat es bereut :-)

Ciao, Radulf
So halte ich es auch.

Mein AM4-Board war Wirt für
R5 3600
R7 5800x
und aktuell
R9 5950x

Mit neuer CPU eigentlich nur mal die Grafikkarte und den RAM aufgewertet/aufgerüstet
und zwischendurch mal einen neuen feschen Tower mit Glas und bunten Lichtern 😁.

Wenn mein Board nicht irgendwann abraucht, wird dieses System auch noch einige Jahre
seinen Dienst würdevoll verrichten.

Aber die Dinger halten ja eigentlich ewig.
Unterm Tisch hier steht noch mein, intensiv genutzter, Bürorechner so von um die 2010/2011
mit einem AsRock ALiveDual-eSata2 und einem Phenom II x4 965 BE
und das Teil schnurrt wie ein Kätzchen :D.

Das Board war aber auch ein Aufrüstwunder.
Erst AGP-Grafikkarten drauf gehabt und dann später und aktuell PCI-E
und natürlich diverse AMD-CPUs :daumen:.

Das nenne ich Nachhaltigkeit 😊
 
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"Das klingt nach einem neuen Negativrekord"
Wenn man so will war das beim Sockel 1156 auch nicht anders
 
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