News LGA 1954 folgt LGA 1851: Intel wechselt mit Nova Lake schon wieder den CPU-Sockel

danyundsahne schrieb:
Die Leute, die auf Intel stehen, sind es ja nicht anderes gewohnt. Daher sagen viele hier auch...es sei egal wenn man in 5,6, 7 Jahren ein neues Board kaufen muss. Weil sie es müssen, ganz einfach
Die Frage ist doch letztendlich was man braucht! Wer meint jedes Jahr die neuste CPU haben zu müssen ist bei AMD besser bedient, das steht gar nicht zu Diskussion. Man sollte aber auch verstehen können, dass ein Großteil der Kunden nicht jeder CPU hinterher hechelt und es für diese Leute schlichtweg keinen Unterschied macht.

Ich hab zum Beispiel gerade das dritte Mainboard für meinen 13700K, schlichtweg weil ich von DDR4 auf DDR5 umgestiegen bin und nun ein BTF Mainboard samt Gehäuse nutze. Was hätte mir denn da ein "langlebiges" Mainboard genutzt? Sicher, das stellt eine Ausnahme da, aber manche glauben ihr Verhalten müsste auf alle übertragbar sein.
 
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At this point könnten Sie die Teile auch gleich verlöten...
 
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danyundsahne schrieb:
Tja, es ist halt ein Unterschied ob man ein neues MB kaufen MUSS oder eben nicht für ein CPU Upgrade.
Zuminest vom Preis her wären aber Sockel 1700 Boards mit B760 oder H770 Chipsatz oder Sockel 1851 Boards mit B860 Chipsatz kein wirklicher Kostenfaktor.

Höchstens wenn man dadurch zeitgleich auf DDR5 RAM wechselt wirds natürlich teurer.

Unter Umständen kann allerdings sogar ein Upgrade von Sockel AM4 -> 1700 billiger sein als von Sockel AM4 -> AM5 da es ja B760 Boards für DDR4 gibt. Gerade wenn jemand schon 32GB DDR4-2933 oder besser im System hat, ist das eine echte Option.
 
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Ich freu mich auch über AMD.

guggi4 schrieb:
Mein AM4 Board hat sogar 4 CPUs gesehen, auch weil sich meine Bedürfnisse zwischendurch geändert haben:
2200G
1600AF (also im Prinzip ein 2600)
3600
5700X3D

Auf dem B350-Hauptrechner:

2200G
2700
4750G

Auf dem B550-Gaming-PC:

3100
5600X
5700X (günstig drangekommen)
 
Zuletzt bearbeitet:
Das wäre echt ein Witz und wäre definitiv mein letzter intel wenn nun schon wieder ein sockel Wechsel kommt
 
Fujiyama schrieb:
Für Gefühlt 98 % der Leute spielt der Sockel eh keine Rolle, es wird einmal was gekauft und in der Regel, die CPU nicht mehr angerührt.
wenn man zu jeder cpu gen einen neuen sockel mitbringt, ist das auch kein wunder.
wenn es allerdings eine upgradeoption gibt, dann wechselt man tatsächlich nur die cpu.
amd zeigt das das durchaus funktioniert...es ging sogar so weit dass die leute nicht amused waren wenn ihre boards mit 300er chipsätzen keinen oder nur schlechten support für zen 2 oder gar zen 3 hatten...
 
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Schönes Thema!

Aktuell mache ich den PC von meinem Arbeitgeber fit für W 11.

ASRock Fatality B450 ITX, 2200G und 8GB VRAM von 2019.
BIOS Update, 5600G und 16GB VRAM.
 
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Die Aufregung ist hier echt süß. Über den Vorteil langlebiger Sockel kann man lange streiten. Das hängt von eigenen Bedürfnissen ab. Viele wechseln nicht so häufig die CPU und haben auch gewisse Anforderungen an das Board. So ein x370/470 Board war ja zu Release schon sehr bescheiden mit den ganzen 2.0 Lanes. 5 Jahre später hoffnungslos veraltet.
Aber gerade für Gamer ist das eher irrelevant und vor allem bekam man dort mit den X3D CPUs nen extremen Schub. Das wird bei AM5 nicht mehr so der Fall sein. Ein Gamer hat dann schon einen Zen4 X3D. Ausgehend davon ist bisher nicht viel Gewinn vorhanden. Wird auch zeigen was die nächste Generation bringt. Aber klar ist, dass ein langlebiger Sockel (zumindest für den Kunden) nur Vorteile hat.

Jetzt zum eigentlichen Punkt warum ich mich so amüsiere. Bei Intel ist's doch völlig egal, ob man jetzt zwei Generationen oder nur eine unterstützt. Wer wechselt von einer zur nächsten Generation um 5-15% mitzunehmen?
Und dann jammern noch welche rum, dass sie ihr >500 € Board nicht weiter nutzen können. Wer so viel Geld für ein Consumerboard ausgibt, kauft eh nicht nach ökonomischen Gesichtspunkten.
Wer Intel kauft weiß, dass er nicht aufrüsten kann. Das war nie anders. Und s1700 waren keine 3 Generationen. Da war Alderlake mit nem kleinen Update (eigentlich nur Änderungen am L2$) und nen Refresh. Quasi wie von Sandy Bridge auf Ivybridge, nur dass nicht mal die Fertigung geändert wurde. Mid Life Modelle mit mehr Takt (wie Gen14) gab es früher auch, haben aber keine neue Nummer vorne bekommen.
 
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bensen schrieb:
Ein Gamer hat dann schon einen Zen4 X3D. Ausgehend davon ist bisher nicht viel Gewinn vorhanden.
Naja stimmt schon nur werden die ganzen Reviews im CPU Limit gemacht um die Unterschiede zwischen den CPUs hervorzuheben und dann kommen Schlussfolgerungen wie "CPU X ist 20% schneller in Spielen als CPU Y". Viele haben dann das Gefühl upgraden zu müssen nur um dann zu merken dass in der Praxis fast immer die GPU limitiert .
 
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Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

BTW hatte 3 CPUs auf AM4
3800X
5900X
5800X3D (da Gaming-Leistung doch wichtiger war)
 
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Intel sollte sich die Sockelentwicklung sparen und die CPUs gleich aufs Board löten.
 
Schlecht für Leute die seltener wechseln und nach einem CPU Defekt nur die CPU und nicht auch das Board wechseln wollen. Hier gibt es dann nur eine CPU Serie die nen schlechten Ruf hatte und wahrscheinlich relativ schnell EOL geht. Da wird es sicherlich keinen großen Gebrauchtmarkt geben. Weil selbst wenn man wechselt will mandas alte Zeuch noch verhöckern.
Bei AM4 kann man immernoch neue CPUs vom Hersteller beziehen. Für Boards von 2017. Im Rechner von meinem Sohn steckt immernoch das alte ROG Hero VI von Anfang 2017 und funktioniert prächtig.
Finde schon dass es ein riesen Unterschied macht.
 
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Damit hätte ich nicht gerechnet, mit Nachhaltigkeit hat das wenig zu tun. Da es wohl kein wirklich lohnenswertes Upgrade mehr zu meinem 265KF geben wird, werde ich dann wohl wieder zu AMD und AM6 wechseln, wenn die Zeit gekommen ist.
 
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bensen schrieb:
So ein x370/470 Board war ja zu Release schon sehr bescheiden mit den ganzen 2.0 Lanes. 5 Jahre später hoffnungslos veraltet.
Das ist doch quasi für jeden irrelevant. Die GPU und die SSD hängen an 3.0. das der USB Controller und die audio Karte an 2.0 hängt stört?

Und wenn du 5 Jahre mit einem Ryzen 1600 klar gekommen bist, dann ist ein simples Upgrade auf einen 5900x oder 5700x3D auch dann ein Performance Traum wenn der zen6 aktuell ist. Schließlich hast du bis gestern noch mit dem 1600 gearbeitet.
 
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Zwei schöne Beiträge mit legitimen Zusammenhang:
Raptorlake schrieb:
Wäre mir sowas von egal. Kaufe eh nur alle 5+ Jahre was neues.
Dann kucken wir doch mal:
https://geizhals.de/amd-ryzen-5-1600x-yd160xbcaewof-a1604881.html
5.4.2017

https://geizhals.de/amd-ryzen-7-5800x3d-a2660252.html
5.1.2022

5 Jahre. Da hättest du dann fast doppelte Leistung bekommen in Spielen und in Anwendungen teils noch mehr. Bei Intel lagen da seitens der Leistung im Prinzip von Core 8000 bis Core 12000-14000 drei Sockel. Aber berechtigt folgt darauf:

bensen schrieb:
So ein x370/470 Board war ja zu Release schon sehr bescheiden mit den ganzen 2.0 Lanes. 5 Jahre später hoffnungslos veraltet.
Aber gerade für Gamer ist das eher irrelevant und vor allem bekam man dort mit den X3D CPUs nen extremen Schub. Das wird bei AM5 nicht mehr so der Fall sein. Ein Gamer hat dann schon einen Zen4 X3D

Ganz so schlimm war es ja nicht. Am Ende fehlt eigentlich nur PCIe 4.0 bei den alten Platinen und der Durchbruch seitens USB-C, den man aber aus meiner Sicht eher verschmerzen kann. Es bleibt aber ein valider Punkt, dass AMD beim IOD halt doch etwas zu nachlässig war aktuell zu bleiben. Spätestens mit Ryzen 9000 sieht man das einfach und dem geflickten USB4, was kein guter Zustand ist.
Da könnte Zen 6 dann darunter leiden, dass durch den neuen IOD viele Features ein neues Board benötigen und diese auf den "alten" Dingern dann nicht nutzbar sind. Eben sowas wie USB4 nativ aber nicht zum durchschleifen auf dem Mainboard zum entsprechenden Port.

Und auch von Zen4 X3D ist was möglich: Aktuell sind es von einem 7600X3D über 20% zum 9800X3D und da wird ja noch was kommen. Aber allgemein erfreut sich ja auch der 7500F großer Freude durch die zu Beginn höheren Kosten durch Speicher etc. Und da hast du am Ende immer einen Grund:
  • Die Gamer sparen ja eher für die dickeren Grafikkarten und können dann doch noch was nachschieben analog zu AM4 wo man dann halt sagt ok, bei einer 4080 o.ä. ist das alles nicht so wild, da tut es auch ein 5700X3D statt auch AM5 zu gehen.
  • Die Cruncher die es wirklich brauchen bekommen pro Generation vielleicht nur 10%, aber wenn benötigt reicht auch das als Grund zur Aufrüstung.

Also ja, zur Perfektion muss mit AM6 dann bei den Chipsätzen wirklich das neueste rein, um die Langlebigkeit auch sinnvoll nutzen zu können. Andererseits auch ok, wenn das dann das Loophole für die Hersteller ist die neuen Bretter zu vermarkten. Features dürfen kosten, Leistung gibt es immer oben drauf. Auch fair.
 
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Aber das ist auch Intel-typisch! Auf die Roadmap war dann auch kein Verlass!
 
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RedVapor schrieb:
CPU Defekt nur die CPU und nicht auch das Board wechseln wollen.
Oder nach einem Board defekt kein altes gebraucht Board kaufen wollen, sondern was aktuelleres.
 
Was für eine Aufgeregtheit.
Ob man nun ein Mainboard/CPU-Upgrade für den selben Sockel macht oder einen neuen Sockel mit Mainboard/CPU, ist m.M.n. vollkommen wumpe.
Ich persönliche hatte trotz AM4-Sockel zwei (oder sogar drei?) Mainboards, weil die neuen Boards technisch besser waren.
Eine neue Speichergeneration ärgert mich da wesentlich mehr, das kann schon mal in Stress ausarten.
Fakt ist, der 265KF ist momentan die CPU mit dem besten P/L-Verhältnis für Anwendungen und Gaming. Wenn die 200er noch Fahrt aufnehmen, dann steigen auch die Chancen auf ein Update für 1851.
 
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