News LGA 1954 folgt LGA 1851: Intel wechselt mit Nova Lake schon wieder den CPU-Sockel

Catrovacer schrieb:
Woher kommt nun dein Fazit das Sockel-Ende in jedem künftigen Intel-Test kritisch zu erwähnen, bei zukünftigen AMD-Tests jedoch nicht, sondern dort davon zu sprechen, mit dem Sockel für die Zukunft besser aufgehoben zu sein? Weil Zen 6 mehr Mehrleistung bringen soll als ein Arrow Refresh? Das ist vielleicht naheliegend, aber stand heute reine Spekulation. Ich möchte sagen: Dein Post ist ein bisschen unfair.

Da steht nicht jeder Intel-Test, sondern Arrow-Lake-Test im Desktop. Nicht zufällig etwas weglassen. Der Arrow Lake Refresh wird btw extrem übersichtlich, so wie es bisher ausschaut .. lohnt halt nicht. Und es ist eine Info die sich so gehört, wenn die Plattform nächstes Jahr tot ist. Das ist sie bei AMD nicht. Das ist nunmal der Fakt.

AMD hatte sich im Gespräch ja schonmal zu der Aussage hinreißen lassen, dass der Sockel AM5 weit über 2027 weiterleben wird - offiziell als Unternehmenssaussage dann aber zu 2027 zurückgerudert. Heutiger Stand dann mit Zen 6 als letzter Architektur, aber eben so wie bei AM4 heute, noch mit vielen kleineren neuen CPUs dann als Einsteigerplattform, wenn der nächste Sockel "AM6" oder so erscheint.

Intel hingegen bringt keine CPUs mehr auf alten Desktop-Plattformen, wenn es einen neuen Sockel gibt. Die Leute sollen umsteigen. Punkt. Nur mobile, da schleppen sie den alten Krams gern weiter mit.
 
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@night
Meine letzte CPU war ein i7 7820X
Quadchannel.
Da ich nach wie vor nur eine RTX 3060ti habe, ist das der Flaschenhals.
Auch wenn ich bald auf eine 5070 wechsle, würde diese mit der alten CPU ausreichend befeuert.
Bin auch nicht der Hardcoregamer...
 
DagdaMor schrieb:
Was willst machen, wenn Du keine CPUs mehr groß absetzt
aufgrund der besseren CPUs von AMD?
Machst halt nen Bundle mit neuem Sockel; da kommen noch nen paar Kröten rüber.
Ich würde den Grund auch bei den OEM und MB-Herstellern sehen. Den OEM ist es egal, welches MB sie einbauen und die MB-Hersteller freuen sich, wenn sie neue Produkte anbieten können.
 
TheInvisible schrieb:
Ob Intel nochmal einen core 2 Moment hinbekommt? Weiß noch wie damals fast alle von AMD umgestiegen sind :D

Manche meine die architektonischen Änderungen bei Arrow Lake seien vergleichbar zu Zen 1 damals gewesen. Also sie führten zwar noch nicht zu einem voll konkurrenzfähig Produkt, legen aber potenziell den Grundstein genau dafür. Ob das so stimmt wird wohl erst Nova Lake zeigen ...
 
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K3ks schrieb:
7600 auf 9800x3d min. 50% und bei Workstationgedöns ist es dann bei einer Aufrüstung auf eine entsprechende CPU noch mehr
Ich hab mal gestöbert: Ein 9900x wäre Richtung 90% schneller in Workstationgedöns, vom 12400 auf 14700 wären auch über 50% in Spielen aber locker >150%(!) in Workstationgedöns wenn man die Kerne alle knüppeln lassen kann, ziemlich eindrucksvoll was so inzwischen auf einer Mainstream-Plattform möglich ist.
 
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modena.ch schrieb:
Wenn wir jetzt davon ausgehen, dass bei einem kleinen Zen 4, sagen wir den 7600X, bei AM5 eingestiegen bist, ist das wieder ein gigantischer Sprung auf einen ZEN 6 3D, der sich auszahlt, den am Ende eines Sockels noch mitzunehmen.
Ist n valider Anwendungsfall. Damit ich nicht in die Situation komme, hab ich mir direkt den 265k geholt, der schon ziemlich performant ist. Ich sag ja nur, dass nicht jeder diese Aufrüstbarkeit braucht, und da Intel zuverlässig so handelt, kann sich auch jeder drauf einstellen.
 
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blende11 schrieb:
CPUs, die heute neu verkauft werden, reichen zum Spielen und Arbeiten ohne Einschränkungen aus.
Es gibt also nicht „die beste CPU“
Typisches Intel blabla
Guckmal was alleine ein 9800X3D vs 7800X3D in vielen spielen bringt.
9800X3D vs 7800X3D Starfield.jpg

Mit dem Release des damals noch 600€ teureren Intel 285K hat man auch keine gute CPU zum Zocken im vergleich zum 9800X3D welcher zu Release sogar günstiger war als der Intel.
9800X3D vs 285K.png
1745134229959.png
 
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Volker schrieb:
Nach unten lässt sich das Spiel aber weiter treiben. Da gibt es 50-Euro-CPUs, die leisten auch 70% von nem 7500F, der dann aber das Dreifache kostet. Über Preisspannen von 100erten Euro zu vergleichen funktioniert so nicht. Kleine CPUs leisten immer mehr Pro Geld, dennoch sind sie nicht automatisch die bessere Wahl. Du musst es in gewissen Bereichen einfach segmentieren, für 200+ Euro ist halt der 9600X ziemlich geil, bei 350 der 265K usw usw.. Aber das führt natürlich immer dazu, das die Hater herauskommen^^


Zurück zum Topic: Jede Arrow-Lake-Empfehlung hat damit einen massiven Dämpfer erhalten, vor allem im Umfeld wie hier. Wir werden das nun in jedem Test erwähnen. Das Problem ist dabei nicht die CPU, sondern eben die tote Plattform. Wer hier 300, 400 oder 500 Euro in ein Board investiert ist halt direkt am Arsch. Da biste bei AMD besser aufgehoben.
"Da biste bei AMD besser aufgehoben."

Kann ich nicht so stehen lassen.

Ich habe ein Upgrade gemacht und bin alle Konfigs durch.
Ich habe lange verglichen und AM5 war bei gleicher oder sogar weniger Leistung immer teurer,
ein halbwegs vernünftiges Board vorrausgesetzt.

Geworden ist es ein 265KF mit Asrock B860M Livemixer Wifi.
Diese Konfig liegt in für mich wichtigen Anwendungen fast auf 7950X Niveau, für wesentlich weniger Geld.

Das AM5-Setup wäre ein 7950X mit Asrock B650 Steel Legend Wifi gewesen.
Leider mit weniger USB-Anschlüssen, davon brauche ich Tonnen und auch kein Thunderbolt 4 / USB4 für eine schnelle externe M2.SSD.

Das machen fast 130€ Unterschied und ist in meinem Fall das Geld für Corsair DDR5-Speicher und Arctic 36-Kühler. Schwerpunkt sind wie gesagt Anwendungen, wobei der 265KF sich natürlich auch super bei Gaming schlägt, da limitiert ohnehin die Grafik und Auflösung.

Ein Upgrade auf 285K oder die 300er Serie, sofern die kommt, nicht ausgeschlossen, also erstmal safe.
 
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Gamer und Privatanwender spielen für Intel doch gar keine große Rolle, die machen ihr Geschäft mit Businesskunden und genau für diesen großen, weltweiten Absatzmarkt entwickeln sie maßgeblich ihre CPUs, denn damit lässt sich das meiste Geld verdienen.
Nach Marktanteilen dominiert Intel nach Belieben die Konkurrenz, da Intel Marktführer (75,4 Prozent Marktanteil, in 2024 +7 Prozent Wachstum) mit weitem Abstand vor den Mitbewerbern ist.
In Medienberichten wird dieser Fakt immer falsch dargestellt und man gewinnt als Leser dann den Eindruck, das Intel in der Krise stecke, das ist aber nicht der Fall.
AMD kann bei Gamern und Privatanwendern durch ihre AM4 und AM5 CPUs geringe Marktanteile dazugewinnen, aber die spielen im Grunde keine Rolle, da dieser Absatzmarkt viel zu klein ist, um beim jährlichen Gesamtergebnis relevant zu sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Marius schrieb:
i7 7820X
Da ich nach wie vor nur eine RTX 3060ti habe, ist das der Flaschenhals.
Nicht in Star Citizen. Da ist mein 5800X3D zu 100% ausgelastet und konnte nichtmal meine alte GPU auslasten welche langsamer war als deine RTX 3060ti.
Du hättest mit deiner CPU keine 15fps in lorevile, deine GPU packt da aber über 100fps.
 
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Ned Flanders schrieb:
Das ist doch quasi für jeden irrelevant. Die GPU und die SSD hängen an 3.0. das der USB Controller und die audio Karte an 2.0 hängt stört?
Klar, niemand benötigt mehr als eine SSD. Und ja, PCIe 2.0 ist problematisch für schnelles USB.
 
Martyn schrieb:
Würde sagen der 265K / 265KF ist schon mindestens Obere Mittelklasse wenn nicht schon Oberklasse und eine Empfelung wenn vorallem viel intensive Videobearbeittung gemacht werden soll, vorallem mit H.266 und 10-/12-Bit Farbtiefe.

Aber ansonsten über alle gängigen Anwendungen hinweg spielt der 265K / 265KF in der Liga vom Ryzen 9700X. Preislich liegt man aber bei ca. 365€ / ca. 345€ vs. 295€. Mainboards sind in etwa gleich teuer.

Ein 265KF auf 9700X Niveau in Anwendungen? Never!

Hier mein Anwendungsfall:

https://www.scanproaudio.info/2024/...-round-up-intel-ultra-series-and-amd-9800x3d/

618 Plugin-Instanzen beim 265KF gegen 339 beim 9700X.

Der 265KF hat exakt so viele Instanzen wie der 9950X, beide 618.

Da ist die Wahl ganz leicht gefallen. Nix Fanboy oder so, bin lange auf AMD unterwegs gewesen aber die Preise sind derzeit einfach zu hoch.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ob man den Sockel wechselt bleibt für viele Benutzer so etwas von egal.

Standardkäufer kaufen alle paar Jahre eine CPU mit einem Board, welche zusammengehören und auch bis zum Ende zusammenbleiben.
Meist Gebrauchtkäufer, welche ihre Hardware immer wieder für wenige Prozente "aufrüsten", würde ich als Hersteller auch nicht berücksichtigen wollen.
 
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Tharan schrieb:
Ganz so schlimm war es ja nicht. Am Ende fehlt eigentlich nur PCIe 4.0 bei den alten Platinen und der Durchbruch seitens USB-C, den man aber aus meiner Sicht eher verschmerzen kann.
Äh doch. Es fehlt PCIe G3 breitflächig und generell mehr PCIe Lanes. Ich kaufe doch heute keine SATA SSD, wenn ich für den gleichen Preis schnelle NVMe SSDs bekomme.
USB könnte man nachrüsten, wenn man genug PCIe lanes hätte. :D
 
modena.ch schrieb:
Wenn wir jetzt aber vom üblichen Erscheinungszyklus bei AMD ausgehen, also 16-24 Monate, gibts Zen 6 bis dahin längstens
und selbst wenn es Zeitlich passen würde, AMD wird aus dem AM5 DDR5 PR / Preis Desaster gelernt haben und bestimmt nicht direkt beim nächsten Sockel sofort den gleichen Fehler wiederholen und auf den Brandneuen teuren Ram für den neuen Sockel setzen, so dass der Absatz für neue Boards und neue Prozessoren torpediert wird...
 
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Tharan schrieb:
Ich weiß schon was du sagen willst, denn der 265K kommt preislich nun in die Gegend, wo er für seinen Preis eine gute Leistung mitbringt.
Man kann natürlich auch einen 245/265/285k kaufen, damit kann man genauso arbeiten und zocken wie mit AMD CPUs, die Unterschiede sind zwar messbar, aber man wird sie kaum merken, außer vllt. in ein paar Anwendungen, die Intel stark bevorzugen oder ein paar Games, die massiv vom Cache der AMD CPUs profitieren.

Der große Vorteil bei AM5 ist, dass man noch lange wird aufrüsten können. Diese Option kann Intel halt nicht bieten und egal ob man sie wahrnimmt oder nicht, das ist ein handfester Vorteil. Wenn ich mir jetzt ein aktuelles MB mit einem R5 7600 kaufe und den dann 2027 oder 2028 mit der neuesten und schnellsten CPU aufrüste, dann kann ich den Rechner noch einige Jahre länger nutzen.
Oder man kauft 2027/28 einen neuen Unterbau, zumindest hat man die Wahl. Bei Intel hat man keine Wahl, da kann man nur innerhalb der Prozessorfamilie wechseln.

Das mit den Schnittstellen sehe ich nicht so dramatisch. Ob PCIe 4 oder 5 merkt man bei SSDs und Grafikkarten nicht wirklich, das ist auch wieder nur messbar oder kommt nur bei speziellen Anwendungen zur Geltung.
Bei DDR4/DDR5 ist der Unterscheid auch nicht so gewaltig, als dass man deswegen unbedingt das MB tauschen müsste: https://www.techspot.com/review/2777-ddr5-vs-ddr4-gaming/
USB3/4 ist auch so eine Sache, USB4 ist noch nicht so weit verbreitet und entsprechende Endgeräte sind deutlich teurer als USB3-Geräte.
Wifi-Karten kann man wechseln, das Bottleneck ist da aber der Router, was will man mit Wifi7 am MB, wenn der Router nur Wifi6 kann. Klar, nice to have für den Fall der Fälle, aber halt auch einfach nachrüstbar.

Das immer neueste Board mit den allerneusten Features zu kaufen zieht halt auch einen Rattenschwanz an weiteren Kosten nach sich, wenn man diese Features denn auch konsequent nutzen will.
Ergänzung ()

Catrovacer schrieb:
Der Arrow Lake Refresh kommt 2025.
Kommt? Das lese ich hier aber anders, aus dem Artikel, dier hier gerade diskutiert wird:
Ein Sockel für eine einzige Architektur? Das klingt nach einem neuen Negativrekord, ist im Endeffekt aber dem Aus von Meteor Lake-S für den Desktop-PC geschuldet. Ursprünglich sollte diese erste echte Chiplet-Architektur von Intel im Consumer-Segment auch für Desktop-PCs im Sockel LGA 1851 erscheinen, kam dann aber aus Performance-Gründen – mit Ausnahme im Embedded-Segment – nur als Core Ultra Series 1 im Notebook auf den Markt.
 
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Naja, wer einen Core Ultra unbedingt wollte wird sicher spezifische Wünsche gehabt haben - oder hat halt einfach nur Geld versenkt.
 
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HerrRossi schrieb:
Wenn ich mir jetzt ein aktuelles MB mit einem R5 7600 kaufe und den dann 2027 oder 2028 mit der neuesten und schnellsten CPU aufrüste, dann kann ich den Rechner noch einige Jahre länger nutzen.
Wenn Du leistungsorientiert und Gamer bist, willst Du das doch gar nicht, also einige Jahre alte Technik länger nutzen. Dein Mainboard, dein DDR-RAM und deine Grafikkarte sind dann nämlich alte Technik.
Was bringt dir dann in 2027 oder 2028 eine schnellere CPU einzubauen, wenn Du sie überhaupt nicht voll ausreizen kannst, weil deine alten Komponenten sie ausbremsen?
Für alle anderen Privatanwender die nicht spielen, ist es egal, was sie heute kaufen, weil sie innerhalb der nächsten Jahre die Mehrleistung eh nicht brauchen werden.
 
HerrRossi schrieb:
Keine neue Gen aber der Refresh kommt.
Volker schrieb:
Der Arrow Lake Refresh wird btw extrem übersichtlich, so wie es bisher ausschaut

🤷

E: @blende11: Die Karte kannste zusätzlich zur CPU dann tauschen... Wer hätte das gedacht! Alte Plattform ist egal wenn die Leistungsverluste dadurch vernachlässigbar sind.
 
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@Nighteye
Der i7 7820X Quadchannel ist ähnlich schnell wie ein 5800X3D.
Beim Speicher natürlich wesentlich höherer Durchsatz.
Da kann DDR5 Dualchannel grade halt mithalten.
 
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