News Linux-News der Woche: Linux Kernel 6.16 und mehr Linux-Spieler unter Steam

Bright0001 schrieb:
Keine Erfahrung mit Mint, daher glaub ich dir das. Aber wäre auch der Nutzer selbst in der Lage gewesen, Mint auf dem Rechner einzurichten?
Offen und ehrlich geschrieben: Nein, die Einrichtung hätten diese Nutzer nicht hinbekommen. Genausowenig hätten sie eine Windows-Installation hinbekommen.
Backups und automatische Updates habe ich für sie eingerichtet. (Ohne Terminal ;) )
Wenn ich nicht Mint installiert hätte, hätten sie vermutlich einen neuen PC mit Windows 11 gekauft, weil auch das Wissen um Alternativen wie Linux fehlen würde. So sind sie zufrieden, dass sie sich die Ausgaben sparen und die bestehenden PCs weiternutzen können.

Update: Es hätte auch für einige Peripherie (z.B. Scanner) unter Windows 11 keine Treiber mehr gegeben, die mit Mint noch läuft.
 
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Bright0001 schrieb:
Funktioniert halt genau so lange, wie es die Software in dem Paketmanager auch tatsächlich gibt.
Je nach Distro sind da 10k bis 90k (oder mittlerweile mehr) Pakete in den jeweiligen Repos zu finden. Für mich stellt sich da eher die Frage, warum manche Hersteller ihre Software nicht darüber bereitstellen.

Bright0001 schrieb:
Kannst du erläutern, inwieweit das explizit Windows-Verhalten ist?
Ganz einfach: Unter Linux wird Software zu mindestens 99% über den Paketmanager installiert. Wer das nicht macht, sorry, der ist einfach blöd. Ich finde es gut, dass es nicht so einfach ist, Software von sonst-woher installieren zu können.
Und selbst wenn man es es doch macht, dann sollte man sich ein Paket bauen (lassen) und das dann per Paketmanager installieren.

Bright0001 schrieb:
Ich dachte beim Tippen an einen Fall wie Git-Repos; Für Windows-Nutzer steht meist eine (oder ggf. x32/x64) exe bereit, und für Linux gibts zumeist nur ein tar Archiv, in dem man dann ein startup- oder setup-Script ausführen muss.
Gibt es Binaries oder Quellcode für Linux, dann kann man mit ziemlicher Sicherheit die Software auch über den Paketmanager beziehen.

Bright0001 schrieb:
Aber so weit müssen wir gar nicht gehen; Wenn du dir bspw. nvidia Treiber lädst, dann bekommst du ja auch nur eine .run Datei, die per chmod eine Erlaubnis zum Laufen braucht.
Da musst du dich bei Nvidia bedanken. Die ignorieren hier konsequent seit Jahrzehnten den etablierten Standard. Darum haben Linuxer auch lieber AMD-Grafikkarten: Deren Treiber sind im Kernel bereits drin. Sie laufen ootb; eine manuelle Treiberinstallation oder anderer Schnickschnack ist nicht nötig.

Bright0001 schrieb:
Aber weißt du, wann bspw. meine Eltern oder meine Schwester das letzte Mal etwas in die cmd oder PowerShell getippt haben? Ich schon: Noch nie.
Ich musste bei meinen Eltern öfters mal ran, weil Windows seine Updates nicht schlucken wollte*. Und meine Eltern sind wie wahrscheinlich auch deine Familie keine Leute, die irgendwo am System herum pfuschen.


* Ich habe den Eindruck, dass Windows seit einigen Jahren an Qualität verliert, während Linux an Qualität gewonnen hat. Aus meiner Sicht hat Linux bzw. einige Distros den Konkurrenten aus Redmond definitiv überholt. Beste Beispiele dafür sind Fedora, Ubuntu und jetzt zusätzlich noch SteamOS. Die laufen einfach und man muss kein Fachmann sein, um sie verwenden zu können.

Zudem läuft die Weiterentwicklung unter Linux schneller. Der Trend geht zu Containern (Flatpaks, Snaps, etc.) und immutable Distros wie SteamOS und diverse Fedora-Abkömmlinge. Software wird immer mehr voneinander abgekapselt, um das System noch stabiler und sicherer zu machen. Windows hängt hier einfach hinterher.
 
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floTTes schrieb:
Viele Anfänger scheinen ihre Distro nach "Look and Feel" und der OOTB-Erfahrung auszusuchen. Ist mir persönlich zu kurzfristig gedacht.
Als Anfänger musst irgendwo starten. Und wenn die Distro erstmal mit allem kommt, was du (vermeintlich) brauchst, wirds für den Anfang schon passen.
Hab ich hier schon irgendwo erwähnt, aber ist mir ja auch so gegangen: Von Windows weg hab ich mich mal ungesehen und Manjaro genommen. Musst nicht viel machen, Gaming geht, Rolling Release aber leichter zum Einstieg als Arch.
Die ersten Wochen waren super, lief alles (bis auf Anfangsproblem wegen meinem WLAN-Stick, der nicht im Kernel war). Erst mit ein paar Updates kamen dann auch Probleme und ich hab mich damit beschäftigt.
Jetzt läuft Garuda am Desktop, Bazzite am SteamDeck und Framework 16.
Und für die Mutter gabs jetzt ZorinOS für ihren Laptop, mal sehen wie das angenommen wird.
 
frazzlerunning schrieb:
Exakt wie bei Mint/Fedora/Ubuntu/Zorin/Garuda/Cachy/...
Die haben alle grafische Installer, und die größte Hürde ist Festplatten/Partitionierung.
Also Teil der Einrichtung meiner letzten Linux-Maschine (Ubuntu) beinhaltete die Erstellung eines xrandr Scripts, weil es sich partout weigerte 4K@60Hz auszugeben, und der Suche/manuellen Installation eines spezifischen DisplayLink-Treibers, weil es sich bei einigen Docks einfach quer stellte.

Und während Treiber-Gedöns auch unter Windows ein Problem sein kann, hab ich Auflösung per Text erstellen/setzen da noch nicht erlebt. :P

Krik schrieb:
Ganz einfach: Unter Linux wird Software zu mindestens 99% über den Paketmanager installiert. Wer das nicht macht, sorry, der ist einfach blöd. Ich finde es gut, dass es nicht so einfach ist, Software von sonst-woher installieren zu können.
Naja, "blöd" ist halt wieder unnötig herabwertend. Wenn da einer Tutorial XY folgt, um Ziel X zu erreichen, und Teil des Tutorials die Installation via apt oder apt-get ist, wie soll man dann ohne Fachkenntnisse wissen, dass man den Schritt auch über die GUI machen könnte/sollte? Zumal es da ja auch keine Garantie gibt, dass es die Alternative auch tatsächlich gibt.

Und der letzte Satz ist gruselig, das reiht sich eher in MS' Credo ein, als in das von Linux. :p

Krik schrieb:
Ich habe den Eindruck, dass Windows seit einigen Jahren an Qualität verliert, während Linux an Qualität gewonnen hat.
Da sind wir uns aber absolut einig. :schluck:

Krik schrieb:
Beste Beispiele dafür sind Fedora, Ubuntu und jetzt zusätzlich noch SteamOS. Die laufen einfach und man muss kein Fachmann sein, um sie verwenden zu können.
Also ist nur eine persönliche Meinung, aber das Mehr, das mir Ubuntu auf Entwicklerseite gegeben hat, hab ich an Nutzerfreundlichkeit in alltäglichen Dingen verloren - daher bin ich da weiterhin skeptisch bzw. bleibe noch eine Weile auf dem sinkenden Windows-Schiff, bevor ich meinen daily driver tatsächlich wechsel. :P
 
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Bright0001 schrieb:
Naja, "blöd" ist halt wieder unnötig herab-wertend. Wenn da einer Tutorial XY folgt, um Ziel X zu erreichen, und Teil des Tutorials die Installation via apt oder apt-get ist, (...)
Diese Tutorials gehen aber weit über das hinaus, was Otto-Benutzer mit ihrem System so anstellen. Die Software, die da installiert wird, gehört eher in den Profi- oder Bastler-Bereich.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass das meiste, was Otto benötigt, in der Paketverwaltung zu finden ist. Ich mein', was braucht der Durchschnittbenutzer denn so? Browser, Office, Bildbearbeitung/-viewer, Medienplayer und evtl. noch Steam. Das gibt es hundertfach in den Repos und ein Browser, Medienplayer und Bildprogramm sind für gewöhnlich schon vorinstalliert. Manchmal ist auch schon eine Office-Software und Steam zusätzlich vorhanden. Das System ist da ootb für nahezu jede Schandtat bereit. ;)
 
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netzgestaltung schrieb:
Mach mal einen Thread auf "kann webseite xy nicht erreichen" die 1. Antwort (oder spätestens die 2.): mach mal cmd.exe und ping xy. der rest darüber ist auch großteils eher hörensagen... das kommentier ich mal nicht.
Ich kenne (leider :) ) viele Leute persönlich (Nachbarn, Familie, Bekannte), die machen keinen Thread auf, die rufen mich an und dann muss ich vorbeikommen und cmd.exe für die benutzen, weil die Angst haben irgendwas falsch zu machen oder so.

Erst letzte Woche hat sich das Web-Mail Layout meines Nachbarn verstellt (wahrscheinlich ein neues Feature) und ich musste vorbeikommen und mit der Maus auf den Button "Layout ändern" klicken.

Das ist natürlich nur eine subjektive Erfahrung.
 
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Krik schrieb:
Ich mein', was braucht der Durchschnittbenutzer denn so?
Bei so Spezialfällen wie Davinci Resolve wird es lustig.

Ob das der durchschnittliche Mensch jetzt verwendet, sei mal dahingestellt, aber genauso wie die Sachen zur Musikproduktion teils glaub noch immer sehr schwer zu installieren.
 
Bright0001 schrieb:
Also nutzt du kein FF und VLC in deinen Distros? Oder hast du da was von Hand konfiguriert? Mir erschließt sich noch nicht so ganz, wie das mit den "Berechtigungen im Auge behalten" in der Praxis dann aussieht, und was man abseits des Verzichts dann für Optionen hat.
Was hat das jetzt mit FF und VLC zu tun? Oo
Wenn man sich nicht die Flatpak-Sourcen anschauen möchte, dann bietet sich z.b. Flatseal an, um sich einen Überblick zu verschaffen und ggf. vor Benutzung des Programms Anpassungen vorzunehmen. Ganz klassisch ist z.b. der Vollzugriff auf HOME etwas, das viel zu häufig vorkommmt. Auch Sockets wie z.b. für X11/XWayland oder bestimmte Hardware (Webcams z.b.) sind typische Kandidaten, wo die Flatpaks gerne mal zu pauschal alles zulassen.
 
PrussianHeathen schrieb:
Wenn man alle Distrovarianten der Steam survey zusammenrechnet gibt es nur 4 verschiedene Grundversionen.
Dort werden nicht alle aufgeführt, hab mit Gentoo schon oft mitgemacht und das war nie gelistet 😁
 
Bright0001 schrieb:
Also Teil der Einrichtung meiner letzten Linux-Maschine (Ubuntu) beinhaltete die Erstellung eines xrandr Scripts, weil es sich partout weigerte 4K@60Hz auszugeben, und der Suche/manuellen Installation eines spezifischen DisplayLink-Treibers, weil es sich bei einigen Docks einfach quer stellte.
Okay... Gut, ich hab Ubuntu noch nie installiert oder benutzt, also ... 🤷‍♂️. Mag aber (wie so oft) an der verwendeten Hardware liegen.
Betrifft jetzt aber auch nicht primär die Installation des OS, sondern danach die Nutzung?

Wie oben erwähnt, der WLAN-Stick damals war auch nicht im Kernel, also hatte ich nach der Installation kein Internet. Und da stand ich ziemlich blöd da, weil wie einen Treiber nachpatchen, wie überhaupt die Treiber-Dateien zum patchen auf den Desktop bekommen... Und das Problem war ja dann nicht nur bei der Installation, bei jedem Kernel-Update kam das wieder.
Habe ich dann damals mit einem anderen WLAN-Stick behoben. Netzwerk-Kabel verwenden war damals keine Möglichkeit, eine andere Distro hätte vielleicht helfen können, aber finde mal eine, die einen bestimmten WLAN-Stick Treiber in den Kernel gepatcht hat, der nicht bei allen drinnen ist.
 
Krik schrieb:
Ich bin mir ziemlich sicher, dass das meiste, was Otto benötigt, in der Paketverwaltung zu finden ist. Ich mein', was braucht der Durchschnittbenutzer denn so? [...] Das System ist da ootb für nahezu jede Schandtat bereit. ;)
Also Dinge, die mir da spontan einfallen, und nicht per App Center auf Ubuntu verfügbar sind: ProtonVPN (und Konsorten), Google Drive (und Konsorten), die meisten Game-Launcher abseits von Steam, Chrome, und Calibre.

Wobei letzteres eine Halbwahrheit ist; Das Software-Center gibt einem zwar kein Snap-Image, aber dafür den Treffer als .deb - oder genauer gesagt drei Treffer mit der selben Version, da darf man also raten, welches davon das richtige ist, und ob es überhaupt einen Unterschied macht. :D

Termy schrieb:
Was hat das jetzt mit FF und VLC zu tun? Oo
Wenn der Sicherheitsaspekt von flatpaks schon bei der mitgelieferten Software kompromittiert ist, ist es unsinnig, diesen als Argument fürs Ausliefern von Spielen zu bringen.

Termy schrieb:
Wenn man sich nicht die Flatpak-Sourcen anschauen möchte, dann bietet sich z.b. Flatseal an, um sich einen Überblick zu verschaffen und ggf. vor Benutzung des Programms Anpassungen vorzunehmen.
Und das als Standard-Prozedere bei der Installation eines jeden neuen Spiels hältst du für einen gangbaren und realistischen Weg für alle Nutzer?

frazzlerunning schrieb:
Betrifft jetzt aber auch nicht primär die Installation des OS, sondern danach die Nutzung?
Mh, schwammig. Aus Ubuntu-Sicht ist die Installation beendet, wenn es von der Platte booten kann - aus Nutzersicht ist die Installation sicherlich nicht abgeschlossen, wenn ich buchstäblich kein Bild hab, und erst nen Treiber nachschieben muss. :D

Daher einfach unter "Einrichtung" verbucht, am Ende kommt es ja darauf an.

frazzlerunning schrieb:
Okay... Gut, ich hab Ubuntu noch nie installiert oder benutzt, also ... 🤷‍♂️. Mag aber (wie so oft) an der verwendeten Hardware liegen.
Ich werde das nächste Mal auch was anderes probieren - ich hatte es damals genommen, weil Hörensagen einem ja verspricht, dass es am wenigsten Probleme macht, aber bisher hat sich Ubuntu noch nie wirklich rund angefühlt, ob nun auf Hardware oder in VMs.
 
Bright0001 schrieb:
Und das als Standard-Prozedere bei der Installation eines jeden neuen Spiels hältst du für einen gangbaren und realistischen Weg für alle Nutzer?
Ich habe das ja schon bei deinem Einwand bzgl "5GB flatpak für 200MB Indie-Game" gesagt: die Spiele und Proton laufen im Kontext der Steam-Umgebung, du musst es also nur ein mal für Steam machen...

Davon abgesehen muss mein Prozedere auch keinen "gangbaren und realistischen Weg für alle Nutzer" darstellen - die meisten Durchschnittsnutzer installieren sich ja auch fröhlich jedwede noch so windige Software und nicken jede Cookie-Abfrage fröhlich ab. ;)
Es ist halt wie immer für jeden individuell, wo man sich auf der Achse "Komfort <-> Sicherheit" einordnen will.
 
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Termy schrieb:
Ich habe das ja schon bei deinem Einwand bzgl "5GB flatpak für 200MB Indie-Game" gesagt: die Spiele und Proton laufen im Kontext der Steam-Umgebung, du musst es also nur ein mal für Steam machen...
Dann hatte ich das falsch verstanden - und alles noch verrückter, als ohnehin schon. :P

Steam müsste dafür effektiv eine eigene Sandbox bauen, um tatsächliches Sandboxing zu erreichen; Spiele brauchen nämlich Zugriff auf deinen GPU-Stack, ggf. auch Audio, Inputs, und sogar tiefgreifenden Systemzugriff für Anti-Cheat -
Und das alles die Tatsache ignorierend, dass Proton mit X11 verheiratet ist, und sich so ziemlich alle Rechte nimmt, was das "flatpak Sandboxing" höchstens zu einer Teilnehmerurkunde macht.

Und wenn man sowieso alles neu baut, dann stellt sich die Frage, warum man überhaupt an flatpak festhalten sollte.

Termy schrieb:
Davon abgesehen muss mein Prozedere auch keinen "gangbaren und realistischen Weg für alle Nutzer" darstellen -
[...]
Es ist halt wie immer für jeden individuell, wo man sich auf der Achse "Komfort <-> Sicherheit" einordnen will.
Nur dass flatpak keine hinreichende Lösung für "Sicherheit" ist. Ich zitiere mal aus dem vorher verlinkten Artikel:
Some may argue that the incomplete process isolation of flatpak still provides a security benefit because it requires malware to take an extra step to escape it. This would be the equivalent of changing your ssh port number to prevent attacks from automated exploit scripts and is commonly known as security by obscurity.
[...]
Advertising flatpaks as sandboxed applications when it does not at all provide a real security sandbox that protects against realistic threats is not helpful for Linux desktop security. It does provide a false sense of security and prevents real progress for sandboxed applications.

Edit: Den Part vergessen;
Restricting flatpaks withflatseal

There is the option of restricting flatpak applications beyond the default settings, using tools like flatseal for an easy to use frontend. In theory this can work for individual users when the configuration is actually fully restricted and all other dependencies are met. However,building sandbox environments, even the simple container kind, is not an easy task and it only takes a single overlooked path to lead to sandbox escape. Isolating application runtimes to build effective sandboxes on Linux requires a detailed understanding of the environment and there are many pitfalls. Advertising tools like flatseal seems quite dangerous to me since the chances of overlooking a crucial issue is significant.
 
Bright0001 schrieb:
Nur dass flatpak keine hinreichende Lösung für "Sicherheit" ist. Ich zitiere mal aus dem vorher verlinkten Artikel:
Hast du dir auch die "sandbox escapes" aus dem Artikel angeschaut? ;)

Natürlich würde ich nie auf die Idee kommen, Malware per Flatpak zu "Sandboxen" - bei Spielen sehe ich die Hauptgefahr aber nicht darin, dass diese versuchen, aus der Sandbox auszubrechen (schon gar nicht auf einem OS, für das sie nicht entwickelt wurden), sondern dass diese eben fröhlich auf der Festplatte "rumschnüffeln" - und DAS lässt sich mit Flatpak auf jeden Fall gut sandboxen.

Dem Entsprechend bleibe ich dabei, dass es immer eine Frage des geforderten/gewünschten Sicherheitsniveaus und den zu erwartenden Angriffsvektoren ist, ob ein Tool für die Aufgabe geeignet ist oder nicht.
 
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Tevur schrieb:
Bei gamingonlinux hat jemand dazu ein SteamOS-bereinigtes Diagramm geposted:
Das Diagram macht meinen Punkt noch besser als das Diagram das ich gepostet hatte, weiß allerdings nicht genau warum ich da anderes raus lese oder die Diagramme sich unterscheiden, oder ich sehst durch die andere Auflösung und weißem Hintergrund genauer.

Laut dem Diagram von dir hatte man
Juli 2021 1%
March 2024 2%
Heute ca. 3%

Gut wer weiß wie lange die restlichen 0,11% dauern :D aber wenn wir von Heute rechnen sind wir bei fast 3 Jahren 1->2% und dann in >1 Jahr für 3%.
 
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rollmoped schrieb:
Wenn jemand auf Linux das Terminal braucht, sitzt das Problem vielleicht vor dem Bildschirm.
Wobei es Leute wie mich gibt die für bestimmte Sachen gern bzw. viel lieber das Terminal verwenden weil diese Sachen damit viel schneller und/oder einfacher gehen, z.B. eine Menge Dateien in ein anderes Format umwandeln oder umbenennen.

Wer das Terminal scheut der macht sich das Leben in so mancher Situation unnötig schwer, das gilt genauso auf Windows.
 
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SirSinclair schrieb:
Wer das Terminal scheut der macht sich das Leben in so mancher Situation unnötig schwer, das gilt genauso auf Windows.
Ich habe keine Angst vor dem Terminal, ich habe einfach das Problem, das ich die Funktionen und Syntax nicht kenne. Im Gegensatz zu einer GUI, bei der grafisch angezeigt wird, was ein Klick macht oder wofür eine Eingabe gedacht ist, fehlt dem Terminal jegliche selbsterklärende Intuivität.
Wenn ich also als Anwender 98% meiner Anforderung an den PC in einer GUI erledige hat das denn Grund, weil ich keine Ahnung habe, wie es im Terminal geht. Ich bin Anwender und in meiner Freizeit möchte ich keine Syntax für Linux lernen. Das ist eine Anforderung die auf die überwältigende Mehrheit der Benutzer zu trifft.
Wenn man nicht einen IT Hintergrund hat (Beruf, Ausbildung, Hobby) ist die Hürde für die Benutzung einfach zu groß. Man könnte auch sagen es ist eine Sprachbarriere im weitesten Sinne.

Wenn ich in meinem Fall bei einer Situation stehe die zu den anderen 2% gehört und das Terminal nutzen muss, weil Plasma/Gnome mir keine Maske liefert, stehe ich da und weiß zwar was ich will, aber nicht wie ich das eintippen muss.
Die Realität sieht so aus, das man bei Google was eintippt, bei Reddit landet und den Befehl ohne zu verstehen ins Terminal kopiert.
In dieser Realität ist von Terminal dringend abzuraten.
Also stehe ich jetzt ohne IT Ausbildung vor der Situation, das ich in den Fall bei Linux vor einem unlösbaren Problem stehe, wenn ich nicht meine Freizeit aufwende und die Syntax lernen muss?

Wie soll denn da das Terminal schneller sein als eine GUI? Die Argumentation funktioniert nur wenn man den Kernaufwand für die Benutzung ignoriert.

Das Problem wird übrigens zunehmend größer, weil je seltener das Terminal gebraucht wird desto größer die Fragezeichen, wie das jetzt geht.
 
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Und wie löst du das Problem bei Windows oder macOS?
 
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Randnotiz schrieb:
Na, schon wieder Windows neu aufgesetzt, dabei auch schön alle Telemetrie-Einstellungen am besten per Group Policy soweit herunter gedreht, wie es geht und auch Windows Update so konfiguriert, dass es bloß die Finger von den Grafiktreibern lässt?
Keine Ahnung, ob das Ironie sein soll, aber: ich habe vor 5 Jahren oder 6 Jahren einmal den Cut gemacht und alle meine Devices auf Win 10 umgestellt.
Als da wären: ein alter Laptop, Core i5, also steinalt, hat sogar noch Win XP erlebt, ein etwas jüngerer Laptop, Core i5 der 5.Generation, also auch schon älter, war ein Geschenk, und dann wäre da noch mein PC mit einem Ryzen 3600.
In all den Jahren war keine Neuinstallation fällig, sorry, lief und lief.
Neuinstallation war erst nötig, als ich alle 3 auf die Version von Win 10 gewecheslt habe, die noch ein bißchen länger läuft als bis Oktober 2025. Und auch da erwarte ich keine Schwierigkeiten und Neuinstallationen.
Ich hab mir einmal eine blutige Nase bei Ubuntu geholt,mag sein, daß Linux mittlerweile bedienerfreundlicher ist, vielleicht auch schneller und flüssiger, aber ich bleib bei meinen Statement.
Und mag sein, daß Win 11 nicht perfekt ist, mir gefiel der neue Desktop überhaupt nicht, mag sein, daß es manchmal bei Updates quer schießt, aber wenn es diese eine Möglichkeit nicht gäbe, länger Win 10 zu benutzen, würde ich mich lieber mit Win 11 anfreunden als mich wieder mit Linux auseinander zusetzen.
Und nur am Rande: eine Exe- Datei anzuklicken ist immer noch einfacher als über ein Paketmanager das betreffende Programm zu suchen und zu installieren.
Aber hey: Linux ist voll die Alternative. Es ist der Heilsbringer schlechthin, wo hingegen Microsoft ja das absolut Böse und Unbrauchbare ist.
 
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halbtuer2 schrieb:
eine Exe- Datei anzuklicken ist immer noch einfacher als über ein Paketmanager das betreffende Programm zu suchen
Wo hast du die EXE her?
halbtuer2 schrieb:
Aber hey: Linux ist voll die Alternative. Es ist der Heilsbringer schlechthin, wo hingegen Microsoft ja das absolut Böse und Unbrauchbare ist.
Hat keiner gesagt, außer die Stimmen in deinem Kopf.

Sind wir schon wieder an der Stelle, wo ohne Faktengrundlage der dümmste Scheiß in die Diskussion gegöbelt wird?
 
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