halbtuer2 schrieb:
Keine Ahnung, ob das Ironie sein soll, aber: ich habe vor 5 Jahren oder 6 Jahren einmal den Cut gemacht und alle meine Devices auf Win 10 umgestellt.
Gratuliere! Du bist einer der Menschen, die mit Windows glücklich sind damit klar kommen!
Es sogar soweit schaffen, dass ihr Windows sich vernünftig verhält, das bekommen bei bestem Willen nur wenige Menschen hin.
halbtuer2 schrieb:
Ich hab mir einmal eine blutige Nase bei Ubuntu geholt,mag sein, daß Linux mittlerweile bedienerfreundlicher ist, vielleicht auch schneller und flüssiger, aber ich bleib bei meinen Statement.
Und Du erwartest, Dir nicht zumindest ein blaues Auge und Prellung am Bein zu holen, wenn Du anstelle von Linux jetzt OSX ausprobiert hättest?
Ich betone es nochmal, mit dem Klischee an Linux heran zugehen, dass man das Terminal bedienen können muss, gehört spätestens mit Mint und SteamOS überholt.
Wenn Du allerdings denkst Linux ist jetzt 1:1 Windows, nur in kostenlos und quelloffen, dann liegst Du gewaltig falsch.
Damit einhergehend, glaub es oder lass es, doch auch Linux entwickelt sich weiter.
Ständig sogar.
Der Unterschied zu Windows ist, wo Microsoft das versucht, dass man durch die Offenheit und Unabhängigkeit mehr Auswahl hat, als alles mittragen zu müssen, was ein Team entscheidet.
Das ist nochmal eine andere Philosophie, verglichen mit macOS, welches wirklich seit seinen Anfängen ziemlich konstant ist und sich eher weiterentwickelt als verändert hat.
halbtuer2 schrieb:
Und mag sein, daß Win 11 nicht perfekt ist, mir gefiel der neue Desktop überhaupt nicht, mag sein, daß es manchmal bei Updates quer schießt, aber wenn es diese eine Möglichkeit nicht gäbe, länger Win 10 zu benutzen, würde ich mich lieber mit Win 11 anfreunden als mich wieder mit Linux auseinander zusetzen.
Ja und wieder, Du bist mit Windows zufrieden.
Was ist daran jetzt falsch? In meinen Augen nichts.
Du benutzt den Computer immerhin als Mittel zum Zweck, genauso wie die meisten anderen auch.
Mir liegt da Linux mehr, ich halte auch wie gesagt wenig vom Terminal und lebe trotzdem noch.
Aber jetzt daher kommen und mit Fakten auftischen, welche einst wahr gewesen sind und heute maximal optional (installiere Dir Debian Minimal, Ubuntu Server, Gentoo oder Arch ohne Skript, dann kannst Du das haben), das ist halt auch etwas hohl.
Lass uns lieber über Anwendungsfälle wie Video- und Audioproduktion sprechen.
Da liegt Desktop Linux definitiv zurück!
Für ein Betriebssystem, welches Lieschen Müller und Karl Otto jetzt benutzen, aber weniger.
halbtuer2 schrieb:
Und nur am Rande: eine Exe- Datei anzuklicken ist immer noch einfacher als über ein Paketmanager das betreffende Programm zu suchen und zu installieren.
Hast Du das den Android, iOS und macOS-Nutzern mal gesagt?
Brrr schrieb:
Wer sich an das Terminal gewöhnt hat benutzt es halt oft einfach trotzdem, weil es der schnellere weg ist, als sich irgendwo durchzuklicken.
Ich hab jetzt kein Problem damit, Software auch die Software Verwaltung oder Discover zu installlieren.
Schneller? Bestimmt, aber manchmal hat die grafische Oberfläche trotzdem mehr Übersicht.
Ist das jetzt ein Minuspunkt? Nö.
Und ich halte auch nichts davon, Neulingen das abzuverlangen.
Das wäre Gatekeeping.
Menschen, die neu bei Linux sind und den PC wie unter Windows nutzen, sollen wissen, dass Software übers Software Center bezogen wird, wie bei anderen Betriebsystemen.
Brauchen sie mehr, wachsen sie aus Neugier darein.
Brrr schrieb:
Ausserdem erhält man oftmals mehr Feedback als bei einem GUI.
Im Alltag juckt mich herzlich wenig, ob jetzt alle Dateien korrekt geladen wurden, solang die Software funktioniert.
Der Output, den mir das Terminal gibt, den man unter Windows in Log-Dateien definitiv packen würde, der interessiert mich nur, wenn ich auf Fehlersuche bin.
Hier ist im Idealfall das Terminal der einzige Ort, auf einem normalen Desktoprechner oder Laptop, wo es notwendig ist.