Grimba schrieb:
Das schmälert aber natürlich nicht die Nützlichkeit und Reifegrad, bei dem Xorg Wayland noch vieles vorraushat. Manche reden Xorg ja regelrecht in die Unbenutzbarkeit weil EOL, das ist totaler Unsinn. Nichts desto trotz hat sich Xorg in diese Situation, dass es so wahrgenommen wird, selbst manövriert.
Ich bemerke die Thematik vorrangig bei manchen Linux YouTubern, wo Wayland regelrecht propagiert und Xorg als alt und nutzlos abgestempelt wird.
Dazu noch, wenn Leute von außen auf Linux schauen und mit dem berühmt gefährlichen Halbwissen (no offense, ist leider so, wenn man sich irgendwo einlesen will, oft so) das ganze als Argument auflisten, wieso Linux jetzt wieder auf der Stelle stehen bleibt.
Für mich ist Fakt, ich kann prinzipiell mit beidem.
Daheim allerdings funktioniert mein Triple Screen Setup besser mit Wayland und Valve selbst lässt ja Plasma auch noch in einer X-Session auf dem Deck laufen.
Wayland ist da wenn nur für die DeckUI Session, oder für Spiele im Desktop-Modus am rödeln.
Trotzdem, Dinge wie entspanntes Screen Sharing, Remote Desktop und das teilen von Maus und Tastatur sind so Dinge, welche ich zwar auf keiner täglichen Basis benötige, die für mich aber eben auch zum modernen Gebrauchsalltag eines PCs dazu zählen.
Und genau hier sind die Wayland-Entwickler sich leider noch sehr uneinig.
Fensterregeln, wo welches Fenster mit welcher Geometrie startet, geht auch eher semi gut.
Trotzdem schön, dass bisher nur Gnome so einen radikalen Umstieg macht und einem an anderer Stelle noch die Option gelassen wird.