News Linux-News der Woche: LMDE 7 erschienen und Fedora 43 verzögert sich

Ubuntu wird sicher nicht eingestellt werden.
Ubuntu ist für diverse Alleingänge bekannt, aktuell sind es die Snaps und die will Mint nicht (und viele andere auch nicht).
Bedeutet, es wird schwieriger eine Ubuntu-basierte Distro zu bauen ohne Snaps. Bei Debian gibt es diese Probleme nicht.
 
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in LMDE 7 fehlt immer noch der Treiber-Manager. Ausserdem ist die Installation mit einer NVIDIA-Blackwell der reinste Horror, wer eine NVIDIA-Blackwell GPU besitzt und LMDE7 installieren möchte, braucht schon fortgeschrittene Kenntnisse. Nicht gerade anfängerfreundlich.
 
Caramon2 schrieb:
Kkcd sagt mir nichts: Was meinst du damit?
XKCD sind Webcomics von Randall Munroe.

https://de.wikipedia.org/wiki/Xkcd

Worauf @Randnotiz anspielt ist bestimmt dieser Comic.

IMG_2907.png


https://xkcd.com/927/
 
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Das Projekt soll sicherstellen, dass Linux Mint fortgesetzt werden kann, selbst wenn Ubuntu eingestellt wird.

Lefebvre wird den Teufel tun und ganz auf LMDE setzen. Er hat schlicht und ergreifend keine Leute, die die Mehrarbeit auffangen können wenn er sich aus dem gemütlichen Ubuntu Nest entfernt. Vermeintliche Unannehmlichkeiten wie Snap sind zu vernachlässigen, dienen eh mehr der PR als tatsächlichem Nutzen. Auch Mint Nutzer sind Gewohnheitstiere und schätzen z.B. die verlässlichen Release Zyklen die Ubuntu vorgibt und dessen riesige stabil gepflegte Paketbasis.
Lefebvre selbst meinte ja, Debian Unstable oder Testing sei zu volatil als Unterbau für LMDE. Ergo ist der deutlich aktualisiertere und gut eingepflegte Ubuntu Unterbau die logischere Variante für die Hauptdistribution vs. Debian Stable.
 
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Ich kenne beide Varianten, die sind schon sehr nahe beieinander. Letzlich die Frage nach dem Unterbau: Ubuntu-LTS vs. Debian-Stable. Man wird sehen, wie sich das weiterentwickelt.
 
@Caramon2
Gibt vieles in der Linux-Welt auf das der Comic passt. Und nicht nur da. 😄
 
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Wobei das bei Linux nicht unbedingt konkurrierende Standards im negativen Sinne sind. Es sind noch nichtmal unterschiedliche Standard, sondern nur verschiedene Umsetzungen mit jeweils (leicht) unterschiedlicher Zielsetzung, so dass der Nutzer das für ihn am Besten passende wählen kann.
 
Demer1983 schrieb:
wer eine NVIDIA-Blackwell GPU besitzt und LMDE7 installieren möchte, braucht schon fortgeschrittene Kenntnisse.
Weshalb?

Ich hatte auch mal eine nVidia-GraKa (710 GT) und da konnte ich bei LMDE 2 problemlos den direkt von nVidia geladenen Treiber installieren. - Das gleiche beim "normalen" LinuxMint hat es für mich irreparabel zerschossen: Schon damals war Ubuntu unter der Haube ziemlich vermurkst und das ist seit dem noch deutlich schlimmer geworden.

Für mich ist Ubuntu kein richtiges Linux mehr und Canonical das Microsoft der Linux-Distributoren.
 
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Demer1983 schrieb:
[...] wer eine NVIDIA-Blackwell GPU besitzt und LMDE7 installieren möchte, braucht schon fortgeschrittene Kenntnisse. Nicht gerade anfängerfreundlich.
In der offiziellen Repo gibt es nur v550.x, also noch keinen Blackwell-Support.

Debian ist auch eher für "gut abgehangene" Hardware.

gaelic schrieb:
Welche Vorteile wären das?
Frag dich lieber, welche Nachteile Wayland noch hat.

Bei der Entwicklung von Wayland hat man so derb viele Spezifikationen, Begleitprotokolle, Server- und Sicherheitsrollen vergessen, dass es einem die Fußnägel hochrollt (XDG, Buffer-Sharing, etc.).
Von der trägen Implementierung mal ganz zu schweigen.
Über die Jahre hinweg bin ich schlichtweg massiv "unterwältigt".

libinput ist auch nur alter Wein in neuen Schläuchen. Lächerlich.

Man hat uns vor 17 Jahren einen Luxus-Sportwagen versprochen. Jetzt haben wir einen Golf GTI mit Spinner-Felgen. Klasse.

Wayland von heute ist das X11 von morgen: gewachsen, nicht designed. :freak:
 
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Gut, dass sie den Anaconda Installer nochmal anschauen. Ich hoffe da ist der katastrophale Bug, dass man im Dialog zur Auswahl der Region - sobald man einen Städtenamen eingibt und in der Combobox auswählt - des System einfriert, gefixt wurde. Aber wie ich diese Spezies (nicht Spezies wie Kumpels, Spezies wie Tierart) kenne wird der Fehler immer noch da sein. Als Workaround muss man die Stadt z.B. Berlin auf der Weltkarte manuell auswählen. Städte sieht man auf der Karte allerdings keine eingezeichnet. Man muss also schon sehr präzise die Stadt treffen. Nur so ist die Installation möglich abzuschließen. Das dieser Bug der direkt nach Fedora 42 Release bekannt wurde nie durch ein neues Image gefixt wurde ist ein Armutszeugnis sondergleichen. Dazu kommt der "Blinking Cursor Bug" wie ich ihn nenne. Bootet man den Installer von einem USB-Stick erscheint ein Black Screen mit Blinking Cursor. Dies dauert ca. 1-2 Minuten. Solange habe ich dann aber nie gewartet und rebootet. Denn dieser Blinking Curser auf schwarzem Grund ist ein typisches Symptom eines zerschossenen Systems unter Linux. Ich habe Fedora so sage und schreibe gefühlt 12 Mal installieren versucht bis ich irgendwann auf Toilette ging und der Blinking Cursor genug Zeit hatte die Installation zu starten. Ich wäre da fast ausgerastet. Ein Hinweis wie - bitte 2 Minuten warten - hätte mir viel Zeit und Nerven erspart. Aber das Thema Nutzererlebnis ist unter Linux leider immer noch abstinent. Dazu kommt, das Fedora bzgl. Videowiedergabe völlig unbrauchbar geworden ist (nutze Wayland). Ich habe bis heute kleine Möglichkeit gefunden alle Videos abzuspielen. Insbesondere 4K Videos. Ich weiß Patentrechte usw. und so fort...
 
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Ich verstehe nicht warum es Leute gibt die noch Fedora nutzen, das war mal eine halbwegs gute Distro vor 15 Jahren oder so (auch damals war es nicht erste Wahl) aber inzwischen gibt es so viele deutlich bessere Alternativen das Fedora keinen Sinn mehr macht.

Bei Fedora ist man nur alpha-Tester (nicht mal beta-Tester, das ist man bei Centos Stream) der IBM/Redhat Entwickler und muß sich auch noch auf Drittanbieter-Repos stützen um vernünftigen Multimedia Support zu haben.
 
@@mo Dort funktioniert alles so, wie es vorgesehen ist.
 
Dieser Thread zeigt wieder schön warum Linux niemals eine ernsthafte Konkurrenz oder Option als Desktop Betriebssystem sein wird. Linux als Server Betriebssystem super! Aber im Desktop Segment gibt es einfach zu viele Köche und keiner der wirklich mal eine Richtung vorgibt und keiner der sich daran hält.
 
Für alle hier drin bis auf dich war es offenbar eine Option.
 
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User38 schrieb:
viele Köche und keiner der wirklich mal eine Richtung vorgibt
Und das ist auch gut so, das war schon immer der Sinn und Zweck von Linux, wer gerne Einheitsbrei möchte wo eine Zentralinstanz alle Entscheidungen trifft der hat Linux nicht verstanden und sollte lieber Windows oder macOS verwenden.

Deshalb ist der schleichende Versuch von IBM/Redhat alle wichtigen Systemkomponenten (durch systemd, wayland, networkmanager, pulseaudio, pipewire) unter ihre Kontrolle zu bringen ja auch besorgniserregend.
 
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