News Linux-News der Woche: LMDE 7 erschienen und Fedora 43 verzögert sich

SirSinclair schrieb:
Deshalb ist der schleichende Versuch von IBM/Redhat alle wichtigen Systemkomponenten (durch systemd, wayland, networkmanager, pulseaudio, pipewire) unter ihre Kontrolle zu bringen ja auch besorgniserregend.
Sorry, aber das ist ziemlicher BS. Wo vorher unorganisiertes Gewurschtel war, siehe z.b. bootscripts via SysV init, das war ja nur ein einziger Krampf. Andere Systeme sind zwar teilweise eingesetzt worden, daber nie abgehoben. Nur gentoo mit openRC ist noch ein wichtiger Player. Und systemd wurde und wird ja durchaus heftig kritisiert, va. weils ja wirklich "systemrelevant" ist. Aber selbst debian setzt auf systemd.
Die anderen Dinge ala pulseaudio oder pipewire sind auch eine Wohltat, aber wesentlich weniger relevant.
 
@gaelic Systemd ist längst nicht mehr nur Ersatz für SysV init sondern hat inzwischen so ziemlich alle Systemprozesse übernommen, es hat sich in den Jahren immer mehr ausgebreitet wie ein böser Tumor.
Und das alles ist in der Hand von Entwicklern die für eine Firma arbeiten (IBM/Redhat) die an FOSS nur so lange interessiert ist wie sie damit Profit machen können.
Das gleiche gilt für Wayland.

Klar ist alles FOSS, insofern kann man es forken nur das der Code von Systemd inzwischen schon so kompliziert geworden ist das da nur wenige (außer den Hauptentwicklern die daran arbeiten) durchblicken.
Die Scripte von SysV init waren dagegen sehr einfach zu verstehen (es war alles andere als ein unorganisiertes Gewurschtel).
 
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Caramon2 schrieb:
Weshalb?

Ich hatte auch mal eine nVidia-GraKa (710 GT) und da konnte ich bei LMDE 2 problemlos den direkt von nVidia geladenen Treiber installieren. - Das gleiche beim "normalen" LinuxMint hat es für mich irreparabel zerschossen: Schon damals war Ubuntu unter der Haube ziemlich vermurkst und das ist seit dem noch deutlich schlimmer geworden.

Für mich ist Ubuntu kein richtiges Linux mehr und Canonical das Microsoft der Linux-Distributoren.
Sorry vergleiche nicht Äpfel mit Birnen. Damals bei den altbacken GPUs ging es vielleicht noch gut. Du hast wohl keine Ahnung wie es heute ist. Ein Anfänger kriegt das nicht gebacken mit LMDE 7 und einer Nvidia Blackwell. Jetzt wenn das Geub Menü angezeigt wird nach dem Booten des USB Sticks muss man die E Taste betätigen, danach etwas in die Startzeile schreiben und dann mit dem Boot Fortfahren. Danach ist man im TTY und muss mit sudo den Lightdm wieder starten und erst dann kommt man ins Installation Menü. Wenn man das mit Grub nicht macht, kann man den Lightdm Manager gar nicht starten, dieser reagiert gar nicht. Nach der Installation kann man das Gleiche wiederholen, und den Nvidia Treiber entweder über extrepo oder mit dem Nvidia Cuda Toolkit installieren. Alles ist möglich inkl. Secure Boot. Wenn du das als einfach betitelst dann weiss ich auch nicht wieder. Mag sein, dass es bei älteren GPUs funktioniert, aber nicht bei blackwell.
 
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SirSinclair schrieb:
Ich verstehe nicht warum es Leute gibt die noch Fedora nutzen, das war mal eine halbwegs gute Distro vor 15 Jahren oder so (auch damals war es nicht erste Wahl) aber inzwischen gibt es so viele deutlich bessere Alternativen das Fedora keinen Sinn mehr macht.

Bei Fedora ist man nur alpha-Tester (nicht mal beta-Tester, das ist man bei Centos Stream) der IBM/Redhat Entwickler und muß sich auch noch auf Drittanbieter-Repos stützen um vernünftigen Multimedia Support zu haben.
Also ich kann deine Aussage nicht nachvollziehen. Ich bin seit ca. einem 3/4 Jahr privat ausschließlich Linux Nutzer und bin mit Linux Mint eingestiegen, aber durch die Anschaffung einer RX 9600 XT, welche damals noch nicht unterstützt wurde auf Fedora umgestiegen (KDE Plasma). Ich war noch nie so zufrieden mit einem Betriebssystem. Alles läuft super, es kommen regelmäßige Updates. Alle meine Programme / Spiele laufen (vermutlich bei den anderen Distributionen auch). BTRFS Snapshots + Pika-Backup. Ich persönliche sehe keinen Grund für einen Wechsel.
 
Demer1983 schrieb:
Sorry vergleiche nicht Äpfel mit Birnen. Damals bei den altbacken GPUs ging es vielleicht noch gut. Du hast wohl keine Ahnung wie es heute ist.
Doch, sicher: AMD kaufen und alles funktioniert out oft the box. Ganz ohne proprietäre Treiber. - Ink. Hardware-3D-Beschleunigung in einer VM, wie ich im hier angehängtem Video u. a. zeige.

Mir kommst Nvidia schon seit vielen Jahren nicht mehr ins Haus, weil man früher oder später sieht, was man davon hat.

Danke, dass du mir das wieder bestätigt hast. :)
 
@Schultzie Wenn du mit Fedora zufrieden bist solltest du auch nicht wechseln, die negativen Aspekte von Fedora betreffen dich halt nicht, aber wie du selbst sagst wärest du vermutlich mit manch anderer Distro genauso zufrieden gewesen.

Aber ein 3/4 Jahr ist noch keine Langzeiterfahrung, kann sein das du in ein oder zwei Jahren anders über Fedora denkst. Das tolle an Linux ist ja das du dann einfach auf eine andere Distro umsteigen kannst (wie du ja auch schon von Mint auf Fedora getan hast), ohne Linux selbst aufzugeben.
Bei Windows oder macOS geht das nicht, da muß man dann gleich auf ein völlig anderes OS umsteigen.
 
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