News Linux-News der Woche: Lossless Scaling für Linux, GuideOS und viel X11

Zhenwu schrieb:
Gerne selbst testen, das Arbeiten mit CachyOS ist definitiv schneller und davor hatte ich SUSE Tumbleweed, K/Ubuntu und wie sie alle heißen.
Was arbeitet den bei dir schneller?
 
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Zhenwu schrieb:
„Schnell“ beschreibt hier das Empfinden, dass ein Ereignis früher als erwartet eintritt oder das Tempo als hoch wahrgenommen wird.
"Schwuppdizität" ist der Fachbegriff, den absofort jeder dafür verwenden sollte. :D
 
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TheInvisible schrieb:
Rolling release ist der Alptraum für jeden Admin. Du wachst morgen auf, willst updaten...
ist zwar nicht unbedingt falsch, aber wer direkt auf prod rumfummelt, ist selbst schuld. sowas wird erst auf staging getestet und dann übernommen. probleme kann es immer geben, auch bei non-rolling.
 
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OpticalFiber schrieb:
Wir wissen alle dass, das meiste von Debian Ubuntu Redhat Gnome KDE von diesen Entwicklern kommt das meiste.
Wir, die schon eine Weile in der Linux-Bubble unterwegs sind, sind uns dessen bewusst, joa.

Doch was erzählst Du jenen, die von außen auf das ganze drauf schauen?

OpticalFiber schrieb:
Und über Spiele brauchen wir gar nicht reden.
Android ist auch Linux aber es gibt Spiele.
PlayStation 3, 4 5 das Betriebssystem ist FreeBSD nur etwas modifiziert und es gibt Spiele.

iOS ist Darwin Unix ähnlich und es gibt Spiele.
Ich glaube wenn das so einfach wäre, könnte man auch problemlos PS3-5 Spiele ins Bluray-Laufwerk einlegen und am PC starten, oder einfach so iOS auf dem Mac oder PC installieren.

Nee, leicht ist was anderes, allerdings stimmt das mit dem Verbreitungsweg schon.

Apple kann halt Kohle in die Hand nehmen und lässt es sich seither gut zahlen.
Microsoft hat sich dank krummer Deals in den 80ern hochgearbeitet, was uns rückblickend aber auch relativ früh weg von der Kommandozeile gebracht hat.
Bei Linux ticken die Uhren anders, doch genau deshalb hoffe ich, dass Valve mit dem Deck und der Machine (weiterhin) erfolgreich bleibt und sich zumindest im Mundpropaganda-Bereich dann doch mal ein quasi Einsteigs-Standard wie eben Mint oder zum spielen Bazzite etabliert.

Doch was macht eine Distro mehr für den Normalo, außer wie gesagt, in den Meldungen für Verwirrung sorgen?

Siebenschläfer schrieb:
Apple Silicon hat wirklich nichts mit DEM "PC" zu tun.

Bis zu einem bestimmten Punkt war ein "PC" in irgendeiner Form "IBM-kompatibel". Dann folgten SFF, ATX, ACPI, UEFI usw. Nichts davon findet man auf Apple-Hardware wieder. Klar, eine Weile lang hatten die auch mal eine x86-CPU und genug Firmware, um auch Windows zu booten. Aber diese Ära ist ja nun schon seit einem halben Jahrzehnt vorbei.
Joa, so kann man das sehen.
Finde ich gut, finde ich gut! Wenn wir vom PC in der Form sprechen, dann ist vieles kein IBM kompatibler Standard mehr.

Wobei es für die meisten Käufer da draußen wohl eher um den Formfaktor und das Feeling geht, da müssen wir doch noch von PC oder zumindest Mac sprechen.

Jedenfalls ist Apple heute um einiges mehr an einem eigenen Produkt, als noch vor 30-40 Jahren, als man noch den 68000 genutzt hat.

Zhenwu schrieb:
Kurz mal googeln und du hättest das selbst raus gefunden 😁
Danke, aber wenn die Cachy-Nutzerbasis genauso drauf ist, wie Du, dann ist mein Interesse doch ganz schnell wieder dafür auf der selben Höhe, wie mein Interesse, eine BILD-Zeitung zu lesen.
 
Zhenwu schrieb:
Gerne selbst testen, das Arbeiten mit CachyOS ist definitiv schneller und davor hatte ich SUSE Tumbleweed, K/Ubuntu und wie sie alle heißen.
Also so sehr ich CachyOS mag, und ich grundsätzlich zustimme, dass es per se recht flott ist, aber wir reden hier nicht von Welten Unterschied. Bei keinem der genannten Beispiele war etwas so zu langsam im Alltag mit extremen Ausnahmen, wie z.B. die ersten Firefox Versionen auf Snap Basis, dass es durch sich selbst negativ oder überhaupt merklich aufgefallen wäre. Ich fand Ubuntu oder Kubuntu eigentlich immer sehr geeignet als Arbeitstier. Das hat sich bis heute nicht geändert.

Gerade zu Tumbleweed stelle ich da eigentlich keinen wirklichen Unterschied fest. Suse war aber auch schon immer eine Sache für sich. Wo Cachy vielleicht den Scheduler im Kernel ändert, ist bei Suse traditionell der Kernel eine ganz eigene, sehr stark modifizierte Welt für sich. Entsprechend schnell war und ist der bis heute.

Also ich verstehe ja, dass du Cachy toll findest, aber auch wenn sie vieles richtig machen, wurde dadurch das Rad jetzt auch nicht neu erfunden. Es ist einfach Arch mit ein paar Goodies. Mir gefällt es schon lange sehr gut, aber der Hype darum ist total bekloppt.
 
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Randnotiz schrieb:
Finde ich gut, finde ich gut! Wenn wir vom PC in der Form sprechen, dann ist vieles kein IBM kompatibler Standard mehr.

Wobei es für die meisten Käufer da draußen wohl eher um den Formfaktor und das Feeling geht, da müssen wir doch noch von PC oder zumindest Mac sprechen.
Mac war schon immer die proprietäre Plattform von Apple (mit Ausnahme der Zeit, als es "Clones" gab). Mac ist alles, was Software von Apple und für Apple ausführt, die Hardware kann in jeder Form daherkommen (Tower, Notebook, Cube etc.), was immer man sich in Cupertino gerade ausdenkt.

"PC" ist vorrangig durch Hardware- und Software-Schnittstellen definiert. Die legt natürlich nicht mehr IBM fest, sondern de facto Intel und Microsoft. Am Ende erwartet jemand von einem "PC", das ein PC-Betriebssystem (zum Beispiel "Windows") drauf läuft und sich passende Software darauf installieren lässt. Eine gewisse Abwärtskompatiblität wird vorausgesetzt.

Wenn ISV seine Software "für PC und Mac" anbietet, versteht jeder, was gemeint ist. Deshalb kann man nicht alles und jeden "PC" nennen, das stiftet Verwirrung. Die allgemeinere Bezeichnung "Computer" passt ja sowieso auf alles vom WLAN-Router bis zum Smartphone.
 
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Was ist die Idee hinter dem Cachy Server?
An sich ist Arch ja eh schon eine seltene und meist auch eher verspielte Server Distro, aber jetzt auch noch eine Gaming zentrierte Arch Distro als Server? Jemand eine Idee?
 
Wer setzt so eine Distribution in einer produktiven Infrastruktur ein? Möchte mal den Admin sehen der die dann verwaltet bei einem 100k VM Cluster :)
 
@RedPanda05 Nee, weiß ich auch nicht so recht, wozu das gut sein soll. Server heißt für mich Debian. Ich sehe da keinen Vorteil, den Cachy bieten könnte.
 
RedPanda05 schrieb:
An sich ist Arch ja eh schon eine seltene und meist auch eher verspielte Server Distro, aber jetzt auch noch eine Gaming zentrierte Arch Distro als Server?
Ein "Server" für Spielkinder eben. Mit irgendwas müssen ja die Server bei "Cachy" laufen.
 
Zhenwu schrieb:
Gerne selbst testen, das Arbeiten mit CachyOS ist definitiv schneller und davor hatte ich SUSE Tumbleweed, K/Ubuntu und wie sie alle heißen.
Ich habe auf meiner aktuellen Maschine einige Distribtionen getestet und eigentlich keinen Unterschied festgestellt. Auf aktueller Hardware sind einfach alle Distris/Desktops so flott unterweg, dass man die paar Promille "mehr" kaum wahrnimmt. Ein Fedora war schon sauschnell. Schneller als sauschnell ist für mich immer noch sauschnell.
Ich bin trotzdem bei CachyOS geblieben, da mir die Installation gefallen hat und auch die Community recht nett ist. Und Rolling Releases mag ich. Man hat immer was zu aktualisieren :D
Auf meiner 2. Maschine habe ich Pop!_OS mit dem neuen Cosmic installiert. Da war vorher CachyOS drauf. Hier ist Cosmic in einigen Belangen flotter. Das liegt m.E. aber eher daran, dass die Cosmic Anwendungen gegenüber den KDE Pendants einen wesentlichen geringeren Funktionsumfang haben.
 
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Randnotiz schrieb:
Das schnellste System bringt halt auch nichts, wenn die Community auf dem RTFM-Gatekeeping-Trip ist, sobald es irgendwelche Probleme gibt.
Dieses Trauma, welches mir die Debian- Ubuntu- und Arch-Communites schon früh eingeimpft haben, lassen mich vor so einem Projekt eher zurückschrecken, als dass ich dem ganzen eine faire Chance gebe.

hab jeweils auf einem Notebook Mint und cachyos und bin blutiger Linux noob und ich habe bis jetzt keinen großen Unterschied in der Komplexität zwischen den beiden festgestellt.

die Feuertaufe für cachyos war eine remote dnd Session via Google Teams und discord gleichzeitig - via einem spl creon USB audio Interface, das mittlerweile eol ist und nur Windows/mac Treiber hat. hab nicht schlecht gestaunt, dass das alles einfach nur Plug and play war, vorallem wegen dem eigentlich inkompatiblen audio interface. und foobar via wine mit Netzwerk streaming geht auch.

einzig der WLAN Chip von dem notebook war problematisch, weil die Verbindung Recht instabil war, da musste via Terminal eine spezielle Treiberversion+Konfiguration her. aber das ist auch nur googeln bis man die richtige Lösung hat.

bin wirklich positiv überrascht von cashyos. die "arch"linuxhölle hab ich so jetzt noch nicht erlebt.

Linux hat aber schon seine Eigenheiten, da würde ich jetzt aber sagen, dass das auf Mint wie cachyos gleichermaßen zutrifft
 
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OpticalFiber schrieb:
Linux Mint macht auch nicht viel. Das basiert auf Ubuntu lts. Deswegen ist es so stabil. Die meiste Arbeit macht Ubuntu. Linux Mint hat nur eine andere oberfläche. Wobei auch die oberfläche auf Gnome basiert.
Viel wichtiger ist, dass die diesen Snap-Scheiß rausgeworfen haben und DEBs für Chromium, Firefox und co anbieten.

Das mit Gnome ist auch stark vereinfacht. Z. B. Mate ist eine Gnome2-Fork, da musste also über die Jahre richtig viel eigene Arbeit investiert werden.
 
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Farrinah schrieb:
Linux Distro Nr. 890. Oder doch schon mehr?
Unglaublich dieser Blödsinn. Statt mal alles unter einem Dach zu machen kommt jeder Friemelheini mit seinen eigenem "Linux" raus. Kein Wunder das es bei Linux (Desktop) nicht wirklich nach vorne geht.
Damit die Presse eine Sau hat, um sie durch das Dorf zu treiben. Und seit 20 Jahren fallen alle Neulinge darauf rein.

Es ist das selbe Linux. Und falls ein Patch gut ist, wird dieser nach sorgfältiger Abwägung, sowieso von Upstream angenommen.

Distribution unterscheiden sich durch Installer und Paketverwaltung. (Hoffentlich) nicht durch die Software. Das wäre ganz schlecht.

PS: Das Losslessding ist neubfür mich. Gut dass der Rust-Hype zunehmend zum Erliegen abflaut. C++ ist bewährt und zugleich modern, aber umfangreich. Warum es dabei auch Gtk a den Kragen gehen musste? C++ kann sehr gut mit Qt. Dabei kann man das wunderbar mit Gtk und Gtkmm nutzen.
Der Hype um JavaScript und seine Folgen werden uns noch lange begleiten, die Speicherlecks sind zumindest nach langer Arbeit behoben.
 
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0x8100 schrieb:
ist zwar nicht unbedingt falsch, aber wer direkt auf prod rumfummelt, ist selbst schuld. sowas wird erst auf staging getestet und dann übernommen. probleme kann es immer geben, auch bei non-rolling.
Ja klar wennst den Luxus bekommst und mit einem RollingRelease Distroy "testen" kannst hast den Jackpot, unsere Firma würde dich jedenfalls davonjagen. Ansonsten: Theorie und Praxis, du kannst meist gar nicht alles testen, frag mal die großen Player was da für hopsalas in Prod bereich gegangen sind
 
Farrinah schrieb:
Linux Distro Nr. 890. Oder doch schon mehr?
Unglaublich dieser Blödsinn. Statt mal alles unter einem Dach zu machen kommt jeder Friemelheini mit seinen eigenem "Linux" raus.
Sorry, aber das finde ich echt dumm: Monokulturen sind ja auch so erfolgreich…

Abgesehen davon gibt es nur ein Linux: Den Kernel. Alles andere ist nur die jeweilige Ausstattung, wie auch bei unterschiedlichen Automodellen.

Was zu bzgl. Linux forderst, sind praktisch Zustände wie damals in der DDR, wobei wir wieder bei "sind ja auch so erfolgreich…" wären.

Denkt doch bitte erst nach, bevor (oder besser: anstatt dass) du sowas kurzsichtiges postest.
 
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flaphoschi schrieb:
Gut dass der Rust-Hype zunehmend zum Erliegen abflaut.
Wo ist der am Abflauen?

flaphoschi schrieb:
C++ ist bewährt und zugleich modern, aber umfangreich.
C++ ist ein dampfender Haufen Kompost. Das weiß auch jeder, der mal erstnhaft damit gearbeitet hat. Ja, man kann seinen Kram damit machen, aber früher oder später bastelt man sich immer einen Memory-Leak.
Ich schreib bewusst Kompost und nicht Scheiße, weil C++ in seiner Zeit schon top war. Aber alles hat seine Zeit.
 
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