News Linux-News der Woche: Lossless Scaling für Linux, GuideOS und viel X11

floTTes schrieb:
Am besten unter dem eines einflussreichen global players, der mit klaren Zielen und entsprechend Ressourcen aufwarten kann.
Für Dich gibt's Windows, macOS, Android, Oracle Linux, Meta Horizon OS, Vega OS und demnächst vielleicht Xos.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: SirSinclair
floTTes schrieb:
Wie willst du das DRM-Problem für Linux angehen?
Ich gehe davon aus, du meinst Video-DRM.
Denuvo DRM funktioniert ja problemlos auf Linux mit Wine / Proton.

DRM ist übrigens auch auf Windows völlig kaputt. In den meisten Fällen (i.d.R. wenn du nicht in den Anforderungen für 4k liegst ;) ), kannst du Netflix und Co einfach mit OBS usw. aufzeichnen ohne explizit irgendetwas zu umgehen.

Richtiges Video-DRM kannst du nur in Hardware implementieren. z.B. Widevine L1 auf Android. Das läuft dann sowieso in einer eigenen, vom System gelösten, Umgebung. Damit brauchst du auch kein Secure Boot oder sonstige Verifizierung des Systems - Widevine L1 kann (muss nicht!) auch auf gerooteten Custom ROM funktionieren.

In der Praxis:
Nimm fürs (legale) Streaming einen Android Tv Stick, kosten nur paar Euro, sonst hast wenig Freude... Da gibts eigentlich nichts, was ich "angehen" würde.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Tanzmusikus
Siebenschläfer schrieb:
Genau, nimm ein beliebiges Github-Projekt in C, zehntausende LOC - kein einziges goto. Das sagt was aus über den Autor...
https://www.reddit.com/r/linuxmaste...of_goto_in_linux_kernel_source_over_versions/

"goto cleanup" ist sozusagen der Funktions-Destruktor von C.
Ergänzung ()

floTTes schrieb:
Das "kann" ich gleich mit mehreren Sprachen! Auch Deadlocks sind eine meiner "Spezialitäten". :evillol:
Kollege hat gemeint "synchronized" wäre die Heilung für Nebenläufigkeit. Wirklich überall eingebaut. Ergebnis? Deadlocks. Und Runlocks.

floTTes schrieb:
Je nach Uhrzeit und/oder Kaffeekonsum programmiere ich dir Code zusammen, dessen Wartbarkeit gegen 0 geht. :freak:


Je nach Uni oder Dekade ist gerade etwas andere der heiße Shice: Vererbung = pfui, Interfaces = feini.
Ich glaube, dass es viel von der Zeit des Studiums und den Dozenten abhängt. Gerade als Frischlingen werden wir ja stark geprägt. Nach dem Studium kommt dann das große Erwachen.
Es ist so. In der IT gibt es so viele Mythen und Trends, die sich regelrecht wie ein Kult halten.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: floTTes
DerAnnoSiedler schrieb:
In jeder modernen Programmiersprache gibt es genau dafür ein Keyword "finally" (oder ähnlich).
Das sind Destruktoren.

Finally ist je nach Umgebung eher "Auch wenn es schief gelaufen ist, versuch den Code hier bitte auszuführen". Dann wirft die Exception im finally...
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: DerAnnoSiedler
DerAnnoSiedler schrieb:
DRM ist übrigens auch auf Windows völlig kaputt. In den meisten Fällen (i.d.R. wenn du nicht in den Anforderungen für 4k liegst ;) ), kannst du Netflix und Co einfach mit OBS usw. aufzeichnen ohne explizit irgendetwas zu umgehen.
Das habe ich noch nie gehört. Wäre ja derb.

Ich kann doch kaum der Einzige sein, der sich neben der "Arbeit" etwas von Netflix, Amazon oder Disney+ auf den zweiten Monitor zieht? Das würde ich mir für Linux wünschen.
 
DerAnnoSiedler schrieb:
DRM ist übrigens auch auf Windows völlig kaputt. In den meisten Fällen (i.d.R. wenn du nicht in den Anforderungen für 4k liegst ;) ), kannst du Netflix und Co einfach mit OBS usw. aufzeichnen ohne explizit irgendetwas zu umgehen.
LOL Was? 😳😳
Ernsthaft? 🤦🏼‍♂️
 
DerAnnoSiedler schrieb:
Ich gehe davon aus, du meinst Video-DRM.
Denuvo DRM funktioniert ja problemlos auf Linux mit Wine / Proton.

DRM ist übrigens auch auf Windows völlig kaputt. In den meisten Fällen (i.d.R. wenn du nicht in den Anforderungen für 4k liegst ;) ), kannst du Netflix und Co einfach mit OBS usw. aufzeichnen ohne explizit irgendetwas zu umgehen.

Richtiges Video-DRM kannst du nur in Hardware implementieren. z.B. Widevine L1 auf Android. Das läuft dann sowieso in einer eigenen, vom System gelösten, Umgebung. Damit brauchst du auch kein Secure Boot oder sonstige Verifizierung des Systems - Widevine L1 kann (muss nicht!) auch auf gerooteten Custom ROM funktionieren.

In der Praxis:
Nimm fürs (legale) Streaming einen Android Tv Stick, kosten nur paar Euro, sonst hast wenig Freude... Da gibts eigentlich nichts, was ich "angehen" würde.
DRM ist für den Anwender auch auf macOS kaputt.
Stream laeuft. Man will per AirPlay auf den Beamer...kaputt.

Das ist ein Feature vom DRM in macOS? Schon. Aber halt das Gegenteil der Aufgabenstellung. Mozilla hat einen riesigen Fehler gemacht, dem Mist zu unterstützen. Wie so oft hätte das durch politische Regulierung gehandelt werden müssen. In dem Fall, DRM zu verbieten. Weil es geschlossene Hardware oder Software erfordert und das ist unvereinbar mit eine kontrollierten und sicheren Umgebung.

Das ist ja total unfair von Ihnen gegen über den armen Filmstudios und Apple, das DRM soll das doh blockieren.
Das Verkaufsargument von Apple ist AirPlay! Und das es viel besser funktioniert als Google Cast, ohne Accountsetup und Internetverbindung.

Ironie. Mit Linux klappt es natürlich mit Miracast. Hat man dann aber kein FullHD oder 4K.

Und ich zahle als Kunde für legales Streaming. Das ganze ist so sinnvoll wie die Kopierschutzwarnung bei den DVDs. Damit wurde auch nur der zahlende Kunde bestraft.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: Gohma
flaphoschi schrieb:
"goto cleanup" ist sozusagen der Funktions-Destruktor von C.
Ach so, in der Verwendung. Alles klar. Aber du schreibst es doch selber!

Es ist doch keine neue Erkentniss: Objektorientierung ist aus Imperativer Programmierung ist aus Goto hervorgegangen.

Und zwar einfach indem:
Am Anfang hast du halt nur Goto verwendet. Irgendwann hat dann jemand festgestellt: Manche Gotos sind "gut", mache Gotos machen nur Stress. Und noch genauer hingeschaut, hat man dann die if, while usw. erfunden, weil das genau die "guten" gotos war.
Genauso später. Völlig richtig: Man kann wunderbar objektorientiert in C programmieren, hierfür wird allgemein sehr gerne der Linux-Kernel vorgeführt.
Der Schritt zur Objektorienterung war dann, sich wieder anzuschauen was gut funktioniert hat - und nur die "guten" Verwendungen zuzulassen.

Besser geschrieben übrigens in Clean Architecture von Robert C. Martin ;).

Also anders gesagt, natürlich gibt es eine richtige Verwendung von Goto. Aber diese ist eben equivalent zu dem, was moderne Sprachen ohne Goto einfach schöner und eleganter lösen und dabei garantieren, dass man eben nicht die "doofen" Gotos verwendet.
Ergänzung ()

floTTes schrieb:
Ich kann doch kaum der Einzige sein, der sich neben der "Arbeit" etwas von Netflix, Amazon oder Disney+ auf den zweiten Monitor zieht? Das würde ich mir für Linux wünschen.
Android Tv Stick in den Monitor, gegebenfalls über HDMI Switcher - Gesammtinvestition <50 Euro. Wenns Ärger mit dem Chef gibt, ist ein anderes Problem ;).
 
riloka schrieb:
Wieso scheiss? App Container die alles mitbringen was benötigt wird macht es einfacher für Entwickler ihre Software in einem sauberen Zustand für Linux auszuliefern der geprüft ist und funktioniert.
Bei Anwendungen wie Browsern die häufiger als ein LTS und stabiles System aktualisiert werden müssen, ist das Gold wert.
Scheiß, weil die das sehr unangenehm erzwingen. Gibst apt installiert chromium ein und bekommst dann ein Snap. Firefox und Thunderbird auch nur als Snap. Und ja, ich bemerke Unterschiede.
Optional wäre das Ding super. Aber so? Nö!
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Deinorius und DerAnnoSiedler
@pseudopseudonym Genau deshalb verwende ich auch kein Ubuntu mehr... Wirklich Schade...

edit: würde such nicht sagen, das snap neben flatpak auch optional super wäre. Es ist ein völlig unnötiger Alleingang!
 
OpticalFiber schrieb:
Linux Mint macht auch nicht viel. Das basiert auf Ubuntu lts. Deswegen ist es so stabil. Die meiste Arbeit macht Ubuntu.
Falsch, die meiste Arbeit macht Debian, denn Ubuntu basiert auch nur auf Debian.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Deinorius, Perval und DerAnnoSiedler
floTTes schrieb:
Diese Logik stört mich schon seit Jahren. Es war sicherlich mal notwendig um Effizienz und Performance zu steigern, aber von modernen CPUs würde ich mir da mehr Granularität wünschen.
Gibt es inzwischen doch mit Ring -1 (Hypervisor), Ring -2 (SMM) und Ring -3 (ME/PSP) :mussweg:
Im übrigens sind Ringe das Zugriffskonzept der CPU und nicht des Betriebssystems.
Es war eine Design-Entscheidung bei Windows und Linux Ring 1 und 2 Zugriffsstufen der CPUs nicht zu nutzen. Das hat natürlich viele Gründe, auch durchaus sinnvolle.

Das äquivalente Schutzkonzept zu CPU-Ringen in Linux sind kernel mode und user mode mit system calls als interface.
Wem das nicht reicht, der findet etliche unterschiedlich granulare Zugriffskonzepte für Linux, angefangen bei simpleren Implementationen wie AppArmor über SELinux bis hin zu RSBAC. Diese benötigen dann keine neuen Features in der CPU, sondern schränken vielmehr den Zugriff auf Ring <= 0 ein.
Mir ist ein ordenlich auditierbares SELinux alle mal lieber als ein proprietärer und undokumentierter PSP.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: SirSinclair, Randnotiz, floTTes und eine weitere Person
Zurück
Oben