News Luft oder Wasser: Wie kühlt ihr euren Desktop-PC und was ist mit AiO-Kühlern?

Bei mir ging es bei meinen Wasserkühlungen hauptsächlich ums basteln.
Als weiteren Punkt dann der leise Betrieb bei niedrigen Temperaturen.

Die letzte Wartung ist mittlerweile auch schon 3-4 Jahre her, aber bisher gabs keine Probleme.

Leider komme ich aus familiären Gründen nicht mehr dazu, mich weiter mit dem Thema zu beschäftigen.

Die letzte Aktion war der Umstieg auf Linux, da die Mühle einfach schon zu alt ist.
 
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scryed schrieb:
Da muss man aber auch aufpassen warum das da passiert ist , wenn man sich die Zusatzmittel spart oder nur blankes Wasser reinkippt dann passiert sowas

Halt sich ein Hersteller an Vorgaben wie Zusatzstoffe und ein ordentlich geschlossenes System denn ohne Luft im System passiert da auch wenig
Nein irgendwann stirbt das ganze immer zusätze helfen aber verhindern können sie die Korrosion nicht.

Fakt ist: die Hersteller verkaufen hier billigste Alu Radiatoren zum Premium Preis. Bei 150€ für ne 360er Aio darfst dann doch gerne nen Kupferradiator sein.

Es gibt auch "günstige" AiOs da ist das OK und dann macht man die halt alle 5 Jahre neu.
 
Bei der Lautstärke ist für mich nicht ganz die richtige Option dabei.
Für mich ist Lautstärke sehr wichtig und das System ist dahingehend optimiert, ich habe aber weder das Temperaturziel hoch gesetzt noch verzichte ich auf Leistung. Dagegen sind die Komponenten entsprechend ausgewählt und mit Undervolting kommt bei niedrigerem Verbrauch sogar mehr Leistung raus. Dazu noch einen Frame Limiter wie er zu den entsprechenden Spielen passt (falls die Frameraten nicht eh so niedrig sind, dass man einfach voll laufen lässt).
 
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Seit 27 Jahren nur Luftkühlung.
Aktuell den Endorfy Fortis 5 DualFan im Einsatz.
Hat auf 5700G/5900x/5800x3D bei geringer Lautstärke immer für gute Kühlung gesorgt.
Sehe keinen Grund eine WaKü zu verwenden.
Aufgrund im BIOS angepasster Lüfterkurven ist mein PC bei leichter Last fast gar nicht hörbar.
Etwas lauter wird er nur bei Gaming und anderen leistungsintensiven Prozessen.
 
Eine mit Hirnschmalz geil geplante und gebaute custom WaKü ist eine feine Sache, schaut in der Regel cool aus und kühlt anständig bei geringer Lautstärke.

Eine AiO ist einfach nur Kosmetik und Technisch gesehen völlig blödsinnig. Einzige Ausnahme: Der Radiator ist sehr groß und befindet sich irgendwo außerhalb des Gehäuses, so das er tatsächlich die Möglichkeit hat mehr Wärme an die Luft abzugeben als ein Luftkühler das unmittelbar an der PC Komponente tun könnte.
Das ist bei 99% der verwendeten AiO WaKüs nicht der Fall.
Ein billigerer, einfacherer und damit zuverlässigerer Luftkühler steht einer solchen Kosmetischen AiO weder in Kühlleistung noch Lautstärke nach.
 
Meine prinzipielle Meinung: Wenn sich der Prozessor nicht bei jeder Last zu jeder Jahreszeit leise mit Luft kühlen lässt, brauchst du keinen anderen Kühler, sondern einen anderen Prozessor.
 
Seit über 20 Jahren Custom Wakü, aktuell siehe Signatur. Läuft alles ohne große Wartung, alle halbe Jahre mal etwas dest. Wasser nachkippen, fertig.
Hardware bleibt kühl und kann etwas mehr leisten, zu einer nahezu unhörbaren Lautstärke.
 
mae schrieb:
Derzeitiger Stand: 1,7% verwenden die AiO-Kuehlung laenger als 6 Jahre. Gehen die so schnell kaputt, oder ist AiO gerade so im Aufschwung, dass es einfach nicht viel Altbestand geben kann?

Ich gehe mal einfach davon aus, dass die meisten beim Wechsel des Sockels auch den Kühler wechseln.
 
Ich setze auf die Kombination von Arctic-AIO-Wasserkühlungen für meine beiden PCs + hochwertige Noctua-Lüfter. Quasi das Beste aus beiden Welten. Einer Noctua-Wasserkühlung wäre ich grundsätzlich nicht abgeneigt und bin gespannt auf die Entwicklung.

LG

Micha
 
Ich hab ganz klassisch nur eine Luftkühlung.
Gehäuse ist ein Fractal Design Define R5 Schallgedämmt ohne Fenster mit 3x 140er Lüfter. Die übrigens immer noch die ersten sind (nach 13 Jahren), machen keinerlei Geräusche und laufen einwandfrei.

Die CPU wird durch einen Mugen 5 PCGH-Edition mit den zwei originales Lüftern gekühlt (auch 13 Jahre alt), der reicht heute noch für den 5800X3D (mit aktivem Curveoptimizer).

Die Grafikkarte hat 3 Lüfter (PowerColor RedDevil 6700XT) welche mit dem Silent Bios läuft.

Für mich muss der PC eine Mischung aus folgenden Punkten sein:
  • Leistungsfähig
  • Leise
  • Unauffällig

Alle 3 Punkte sind zusammen problemlos machbar, wenn man nicht mit OC arbeitet 👍


Es braucht keine 5 Lüfter, Flow Gehäuse, RGB, Glas und Bildschirme im PC, wenn man mit dem PC nicht flexen will.
Finde ich sowieso total kindisch und albern!
 
fromdadarkside schrieb:
Die Temperaturunterschiede waren damals (mit i7-10700k auf Werkstakt und einer RTX 3070) durchaus nennenswert, da mein Hauptproblem die Abwärme der Grafikkarte war, die der Luftkühler verarbeiten musste. Trotz drei Lüftern in der Front kam einfach nicht genug Frischluft beim CPU-Kühler an. (bei meinen Wunschdrehzahlen zumindest)
Die AiO hat das gelöst, der Radiator sitzt vertikal an der Gehäusefront, bekommt also direkt Frischluft. Unterhalb sitzt noch ein dritter Lüfter, der der Grafikkarte Frischluft zufächelt.

Das ist immer genau das Gedankenkonstrukt, das mich bei Nutzern von AiO so verwirrt - wunderschön zusammengefasst. Das größte Problem für die Prozessortempertur beim Zocken ist die Abwärme der GPU. Ich war schon immer der Meinung, dass wenn man nur eine Komponente wählen kann, die man mit Wasser kühlt, dann sollte das die 350 W GPU sein, und nicht der 80 W Prozessor. Trotzdem haben sich CPU AiO durchgesetzt und nicht solche für GPU...
 
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Hab ebenfalls mein system komplett unter Custom Wakü und externen Radi.
Ka, ich bau das System einmal auf und musste bisher nie was Nachfüllen oder tauschen. Dazu bleibt das ding so gut wie unhörbar leise was der Hauptgrund is.
Allerdings meide ich auch wie die pest irgendwelche Farbzusätze und setzte ausschließlich auch Schläuche und keine tubes.
 
Shririnovski schrieb:
Zum Thema Wasserkühlung:
Hatte ich alles mal, bin wieder weg davon.
AiO-Kühlungen mag ich nicht, mich stört das Pumpengeräusch (nicht so sehr die Lautstärke, eher die Art des Geräuschs).
Dann scheinst Du aber sehr wenige zu kennen, bei meiner Arctic ist von der Pumpe nichts zu hören.
Ergänzung ()

ev4x schrieb:
Mich würde eher mal interessieren wielange bei den Leuten mit AIO die gehalten hat bevor sie kaputt ging. So ein Luftkühler hält im Normalfall schon deutlich länger.
Kann ich Dir sagen, wenn sie irgendwann mal kaputt geht. Nach ca. 5 Jahren läuft und kühlt meine noch wie am ersten Tag.
Ergänzung ()

ChrFr schrieb:
Luft, weil Wasser x Strom = ganz schlechte Idee.😉

Für eine AIO spricht maximal die (potenziell) höhere Kühlleistung, die ich, aktuell zumindest, nicht benötige.
Gegen eine AIO sprechen für mich folgende Gründe:
  1. Risiko des Auslaufens und infolge dessen Kurzschluss / Totalschaden.
  2. Pumpengeräusche und Verschleiß.
  3. Austrocknung der AIO über Zeit (ja ich weiß manche AIOs lassen sich nachfüllen).
  4. Geringer bis kein Vorteil bei der Gesamtlautstärke des Systems.
  5. Schlechtere Kühlung der Spannungswandler des Boards, insb. gegenüber dem bei mir eingesetzten Top-Blower Kühler.
Ist ja jedem selbst überlassen, aber aus meinen persönlichen Erfahrungen wäre maximal der Punkt 1 relevant. Ich weiß auch nicht aus welcher Zeit diese hartnäckige Behauptung kommt, dass eine AiO so laut und kurzlebig ist.
 
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Ich hatte mal eine AiO, hat mir aber keinen Benefit gebracht. Luftergeräusche gegen Pumpengeräusche getauscht, nach einiger Zeit kamen Lüftergeräusche dazu und Benefit gegenüber einem Luftkühler seitens Temperatur gab es auch nicht wirklich.
 
Blutschlumpf schrieb:
Omg, auf "Alles unter den 1138 fps meiner RTX 4090 in CS nehme ich auf meinem 818 Hz Bildschirm als Ruckeln war"-CB verwenden die AiO-User ausgerechnet die Hartz 4 Marke Arctic. :D
Laut damaligen Tests (als ich meine gekauft habe) war die Arctic-AiO die leiseste und billigste mit der besten Kühlleistung, sozusagen All-in-One ;-)
Warum soll ich für was lauteres, schlechteres mehr Geld ausgeben?
 
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Im Moment AIO aber werde bald wieder auf Luftkühlung umsteigen. Hab kein Bock mehr auf irgendeine RGB Software die im Hintergrund läuft und immer irgendwas nicht funktioniert. ICUE ging ja noch aber L-Connect ist wie Krebs für meinen PC.
 
Für mich kamen Wasserkühlung nie in Frage.
Erstens brauche ich einfach keine besser Kühlleistung, da ich nicht wirklich übertakte und die Sorgen um Haltbarkeit und Geräusche der Pumpe sind eben immer noch valide.
Da bietet eine gute Luftkühlung einfach kaum Nachteile, mal davon ab das es im Gehäusefenster nicht so "lit" aussieht.
 
piccolo85 schrieb:
Ich gehe mal einfach davon aus, dass die meisten beim Wechsel des Sockels auch den Kühler wechseln.

Wuerde ich gerade bei einem hochwertigen Kuehler nicht machen, wenn ich mit dem Kuehler zufrieden bin (und habe es auch nicht gemacht), und es die Moeglichkeit gibt, den Kuehler auf dem neuen Sockel zu verwenden (war bei meinem Noctua NH-L12 der Fall). Gibt es letzteres bei AiOs?
 
anexX schrieb:
Ich hab mir nen Whitebuild zusammengezimmert - sieht wirklich sehr schick und clean aus - wirkt optisch komplett anders als andere Farben - hätte ich so gar nicht gedacht und ich würde jedem der nicht weiss was er basteln soll empfehlen das mal zu machen. :daumen:

Meine Graka ist schwarz und kann nur dezent blau leuchten. Das MB hat gelbe Elemente, also würde ich gerne einen Black/Blue/Yellow Build realisieren. Aber das Aura Sync mit dem MB spackt rum und blau-schwarz oder ganz blau gesleevte Kabel von Corsair kosten ein Vermögen. Und alles abseits von weiß und schwarz ist unfassbar selten.
 
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Nach rund zehn Jahren mit Custom-Wasserkühlungen bin ich wieder vollständig auf Luftkühlung umgestiegen. Der Hauptgrund: Der Aufwand mit Schläuchen, Wartung und GPU-Kompatibilität war mir auf Dauer einfach zu hoch.

Auch meine Prioritäten haben sich verschoben – statt Overclocking liegt der Fokus mittlerweile auf Effizienz und Lautstärke. Ich bin zur Undervolting-Fraktion gewechselt und habe mein System entsprechend darauf ausgelegt.

Da für mich eine reine CPU-Wasserkühlung wenig Sinn ergibt, war die GPU immer ein limitierender Faktor. Deshalb habe ich mich für ein High-Airflow-Gehäuse mit großzügig dimensionierten Lüftern entschieden. Ziel war ein möglichst leiser Betrieb bei gleichzeitig voller Leistungsfähigkeit.

Die Komponenten wurden gezielt ausgewählt, die CPU undervoltet und der Airflow optimiert. Das Ergebnis ist ein für mich praktisch unhörbares System, das dennoch 100 %+ der Leistung abrufen kann – ganz ohne Wasser.
 
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