News Microsoft Ignite: Windows als Betriebssystem für Menschen und KI-Agenten

Es gab massig Reaktionen als das vor kurzem gepostet wurde, auch wenn es vorher schon mal genannt wurde. Man kann also nicht sagen dass MS nicht mitbekommen hat dass dieser Umbau negative Wellen schlägt.

MonteDrago schrieb:
zu viele Software auf die sie auf keinen Fall verzichten wollten

Same here, ist aber nicht das Einzige. Schon die ständige Paßwortabfrage bei so ziemlich alles was ich mache sorgt nur für Ärger.
Wahrend man bei Vista die UAC kritisiert hat soll man sich bei Linux für weit nervigeres Verhalten begeistern?

MonteDrago schrieb:
Ja auch der einfache unbedarfte User hat in der Zwischenzeit immer mehr genug von MS und ihrem Blödsinn.

Ja, das les ich bei jedem neuen Windows, mind. seit Vista

Und trotzdem ist Win bei über 70% Marktanteil, die unzähligen Linux-Distris zusammen bei unter 4%

MonteDrago schrieb:
Und an all die Windows Fan-Boys hier, die sich versuch auch das schön zu reden.

Sowas gibts?

Ich probiere Linux selbst immer wieder mal, immer wieder mal die Distris die so toll sein sollen wie CachyOS, nach kurzer Zeit höre ich wieder damit auf.

Das Linux noch heute nicht in der Lage ist einfach einen einfachen Install für alle Programme (außerhalb der Softwareverwaltung) anzubieten wirft ein sehr schlechtes Licht darauf. Das kann Windows seit 30 Jahren.
 
Der nächste Schritt ist dann, Windows im Abo für alle. Gut das ich als Hauptrechner mittlerweile einen MAC Mini M4 habe, fürs zocken noch einen PC, der wird dann mit Linux oder einer Playstation abgelöst, ich habe keine Lust auf diesen KI Scheiß.
 
Staubwedel schrieb:
Das Linux noch heute nicht in der Lage ist einfach einen einfachen Install für alle Programme (außerhalb der Softwareverwaltung) anzubieten wirft ein sehr schlechtes Licht darauf. Das kann Windows seit 30 Jahren.
Was genau meinst du mit Install für alle Programme? Etwa einen wizzard/Setup Assistent? Komplett Sinnlos da die Pfade vorgegeben sind. Oder meinst du du willst im internet nach den Programmen suchen und dann installieren wie bei windows mit der Hoffnung bei einem falschen Link dir Malware einzufangen?

Es tut mir leid aber die Aktualisierung und Installation der Programme über den Paketmanager/Softwarecenter ist der größte Vorteil.

Aber es ist nicht so als gebe es da draußen nicht auch Shell Scripte um Programme zu starten.
 
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Gohma schrieb:
Es tut mir leid aber die Aktualisierung und Installation der Programme über den Paketmanager/Softwarecenter ist der größte Vorteil.

Aber es ist nicht so als gebe es da draußen nicht auch Shell Scripte um Programme zu starten.
Ja aber dafür muss man dann ja wieder ins böse teuflische Terminal!, um da dann eine "install.sh" zu starten.
Das kannst du einem Windows User nicht zumuten. 😉😏

Das ist auch der Grund warum sich Winget bei Windows nicht durchsetzt.
Den dafür müsste man ja auch in die "Eingabeaufforderung" (CMD).🙄

hat sich MS mit der Jahrzehnte langen Verteuflung des Terminals halt selber eingebrockt.🤦‍♂️🤷‍♂️
 
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sind die so weltfremd... oder bin ich es?
 
MonteDrago schrieb:
Das ist auch der Grund warum sich Winget bei Windows nicht durchsetzt.
Hinzu kommt ja das sich Microsoft den Source Code für winget eiskalt bei einem Open Source Projekt geklaut hat (hieß Appget soweit ich mich erinnern kann) und hat nicht mal credits oder einen hinweis auf das Originalwerk gegeben.
 
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Staubwedel schrieb:
Schon die ständige Paßwortabfrage bei so ziemlich alles was ich mache sorgt nur für Ärger.
Wahrend man bei Vista die UAC kritisiert hat soll man sich bei Linux für weit nervigeres Verhalten begeistern?
"Ständig"? Das verstehe ich nicht. Mein CachyOS fragt mich an drei Stelle nach meinem Passwort:
1. Bei der Anmeldung
2. Bei Entsperrung des Passwortspeichers
3. Bei Aktionen, die die Systemstabilität und -sicherheit beeinträchtigen können (z. B. Updates)
Bei allen drei sehe ich die Abfrage als gerechtfertigt an.

Staubwedel schrieb:
Das Linux noch heute nicht in der Lage ist einfach einen einfachen Install für alle Programme (außerhalb der Softwareverwaltung) anzubieten wirft ein sehr schlechtes Licht darauf. Das kann Windows seit 30 Jahren.
Öhm... vor Ort entpacken und ausführen? Was soll man denn sonst noch machen?

Ansonsten stellt sich noch die Frage: Wozu? 99% von dem, was man begehrt, findet sich doch im jeweils verfügbaren Paketmanager und und den übergehen nur dumme Menschen oder jene, die wissen, was sie tun.
 
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Halema schrieb:
Ich kann dir Windows 11 Enterprise 2024 LTSC empfehlen.
Das würde mir persönlich völlig ausreichen, aber als Privatuser kommt man wohl nicht auf legalem Weg an eine Lizenz dran.
 
nobby_a schrieb:
als Privatuser kommt man wohl nicht auf legalem Weg an eine Lizenz dran.
Korrekt. Alles, was bei Microsoft "Enterprise" im Namen hat, ist nur für Unternehmen und nicht für Privatpersonen gedacht. Für gewöhnlich hängt da eine Lizenz dran, die man sich als Privatmensch nicht leisten kann oder will.
 
Gohma schrieb:
Was genau meinst du mit Install für alle Programme? Etwa einen wizzard/Setup Assistent? Komplett Sinnlos da die Pfade vorgegeben sind

Also kriegt man es bei Linux einfach nicht hin?

Krik schrieb:
Öhm... vor Ort entpacken und ausführen? Was soll man denn sonst noch machen?

Hab vor kurzem bei irgendeiner Linux-Distri versucht Opera Browser zu installieren. War nicht im Paketmanager, hab das Teil also so runtergladen und konnte das Paket einfach nicht installieren. Hab mich aber nicht lang damit aufgehalten, sowas sollte einfach funktionieren.

Krik schrieb:
99% von dem, was man begehrt, findet sich doch im jeweils verfügbaren Paketmanager

Siehe Opera, ein daily Browser für mich.

Gohma schrieb:
Es tut mir leid aber die Aktualisierung und Installation der Programme über den Paketmanager/Softwarecenter ist der größte Vorteil.

Nix dagegen, machte Linux sehr viel besser als in der Zeit wo man alles mit Terminal kompilieren/entpacken/installieren mußte, aber wenn man darin was nicht findet wirds problematisch.

Krik schrieb:
"Ständig"? Das verstehe ich nicht.

Die Updates hast du schon genannt. Alles, was man im Paketmanager macht, dabei sollte da doch eine Vertrauensbasis vorhanden sein?

Cachy kenne ich nur ein bißchen, aber erfahrungsgemäß fragt Linux auch bei Einstellungen wie Netzwerk und gefühlt bei allen Einstellungen.

Bei der Ersteinrichtung wird man überflutet mit Passwortabfragen, da vergeht einem schon die Lust.

Auch wenn die Linux-Jünger Linux für das Beste halten, ich und 96% aller User sind anderer Meinung ;)

Es hat schon nen Grund warum kostenpflichtige Betriebssysteme noch immer höhere Marktanteile haben als freies Linux.
 
Staubwedel schrieb:
Hab vor kurzem bei irgendeiner Linux-Distri versucht Opera Browser zu installieren. War nicht im Paketmanager, hab das Teil also so runtergladen und konnte das Paket einfach nicht installieren. Hab mich aber nicht lang damit aufgehalten, sowas sollte einfach funktionieren
Dann kann man sich opera nich immer ü er flatpak holen (opera halte ich aufgrund der Verbindung zu china eh für keinen vertrauenswürdigen Browser)


Staubwedel schrieb:
Es hat schon nen Grund warum kostenpflichtige Betriebssysteme noch immer höhere Marktanteile haben als freies Linux.
Genau den hat es, für Linux existiert kein Marketing und es ist nicht auf PCs vorinstalliert in einem Saturn und Co.


Ich hab auch vor langer zeit gedacht das sich Linux wie Windows verhält bzw. verhalten muss und bin mit der Einstellung kollosal auf die Nase gefallen.

Es wäre gut wenn man etwas offener an die Sache ran geht, wenn man das nicht kann sollte man bei dem OS bleiben das man kennt.
 
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Nur die Vorinstallationen und das Marketing sind nicht allein dafür verantwortlich :)

Ich hab mich 2002 das 1. Mal mit Linux beschäftigt, tue es immer wieder. Verbesserung gibt es einige, aber diverse Eigenschaften/Eigenarten verhindern meinen Umstieg immer wieder.

Ich bin eigentlich sehr offen und probiere viel aus, aber irgendwo ist die Zeit begrenzt. Da muß Linux mehr Benutzerfreundlichkeit hinbekommen
 
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Staubwedel schrieb:
Hab vor kurzem bei irgendeiner Linux-Distri versucht Opera Browser zu installieren. War nicht im Paketmanager, hab das Teil also so runtergladen und konnte das Paket einfach nicht installieren. Hab mich aber nicht lang damit aufgehalten, sowas sollte einfach funktionieren.
Da ist der Fehler aber bei Opera zu suchen. Wenn Privatleute open source-Programme für zig Systeme und Distris automatisiert erstellen und anbieten können, dann sollte eine Firma wie die hinter Opera das erst recht können.

Staubwedel schrieb:
Die Updates hast du schon genannt. Alles, was man im Paketmanager macht, dabei sollte da doch eine Vertrauensbasis vorhanden sein?
Nö. Hast du die Windows 9x- und DOS-Zeiten nicht miterlebt? Da lief alles nach dem Schema trust me, bro! und das ist tierisch in die Hose gegangen. Da hat selbst Microsoft eingesehen, dass man die User vor sich selbst schützen muss.

Staubwedel schrieb:
Bei der Ersteinrichtung wird man überflutet mit Passwortabfragen, da vergeht einem schon die Lust.
Ehrlich gesagt, glaube ich dir nicht, dass das so viele Passwortabfragen waren. Für mich stellt sich eher die Frage, warum du so vieles am System ändern wolltest, dass so viele Abfragen kamen.
 
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ILoveShooter132 schrieb:
Guter Witz, dass würde aber voraussetzen, das die Nutzer Windows (im aktuellen Zustand) den Rücken kehren. Der durchschnittliche Nutzer ist zu faul um über den Tellerrand zu gucken. Zu faul um sich überhaupt damit zu befassen. Das muss man einfach mal so klar sagen. Knöpfchen drücken und das Ding tut was es soll. Wenn es das nicht tut wird gemeckert und geschimpft, nur geändert wird nicht. Ist man ja gewohnt. Wir sehen es doch bei jeder neuen Windowsversion. Es wird gejammert, geschimpft, gemeckert ... und trotzdem genutzt.

Es gab Zeiten, da hatte Microsoft über 90% Marktanteil und trotzdem sind Windows-Versionen gescheitert und Microsoft hat Korrekturen in Richtung Kunde vorgenommen.

Der Unterschied heute ist wahrscheinlich, dass Windows wirtschaftlich eine immer unbedeutendere Rolle im Unternehmen spielt mit mittlerweile irgendwas um die 6 bis 7 Prozent Umsatzanteil. Keine Windows-Company mehr.

Und vielleicht sind andere auch nicht zu faul. Vielleicht bist du der Exot und hast einfach zu viel Zeit, um dich mit solchen Dingen zu beschäftigen. Zeit, die andere, die nicht so sehr in IT-Themen unterwegs sind, evtl. nicht haben.
 
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M@tze schrieb:
Wir haben Copilot in der Firma zur Zeit als Test im größeren Einsatz und es ist zwar immer öfter gruselig was der alles findet, aber auch enorm hilfreich nachdem die Daten mittlerweile auf Dutzenden Sharepointseiten verteilt sind. Wahnsinn wie der die ganzen Daten miteinander verknüpft und daraus Übersichten erzeugt und Fragen beantworten kann.
Das ist der Grund, warum ich die KI im privaten Bereich ablehne. Ich weiß einfach nicht, was MS damit veranstaltet und vor allem nicht kontrollierbar nach Hause telefoniert oder anderweitig nutzt. Darum bin ich vor über 2 Jahren von Windows zu Linux gewechselt.
Im Firmenbereich wie von dir aufgeführt macht KI sinn und erleichtert die Arbeit ungemein. Im privaten Bereich sollte schon der User entscheiden können ob, wann und wie die KI aktiv und unterstüzend arbeiten darf.

heizmichl
 
Eigentlich bräuchte man ein Windows 11 "Core" oder sowas, also ein Betriebssystem im eigentlichen, klassischen Sinne: Eine Plattform zum Starten von Programmen. Schon verrückt, auf dem Gaming-PC läuft Windows 11, weil man es halt für Games braucht, für produktive Arbeit muß man auf andere Systeme ausweichen, wenn man den ganzen Schei** wie Copilot nicht haben will. Aber gut, ist wie überall, hauptsache über 9000 Features, nach denen keiner gefragt hat und Cloud-Anbindung als Single Point of Failure. Die Zukunft ist jetzt!
 
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Krik schrieb:
Für mich stellt sich eher die Frage, warum du so vieles am System ändern wolltest, dass so viele Abfragen kamen.

Hm, weil ich alles möglichst nach meinen Wünschen anpassen will? Ist bei Windows auch so, wenn ich da die UAC runterschraube kann ich sehr viel einstellen ohne die ganze Zeit genervt zu werden.

Ich weiß dass es immer einen Kompromiss mit Komfort und Sicherheit gibt, aber Linux gibt mir nicht die Möglichkeit das selbst zu entscheiden, Windows zumindest größtenteils.

Krik schrieb:
Nö. Hast du die Windows 9x- und DOS-Zeiten nicht miterlebt?

Äh ja, aber da kann ich mich nicht an einen Paketmanager bzw. Microsoft App Store erinnern. Ich rede hier nicht von irgendwo heruntergeladene Software sondern von etwas was irgendwo verwaltet wird; deshalb gehe ich davon aus das Schadsoftware nicht massenhaft darin angeboten wird.

Cleric schrieb:
Vielleicht bist du der Exot und hast einfach zu viel Zeit, um dich mich solchen Dingen zu beschäftigen.

Die hat nicht jeder, Zustimmung.

Hatte z.B. Cachy auf einem B760-System installiert, das war dann nicht mal bootfähig, stattdessen kam ne Fehlermeldung, die hier:

https://discuss.cachyos.org/t/error-out-of-memory-when-booting-cachyos/14055

Ja, wurde dort gelöst, aber für ein BS das nicht out of the box bootfähig ist verschwende ich keine weitere Zeit.

Ryzen 14900KS schrieb:
wenn man den ganzen Schei** wie Copilot nicht haben will

Hm, kann man deinstallieren, muß man nicht nutzen. Oder meinst du Recall?
 
Windows 11 hat eigentlich ganz gut angefangen vor vielen Jahren. Der verbesserte Scheduler und CPU-Support, der deutlich bessere HDR-Support war ein guter Schritt...

...aber seit 2021 geht es immer weiter Berg-Ab damit und das ganze wird immer weiter in ein Hochsicherheits-Gefängnis umgebaut, wobei Sicherheit ist hier gemeint die Sicherheit dass der User gefälligst die Finger weglässt davon und alles frisst was er vorgeworfen bekommt. Am besten soll man nicht mehr die Tastatur oder Maus bedienen - nur noch mit dem Copilot sprechen.

Und natürlich darf nichts mehr lokal laufen, native Apps sind ja out!
Her mit den Web-Apps die sich als Native-Apps tarnen, ohne Internet überhaupt nicht laufen und man 50x am Tag neu starten muss, weil die so dermaßen instabil und schlecht zu bedienen sind. Gell Teams? Gell Office? Gell Outlook? Gell Explorer? Gell Systemsteuerung? Gell Discord? Gell Adobe? Gell Visual Studio 2026?

Macht das AI Zeug alles besser? NEIN! Die Resultate sind genau das was ich gerade aufgezählt habe.
Software/Apps werden zusammenzimmert von der AI und aber nicht mehr getestet, Menschen verstehen den Code ja eh nicht mehr. Wozu da Mühe und Zeit reinstecken?
Es wird alles einfach immer schlechter, aber es scheint keine Sau zu interessieren.
Brauch ich also noch mehr AI in meinem Betriebssystem? Nein, ganz bestimmt nicht!
Wenn ich AI will und nutzen will, dann nutzen ich die lokalen Modelle oder das klassische Chat-GPT im Web um mir die Hausaufgaben meiner Kinder erklären zu lassen oder einer der tausend Suchmaschinen um mir spot billige Flüge für den nächsten Urlaub rauspicken zu lassen.

Oder was solls... lass Microsoft einfach machen und gib Ihnen Zugang zu allen Dateien / Laufwerke, USB-Laufwerke und auch auf den Router bitte. Vergesst auch nicht die Zugänge zu euren Banken und Versicherungen mitzugeben! Was soll schon passieren. Ist alles 100% sicher und wird bestimmt nicht für andere Dinge verwendet -.-

Hirn aus! AI an. Hirn Tot!
 
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tim1980 schrieb:
Der nächste Schritt ist dann, Windows im Abo für alle. Gut das ich als Hauptrechner mittlerweile einen MAC Mini M4 habe, fürs zocken noch einen PC, der wird dann mit Linux oder einer Playstation abgelöst, ich habe keine Lust auf diesen KI Scheiß.

Genau deswegen habe ich auf meinem Ryzen-Spiele-PC im Jahr 2022 Windows 10 ganz bewusst im MBR-Modus installiert.

Die Form der Nötigung, die Microsoft bei dem Wechsel zu Windows 10 wiederholt betrieben hat, wollte ich ein für allemal ausschließen.

Nun kann es nicht auf Windows 11 updaten... so ein Pech aber auch.

Nervige Fullscreen-Reklame dafür, die ich wegklicken muss, gibt es natürlich trotzdem. Ach, Microsoft, wie tief bist Du gesunken...
 
Staubwedel schrieb:
Nur die Vorinstallationen und das Marketing sind nicht allein dafür verantwortlich :)

Ich hab mich 2002 das 1. Mal mit Linux beschäftigt, tue es immer wieder. Verbesserung gibt es einige, aber diverse Eigenschaften/Eigenarten verhindern meinen Umstieg immer wieder.

Ich bin eigentlich sehr offen und probiere viel aus, aber irgendwo ist die Zeit begrenzt. Da muß Linux mehr Benutzerfreundlichkeit hinbekommen
Es gibt einen riesigen Unterschied zwischen Debian 8 oder 9 und Debian 12 oder 13. Die letzten zehn Jahre, in denen Microsoft auf der Stelle stand, sind wirklich genutzt worden.

Ich habe in den 90ern mit Suse und Mandrake gespielt, dann viele Jahre mit Xubuntu, und den Wiedereinstieg nach dem beginnenden Terror mit Microsofts Windows 11 23H2 nach dem UEFI-Desaster mit Opensuse gemacht. Ein Jahr habe ich daran herumgebastelt, bis fast alles lief, was ich wollte: Fotos, Podcasts, Medienbibliothek, Phonostar, Spotify.

Seit ungefähr zwei Monaten nutze ich Debian, verzichte aber z.B. auf Phonostar (WinE in 32-Bit benötigt). Und, was soll ich sagen: es ist perfekt. Ein Traum. Wobei ich keine Nvidia-Grafikkarte habe, aus Prinzip nicht, seit es ATI Radeon gibt, eben wegen der Linux-Unterstützung.

Windows wird bei mir behandelt wie von Microsoft selbst: Es ist vorhanden und wird teils noch benötigt (Matlab, Steinberg), aber genau wie Microsoft investiere ich nichts mehr, weder Geld noch Zeit. Mir ist auch egal geworden, was sie ändern oder zu was sie die Benutzer/innen nötigen, und erst recht, mit welchen Neuerungen sie mich zwangsbeglücken: es interessiert mich einfach nicht mehr. Die Entfremdung begann mit Windows 8 in Wellen, aber ist seit Windows 11 23H2 mit der bodenlosen Frechheit der Ânderung des Logoffs bei mir endgültig abgeschlossen.

Microsofts Windows war nach Windows 7 wieder halbwegs benutzbar, nämlich seit Windows 10 18H09 bis Windows 11 22H2. Seitdem geht es stetig bergab. Und Microsoft hat ja im Grunde zugegeben, dass sie bis auf die KI-Agenten nichts mehr daran machen werden, sprich, es wird der ästhetische, ergonomische und funktionelle Müllhaufen bleiben, zu dem sie es seit der Abkehr von Windows 7 gemacht haben, und den sie nach Belieben ändern, oder um Funktionen erweitern oder beschneiden. Eine Dauer-Zwangs-Beta also ohne Nutzereinfluss, bei der man von einem Tag auf den anderen nicht mehr weiß, ob und wie sie funktioniert.

ich finde überhaupt keine Worte für diese Unverschämtheit. Ich kann nur sagen: mir reicht's, und ich habe mich entschieden.
 
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