News Windows Insider Preview: KI-Agenten erobern Windows 11

mchawk777 schrieb:
"Öffentlich bekannt" trifft es nicht ganz.
"Die Info steht der Öffentlichkeit zur Verfügung" wäre die korrekte Formulierung.
Man könnte auch sagen:
Sowohl als auch. :-)
Aber ja. In dem Kontext wäre das die korrektere Formulierung.
Ich bin mir aber fast sicher, das jeder weiß, wie es gemeint war. :-)

mchawk777 schrieb:
Transparenz schützt im Zweifel nicht, wie gerade die Linux-Community schon bewiesen hat.
Das ging mir dabei weniger um Schutz.
Oder das deshalb alles toll läuft. Aber umso mehr Transparenz da ist, umso eher hat man natürlich auch die Möglichkeit Dinge einzuschätzen.

mchawk777 schrieb:
Ein 08/15-Nutzer muss sich in beiden Fällen darauf verlassen, dass ihr unbekannte Personen (Entwickler usw.) keinen Mist bauen.
Auch hier hilft dir Transparenz. Weil innerhalb der Open-Source-Szene schon angesprochen wird, wenn Dinge nicht gut laufen.
Und klar kann man jetzt sagen: Auch hier muss man letztlich Personen vertrauen. Aber bei Windows muss Du halt allein darauf vertrauen, was Microsoft sagt, weil außerhalb gar keiner richtig Einblick hat.

mchawk777 schrieb:
Bei Microsoft weiß man jedenfall genauestens, an welcher Adresse man seinen Unmut los werden kann.
Bei Open-Source weist Du das ja auch. Und klar kommt dann auch vor, das die Leute vom jeweilige Open-Source-Projekt sagen: Liegt nicht an uns, sondern an den Entwicklern von Library XYZ. Aber solche Verantwortungsverschiebungen findest Du bei Microsoft ja auch. Nur hast Du bei Open-Source sogar 'ne realistische Chance das zu widerlegen, wenn das faktisch falsch ist.
 
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andy_m4 schrieb:
Und an der Stelle der Pro-Tipp:
Man kann für Spiele Windows benutzen. Das heißt aber nicht, das man deshalb automatisch für andere Sachen auch Windows benutzen muss. ;-)
Kann man halten, wie man lustig ist.
Letzten Endes sind Linux, Windows, macOS, BSD, Android, iDeviceOS, whatever nur Werkzeuge um uns mit der Technik interagieren zu lassen, so, dass wir unseren Tätigkeiten nachgehen können.

Ich finde es zwar auch interessant und toll, wenn mehr und mehr Menschen sich nun Linux gegenüber öffnen (allein in meinem Umfeld höre ich dank des SteamDecks und der Machine nun immer mehr Interesse, vergleichbar mit hier auf CB oder bei PCGH), doch ich halte es mir einfach aus Spaß an der Freude seit meiner Kindheit und Jugend so, dass ich gerne Linux und Windows einfach parallel im Einsatz habe.
Wenn nicht das, wie jetzt eigentlich seit einer Weile, weil aktuell unnötig, so habe ich mittlerweile einfach Windows auf einer übrigen SSD, welche ich im Gehäuse per USB3 angebunden habe, als Ersatz bzw. Notfall-System da.

So habe ich das früher umgekehrt mit Linux gemacht, auch um mich rein zuarbeiten, aktuell starte ich das zumindest morgens oft, weil ich bei SteamVR irgendwas zerschossen habe, weshalb Pavlov nichts mehr unter Linux auf meinen Headsets anzeigt.
Brauche wir an der Stelle wohl kaum vertiefen und kann genauso gut umgekehrt passieren, allein deshalb ist es aber schon praktisch, immer ein Zweitsystem bereit zu haben.
Für Pavlov nehme ich mir diesbezüglich während der Betriebsferien Zeit.

Noch dazu springe ich gerne zwischen den Welten hin und her, sehe mir an, was es anderswo gibt, oder übernehme Workflows vom einen OS ins andere.


Hyourinmaru schrieb:
Es gibt da so ein gewisses Github-Projekt, das nicht genannt (oder verlinkt) werden möchte.
Gibt es da nicht sogar mehrere Projekte, wovon zumindest eines aus Zeitmangel keine Weiterentwicklung erfährt?

Ist ja schade, dass die Spiele nicht mehr laufen.
Habe selbst nie etwas im Hoyoverse gespielt, doch sind diese Spiele sehr beliebt und wären das natürlich ebenfalls Kandidaten dafür, um Leute den Einstieg in Linux zu erleichtern.

GeForce Now und XCloud haben die Spiele auch nicht?

Hyourinmaru schrieb:
Ich gehöre dann wohl zu den anderen 10%, obwohl ich noch eine Windows-SSD verbaut habe und es dort easy installieren könnte, hat mich GTA Zeit meines Lebens nie wirklich interessiert. Daher auch keinen Hype auf GTA VI bei mir.
Och joa, Du.

Verstehe ich sogar, wobei es bei mir weniger wegen GTA an sich ist, ich hab die Reihe schon seit Teil 1 gespielt.

Mir sind Open World Spiele einfach mittlerweile zu groß geworden und das wird auch bei GTA6 der Fall sein.
Ich liebe Vice City ja sehr, so wie viele andere ebenfalls, doch die Berichterstattung und der Hype im Vorfeld übersättigen mich schon so genug.
Dazu kommt der hohe Preis, die Systemvoraussetzungen, welche bestimmt ebenfalls nochmal anziehen werden und falls Rockstar wirklich dreckig sein will, benötigt selbst der Singleplayer AntiCheat.
 
Banned schrieb:
Das ist richtig. Wobei ich beim Windows Explorer eine höhere abstrakte statistische Evidenz schon durch die Anzahl der Nutzer gegeben sehe. Wenn hier so ein Bug lange bestehen bleibt, wird sowas gewiss in Foren und der Presse breitgetreten. Dolphin hingegen ist ein Nischenprodukt.
In dem Punkt würde ich Dir teilweise Recht geben.

Nur ist Dolphin jetzt irgendwie auch nicht so "nischig" und KDE auch nicht so frickelig, das da irgendwie akzeptiert werden würde, wenn da am laufenden Meter Dateien kaputt gehen würden.

Viele Bugs entstehen ja auch häufig in besonderen Konstellationen. Das heißt, nicht jeder ist davon betroffen.
Das gleiche Problem hat natürlich auch Microsoft. Und klar. Wenn eine Sache groß wird, müssen die sich drum kümmern.

Aber viele Bugs bleiben bei Microsoft gerne mal liegen. Selbst wenn die bedeutend sind und gemeldet wurden.
Dazu gibts auch einige Beispiele.

Zum Beispiel gibts ja das Project Zero. Das ist im wesentlichen eine von Google finanziertes Projekt, was bekannte Software (egal ob Open-Source oder Closed-Source) auf Sicherheitslücken abklopft.
Und wenig überraschend finden die auch hin und wieder was. Und jetzt auch nicht nur kleine Sachen, sondern auch größere.

Kurz um: Die haben sich durchaus einen Namen gemacht. Zumindest innerhalb der Softwareentwickler- und Security-Szene.

Und natürlich haben die auch auf Windows drauf geguckt wie beispielsweise hier:
https://project-zero.issues.chromium.org/issues/42451326

Und das muss man sich einfach mal vorstellen. Da kommen ein renommierte Experten auf Microsoft zu und sagen: "Guckt mal daundda hin. Da habt ihr ein Problem"
Und Microsoft so: "Öhm ja. Achso. Nö. Das finden wir nicht schlimm. Das kümmern wir uns nicht drum."

Also sie haben sich dann später doch noch drum gekümmert, das mehr Druck kam und es sich dann auch nicht mehr kleinreden ließ.

Was ich sagen will: Wenn Microsoft schon Bugmeldungen von solchen Leuten ignoriert, was passiert dann, wenn sich beispielsweise ein kleiner andy_m4 darüber beschwert, wenn es ein Problem im Windows-Explorer gibt, den die dann vielleicht nicht mal auf Anhieb reproduzieren können.

Man kann also getrost davon ausgehen, das in Windows viele Bugs schlummern, die auch einfach nicht so groß bekannt werden.

Ich muss an der Stelle auch Microsoft ein bisschen in Schutz nehmen. Windows ist halt eine sehr große und komplexe Software und die zu managen ist nicht trivial und dann passieren solche Sachen.
Und selbst Microsoft hat begrenzte Ressourcen. Die werden ganz ganz viele offene Bugs haben, um die sie sich auch realistischerweise gar nicht kümmern können.
Ich will also nicht mal so weit gehen, denen da einen Vorwurf zu machen.

Es zeigt aber, das man eben nicht davon ausgehen kann, das die sich um jeden Bug zeitnah kümmern, selbst wenn der schwerwiegend ist oder selbst wenn der von seriöser Stelle gemeldet wird.

Banned schrieb:
Ich weiß natürlich nicht, wie viel das im Vergleich zu vergleichbarer Software ist.
Du wirst auch so ziemlich bei jedem Open-Source-Projekt viele offene Bugs finden. Also selbst bei denen, die gut geführt sind.
Man kann also getrost davon ausgehen, das es bei Closed-Source nicht viel besser ist. Ich würde sogar sagen, eher schlechter. Weil wenn Bugs nicht offen sind, dann hast Du ja viel weniger Anreiz die zu fixen.

Ich will hier an der Stelle den von Dir beobachteten Dolphin-Bug auch gar nicht irgendwie relativieren oder so. Ich hab da kein Einblick, wie relevant der ist, wann der Auftritt und ob der heute noch noch existiert.

Ich fand halt nur die Begründung diskussionswürdig. :-)
Und bei Dir weiß ich halt auch, das man so was sagen kann, ohne das die Diskussion ins Unsachliche abgleitet.
 
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Grundkurs schrieb:
Keine vernünftige OneDrive Lösung ist leider auch so ein Thema bei Linux. Ich kann Windows nicht ausstehen, aber Linux kann es leider nicht vollständig ersetzen. MacOS kriegt es besser hin weil es dort das Office-Paket gibt samt OneDrive.
OneDrive gibt's auch für Linux. Meiner Meinung nach mit einer der unkompliziertesten Cloud dienste.
 
R4ID schrieb:
Du hast also ein Smartphone wo keine Daten drauf sind ? :p

Dann redest du von Windows Spyware auf einmal, könntest du vielleicht mal so schreiben das man auch den Zusammenhang versteht, danke.
Das erste:
ja, so gut wie keine, da ich soetwas nicht auf dem Smartphone bearbeite.

Wenn Du das zweitere bisland gekonnt ignorieren konntest, wird es jetzrt auch nichts ändern es Dir zu nennne.
 
Kontrapaganda schrieb:
OneDrive gibt's auch für Linux. Meiner Meinung nach mit einer der unkompliziertesten Cloud dienste.
Welchen Client kannst du empfehlen? Wenn ich das gut zum Laufen bekomme wäre das eine super Sache für den Wechsel weg von Microsoft
 
E1M1:Hangar schrieb:
Der Client für SteamOS bzw. das Steam Deck hat 1080p, 1440p und 4k Support und das klappt auch.

45Mbit vorausgesetzt kannst du easy gedockt am TV mit 4k via GFN zocken.
Echt?
Hab bisher unter KDE neon und Kubuntu getestet.
Wenn ich da den entsprechenden GFN Client lade kommt nur max 1080p.

Wenn ich GeForce Infinity lade geht immerhin 1440p.

Welche Client Version wird unter Steam OS genutzt?

Grundkurs schrieb:
Welchen Client kannst du empfehlen? Wenn ich das gut zum Laufen bekomme wäre das eine super Sache für den Wechsel weg von Microsoft
OneDrive nutze ich einfach über den Browser.
Wenn man einen nutzt (Ich Edge) kann man den dann auch als "App" Installieren und sich an die Leiste / Startmenü pinnen.
 
Naja... interessant wirds wenn man das RZ blockt und lokale Modelle interfacen lässt. Mal schauen...
 
Erstmal nur eine standardisierte Schittstelle. Besser als ein weiteres Aufzwingen des Copilot und früher oder später ggf auch in Linux-Distributionen vorzufinden?
 
Grundkurs schrieb:
Keine vernünftige OneDrive Lösung ist leider auch so ein Thema bei Linux. Ich kann Windows nicht ausstehen, aber Linux kann es leider nicht vollständig ersetzen. MacOS kriegt es besser hin weil es dort das Office-Paket gibt samt OneDrive.
Grundkurs schrieb:
bin ganz Ohr, welchen Onedrive-Client für Linux mit grafischer Benutzeroberfläche du empfehlen kannst.
Die Frage ist erst einmal, was du unter einer vernünftigen OneDrive Lösung verstehst und was du damit machen willst.

Da die Cloud-Server von Microsoft mit Linux laufen und Microsoft dafür sogar eine eigene Linux-Distribution entwickelt hat, kann gerade Linux dafür doch nicht die schlechtere Wahl sein. - Denk doch mal nach…

Ich habe nicht mal Festnetz und Ondrive gehört zu den ersten Sachen, die ich nach einer Windows-Installation entferne, weil für mich vollkommen sinnlos, weil ich Windows ausschließlich offline betreibe: Dann ist es stabil und zuverlässig, da es noch nicht mal für Microsoft "angreifbar" ist. ;)
 
Caramon2 schrieb:
Da die Cloud-Server von Microsoft mit Linux laufen und Microsoft dafür sogar eine eigene Linux-Distribution entwickelt hat, kann gerade Linux dafür doch nicht die schlechtere Wahl sein.
Linux ist schon lange das perfekte Server-OS. Aber im Desktop-Bereich sieht's halt anders aus, dort gelten ganz andere Maßstäbe.
 
@nobby_a Das liegt aber nicht an Linux, sondern der Ignoranz und Bequemlichkeit der Nutzer. - Bestes Beispiel: Meine Brüder

Dass man sich bei Windows immer wieder umstellen muss, weil man von Microsoft wieder irgendwas aufgedrückt bekommt (+ der ganze Ärger/Frust, weil es was gewohntes+bewährten nicht mehr gibt, verschlimmbessert wurde, oder man es erste suchen muss, weil es umständlicher zu erreichen ist, …), ist in der Summe viel größer, als sich einmal auf Linux einzustellen und je nach gewähltem Desktop dann dabei bleiben zu können.

Z. B. nutze ich seit 2015 Xfce und könnte es immer noch genauso konfigurieren, wie ich es damals hatte. Aber auch umgekehrt hätte ich es damals schon fast genauso konfigurieren können, wie ich es jetzt habe: Evolution statt Revolution. - Hier hatte ich mal beschrieben und im verlinkten Video gezeigt, wie ich ihn nutze.

Aber auch der sehr komfortable Cinnamon-Desktop wird nicht ständig umgekrempelt, wie ich hier gezeigt habe. - Im momentan letzten Beitrag des Threads ist ein YouTube-Video zur kommenden neuen Version verlinkt.
 
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