News Windows Insider Preview: Microsoft optimiert RAM-Bedarf des Datei-Explorers

Zhenwu schrieb:
Entschuldige, ich hatte unter Linux die letzte 10 Jahre nicht die Klick-Orgie beim Installieren von Anwendungen, wenn ich den Paketmanager verwende.
Wenn dein Windows-Administator den Windows-Paketmanager verwendet, hast du keine Klickorgie.

In jeder größeren Unternehmensumgebung werden Anwendungen über den MSI-Paketmanager installiert und aktuell gehalten. Ohne dass der Nutzer da irgendwie eingreifen kann oder soll.

Für Privatanwender hat sich Microsoft UWP ausgedacht, das über den Microsoft Store läuft. Diese Pakete sind natürlich auch ohne Klickorgie zu installieren.

Zhenwu schrieb:
Da ist es mir Egal ob Firefox jetzt 3 Klicks weniger braucht im Gegensatz zum AMD Treiber.
Das liegt aber an AMD und dass sie dir, dem Consumer, beim Treiber-Installieren irgendwelche Werbung ins Gesicht drücken möchten. Nicht an Windows. Microsoft möchte dir natürlich auch Werbung ins Gesicht drücken - zum Beispiel im Startmenü für Microsoft-Dienste, aber das ist ein anderes Thema.

Das AMD-Werbefenster könntest du umgehen, wenn du den FOSS-AMD-Treiber unter Windows installieren könntest. Den gibt es nicht für Windows, aber das liegt auch nicht an Windows, sondern das haben die Entwickler des FOSS-Treibers so entschieden, dass sie ihn für Linux entwickeln.

Zhenwu schrieb:
Apropos Firefox, du willst mir also erzählen, dass ich auf den Installer doppelt klicke und dann ist Firefox installiert?
Keine weiteren Abfragen?
Klar, der MSI-Installer stellt keine Rückfragen beim Anwender, sondern macht genau das: Was der Administrator möchte: https://support.mozilla.org/en-US/kb/deploy-firefox-msi-installers

Die meisten Windows-Privatanwender sind allerdings keine Administratoren und deshalb klicken sie sich halt durch irgendwelche Installer. Weil sie es gar nicht anders hinbekommen würden. Du selbst hast ja offenbar den Windows-Paketmanager, den es übrigens seit 1999 (!) gibt, noch nie aktiv verwendet.
 
Zhenwu schrieb:
Apropos Firefox, du willst mir also erzählen, dass ich auf den Installer doppelt klicke und dann ist Firefox installiert?
Keine weiteren Abfragen?
Wenn er seine UAC auf die entsprechend niedrige Stufe gestellt hat: Ja.
Es gibt aber Gründe, sowas nicht zu machen.
 
Ich hab' kürzlich auf dem Retro-PC Win98SE installiert. Das Ding braucht 120 MB Festplattenplatz und begnügt sich mit 16 MB RAM. Es läuft dann sogar tatsächlich flüssig und fühlt sich reaktiv an. Auch ohne SSD.
Was zur Hölle machen die bei Microsoft eigentlich...?
 
Siebenschläfer schrieb:
Wenn dein Windows-Administator den Windows-Paketmanager verwendet, hast du keine Klickorgie.

In jeder größeren Unternehmensumgebung werden Anwendungen über den MSI-Paketmanager installiert und aktuell gehalten. Ohne dass der Nutzer da irgendwie eingreifen kann oder soll.

Für Privatanwender hat sich Microsoft UWP ausgedacht, das über den Microsoft Store läuft. Diese Pakete sind natürlich auch ohne Klickorgie zu installieren.


Das liegt aber an AMD und dass sie dir, dem Consumer, beim Treiber-Installieren irgendwelche Werbung ins Gesicht drücken möchten. Nicht an Windows. Microsoft möchte dir natürlich auch Werbung ins Gesicht drücken - zum Beispiel im Startmenü für Microsoft-Dienste, aber das ist ein anderes Thema.

Das AMD-Werbefenster könntest du umgehen, wenn du den FOSS-AMD-Treiber unter Windows installieren könntest. Den gibt es nicht für Windows, aber das liegt auch nicht an Windows, sondern das haben die Entwickler des FOSS-Treibers so entschieden, dass sie ihn für Linux entwickeln.


Klar, der MSI-Installer stellt keine Rückfragen beim Anwender, sondern macht genau das: Was der Administrator möchte: https://support.mozilla.org/en-US/kb/deploy-firefox-msi-installers

Die meisten Windows-Privatanwender sind allerdings keine Administratoren und deshalb klicken sie sich halt durch irgendwelche Installer. Weil sie es gar nicht anders hinbekommen würden. Du selbst hast ja offenbar den Windows-Paketmanager, den es übrigens seit 1999 (!) gibt, noch nie aktiv verwendet.
Ist ja alles schön und gut, aber privat interessiert das doch niemanden. Ich installiere in Windows dieselben zehn oder mehr Programme, die es schon in den 90ern gab, und die haben teils uralte Installer. Ich glaube, das neueste Freeware-Programm, das ich habe, ist MusicBee.

Dazu habe ich Kaufsoftware von Steinberg mit sehr seltsamer "Installation". die man für jedes relevante Benutzerkonto wiederholen muss, sowie Affinity, und letzterem kann ich nicht beibringen, mir beim Start KEIN Fenster mit Updatenachricht zu zeigen, das ich wegklicken muss.

Matlab macht's wieder anders, Java macht's anders, Microsoft selber hält sich seit zehn Jahren an gar keine Richtlinie mehr, und so weiter, und so fort.

Ich habe diesen optischen und funktionalen Wildwuchs, unfreundlicher gesagt: diese Müllhalde aus dreißig Jahren Windows 32-Bit -Geschichte, restlos satt und bin froh, dass ich für immer mehr Aufgaben KDE verwenden kann, was konsistent, ästhetisch, funktional und ergonomisch besser geworden ist, als Windows je war -- und die beste Version in dieser, also ergonomischen Hinsicht, und zwar mit Abstand, war Windows XP.

Mit Windows XP würde ich auch heute noch freiwillig arbeiten, aber alles andere von diesem Konzern benutze ich nur noch unter Zwang, und generell ist mir die Software von Microsoft samt dem ganzen Konzern auch egal geworden. Sie bedeutet mir nichts mehr, und ich merke mir auch keine neuen Tricks mehr.
 
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Spock37 schrieb:
Ist ja alles schön und gut, aber privat interessiert das doch niemanden.
Unabhänige Software-Anbieter, die ihre Anwendungen an große Unternehmen verkaufen wollen, interessiert das schon.

Spock37 schrieb:
Ich installiere in Windows dieselben zehn Programme, die es schon in den 90ern gab, und die haben teils uralte Installer. Ich glaube, das neueste Freeware-Programm, das ich habe, ist MusicBee.
Dann konvertiere diese Uralt-Installer doch einfach in MSI-Pakete: https://learn.microsoft.com/en-us/windows/msix/packaging-tool/tool-overview

MusicBee bekommst du übrigens ohne Klickorgie hier: https://apps.microsoft.com/detail/9p4clt2rj1rs

Spock37 schrieb:
Dazu habe ich Kaufsoftware von Steinberg mit sehr seltsamer "Installation".
Der Softwarehersteller möchte halt erstmal sichergehen, dass du sein Produkt auch wirklich bezahlt hast. Das würde er unter Linux exakt genauso machen.

Auch die Installation kommerzieller Spiele nebst Download über Steam läuft unter Windows, macOS und Linux exakt gleich ab und da ist kein toller Linux-"Paketmanager" auch nur irgendwie dran beteiligt. Das ist schlichtweg keine Eigenschaft des zugrunde liegenden Betriebssystemkernels.
Ergänzung ()

BAR86 schrieb:
Ich hab' kürzlich auf dem Retro-PC Win98SE installiert. Das Ding braucht 120 MB Festplattenplatz und begnügt sich mit 16 MB RAM. Es läuft dann sogar tatsächlich flüssig und fühlt sich reaktiv an. Auch ohne SSD.
Und über 50 MB davon braucht der mitgelieferte Internet Explorer. Der Rest ist noch etwas DirectX. Windows 95 ohne das alles benötigte 50 MB. (Genau wie heute unter Win11 also: Der meiste Bloat ist Microsoft Edge WebView.)

Man muss bedenken: Das Ding hat noch den originalen 16-Bit-Kernel von Windows 286/386 und kann deshalb maximal 64 KB große Kerneltreiber laden. Darunter so Sachen wie das Dateisystem FAT32, das deshalb anders als Exfat unter Win9x maximal 32 KiB große Cluster-Größen unterstützt (64 KiB unter NT bis Win11). Alle sichtbaren Systemressourcen einschließlich Fenster und Icons durften maximal 640 KiB Speicher belegen (schon deutlich mehr als die 64 KiB unter Windows 3.11).

Wegen dieser Einschränkungen (hauptsächlich aus Gründen der Abwärtskompatibilität) musste sehr effizient und ökonomisch programmiert werden: viele Kerneltreiber in handcodierten x86-Assembler.
 
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@Siebenschläfer Und jetzt denk' erstmal an die DEC PDP-11.

Apple kann's noch, aber Microsoft kann anscheinend gar nicht mehr programmieren, wenn man von dem Team absieht, was sich wahrscheinlich tief in einem Bergwerk hinter 36 nur von innen zu öffnenden Stahltüren verschanzt hat, um Visual Studio weiterzuentwickeln.

Ich habe so ca. 2012 gesagt: Den Knall der Ohrfeige, die Apple Microsoft mit dem iphone verpasst hat, hört man noch fünf Jahre später. Ich habe mich geirrt: Der Nachhall ist immer noch zu hören, nur ist man bei Microsoft inzwischen stocktaub geworden.
 
Siebenschläfer schrieb:
Das musst du dann übrigens auch unter Linux. Nicht weil das Microsoft das möchte oder Windows das von dir verlangt.
Es tut mir leid, mir scheinen die Installer wo ich durchklicken muss unter Linux wohl bisher entgangen zu sein :rolleyes:
 
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Ein Betriebssystem sollte im "Vanilla Zustand nicht mehr als 2 GB RAM verbrauchen, idealerweise unter 1 GB. So einige moderne Betriebssysteme schaffen das auch. Microsoft, ihr habt da noch einiges vor euch.
 
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SavageSkull schrieb:
Man ist es nicht gewohnt, weil es ist schlicht nicht möglich. Bei Apple gilt Friss oder stirb und da es ganz viele Punkte gibt, bei denen ich selbst entscheiden möchte, wie ich es benutze und mir das nicht von dem "Verkäufer" aufschwatzen will, ist MacOS keine Alternative als Betriebssystem. Apple ist das Extrem in die völlig falsche Richtung.
Bei iOS gebe ich dir recht. MacOS ist allerdings relativ flexibel. Mit Homebrew und der durchaus brauchbaren Shell finde ich MacOS deutlich angenehmer als Windows. Und auf MacOS ist einiges custom bei mir.
 
Was viele verschweigen, aber leider wahr ist, das es aktuell bei Microsoft einen grossen Austausch an Manpower gibt. Leute werden gekuendigt, die Haelfte derer dann durch indische Entwickler ersetzt, die dann durch AI und Vibe Coding Ergebnisse abliefern.

Das ist eine teuflische Spirale, von Vetternwirtschaft und Kastensystem.
"Caste is not officially recognized by law in the United States, except in Seattle, Washington; on February 21, 2023, Seattle became the first U.S. jurisdiction to add caste to its list of categories protected against discrimination.[4] In other places such as California,[5] it is implicitly covered under anti-discrimination laws which name other categories that caste is a subset of. The existence of caste discrimination in the US tech sector was also acknowledged by a group of Dalit female engineers from Microsoft, Google, Apple and other tech companies. In 2021, the student body of California State University system passed a resolution against caste discrimination. "

Dalit stehen unter Brahmin. Und da Inder in den HR Abteilungen sitzen, und lieber Inder einstellen, sind viele amerikanische IT Unternehmen aktuell zersetzt mit diesen Problemen (Kastendenken, etc.).


UND das ist eines der Hauptgruende warum Windows 11 so ein riesiges, schlecht laufendes, Flickwerk voller Baustellen ist.
 
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Verwende schon seit Jahren Linux auf meinen Notebooks aber auf dem Desktop zum Zocken bin ich immer wieder mal eingeknickt weil ein Spiel nicht unter Linux lief aufgrund des Anticheats.

Aber jetzt reicht es mir, Windows wird entgültig gelöscht, diese Stümperei ist einfach inakzeptabel. Klar die Webbasierten Apps hab ich dann trotzdem, aber zumindest das OS darunter wurde mit mehr Hirn entwickelt...

Daher wird mein erster DI DAY Linux auf dem Gamingrechner zu installierten :D
 
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Staubwedel schrieb:
z.B. mein Videoschnittprogramm. Die waren dabei das in Zukunft für Linux tauglich zu machen, aber mittlerweile existiert die Firma nicht mehr. Ich bin froh dass es noch unter W11 läuft.

Mein Katalogisierungsprogramm Broken X Disk Manager gibts auch nicht für Linux, ich glaub mein Abbyy Finereader ist auch nicht kompatibel.

Dazu noch das Problem mit Gaming generell, GOG ist da bisher auch nicht tätig.

Dazu finde ich Linux noch zu unkomfortabel, ich mach halt mehr als nur Anwendungen zu starten und die ständigen Passwortabfragen nerven mich einfach. Wird halt von der Linux-Community als Sicherheit verkauft während man bei Windows ab Vista am Meckern war wegen UAC

Danke für die Antwort.

Ich lese da viel persönliche Präferenz. Du stellst den direkten Vergleich bei den Anwendungen an, weil du keine Notwendigkeit hast das OS zu wechseln. Und dann sind die Alternativen natürlich oft deutlich schlechter als das was du aktuell mit deinem Workflow nutzt, oder gar nicht vorhanden. Ich ordne Anwendungen im Zweifel dem OS bzw. aktuelleren/austauschbaren Gegebenheiten unter und bin bereit dafür ggf. sehr gute Funktionalitäten aufzugeben oder ggf. ganz auf etwas zu verzichten (z.B. bestimmte Spiele).

Meine Herangehensweise in deinem Fall wäre: bestehende Daten in eine KI werfen und den Katalog neu aufbauen lassen, ggf. aktuellere Software nutzen - auch dann wenn sie schlechter oder ganz anders ist. Videoschnitt? Da soll Mac eh mit Abstand am besten sein. Ohne, dass ich mich da irgendwie auskenne würde ich es deswegen umstellen. Der Aufwand ist einmalig sicher erheblich, aber dann ist man am Zahn der Zeit. Man verliert etwas, man gewinnt aber auch viel.

Ich feiere aktuell sehr, dass meine gesamte Steam-Bibliothek ohne Gefrickel out-of-the-box unter Linux läuft. Früher war das eine der größten Einschränkungen für mich. Was darüber nicht läuft existiert in meiner Welt nicht mehr.

Ich will dir nirgendwo reinreden, nur etwas herauszoomen warum und wieso wir uns für oder gegen etwas entscheiden.
 
Floorp schrieb:
Was viele verschweigen, aber leider wahr ist, das es aktuell bei Microsoft einen grossen Austausch an Manpower gibt. Leute werden gekuendigt, die Haelfte derer dann durch indische Entwickler ersetzt, die dann durch AI und Vibe Coding Ergebnisse abliefern.
Hast du ne Quelle zu den Indern? Hab bei Amazon eher gesehen, dass gerade in Indien gut gelayoffed wurde.
Ergibt auch Sinn, weil mit KI-Tooling weniger erfahrene immer schlechtere Chancen haben.
 
mooks schrieb:
Verwende schon seit Jahren Linux auf meinen Notebooks aber auf dem Desktop zum Zocken bin ich immer wieder mal eingeknickt weil ein Spiel nicht unter Linux lief aufgrund des Anticheats.
Ich hatte wegen einem Spiel noch lange eine private MS Partition. Auch das Spiel war von MS und leider im XBox Store gekauft. Ich dachte das wäre eine gute Idee, statt über Steam zu kaufen, weil alles von MS ist und dann wird es ja schon klappen. Gefühlt jedes mal wenn ich mal Zeit gefunden hatte für das Spiel lief es nicht: Update-Zwang, dann ging nichts, lange Fehlersuche, manchmal erfolglos. Immer sind es externe vermeidbare Faktoren gewesen die etwas Gutes kaputt machen. Probleme mit der Vertriebsplattform, Update-/Cloud-Zwang, (seltene) Lizenzprobleme (1-2 Arbeitstage weg und einige 100€), unsäglicher Zwang die Hardware wegen MS 11 zu tauschen usw.

Ich mag radikale Schritte. Habe den PC komplett verkauft und einen Laptop ohne dedizierte GPU mit Linux und alles bei mir läuft einfach so. Ich hätte mehr Probleme erwartet. Steam ist mittlerweile soo gut. Jetzt überlege ich, ob es nicht besser gewesen wäre ich hätte privat doch einfach nen langweiligen Mac gekauft und zum Zocken nur ein Steam-Deck+Docking-Station.

Den Kauf vom Steam-Deck (bzw. einer der Alternativen) hole ich dieses Jahr nach. Mal sehen wie lange der Laptop überlebt. Wahrscheinlich reicht es mir auch privat auf dem Steam-Deck (bzw. den Alternativen dazu) zu arbeiten und dann hätte dann nur ein Gerät.
 
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Wie lange warten wir jetzt schon auf das "Neue" Startmenü? Also in 2-3 Jahre werden sie es dann optimiert haben...in 5 Jahren die Spieleleistung verbessert.
 
Mediendesigner schrieb:
also sorry das muss dann eher an dir liegen, win7 war so mit das beste system hinter XP und win10 ist auch zig mal besser als win11. win8 war eine katastrophe, da merkt man einfach das du wirklich keine ahnung hast wovon du redest, da muss irgendwas in deinem system falsch gewesen sein, ssd treiber oder what ever

Nur weil du 0 Ahnung hast bedeutet es nicht das andere keine Ahnung haben.

Dein Nichtwissen ist erschütternd, deine Umgangsformen noch mehr.

Ich hab beruflich täglich mit Windows zu tun und wahrscheinlich habe ich schon mehr damit gearbeitet als du es je tun wirst

Die Legende vom tollen W7 hält sich hartnäckig, aber ich habs beruflich benutzt bis zum Supportende. Riesige Win-Installationen, lange dauernde Programminstallationen, von wegen schnell.

8.1 wurde nur wegen der Oberfläche runtergemacht, im Kern wars effizienter, schneller und brauchte weniger Installationsplatz.


Gohma schrieb:
Gut die Ersteinrichtung kann vielleicht nervig sein mit der Passwort Aufforderung aber sobald das System mal so installiert/konfiguriert ist wie man es braucht wird man doch eigentlich nur noch selten zur Passworteingabe gebeten.

Ich probiere Linux schon seit über 20 Jahren immer wieder mal aus, Ersteinrichtung dauert bei mir länger weilk ich die Schritte nicht weiß und deshalb nicht gleich abschließe, sondern das kommt erst im Verlauf der Nutzung.

Und da es oft Systemeinstellungen sind geht nix ohne Passwort.

Gohma schrieb:
Ja die Passwortabfrage dient der Sicherheit und ist auch aus meiner Sicht wirkungsvoller als die JA/NEIN Abfrage unter Windows, wo eh jeder nur klickt ohne zu lesen.

Inwiefern?

Wenn eine Meldung kommt die ich nicht erwarte schaue ich mir das genau an.

Ein Passwort hat man, wenn man sich nicht was extrem Langes ausgesucht hat, auch sehr schnell eingegeben. Da sehe ich mehr Gefahr bei Linux weil man so oft dazu aufgefordert wird ;)

Und wie kommste darauf dass Leute eher lesen wenn sie ihr Passwort eingeben müssen?

Ich löse einen Vorgang aus, eine Reaktion kommt, ich bestätige. Habe ich nix Dergleichen angestoßen bin ich skeptisch, das schaue ich mir genau an. Ob Bestätigungsklick oder Passwort ist da erstmal egal.
 
@SavageSkull

Eine frische Windows Installation hat erstmal super viel was im Hintergrund noch an Restinstallation und Datei Indizierung läuft. Letzteres kann sich je nach System und Datenmenge sehr lange ziehen.

Generell bin ich mit Win 11 nicht unzufrieden. Es wird super viel gecached, allerdings funktioniert bei mir die Freigabe von Ram, wenn dieser benötigt wird auch relativ gut.

Mit Windows, Browser, und ein paar Programmen wie Discord, Teams, ... komme ich bei meinen 32GB Ram auf 17GB Ram allocation.

Schmeiße ich jetzt ein komplexeres Matlab Skript an, bin ich bei 28 GB für Matlab und der Rest hat sich entsprechend eingedampft.

Da ist Windows inklusive Diensten plötzlich "nur noch" bei 2 GB.
 
Floorp schrieb:
Was viele verschweigen, aber leider wahr ist, das es aktuell bei Microsoft einen grossen Austausch an Manpower gibt. Leute werden gekuendigt, die Haelfte derer dann durch indische Entwickler ersetzt, die dann durch AI und Vibe Coding Ergebnisse abliefern.

Das ist eine teuflische Spirale, von Vetternwirtschaft und Kastensystem.


Dalit stehen unter Brahmin. Und da Inder in den HR Abteilungen sitzen, und lieber Inder einstellen, sind viele amerikanische IT Unternehmen aktuell zersetzt mit diesen Problemen (Kastendenken, etc.).


UND das ist eines der Hauptgruende warum Windows 11 so ein riesiges, schlecht laufendes, Flickwerk voller Baustellen ist.
Weiß ich nicht, ob es hierzu überhaupt so etwas wie einen Hauptgrund gibt.
Ich meine klar, die große Stärke Vielfalt zersetzt die amerikanischen Firmen seit Jahren von innen, aber das ist weder neu noch schockierend.

Es gibt unzählige (und schwer gewichtbare) Faktoren, die alle mit reinspielen:
  • Massive Fokussierung auf AI Code und der damit verbundene Komplettabsturz der Code Qualität und Anhäufung von technical debt
  • Ein Prioritäten Wandel weg von Kompetenz, hin zu rate mal
  • Von Beginn an miese Systemarchitektur, welche ihnen nun in den Allerweretsten beißt
  • Vollstopfen des OS mit Telemetrie und Werbung
  • ... und vieles mehr und noch ungeahntes
 
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