Scheint ja ein wichtiges Thema zu sein obwohl es so lange bekannt ist was von Seiten MS passieren wird. Daher auch mal mein Senf.
Meine Szenarien daheim:
1. Laptop Dell Latitude 5480 (alt mit i5-7440HQ nicht upgradefähig): Vormals Win10 (die gesamte Festplatte samt System und Daten ist jetzt auf nvme-SSD-USB Adapter der auch ganz normal bootet, das lasse ich auch so, wieso löschen was out of the box funzt?)
In diesen kam eine neue m.2 nvme SSD, mit dem Wissen um das Support-Ende habe ich dann direkt Ubuntu installiert (gute Erfahrungen auf einem noch viel älteren Laptop AMD 2C4T iwas) wohlwissend das Dell etwas spezieller ist bei der Hardware. Es funktionierte auch alles hervorragend, bis auf eine Sache und die Sache war mir wichtig. Ne Ecke weiter oben wurde der Fingerabdrucksensor erwähnt -> genau der wars oder besser das komplette Sicherheitsmodul mit mehreren Komponenten: Fingerabdrucksensor, ID-card-Reader mit Zertifizierung für den Personalausweis, NFC lesen/schreiben,GPS. Alle diese Funktionen welche von Chipseite bereitstehen sind für sich gesehen kein Problem, aber Dell hat in all seiner Weisheit alle diese Funktionen zusammengepackt und über intern USB als propieritäre Hardware als einen Chip integriert. Das habe ich aber leider erst nach Stunden an der Konsole und im Forum herausgefunden. Es scheint schlicht keine Möglichkeit geben oder in Foren bekannt zu sein das unter Linux zum laufen zu bringen.
Wenn mir jetzt hier jemand dafür einen realistischen Tipp geben kann wie ich das besagte Sicherheits-Modul unter Linux zum laufen bringe dann bitte gerne melden. Würde sofort wieder Linux (auch als Nicht-Ubuntu) installieren. Ich mags einfach lieber als Win. Aber Kernel selbst kompilieren lassen wir dann

. Das letzte Mal hab ich das für einen Soundchip auf einem Uralt board mit 486DX4 100 mit 96MB Ram gemacht (wehe einer fummelt an den Jumpern für IRQ und DMA

) und das hab ich als sehr mühsam in Erinnerung und die Komplexität wird nicht abgenommen haben.
Als Tipp für Linux-Anfänger; Bitte verlasst Euch auf keinen Fall am Anfang auf KI, jedenfalls nicht ChatGPT. Ich wollte für steam lediglich abgleichen ob ich was für sudo get apt steam an Zeichen vergessen habe, ChatGPT wollte mich auf eine script-Reise schicken die mich im Umfang an die Seiten im 64er zum abtippen erinnerte. Ich wollte doch nur steam installieren. und da waren noch ein paar andere Kloppse wo ich nur mutmaßen kann was die KI da von mir wollte aber es wäre mit Sicherheit nicht das passiert was ich wollte.
Ich will nicht von Linux abraten, nur davon KI dafür zu benutzen es sich im späteren Verlauf bequem einzurichten.
Zurück Szenario 1: Die mir zusätzlichen wichtigen Funktionen meines Laptops sind mir unter Linux leider nicht zugänglich also den USB-Stick mit Win10 ausgepackt (Lizenz halt nicht verschenken) mit Rufus ein Win11-Image erstellt und sauber installiert ohne Probleme mit lokalen Konto. Es funzt alles und die ersten updates sind auch eingetrudelt, ohne Probleme. Das einzige was mich wirklich ankotzt ist der Soundmixer, jedesmal muss ich meine BT-Kopfhörer und Lautsprecher neu einrichten (aus Liste rausnehmen und komplette Neuerkennung) sobald sie an einem anderen Gerät waren und ich auf interne Lautsprecher oder Line-out umgeswitcht hatte.
Hat vielleicht dafür einer eine Lösung? Unter Win10 und Linux habe ich das Problem nicht und trat auch nie auf.
Unterschied früher heute beim Lappi: Win11 verbraucht wohl deutlich mehr Ressourcen, während ich den Lüfter unter Win10 so gut wie nie hörte (vll.3-4x pro Jahr) höre ich diesen unter Win11 fast täglich mal für 3-5Minuten alle 2 Stunden beim rumidlen.
Szenario 2: Spiele PC B550 5800x3D 32GB 3200Ram 5070Ti.
Ist kaum zu glauben aber da war/bin ich ne echte Schlampe, das Ursprungssystem war ein Win7 auf Festplatte das auf SSD geklont wurde, Win10pro kostenfrei drübergebügelt, es lief Alles! Ich kann mich an nur ein Programm erinnern das ich manuell wieder auf XP kompatibilität umstellen musste. Seitdem ist das System vollumfänglich von SSD auf m2 umgezogen und danach nochmal auf eine größere m.2. Immer dabei mainboardwechsel, ist jetzt die 5. GraKa-Gen 1xAti 1xAMD 3x nV, 3verschiedene Sockel und 5 verschiedene CPU´s, immer verschiedene Hersteller und Klonprogramme. So läuft es bis heute. Ich habe nie in der registry rumgefummelt, lediglich die Treiber und das System up to date gehalten, mit Software und Programmen verschiedenster Art hab ich trotzdem experimentiert. Bin jetzt nicht sonderlich stolz drauf, hatte sich halt so ergeben, aber muss sagen das ich mich selbst ausgelacht hätte wenn ich vor 13Jahren gesagt hätte das ich in 10Jahren ein Windows fahre das kein clean-Install erfahren hat und trotzdem in Vergleichsbenchmarks (gleiche hardware) sehr weit vorne liege.
Ich hab zwar kein Problem mit Win11 aber solange das mein Win10 noch macht und ich keinen Vorteil des upgrades (
oder hat Win11 irgendwelche Vorteile?)ziehen kann bleib ich bei meiner Win10 Lizenz. Diese wechselte vor ein paar Tagen von pro auf IoT, bisher habe ich keine Unterschiede bemerken können.
Hier dann meine Methode der Verlängerung bis 2032:
https://github.com/massgravel/Microsoft-Activation-Scripts
Ein wenig anders als das schon vorgestellte Script aber dafür auch etwas mehr zum "ausprobieren"

. Falsch machen kann man nicht viel, aber als Anmerkung, von pro zu IoT ist "one klick", will man von IoT zurück zu pro ist es komplizierter. Man kann sich über das script aber auch nur, mit bestehender Lizenz, ohne Anmeldung die ESU-Freigabe für home/pro für 3 Jahre (2029) erstellen ohne Lizenzänderung. Läuft über die Powershell (als Admin ausführen) und ist selbsterklärend und das Team dahinter ist seit Jahren für zuverlässige "Behelfsskripte" und ähnliches bekannt.
Meine Meinung zu der Thematik allgemein ist: Es war klar das MS einknickt, das wird auch nochmals nächstes Jahr genauso laufen. Mich hat gewundert das diese News nicht noch knapper vor Ende gekommen sind.
Hier habe ich öfter gelesen das MS doch mal alte Zöpfe abschneiden soll, macht Sinn in meinen Augen. Aber MS kann sich eben nicht der Realität verweigern und die zeigt kurz vor Ende eben ganz klar das die Nutzer das längere Sitzfleisch haben und sich MS allein vom Image her (war das je gut?) nicht leisten kann das plötzlich Millionen von Computern ein potentielles digitales Infrastruktur-Sicherheitsrisiko mit ihren Logo auf dem Bildschirm darstellen. Klar wären im schlimmsten Fall die Nutzer schuld und jeder weiß das, aber das fragt z.B. nach nen Blackout durch ein Bot-net mit Milliarden-Schaden keiner mehr, da wird nur noch gefragt welches System das ermöglicht und wer das in Umlauf gebracht hat und auf wieviel Schadenersatz geklagt wird.
kleiner edit: auch ist meine Meinung das Microsoft grundsätzlich was ändern muss in Bezug auf deren Software und deren Vermarktung. Es ist bezeichnend und sollte zum nachdenken anregen das viele schlaue Menschen ein an sich modernes, hochkompatibles,halbwegs zukunftssicheres Betriebssystem nicht mal für geschenkt haben wollen. Hat schon Gründe warum MS nichts dagegen macht das man bis heute über den Win7 Bedienhilfen "Trick" verwenden kann um auf Win10 und dann auf Win11 upzugraden, kostenfrei. Wer also partout keine Kohlen hat der soll aber trotzdem mit allen Mitteln bei Windows gehalten werden. Würden, bei egal welchen anderen Tech-Unternehmen, solche halblegalen Möglichkeiten zur Verfügung stehen würden die Firmenkanzleien nächsten Tag an die Börse gehen. (hab ich nicht Recht? Nintendo? hmm? nicht?)