News No Money for Nothing: Die USA erhalten für 11,1 Mrd. US-Dollar zehn Prozent von Intel

@Botcruscher Das stimmt halt so nicht. Die Auszahlung erfolgt nach Fertigstellung von definierten Bauabschnitten bzw. getätigten Investments. Durch die Verschiebung von Intel, verschiebt sich natürlich auch die Auszahlung von späteren Abschnitten. Allerdings hätte bereits Geld gezahlt werden müssen, welches die Regierung zurück hält. Jetzt ist die Frage was zuerst da war und warum verschoben wurde. Wenn ich als Unternehmen nicht davon ausgehen kann, dass zugesagtes Geld auch wirklich ausgezahlt wird, dann werf ich dem Projekt womöglich kein weiteres Geld hinterher sondern warte mal ab.

Bis jetzt hat Intel nur einen Teil der zugesagten Gelder erhalten (2,2 Mrd. $). Den Verträgen nach müsste es bereits mehr sein, aber das hat man erstmal abgeschrieben. Entsprechend wurde das Vorhaben pausiert.

https://techcrunch.com/2025/01/30/i...ed-2-2b-in-federal-grants-for-chip-production
 
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Botcruscher schrieb:
Das ist das blanke Gegenteil von unseriös.
Von der Bankenkrise bis zur Lufthansa hätte es nur so laufen dürfen! Wer Knete haben will muss Anteile bieten.
Vorher informieren, wäre besser gewesen. ;)
Sowohl Commerzbank als auch Lufthansa haben Kredite (mit Zinsen) erhalten und mussten Firmenanteile abgeben.
 
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Glendon schrieb:
Diese Regierung ist so unglaublich unseriös.
Der Präsident ist Geschäftsmann und leidenschaftlicher Dealabwickler - was hast du erwartet ? Der trifft keine Entscheidungen nach ethischen oder moralischen Maßstäben sondern nur danach wie er am besten davon profitiert - $$$ over everything.
 
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Weyoun schrieb:
Dass ausgerechnet die Republikaner, die nichts von staatlicher Reglementierung halten, jetzt für Teilverstaatlichungen sind, ist pure Ironie.
Kognitive Dissonanz gar nicht erst zu bemerken ist Vorraussetzung für deren Ansichten, denke ich.
 
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Kaufmannsladen schrieb:
Vorher informieren, wäre besser gewesen. ;)
Die Beispiele sind exakt deswegen gewählt. Sie haben einen Anteil abgeben müssen, dieser war aber bei weitem nicht mit dem damaligen Börsenwert vergleichbar. Die Commerzbank hätte der Staat bei Bewertung über den Börsenwert locker fast komplett einkassieren können. Der Marktpreis wäre fair gewesen.

hallo7 schrieb:
Den Verträgen nach müsste es bereits mehr sein, aber das hat man erstmal abgeschrieben. Entsprechend wurde das Vorhaben pausiert.
Die Vorhaben wurden wegen den Problemen bei 18A paussiert. Die Aussagen liegen doch klar auf dem Tisch. Die Kritik aus dem Lager Trump gerade an Intel und an den Garantien ist auch nicht neu. Die Gelder waren und sind schon immer umkämpft. Die Hütte bei Intel brennt einfach lichterloh ohne Aussicht auf Lösung. Es ist Blut im Wasser und geht um $$$.

PS:
https://development.ohio.gov/home/n...nshoring-incentive-grant-agreement-with-intel

Funds will be available for two years after construction begins on each facility, which must be completed by Dec. 31, 2028.
Und das sind nicht die Mittel von der US Regierung. Intel bekommt es nicht hin und die Kohle geht aus.
 
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Die USA steigen nun zwangsläufig ein, wie das Update des Artikels zeigt.
Wäre nun wichtig, dass das Militär seine Wünsche/ Fertigungsverfahren präzisiert.

Es wird selten 18A oder 14A sein, Intel 4 und Intel 3 sind ja auch noch da.

Für militärische Qualität sind die Aufschläge eh groß, das muss also stimmen und stabil lieferbar sein.
 
Botcruscher schrieb:
Die Beispiele sind exakt deswegen gewählt. Sie haben einen Anteil abgeben müssen, dieser war aber bei weitem nicht mit dem damaligen Börsenwert vergleichbar.
Damit widersprichst du dir aber.

Botcruscher schrieb:
Die Commerzbank hätte der Staat bei Bewertung über den Börsenwert locker fast komplett einkassieren können.
Warum sollte der Staat das und die komplette Verantwortung für diese gescheiterte Großbank übernehmen? Wollen wir wirklich eine zweite Deutsche Bahn? Er hat seine Kredite mit Zinsen zurückbekommen und seine verbliebenen Aktien könnte er jetzt nach vielen Jahren mit Gewinn verkaufen, wenn da nicht die UniCredit lauern würde.
 
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Botcruscher schrieb:
Die Gelder waren und sind schon immer umkämpft.
Nein, das kam erst als Trump Präsident wurde und alles was seine Vorgänger gemacht haben am liebsten sofort Rückgängig gemacht hätte.

Ab da wurde es unklar ob die Förderungen wirklich gezahlt werden würden. Wir reden immerhin von 8 Mrd. $ haben oder nicht haben. 3 Mrd. davon wären vom Militär für deren Produkte geflossen. Diese konnte Trump sofort einstellen. Damit gab es auch recht plötzlich weniger Auslastung für die Fabs - denn das wäre nicht alles 18A gewesen und es gab natürlich die Hoffnung auf Folgeaufträge.

Natürlich spielt dieses Volumen eine große Rolle ob ich eine Fabrik fertig baue oder nicht. Die 600 Millionen von Ohio selbst (der Link funktioniert übrigens bei mir nicht) sind da eher zu vernachlässigen.
 
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Unter Trumps Führung mischt sich US-Regierung immer stärker in wirtschaftliche (wie in andere Bereiche ebenso) Belange ein, die sie nichts angeht.
Wenn das im aktuellen Stil so weiter geht, entwickeln sich die Staaten hin zu einem Art von trumpschen sozialistischen Wirtschaftssystemes.
Anteile von Intel zu kaufen und von AMD und anderen eine spezielle Abgabe zu verlangen, ist einfach nur hirnrissig. Irgendwann würde ja ein telstaatliches Unternehmen einem privatwirtschaftlichen in Konkurrenz gegenüberstehen. Wie dumm ist das denn...
Wenn schon Intel helfen, dann darf dies nur über irgendwelche Käufe von Produkten geschehen, wie es bsp. bei Boeing ja seit langem der Fall ist. Und natürlich dürfen alle Mitbewerber Gleichbehandlung erwarten.
 
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estros schrieb:
Seien wir mal ehrlich, Intels Technologien sind gar nicht schlecht, sie können Leistung.
Ja sie reichen, wenn man noch auf einer CPU von 2015 unterwegs ist und auf die neuen Intels wechselt.
Wer allerdings schon auf einem normalen 150€ 6 Kerner mit 6nm 2022er Architektur (Zen 4) gewechselt war, wird mit Intel zum Zocken eher keine Gute Option haben.
Vor allem da der neuste 3nm TSMC 285K in BF6 sogar weniger FPS hat als der Raptor Lake in 10nm.
 

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knoxxi schrieb:
Den Gedanken kann ich sogar verstehen, man möchte vermeiden das es ggf. an Aktionäre rausgeschmissen wird.
Dividenden sind grunsätzlich nicht rausgeschmissenes Geld. Dies ist nur der Fall, wenn die Höhe der Dividende wirtschaftich für das Unternehmen nicht tragbar wäre. Was natürlich immer wieder Fall ist.

Aber ausgerechnet Trump soll dies vermeiden wollen? Derjenige Typ also, der seiner Entourage gefühlt jeden Tag Insiderwissen nach dem anderen zuschiebt? No way!
 
Nighteye schrieb:
wird mit Intel zum Zocken eher keine Gute Option haben.
Nur Zocken ist halt nicht alles.
Ich wuerde sogar sagen: Zocken ist eher ein kleinerer Teil.

Ja, die Gaming-Krone hat aktuell AMD auf. Aber nichtmal unbedingt die Preis/Leistungskrone, zumindest wenn man Strassenpreise heranzieht.
 
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Ranayna schrieb:
Nur Zocken ist halt nicht alles.
Ja, die Gaming-Krone hat aktuell AMD auf. Aber nichtmal unbedingt die Preis/Leistungskrone, zumindest wenn man Strassenpreise heranzieht.
Ja Intel ist quasi das was AMD zu Bulldozer Zeiten mal war.
Bulldozer war in Gaming unterlegen, aber wurde so günstig verscherbelt das sie sich dennoch lohnten.
 
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Intel reicht Trump wohl nicht, er will jetzt auch Anteile an TSMC und Samsung. :evillol:
 
RKCPU schrieb:
Die USA steigen nun zwangsläufig ein, wie das Update des Artikels zeigt.
Wäre nun wichtig, dass das Militär seine Wünsche/ Fertigungsverfahren präzisiert.

Es wird selten 18A oder 14A sein, Intel 4 und Intel 3 sind ja auch noch da.

Für militärische Qualität sind die Aufschläge eh groß, das muss also stimmen und stabil lieferbar sein.
genau darum geht es. Die Fertigung für den militärischen Bereich muss robust sein und nicht HighEnd.
Durch die sich verändernde Weltordnung war dieser Schritt, das die Regierung mit ein steigt logisch (andere Kriegsführung).
 
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knoxxi schrieb:
Gedanken kann ich sogar verstehen, man möchte vermeiden das es ggf. an Aktionäre rausgeschmissen wird.

Aktionäre bekommen eine Dividende… die ist bei Intel: 0,0% 😉

Und die Wertsteigerungen einer Aktie, von der Aktionäre neben der Dividende etwas haben können, ist einzig davon abhängig, dass einem irgendjemand eine Aktie abkauft - also auch da fließen die Gelder nicht ab.

Aber was Aktionäre merken, ist folgendes: wenn die US-Regierung einsteigen will, ohne Aktien zu kaufen - und wenn, dann wollen sie es so -, müssen sie neue Anteile bekommen… das führt für die bestehenden Aktionäre zu einer Verwässerung der Aktien… also genau genommen zu einer teilweisen Enteignung.
 
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Ist das nicht Sozialismus, gar Kommunismus, wenn der Staat sich an Firmen beteiligt? Und das von Republikaner/Trump. Tz tz

Und China misstraut jetzt schon nVidia. How the table turns.

/s
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RKCPU schrieb:
Der 'Trumpium Titanium", nur echt bei vielen FPU Bugs.
Pah. Dann wird Trump ein Tweet "truthen", dass es keine Bugs gibt und dass das die beste US CPU seit 1783 ist.
 
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Die beste CPU ist immer noch der 6502 - man baute ihn jahrelang mit seinen Bugs aus der Kinderstube. Schon beim Pentium I Bug kein Durchhaltevermögen bei Intel.
 
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