• Mitspieler gesucht? Du willst dich locker mit der Community austauschen? Schau gerne auf unserem ComputerBase Discord vorbei!

News Oblivion Remastered: The Elder Scrolls IV erstrahlt nach 19 Jahren in neuem Glanz

Manegarm schrieb:
Kannst du doch gar nicht vergleichen.

Es ging um die Sache an sich: Individuelle Tagesabläufe von NPCs. Dass Oblivion eine größere Spielwelt und mehr Umfang als Gothic bietet ist offensichtlich.
Aber Gothic hat schon vor Morrowind oder Oblivion gute Wege eingeschlagen, wenn es um die Darstellung einer immersiven und lebendigen Spielwelt geht. Gothic II hat das seinerzeit noch weiter ausgebaut was der Vorgänger schon gut gemacht hat. Und Gothic II ist nur ein Jahr nach Gothic erschienen und bot auch deutlich mehr Umfang. Ein Jahr später dann mit Die Nacht des Raben noch mal mehr Umfang.

Kurzgesagt: Dass NPCs individuellen Tagesabläufen nachgehen gab es sehr wohl schon vor Oblivion und war somit nichts was es bis dahin nicht schon gegeben hätte. So steht es nämlich im Text.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Seven2758 und Crifty
Manegarm schrieb:
Während Gothic vom Umfang und Größe eher noch eine Streichholzschachtel war, war Oblivion schon mehr der Schuhkarton.
Tagesabläufe sind aber Tagesabläufe, ob ich die auf einer kleineren Fläche oder größeren mache. Zumal auch die Gothic Welt glaubwürdiger als solches war, da ist Masse nicht alles.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: xXDariusXx und John_Wick
Als native VR Version würde ich es holen, aber so ist es nur dann doch zu teuer. In meiner Erinnerung ist die Grafik eh besser als hier im Remake.
 
Crifty schrieb:
Zumal auch die Gothic Welt glaubwürdiger als solches war, da ist Masse nicht alles.
Das ist für mich eine der größten Stärke der ersten beiden Gothic Teile.
Eine kleine aber feine Welt gefüllt mit Leben. Jede Weggabelung, jeder Teich und jede Hütte oder Wiese und ihre Bewohner bleiben da irgendwie hängen. Bei den großen Open World "Krachern" der neueren Zeit kann man sich teilweise nicht mal mehr daran erinnern wo man vor 20 min langgelaufen ist und was es da zu sehen gab. Zu oft wirkt es austauschbar und generisch. Auch weil man heutzutage viele Marker hat, die einem sagen wo man hin muss. In Gothic gibts ne Wegbeschreibung vom Questgeber im Dialog, einen Tagebucheintrag und eine Karte muss man sich erstmal kaufen oder eine klauen. Und diese ist kein Bestandteil des Interface sondern ein Item was man gezielt benutzen muss.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Azeron
John_Wick schrieb:
In Gothic gibts ne Wegbeschreibung vom Questgeber im Dialog, einen Tagebucheintrag und eine Karte muss man sich erstmal kaufen oder eine klauen. Und diese ist kein Bestandteil des Interface sondern ein Item was man gezielt benutzen muss.
man muß aber auch sagen, daß die weltkarte in gothic 1 und 2 nicht gerade groß ist, so daß man automatisch irgendwann über die questziele stolpert, wenn man alles erkundet.
 
Shader schrieb:
Hab Oblivion schon damals gespielt, schon damals war es Grafisch eine Augenweide aber die Welt fand ich seltsam. Obwohl die Spielewelt so groß, schien es dann doch irgendwie so klein und nach dem gleichen Muster gemacht.
Ging mir genauso, abseits der damals wirklich leckeren Optik war das Spiel doch mehr Schein als Sein. Es gab 4 ? Dungeon Arten aus'm Baukasten, die sich immer wieder wiederholten, 7 Oblivion Ebenen bei knapp 100 Toren, sprich man hat im Schnitt 13x das selbe Dungeon gespielt und das Attribute/Level System war so vermurkst, dass man es bei Skyrim gleich ganz gestrichen hat. Mit Mods könnte man aber ein gutes Spiel draus machen (Warcry + Unique Landscapes sind mir noch in Erinnerung).

Da war mir auch das handgemachte Gothic (II) lieber.
 
mibbio schrieb:
Durch die Neuvertonung ist beim Remake aber auch die deutsche (und französische) Synchro ersatzlos weggefallen. Abseits von Englisch gibt es die anderen Sprachen also nur noch in Textform und als Untertitel.
Klassisch Microsoft halt. Und dann wundern, weshalb Sony und Nintendo außerhalb der USA davonziehen. Na hoffentlich sind die Untertitel von Menschen übersetzt worden.

brabe schrieb:
Und dennoch freut es mich, dass ich es nun spielen kann. Mich hatte 2006 die Grafik doch zu sehr abgehalten.
Sieht in den Videos ehrlich gesagt für 2025 immer noch bescheiden aus. Frische Texturen, aber grässliches Design und hölzerne Animationen.

Wird sich sicher wie geschnitten Brot verkaufen, weil viele Menschen lieber das aufgewärmte, aber bekannte nehmen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: brabe
Ich wollte gerade aus der Kanalisation am Anfang ins Freie aber dann "out of memory", crash. ;-)
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: xXDariusXx und The_Void
The_Void schrieb:
man muß aber auch sagen, daß die weltkarte in gothic 1 und 2 nicht gerade groß ist, so daß man automatisch irgendwann über die questziele stolpert, wenn man alles erkundet.
Das stimmt, aber es fühlt sich lebendiger und organischer an wenn einem nicht alles per Marker gezeigt wird. Es macht Sinn, die Dialoge nicht zu skippen und so die Informationen aufzunehmen. Trägt auch zur Atmosphäre bei.
Dass die Spiele über 20 Jahre alt sind und der Zeitgeist heute ein anderer ist, spielt natürlich auch eine Rolle...

Ich finde Gothic hat damals vieles richtig gemacht, ich kannte vorher nur so Spiele wie Diablo oder, wenn ich noch weiter zurück gehe, Zelda Ocarina of Time usw. Als ich 2001 Gothic zum ersten mal gespielt habe, war das so erfrischend anders. Das war für mich ein ganz neues Spielerlebnis. Es hat mich auch sehr geprägt. Insofern bin ich natürlich sehr auf das Gothic Remake gespannt.

Zurück zu Oblivion: Das Spiel hat das Rad nicht neu erfunden. Es war die logische Weiterentwicklung von Morrowind. Größer, schöner usw.
55€ für eine Remastered Version sind schon nicht ohne. Ich habe es nie gespielt, ich könnte es vielleicht noch eher verschmerzen als jemand, der das Original schon gespielt hat und den Inhalt gut kennt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Crifty schrieb:
Zumal auch die Gothic Welt glaubwürdiger als solches war, da ist Masse nicht alles.
Ich bin jetzt hier nicht in diesem Thread um Oblivion zu verteidigen. Ich kenne auch genug Kritikpunkte. Zum einen das im allgemeinen vereinfachtere Spiel im Gegensatz zu Morrowind. Ich fand Morrowind sowieso besser.

Was Elder Scrolls meiner Meinung nach immer so einzigartig gemacht hat waren nicht die NPC und ihre Tagesabläufe, sondern mehr das gesamheitliche mit seinem speziellen Artdesign und dass du komplett auf dich gestellt bist. Das Diebstahlsystem. Allein das hat EXTREM zur Glauswürdigkeit beigetragen. Was große Schwierigkeiten mit sich gebracht hat. Allein die ersten Tage in Balmora, erstmal die Einwohner auf der Map studiert. Wer wohnt wo und wie heißen die alle, zu wem musst du denn jetzt. Du konntest machen was du willst, du musstest aber auch alless selbst finden, nur per Wegbeschreibung im tagebuch. Eine riesige Lore, voll mit Büchern. Eine sinnvoll gefüllte Welt. Allgemein musste man alles lesen, Ohren brauchte man nicht.


Davon war in Oblivion nicht mehr viel übrig. Ingesamt einfacheres Spiel, mit Questmarkern. Aber dafür ein besserer Soundtrack.

Nur leider kann man Morrowind heute nicht mehr spielen, die Grafik ist zu karg.
 
Zuletzt bearbeitet:
Schöne Grafik ist leider nicht alles. Habe das Spiel damals abgebrochen, da die generierten Dungeons irgendwann nur noch langweilig zu erkunden waren.
Skyrim war dann der Durchbruch auch in Sachen Spielspaß.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Sly123
Ist absolut nicht mein Genre, aber die Bilder und Videos haben mich angefixt, um den Gamepass zu abonnieren. BTW. supportet das Spiel out of the Box FSR4! Zudem kann ich dann auch endlich mal den FS2024 ausprobieren, aber dies ist OT.
 
neo2106 schrieb:
Doch, steht aber im Text ;).
dennoch hat der Verweis auf die "je weiter du levelst, desto mehr wirst du gefi..."-Mechanik im original Oblivion ihre Daseinsberechtigung ;p
 
Manegarm schrieb:
Nur leider kann man Morrowind heute nicht mehr spielen, die Grafik ist zu karg.
Hach ja, das gute alte Balmora...
Vielleicht wird Morrowind auch irgendwann neu aufgelegt. Wenn Oblivion Remastered erfolgreich ist denkt sich Bethesda vielleicht: Hey, wir haben noch einen Klassiker in der Pipeline den wir in neuem Gewand veröffentlichen könnten.
 
RedDeathKill schrieb:
Das wurde nicht komplett neu vertont, soweit ich es aus dem Stream gehört habe.
New dialogue was also recorded for this Remaster. Where before some races shared voices, now each race represented in the game sounds unique, adding to the immersion.
Jede Rasse scheint nun einen eigenen Akzent zu besitzen, ein Grund mehr wieso man sowas nur schwer auf andere Sprachen übertragen kann. Wie das Star Wars Imperium mit britischen Englisch, was in der deutschen Fassung immer völlig unterging.
 
Wenigstens bleiben sie der schlechten Übersetzung treu: Ausgang soll wohl für Verlassen / Exit stehen. ;)
Ansonsten scheinbar kein Mod-Support, daher wirds nach ein paar Stunden wohl wieder von meiner NVME fliegen.
1745346728684.png


Ansonsten: Das "Charakter-Design" im Charaktermenü finde ich... gewöhnungsbedürftig. Auf den ersten Blick so gar nicht meins. Aber ich werde mir das Spiel die Tage mal genauer anschauen. Designtechnisch gefällt mir ein Skyrim Eldergleam besser.
 
Zuletzt bearbeitet:
blackiwid schrieb:
Ich persönlich spiel eh alles English
Auch japanische Spiele?
blackiwid schrieb:
aber hab hier und da schon gedacht ob es nicht doch besser wäre das eine oder andere auf Deutsch zu zocken, wegen ner anderen Stimmung oder weil man etwas im Detail vielleicht mal besser versteht, aber wenns um Synchro geht so sehr die deutschen Teils gelobt werden, einmal das original gehört und man kriegt zustände bei den Sychros.
Kommt auf die jeweilige Synchro an, aber bei Games wird oft gespart, ja. Ist bei Kinofilmen ja schon unterschiedlich. Generell gilt aber, eine gute Synchro ist keine 1:1 Übersetzung. Vor Monaten gabs mal ein Interview für die Website des norwegischen ÖRTV mit einer Berliner Synchroproduzentin, generell gilt: Eine gute Synchro/Übersetzung ist eben keine 1:1-Übersetzung und das flippt dann wieder manche Leute weg, die unbedingt das "Originalsorigional" entdecken müssen. Eine gute Synchro ist Kunst. Im Gaming-Bereich hast du bei den Investoren/Finanzierenden aber viele "Tech-Bros", die am liebsten Synchros von KI erzeugen lassen würden und dann hat man manchmal leider Müll.
blackiwid schrieb:
Sicher hier gibts ja keinen Original "Schauspieler" der sich selbst bespricht mag also besser funzen als mit fremder Stimme statt original, aber klar 55 Euro ist kein Pappenstiel...
Der Trailer für dieses Remake verwendet IMHO, so wie sich das für mich anhört, keine Neuvertonung, sondern die über zwei Jahrzehnte alte Originaleinsprechung von Sir Patrick Stewart für den Kaiser. Im Englischen heißt das "Voice Acting" und wird selbstverständlich von professionellen Schauspielern eingesprochen. Bei Games gabs das bei den Synchros auch schon. Nicht alles war Müll und wer das Sächsisch des einen Charakters bei Baldur's Gate 3 fehl am Platz fand, sollte ruhig mal hinterfragen, ob sein Gehör für Accents im Englischen so fein ist, wie das eines Muttersprachlers, dass er Akzent-Anspielungen im Original versteht. Wobei auch das Original manchmal im Detail danebengreift. Es kann durchaus mal vorkommen, dass Amerikaner mit verschiedenen pseudobritischen Akzenten spielen, um britische Klassensanspielungen zu machen, dabei aber phonetisch teilweise daneben greifen, sodass sich Briten fremdschämen.

Naja, und viele Piraten in englischsprachigen Spielen sprechen mit einem britischen West-Country-Akzent, weil für die erste BBC-TV-Verfilmung der Schatzinsel der Schauspieler von Long John Silver freie Wahl und auf die schnelle keine bessere Idee hatte, als seinen eigenen Heimat-Regiolekt zu verwenden - den musste er nicht eintrainieren, den konnte er schon. Ahistorisch und für jeden, der mal im West-Country (Dorset, Sommerset, Devon) mit nem Bauern spricht, vielleicht dann gar nicht mehr so anders, als wenn in Baldur's Gate ein Charakter sächselt. ;)

Interessant finde ich noch, dass sich Menschen, die sich in englischer Sprachgeschichte auskennen, manchmal auch für historisierenden Akzente fremdschämen, weil die Originale da auch von irgendwelchen Elons geschrieben wurden, die von englischer Sprachgeschichte und historischer Phonetik so viel verstehen, wie durchschnittliche zehnjährige.
blackiwid schrieb:
wenn man nichts davon hat das es keine deutschen Synchro gibt, wenn es nur darum geht die Margen zu verbessern bin ich kein fan von, wenn es darum geht mehr zu coden und oder billiger an zu bieten dann fänd ich das ok/gut.
Ich habe mein Französisch mit Dishonored 2 aufgefrischt - die FR-Synchro davon ist ganz interessant und tiefgründig. Leider haben die Untertitel und Sprache nicht mit gleichem Wortlaut angeboten. Wieviel das am Preis ausmacht, wird ja auch vom Absatzpotential bestimmt. Deutsch hat irgendwas um die 100-120 Mio. Muttersprachler und Englisch hat auch nur das dreifache - Weltsprache ist es einzig und allein aufgrund der Zweit- und Fremdsprachler. Aber klar ist auch: So eine Remake-Produktion ist ja meistens extrem sparfuchsig unterwegs.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Venora Valyria, Corpus Delicti und Kaufmannsladen
Zurück
Oben