News RAM-Preise explodieren: DDR4 und DDR5 erzielen bald höhere Margen als HBM

...und gleichzeitig bewegen sich z.B. DDR4-Riegel für NAS-Speichererweiterungen nahezu überhaupt nicht.

Eine wunderschöne selbstverstärkende Panikspirale, die wir da gerade haben...
 
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Das ganze ist schon echt krass.
Naja, 64 braucht man nicht unbedingt, aber 16- 32 schon finde ich.
Die Frage ist, wie lange das anhält. Wenn es wirklich anhält, dann wird es bestimmt den einen oder anderen kleinen Systembuilder und vielleicht auch die ein oder andere Komponenten- Firma erledigen, weil einfach nix mehr verkauft wird.
Es gibt auch einen Unterschied zu Grafikkarten- Krisen, denn man kann einen PC sicherlich ohne highend GPU betreiben und einiges machen, ohne Ram wird es schwierig.
Naja aktuell gibt es noch die Möglichkeit einfach ein AM4 System zu bauen, oder halt S1700 mit DDR4...

Araska schrieb:
Eine wunderschöne selbstverstärkende Panikspirale, die wir da gerade haben...
Ich hoffe auch, dass es so ist.
 
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boarder-winterman schrieb:
Kurzes Update: Wir sind jetzt bei 502€ für das günstigste kurzfristig lieferbare 64GB DDR5 Kit ab 6000MT/s.
Eine entspannte Preissteigerung um knapp 290%.
Und eine Ende ist nicht in Sicht.
Das hat auch spürbare Auswirkungen auf die PC-Baufirmen. Ich lasse bauen, habe auch schon früher mal selbst gebaut, aber bauenlassen hat auch seine Vorzüge.
Meine übliche PC-Firma ändert die Preise für Komplett- und Aufrüstungssysteme/komponenten normalerweise im Wochenmodus. Momentan hatten sie bereits 3 Änderungen in der abgelaufenen Woche.

Und der teuere Speicher haut voll durch! Das Basissystem, das ich mir vor kurzem aufgerüstet habe (mein alter PC, 9 Jahre alt, jetzt in Altersteilzeit bei meinem Vater :-)), ist seit heute rund 130€ teurer. Wenn man sich dann die Komponenten einzeln anschaut, ist dieser Preissprung nur auf den RAM und minimal auf die Festplatten zurückzuführen. Das Ding hat 16GB/6000 vom Start aus drin und selbst die sind teuer geworden.

Meine Herren, habe ich Dusel gehabt, die 64GB noch zu halbwegs gutem Preis rein zu bekommen.
 
Araska schrieb:
...und gleichzeitig bewegen sich z.B. DDR4-Riegel für NAS-Speichererweiterungen nahezu überhaupt nicht.

Eine wunderschöne selbstverstärkende Panikspirale, die wir da gerade haben...
Welche DDR4 Riegel checkst du denn da?
Wir haben kürzlich in 3 Dell Servern insgesamt 24x 64GB DDR4-3200 ECC Samsung-RAM nachgerüstet und sind bei den Preisen fast vom Stuhl gefallen.
Ende 2023 haben wir schon einmal 24 Stück gekauft, damals für 140€ pro Modul, am 29.10.25 haben wir dann stolze 390€ pro Modul bezahlt, mittlerweile kosten diese geschmeidige 650€ pro Modul.

Wenn du einen Händler kennst, der bezahlbaren DDR4 ECC Speicher anbietet, bin ich sehr interessiert, wir müssen zeitnah noch einige Server aufrüsten.
 
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Interessant wird es auch, was Industrie und Handwerk so machen. Jeder PC-Arbeitsplatz braucht ja einen Rechner ... bei manchen reicht da eher die simple Darstellung eines Bildschirms, andere (CAD) brauchen da schon mehr Leistung ... auch da wird es Anpassungen und Veränderungen geben.
 
@Knergy Falls die RAM-Preise sich auf diesem wahnwitzigen Niveau stabilisieren sollten, wird es garanriert Anpassungen geben. Die Mini- und All-in-One PCs werden für die meisten Büros attraktiver, da diese mit eventuell 1-2 Aufrüstungen den üblichen Ansprüchen locker genügen werden. Da gibt es schon jetzt ganz witzige und brauchbare Geräte für gute Preise.

Für die Unternehmen, die PCs mit Bumms für ihre Arbeit benötigen, da wird es interessanter. Die haben kaum eine Wahl als sich potente Hardware zu besorgen. Könnte mir allerdings vorstellen, daß diese Firmen verstärkt in Cloudlösungen ihr Heil suchen würden, da dann die Rechner nicht so stark sein müssen.

Akribisch zusammengestellte Rechner, wie sie das durchschnittliche CB-Mitglied hat, würden seltener. Denn solche Preise kann sich auch die Mehrheit der Technophilen nicht einfach so leisten.

Und dann erwischt es irgendwann auch die "Jüngsten". Denn auch der größte Smombie braucht RAM und Festspeicher im Telefon. Und heutzutage teils nicht wenig.
 
Tigerkatze schrieb:
Falls die RAM-Preise sich auf diesem wahnwitzigen Niveau stabilisieren sollten, wird es garanriert Anpassungen geben.
Wird halt gerade wieder teurer. Wird auch wieder billiger, irgendwann.
Sollte man sich bei Speicher doch eigentlich schon dran gewöhnt haben. 2013 stiegen die Preise wegen einer abgebrannten Chip Fabrik (Hynix). Anfang der 90 ist Sumitomo abgebrannt, RAM wurde teuer. Nun isses halt wegen KI. Demnächst ist was anderes.
 
@Tr8or Irgendwann! Was Du schreibst, ist richtig, aber auch nicht ganz. Sumitomo oder Hynix waren Engpässe in einem Markt mit generell guter Abdeckung des Bedarfs. Der jetzige Engpass trift aber einen Markt, wo gute Abdeckung zwar noch vorhanden ist, aber deutlich mehr an der Grenze als früher. Denn der Bedarf an Speichereinheiten ist viel höher als früher und auch die Speichergrößen sind es.
Es ist nicht mehr wie in der Sumitomozeit, wo ein kleines, einsames Chiplein in einem Handy steckte. Selbst ein Kiddiehandy hat heuer relativ viel RAM und Festspeicher verbaut. Genauso die PCs.
Klar wird es irgendwann wieder genug Produktion geben, daß die Preise wieder fallen. Das könnte aber lnger dauern als manche heute ahnen.
 
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Ich schichte schon um:
Alles AM4 Rechner, ein alter Aldi PC, den ich übertriebener Maßen im Sommer auf 16GB aufgerüstet habe, wird auf 8GB zurückgstutzt. Für ein wenig Schreibmaschine, Mail und Kontoführung reicht das allemal. Auch unter WIn11. Ist nicht meiner.
Dafür werden sehr gute 2x8GB 3200 Ballistix frei, die ich sorgfältig verpacke, als Reserve.
Dann hätte ich noch 2x4 GB 2400 oder 2666 herumliegen, von 2017, als ich mit AM4 anfing. Da waren die Preise auch Mist. Jetzt könnt ich zur Not damit wenigstens ein Office Systen hochfahren.
Falls etwas kaputt geht.
So hoffe ich, daß sich ab Ende 27/Anfang 28 die Lage etwas entspannt.
Zu denen, die meinen zum Daddeln unbedingt jetzt 64GB brauchen zu müssen, und so die Preise zusätzlich in die Höhe zu treiben, hab ich meine spezielle Meinung.
Die Behalte ich aber für mich, ich will hier nicht gesperrt werden.
 
WommU schrieb:
Zu denen, die meinen zum Daddeln unbedingt jetzt 64GB brauchen zu müssen, und so die Preise zusätzlich in die Höhe zu treiben, hab ich meine spezielle Meinung.
Ich werde den Teufel tun, meine 96GiB jetzt aus meinem Universalrechner (mit dem ich auch spiele) auszubauen... :mussweg:
 
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Tigerkatze schrieb:
Das hat auch spürbare Auswirkungen auf die PC-Baufirmen. Ich lasse bauen, habe auch schon früher mal selbst gebaut, aber bauenlassen hat auch seine Vorzüge.
Meine übliche PC-Firma ändert die Preise für Komplett- und Aufrüstungssysteme/komponenten normalerweise im Wochenmodus. Momentan hatten sie bereits 3 Änderungen in der abgelaufenen Woche.
Ich denke das wird den endgültigen Tod des PC-Desktops einleiten. Auch wird das ein Blutbad bei den Mainboard-Herstellern geben.

Apple zeigt mit den M4-SoCs (alles aufgelötet) bereits schön, wo die Reise hingeht.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Amazon bietet immer noch das 96-GB-Kit für 530€ - nur ist nun der Liefertermin auf Mitte Januar gerutscht...

Bei dem, was ich mit dem Rechner an meinem Schreibtisch mache, und das sind eben nicht nur Computerspiele, ist das System mit seinen 32 GB weit überm Limit und das Swapping geht zunehmend auf die Performance. Oftmals zeigt der Taskmanager 60+ GB belegten Speicher an.

Ich habe definitiv kein schlechtes Gewissen, jetzt Speicher zu kaufen, weil ich ihn haben will. Und erst recht nicht bloß 64 GB.

In meinen anderen Systemen sind nochmal 200+ GB verbaut, und die bleiben auch definitiv wo sie sind ;)
 
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Monarch2 schrieb:
In meinen anderen Systemen sind nochmal 200+ GB verbaut, und die bleiben auch definitiv wo sie sind ;)
+1
 
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WommU schrieb:
Zu denen, die meinen zum Daddeln unbedingt jetzt 64GB brauchen zu müssen, und so die Preise zusätzlich in die Höhe zu treiben, hab ich meine spezielle Meinung.
Zocken? Ich zocke mit meinem neuen Rechner auch, aber das ist ein Nebenkriegsschauplatz. Die 64GB sind aus anderen Gründen reingekommen.:)
 
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Araska schrieb:
Ich werde den Teufel tun, meine 96GiB jetzt aus meinem Universalrechner (mit dem ich auch spiele) auszubauen... :mussweg:
Aus meinem Universalrechner baue ich auch nichts aus, baue keinen weiteren Ram ein.Hätte es vor einem Jahr machen können, 64Gb für um die 90€. Aber 32 GB rauchen locker bei mir. Ich rechne nur mit Jahren bis sich das ganze halbwegs normalisiert, und lege mir für den Fall eines Defekts guten, vorhanden Ram zurück. Hoffe ich kann in drei Jahren auf AM5/6 wechseln.
 
Gibt es eigentlich eine Korrelation zwischen RAM- und SSD-Preisen? Der Zustand meiner M.2 ist langsam bedenklich... :heul:
 
kali-hi schrieb:
Gibt es eigentlich eine Korrelation zwischen RAM- und SSD-Preisen? Der Zustand meiner M.2 ist langsam bedenklich... :heul:
Eine Gewisse schon, wenn auch nicht so stark. Momentan gehen die Festplattenpreise noch. Im Notfall kannst du dir auch eine große HDD besorgen.

Siebenschläfer schrieb:
Ich denke das wird den endgültigen Tod des PC-Desktops einleiten. Auch wird das ein Blutbad bei den Mainboard-Herstellern geben.

Apple zeigt mit den M4-SoCs (alles aufgelötet) bereits schön, wo die Reise hingeht.
Hoffentlich nicht! Bei allen Problemen und Problemchen, die man mit Windowsrechnern hat, sind gut zusammengestellte Rechenknechte Apple überlegen. Ich hatte schon einmal Applezeugs, NIE wieder! Wenn du Apple hast, kannst Du dich auch gleich entmündigen lassen! Diese Punktpunktpunkt versuchen dir vorzuschreiben, was der Computer können darf, was für Programme und Aktionen du ausführen darfst, haufenweise Kohle für nichts als den Namen abdrücken und wenn du etwas machen willst, daß Apple so nicht vorgesehen hat, Pech gehabt! Die können sich ihr gegimptes, überteuertes Zeugs sonstwo hinstecken.
 
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Tigerkatze schrieb:
Hoffentlich nicht! Bei allen Problemen und Problemchen, die man mit Windowsrechnern hat, sind gut zusammengestellte Rechenknechte Apple überlegen.
Geht dabei nicht um Apple, sondern um das SoC-Konzept, kannste genauso gut auch Qualcomm X mit Windows 11 als Beispiel nehmen.

Das ganze DIY-Ökosystem stirbt einfach, wenn es über Jahre keine DIMMs mehr dafür gibt. Wofür baut man denn einen PC, wenn letztlich weniger DRAM drin ist als im kleinsten Mac mini?

Tigerkatze schrieb:
Wenn du Apple hast, kannst Du dich auch gleich entmündigen lassen!
Windows 11 ist nur ein Werbefenster für Cloud-Dienste, Apple möchte wenigstens noch Hardware verkaufen.
 
ja mal wieder ein Schweinezyklus. Das wird auch wieder billiger. Ich persöhnlich bin versorgt und sitze das aus. Ich habe auch nicht vor was neues zusammenzuschustern und Speicher habe ich genug.
 
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