Ich hab heute auf meinem System in der Signatur Linux Mint 22.1 neben Windows 11 installiert.
Da die Hardware zu neu für das neueste Mint ist (Netzwerkkarte z. B. nicht erkannt), habe ich den Kernel 6.14 installiert.
Anschließend im Bios Secure Boot deaktiviert und Windows 11 wollte eine neue PIN einrichten.
War kein Problem, hat funktioniert.
Soweit so gut, Linux Mint läuft mit dem neuen Kernel, meine Netzwerkkarte und das WLAN funktioniert jetzt auch.
Ich habe dann versucht (Danke für die Hilfe
@SirKhan) den Kernel zu signieren damit ich Secure Boot aktivieren kann, was leider nicht gleich funktionierte. SirKhan hat aber noch etwas gefunden, das mache ich morgen.
Bin sicher das es dann klappt.
Also ich mag Linux Mint wirklich sehr. Gefällt mir in vielen Punkten besser als Windows 11.
Auf älteren Systemen schnell installiert, läuft alles out of the Box, alle Hardware funktioniert.
Und wie ich finde, fühlt es sich schneller an als Windows 11 (auf der gleichen Hardware).
Es verbraucht weniger Strom (zwischen 60 und 70 Watt unter Linux im Leerlauf, unter W11 min. 10 Watt mehr im Leerlauf)
Aber mit ganz neuer Hardware, die der jeweils verwendete Kernel noch nicht kennt, isses einfach nichts für den "normalen" Benutzer ohne Kenntnisse wie er da weiter vorgehen muss.
Und jetzt lese ich hier, dass man für unterschiedliche Spiele auch noch am besten unterschiedliche Treiber verwendet.
Da ist dann der Punkt gekommen, wo man Anwendern ohne Know-How Linux nicht bedenkenlos empfehlen kann.
Hab 2 Kolleginnen Linux Mint auf deren älteren Notebooks (nicht W11 kompatibel) installiert, und die sind zufrieden.
Machen halt nicht viel.
Ich werde mich weiter reinfuchsen und es verwenden weil ich es mag, aber es nicht nicht immer einfach.
Ohne Tipps hier aus dem Forum oder aus anderen Foren kommt man schnell an Grenzen.