News Support-Ende für Windows 10: Habt ihr schon gewechselt und wenn ja, wohin?

Ranayna schrieb:
Usedsoft duerfte die legalste Quelle sein. Bei denen erwarte ich das die sauber arbeiten, immerhin ist das die Firma die das Gebrauchtsoftware-Urteil erlangt hat. Allerdings bin ich beim Preis von Windows 10 LTSC schon stutzig geworden, vergleicht man es mit deren Windows 11 LTSC, welches fast 10mal so teuer ist. Vermutlich wollen die aber abverkaufen.

Man sollte ergänzend erwähnen, dass Usedsoft sich nicht nur für den Weiterverkauf von „gebrauchter“ Software durchgesetzt hat, sondern auch für die Aufsplittung und Weiterverkauf von Volumenlizenzschlüssel. (Oder auch in Kurzfassung auf der Usedsoft Homepage.)

Daher ist der Windows 10 LTSC so günstig, da es sich um Volumenlizenzschlüssel mit hoher Anzahl handeln wird. Unabhängig von Windows sollte man die Artikelbeschreibungen sehr genau durchlesen, wenn man bei bestimmten Produkten kein Volumenschlüssel kaufen möchte.
 
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Red_Bull schrieb:
wer freiheit zugunsten von sicherheit aufgibt, verliert am ende beides.
Das ist ein Slogan, der nur innerhalb geordneter Strukturen funktioniert - in der realen Welt geht es so:

Wer seine Sicherheit nicht achtet, der am nächsten Tag nicht mehr erwachet!


Und zur Frage was Toleranz ist, gibt es zwei Antworten:
A. Etwas das Nvidia nicht achtet.
B. Das Setzen von Grenzen und das definieren der zulässien Spielräume, von diesen Grenzen noch abweichen zu dürfen, ohne die Funktion und Sicherheit zu gefährden!
 
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Seven2758 schrieb:
Man sollte ergänzend erwähnen, dass Usedsoft sich nicht nur für den Weiterverkauf von „gebrauchter“ Software durchgesetzt hat, sondern auch für die Aufsplittung und Weiterverkauf von Volumenlizenzschlüssel. (Oder auch in Kurzfassung auf der Usedsoft Homepage.)
Das wusste ich tatsächlich noch gar nicht. Bis dato ging ich davon aus, dass der Weiterverkauf von Volumenlizenzen bzw. von Product Keys aus diesen illegal wäre.

Also ist laut Artikel der Weiterverkauf und damit der Erwerb von bspw. LTSC-Schlüsseln legal, sofern sich durch den Verkauf die Anzahl der Lizenzen nicht erhöht, also aus einer Lizenz nicht plötzlich zwei werden?
 
Auf meinem System existiert nur deshalb ein Eintrag in der start.elf für W10 da ich mit propiertärer Software zu tun habe die mir im Alltag Unterstützung gibt für lebenswichtige Entscheidungen; und bis jetzt habe ich noch keinen passenden Workaround oder Kompatiblitätsmodus gefunden für mein ArchLinuxsystem für das obige Problem.

TPM , Secureboot, Anticheat & Driveencryption waren nur weitere Diskussionsrunden die mich in meiner Entscheidung zu Linux zu wechseln bekräftigt hatten.:evillol:

Ahja, und last but not least...die hohe Konfigurationsmöglichkeit um mich auf meinem Digitalem Home heimelig zu fühlen :jumpin::mussweg:
 
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Smartbomb schrieb:
Das script klappt übrigens auch mit einem PC in der Domäne. Extra auf Arbeit eine alte Workstation nochmal mit W1022H2 aufgesetzt, alles upgedatet etc, in die Domäne gehängt und das Script probiert.
Ging erst nicht, dachte ich, aber nun sehe ich auch beim Klick auf Windows Update rechts oben dass die ESU Updates kommen.
mit dem ConsumerESU-Script von Github/abbodi1406?
 
wagga schrieb:
Unter welchem System läuft Virtualbox? Ich überlege Ostern auf Ubuntu umzusteigen und mache mir Gedanken ob Windows 98 und XP laufen wird. Das wäre mir da besonders wichtig. Liebe Grüße.

Inzwischen ist Archlinux (in Form von Endeavour OS) meine Grundlage geworden.
Vor Jahrzehnten war es mal SUSE als es noch SuSE hieß ;-).
Als Desktop ist KDE sicherlich eine gute Wahl, weil es sich nah an der klassichen Desktopbedienung orientiert.
Welche Distribution zu einem passt ist sicherlich auch eine individuelle Sache. Ich denke da muss jeder so seinen Weg finden, wenn er mehr mit dem PC macht als nur ein-zwei Endanwendersoftware zu benutzen. Von Vorteil ist, wenn man für Experimente (ganz gleich welches OS oder System) auf einem Nichtproduktivsystem testen kann, man also nicht sofort angewiesen ist, dass alles sauber läuft und einem gefällt.

Zu Virtualbox:
Virtualbox ist sicherlich sehr gut um mit Virtualisierung zu starten - das kannst da auch unter Windows testen und dort mal virtuelle Maschinen für Win 98 und XP erstellen.
Was du bei XP nicht hast ist die Drag & Drop Integration. Die gibt es für die neueren Windowsversionen, da kannst du dann von deinem Host in den Gast eine Datei rüberziehen - nett ;-)
Wenn man keine Guest-Erweiterungen hat, muss man die VM und das OS im Gast so einrichten, das ein Verzeichnis von deinem Host als Netzwerklaufwerk im Gast erscheint (Beispiel Win98). Das wird sicherlich bei XP nen bissl fummelig. Du bist aber nicht der erste der das tun will -> Befrage deine Suchmaschine :-)
Für Virtualbox findet sich massig an Hilfe im Internet & hat auch eine nette und mächtige Benutzeroberfläche.

Zu KVM/Qemu:
KVM ist der Hypervisor im "Standard"-Kernel, d.h. "jedes Linux kann KVM" (wenn man es nicht rauspatched). Die Unterstützung für Virtualbox muss dahingegen aktiv hinzugefügt werden. Das ist meist da, aber halt nicht immer. Das war vor allem früher häufiger als heute. Für mich - neben anderen - damals ein Grund mich mit KVM zu beschäftigen. Der KVM-Weg ist meist "steiniger" hat aber dann auch andere Vorteile. Und wie immer hat halt jede Software so ihre Vorzüge/Nachteile.
 
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wagga schrieb:
Ich nutze aktuell in Virtualbox umgezogene VirtualPC 2007 VMs mit Windows 98 und XP für 16 Bit Spiele die leider nicht in der Dosbox laufen. Leider kamen bis in die 2003er Jahren viele 32 Bit Software raus mit 16 Bit Installer die jetzt unter 64 bit Probleme machen. Einige starten auch ohne Installation aber leider nicht alle. Und dann gabs 32 Bit Anwendungen die regelmäßig in den 16 Bit Modus sprangen was man damals nicht merkte aber jetzt mit Windows 64 bit dann ständig abstürzen. :( Liebe Grüße.
Wie viel CPU-Leistung brauchen diese 16-Bit-Spiele denn? Eventuell wäre es ein Versuch mit den PC-Emulatoren 86Box oder PCem wert, die virtualisieren nicht, sondern emulieren die komplette Hardware eines PCs, da ist aber selbst bei Zen 5 bei einem Pentium MMX mit 200 MHz Schluss, mehr geht nicht mehr flüssig. Da würde sich dann aber das Windows 98 und die installierte Software zu 100 % wie auf einem echten PC verhalten.
 
Also für die alten DOS-Spiele dürfte man nur ein System mit 80486 oder im worst case mit Pentium 120 per 86Box/PCem emulieren müssen. Und das packt auch nen Zen 1 oder eine ähnlich alte CPU.

Bei nem Pentium MMX 200 geht es ja so langsam schon in den Bereich von Windows Me bis rein nach XP und, was nicht mehr unbedingt ein gängiger PC für DOS-Spiele ist.

Ein Vorteil von 86Box/PCem gegenüber virtuellen Maschinen ist auch, man kann im emulierten System die Originaltreiber der jeweiligen Hardware verwenden.
 
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mibbio schrieb:
Also für die alten DOS-Spiele dürfte man nur ein System mit 80486 oder im worst case mit Pentium 120 per 86Box/PCem emulieren müssen. Und das packt auch nen Zen 1 oder eine ähnlich alte CPU.
DOSBox-X, DOSBox Stagging und das relativ neue DOSBox Pure haben alle Presets für Systeme, bis mindestens dem MMX.

Also das ist relativ easy.
 
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Um DOS-Spiele geht es @wagga glaube ich nicht, die dürften ja eigentlich auch in Dosbox funktionieren, was bei ihm aber nicht der Fall ist. Also bin ich davon ausgegangen, dass das irgendwelche Win 3.x oder Win9x-Klamotten sind. Bis Ende der 90er kommt man da mit der Emulationsperformance von 86Box/PCem gut aus, wenn es in die 2000er geht, wirds aber wieder knapp. Aber wenn die Emulationsperformance ausreicht, ist es halt die Goldlösung.

Nachtrag: @Randnotiz war etwas schneller als ich. Dosbox-Staging bekommt von mir auch die höchste Empfehlung, das ist gerade der Goldstandard bei den Dosbox-Forks, mit den neuesten Alpha-Builds geht da auch Roland Sound Canvas-Emulation über Nuked-SC55 schon.
 
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DaysShadow schrieb:
Für sowas wie OneNote langt doch auch eine VM oder nicht? Dann wär alles von Linux aus erreichbar ohne Reboot.
Das ist richtig. Mir ist ein Ersatz aber lieber um das MS Kapitel sauber abzuschließen. Wobei nicht das Ersatzprogramm das Problem ist sondern der Datenexport aus dem OneNote.
 
Helge01 schrieb:
Wenn sich damals die Kollegen jeden Tag über ihre Bluescreens unter Windows 95/98 unterhalten haben, konnte man als 2000er Nutzer überhaupt nicht mit reden. :D
Über die win.ini oder system.ini konntest du die Farbe des Bluescreens ändern. Zu meiner Ausbildungszeit bei der DTAG haben wir die Farbe angepasst und war dann Magenta. :D
 
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Apocalypse schrieb:
der Rest ist von Vista oder XP direkt auf 8. Nicht weil jetzt 7 schlecht gewesen wäre oder 8 so toll, aber weil es tatsächlich wenig Sinn macht spät auf ein altes OS umzusteigen. Hat man nach ein paar Jahren ja nur wieder die arbeit mit.
Wenn die Alternative Win 8 ist, dann lieber auf ein altes OS umsteigen. Gegen Windows 8 ist die UI von Win 11 ja noch richtig gut :D
 
@ReactivateMe347 Auf ein System umsteigen das dann eh gleich wieder obsolete ist ... immer so ne Sache, davon ab, hatte 8 immerhin noch keine Werbung anfangs im Startmenü und das alte Settings-Menü war iirc immer noch Vollständig vorhanden, aber nicht mehr default, oer erinnere ich mich da gerade falsch? Und die Insider Version von 8 pro war halt Ewig Gratis on top. Und die Windows Suche im Startmenü, war in 8 ja tatsächlich auch noch zuverlässiger als in 10 oder 11 und auch besser als in XP. Weiß gar nimmer ob sie auch besser als in 7 war ... wahrscheinlich nicht. Aber auf jeden Fall ging das schon gut, auch wenn natürlich Kacheln jetzt nicht das beste war, aber so einiges an netten Features gab es schon. Und zumindest für mich ist Spotlight auf OSX das Killerfeature gewesen und Search as you Type eben für das Windows Startmenü. Und das hat 8 eben auch so gut gekonnt, den Rest braucht man eh so selten.


Aber hey, ich fand ja Vista war auch ein grund solides System, so das eigene System schon 16GB hatte. Für die ehr schmallbrüstigeren System war XP damals natürlich besser gewesen, aber sonst hatte ich auch mit Vista nicht so viele Beschwerden.
 
Apocalypse schrieb:
Aber hey, ich fand ja Vista war auch ein grund solides System, so das eigene System schon 16GB hatte. ...
Ja, mit 16GB RAM, CPU mit >2 Kernen und einer SSD.
Es war auch das letzte OS wo man alles frei einstellen konnte - schon Win7 war in dieser Hinsicht abgespeckt.
Dummerweise hatten zu diesem Zeitpinkt die meisten eher <4GB RAM, <2 Kerne und eine HDD...
 
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Mittlerweile hatte ich schon viele BSsen: angefangen mit 98 SE, dann 2000, man das war ein BS. Zum Spielen völlig ungeeignet hieß es immer, aber dann habe ich immer mit 2000 gespielt, dann kam ja XP und dann Win7. Tja, der Wechsel auf 10 hatte ich dann schweren Herzens machen müssen. Mit dem neuen PC ist W11 viel besser als W10.

Bei eine der Umfragen konnte man ja antworten: "W10 hätte man lassen können", ich weiß nicht, ob Ihr darüber schon diskutiert hattet, aber ich denke mit Sicherheit ja! Mit der ganzen Weiterentwicklung von Hardware kann man ein BS nicht ewig weiter nutzen. Ist ja logisch und ein Ubuntu aus 2008 ist nicht das gleiche Ubuntu aus 2025, dazwischen liegen ja Lichtjahre. Daher finde ich das meiner Meinung nach nicht ganz richtig, das man ein BS ewig betreiben kann. Meiner Meinung nach ist das absolut unmöglich.

Und 10j. ist doch schon recht beachtlich 👍
 
Robo32 schrieb:
Ja, mit 16GB RAM, CPU mit >2 Kernen und einer SSD.
Waren damals iirc bei mir anfangs nur 2 10.000 RPM Raptors im Raid ... aber, ja, genau das, mit modernen System ging alles tadellos, mit zu wenig ram was es generell eine Katastrophe, und ohne 64-Bit System gab es generell keinen echten Grund zu wechseln.

Ich glaube da ist bei vielen die Hardware über die Lebenszeit von Vista einfach nur in 7 reingewachsen. ;-)
 
Goatman schrieb:
Mit der ganzen Weiterentwicklung von Hardware kann man ein BS nicht ewig weiter nutzen. Ist ja logisch und ein Ubuntu aus 2008 ist nicht das gleiche Ubuntu aus 2025, dazwischen liegen ja Lichtjahre. Daher finde ich das meiner Meinung nach nicht ganz richtig, das man ein BS ewig betreiben kann. Meiner Meinung nach ist das absolut unmöglich.

Und 10j. ist doch schon recht beachtlich 👍
Versionsnamen sind auch nur Schall und Rauch. Wenn mir in W11 noch Fenster unterkommen die wie aus XP aussehen, habe ich dann ein tatsächlic neues OS? Oder “nur“ ein weiter entwickeltes? Ich bin mir nicht sicher ob überhaupt MS selbst weiss was genau da releast wird. Interessanter Artikel, wenn auch bereits aus 2022 https://www.heise.de/forum/heise-on...-Edition-identifizieren/forum-498356/comment/
Festzustehen scheint jedenfalls, dass es von Zeit zu Zeit einen neuen Anstrich braucht um marketingtechnisch große Innovationskraft freien zu können.
 
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