News Synology DiskStation DS925+: Das erste NAS der 25er-Serie bietet endlich 2,5 GbE

Ja, NAS schön und gut.
Ich bräuchte aber eigentlich nur ein externes 3,5 Zoll Gehäuse mit Netzwerkport das sich eine IP vom DHCP bezieht und wo ich mit dem PC Daten draufschaufle die der TV dann lesen kann.
Die ganzen NAS Geschichten brauch ich garnicht.
Einfach so wie ich vorher die USB Platte ins Netzwerk gehängt hatte und den Medienserver machte dann der Router.
Der neue TP-Link LTE-Modem/Router von meinem Provider hat leider keinen USB Port mehr. :(
 
Dark_Soul schrieb:
Gute Wahl. Hab ich und bin sehr zufrieden. Hat aber auch ne AMD CPU, FYI.


Immer diese Stammtisch-Phrasen :rolleyes:
Ergänzung ()
AMD CPU stört mich nicht. Ist schneller als die CPU in meiner DS1813+, also für mich ausreichend.

Naja, ist doch wahr, dass Synology schlechte Entscheidungen trifft.
UGreen wird denen bald den Rang ablaufen wenn die von der Software aufholen.
 
Termy schrieb:
Die Gefahr ist auch nicht höher, als die gleichen Platten überhaupt im Raid (oder generell) zu betreiben.
Du redest von "den gleichen" Platten. Ich rede davon, dass SMR- und nicht RAID-geeignete Platten (zu lange Fehlersuche und Timeout des Blockrequests am Controller) absolut nicht gut sind für Deduplikation u.ä. Korrupte Daten wären nicht gut für den Ruf eines Storageherstellers. Da ist es sehr wohl sinnvoll, ungeeignete Platten via HCL zu eliminieren.

Nur bei der Deduplizierung baugleichen Platten ist es ein Softlock, da gebe ich dir recht und den wird Synology vermutlich erst entfernen, wenn der restliche Markt das gleichwertig ohne Softlock anbietet.
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andy_m4 schrieb:
Wo kommt der naive Glauben her, das Hersteller immer das tun, was sinnvoll ist?
"Sinnvoll" im Sinne von "umsatzmaximierend". Und ja, nach der Pfeife tanzen alle. Wenn die Umsätze einer Produktlinie einbrechen, wird schon geschaut, wie man das fixen kann. 100% hat irgendeiner bei Synology/QNAP/usw auch schon vorgeschlagen gehabt "lass doch generell nur unsere eigenen Laufwerke funktionieren, die anderen großen Storage-Hersteller wie Netapp machen das doch auch?"
Das könnten sie aber nicht, denn derjenige, der dass (ohne Laufwerke anderer Hersteller /HCL) zuerst macht, verliert den Teilmarkt größtenteils an die Konkurrenz. Der Consumer/Prosumermarkt ist halt anders als der Enterprisemarkt.

Daher hat man sich für diesen Zwischenweg entschieden.
 
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raychan schrieb:
Wozu rüsten alle mit NVMe SSD auf den Rechner auf aber das Backup usw. kopiert man dann mit 100-200MB/s? 2,5GB Lan hatte ich schon 2017 bei meiner DS916+ nachgerüstet. 😅 Für mich ist 2,5GB Lan veraltet.
Außerhalb der Synology blase ist die Konkurrenz fleißig dabei Geräte anzubieten mit 4x M.2 Steckplätzen oder auch 12x M.2 Plätze. Stimmt also 2,5GB Lan ist definitiv veraltet.
TempeltonPeck schrieb:
Dazu kommt aber noch ein passendes 10G fähiges NAS + NVMe.
Das wäre sinnvoll. ;) NVMe only NAS mit 10GE findet man mittlerweile häufiger bei DIY NAS bauten.
Weyoun schrieb:
. Da USB-Geräte ja über den Bus gespeist werden müssen, dürfte WoL schwieig werden, wenn das NAS im Standby ist und über USB kein Wecken mehr möglich ist, weil der USB-Port abgeschaltet wurde. Das ginge nur, wenn USB immer aktiv wäre (dann aber zu Lasten des Stromverbrauchs im Standby).
Für Energie effiziente Lösungen braucht es vermutlich ein NIC.
Patente für solch eine Übertragung über z.B. USB sind ausgelaufen, könnte also in den nächsten Jahren Hardware für geben.
https://patents.google.com/patent/US7164692B2/en
https://patents.google.com/patent/US20030217215A1/en
 
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Arboster schrieb:
Kein Slot für eine 10GbE Karte mehr?
Dann hat sich das eh erledigt.
Hast du ein 10Gbit Ethernet Netzwerk zuhause? Oder wäre das dann direkt-Verbindung zum PC?
Oder einfach nur "Zukunftssicherheit"?
 
Maxminator schrieb:
Leute holt euch am besten genau die DS920+

Das ist DIE Station fürs Zuhause! Besser als alle nachfolgenden Modelle!
Übersehe ich etwas oder gibt es die wirklich nur mit verbauten Platten?
Und der J4125 ist jetzt auch nicht das gelbe vom Ei.

Ich hätte gerne 2,5 GBit/s Netzwerk, Intel N300, Speicher frei erweiterbar bis min. 32GB, freie Festplattenwahl.
Am ehesten wäre es von der Hardware ein TerraMaster F4-424 Pro.
 
@Yosup: du hast schon gesehen, dass ich von Normalos schrieb, oder? Der Normalo hantiert idR. weder mit SFP-Modulen noch hat er 40 IoT-Geräte für seine drei- bis vierköpfige Familie in seinem kleinen "Normalo-zwei-Etagen-(DHH)-Häuslein".

Schätzung: Ich gehe davon aus, dass ein Großteil der Bevölkerung noch nicht mal mit WLAN 802.11ax unterwegs ist und noch bei 802.11ac hängt.
 
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Atkatla schrieb:
Ich rede davon, dass SMR- und nicht RAID-geeignete Platten (zu lange Fehlersuche und Timeout des Blockrequests am Controller) absolut nicht gut sind für Deduplikation u.ä. Da ist es sehr wohl sinnvoll, ungeeignete Platten via HCL zu eliminieren.
Keiner hat etwas gegen Kompatibilitätslisten und "Das hier ist supportet, alles andere auf eigene Gefahr".
Essentielle Features künstlich hinter einer solchen zu verschließen ist aber nicht im Sinne des Kunden, sondern dient ausschließlich dem Hersteller.
Klar ist z.b. SMR für solche Systeme Blödsinn - das ist es aber eben generell und nicht nur mit Deduplication.

Es bleibt also bei willkürlicher Gängelung, die in Zukunft sicher eher schlimmer als wieder besser werden wird. Es ist mir wirklich unbegreiflich, wie du solche kundenfeindlichen Praktiken so vehement verteidigen kannst (falls du nicht gerade im Synology-Marketing beschäftigt bist).
 
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Maxminator schrieb:
ne, die AMDs interne GPU kann immer noch nicht alle Codecs wie Intels interne!
Schrecklich auf einem NAS. Bei einer uralten Prozessorgurke in 14nm von 2018 sehe ich vielleicht andere Probleme. Aber irgendwer wird sich schon komplett verarschen lassen.
 
racer3 schrieb:
Hast du ein 10Gbit Ethernet Netzwerk zuhause?
Der Switch ist schon im Einsatz: QNAP Switch QSW-3205-5T | 5X 10GbE, Plug & Play Unmanaged, Fanless

Die 10G Karte für den PC liegt hier und wartet auf den Einbau: Zyxel XGN100C V2, LAN-Adapter
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andy_m4 schrieb:
Dann hätte ich so einen RGB PC :D
 
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Botcruscher schrieb:
Aber irgendwer wird sich schon komplett verarschen lassen.
Da scheint es 'ne Menge zu geben. Uralt-Hardware in der Bevölkerung zu verklappen ist Synologys Geschäftsmodell. :-)
 
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Weyoun schrieb:
Nicht jeder kann 10 TB mal so in der Mittagspause über Internet synchronisieren. Es soll auch heute noch Leute geben, die nicht mehr als 6 MBit/s DSL haben. Und selbst mit 16 oder 50 MBit/s dauert das immer noch ewig. Dann doch lieber über 2,5 GBit/s Ethernet.

Das ist ein Argument, allerdings nur für die von Dir genannte Gruppe. Ich lebe auf dem Land mit einer 150MB DSL Leitung und habe damit kein Problem. Sicher, die erste Synchronisation hat sich über zwei Tage hingezogen, aber seit dem ist das alles sehr entspannt und läuft bei mir komplett von 0 Uhr bis 6 Uhr durch... wenn überhaupt.
 
Termy schrieb:
Es ist mir wirklich unbegreiflich, wie du solche kundenfeindlichen Praktiken so vehement verteidigen kannst (falls du nicht gerade im Synology-Marketing beschäftigt bist).
Siehst du irgendwo, wo ich das verteidige? Ich schreibe, warum die das machen was sie machen, was deren Intention ist. Ich habe zwar zu Hause irgendwo eine kleine Synology Jahrgang 2020 rumstehen, aber ansonsten habe ich im Storagemarkt mit Netapp, Pure und Dell zu tun. Und in den dortigen Produktlinien sind die Zügel noch sehr viel enger angezogen.

Synology will vom Prosumer in den unteren Enterprisemarkt vordringen. Daher sickern da auch entsprechende Vorgehensweisen ein. So ist es nunmal. Aus Sicht von deren Produktmanagement hast du als Consumer du die Wahl zwischen kompletter Freiheit in den normalen Linien und den Kompatibiliätslisten in der Pluslinie. Dann suchen die entsprechen passende Features als Catcher für die Pluslinie, um die Käufer dahin zu ziehen. Im Falle von Deduplikation wird es den meisten Consumern schwerfallen, vorher zu wissen, ob sie davon profitieren können, oder nicht. Ein Videodatengrab wird z.B. kaum Dedup-Vorteile bieten.
 
Arboster schrieb:
Zusätzlich zu dem HD-Thema noch ein Ausschluss Kriterium.
Ja sehe ich genau so, ich lasse mir von keinem Hersteller vorschreiben, was ich an Hardware (Platten) nutze.

Und die 2,5 Gbit sind schon lange überfällig.
Gerade wenn man (wie Ich) eine Gbit Internetanschluss hat, und jetzt einen Rechner mit zwei! 2,5 Gbit Anschlüssen, macht sich das über die Fritzbox deutlich bemerkbar.

Mein Qnap NAS mit seinen 4 1Gbit Anschlüssen (wovon 3 belegt sind) reicht mir als Datengrab erstmal von der Geschwindigkeit noch.
Nutzer allerdings auch kein Plex oder dergleichen. 😏
 
TempeltonPeck schrieb:
Ja klar. Ich bin Technologiefeindlich weil ich realistisch ein schätze wie sinnvoll eine Technologie im Verhältnis zum Nutzen und Kosten ist. Schließlich bin ich ja nur selbst Ingenieur. 🤡
Ob Du generell technolgiefeindlich bist kann ich nicht einschätzen, vielleicht aber punktuell?

Gerade in der IT war es in den letzten 50 Jahren fast immer so, dass die Kosten durch Adaption und in Folge massiven Stückzahlen extrem gesunken sind, kombiniert mit weiteren Fortschritten. Diesen Teufelskreislauf (Henne-Ei-Problem) setzt 10 GBit Ethernet gerade zu durchbrechen an. Aber natürlich kann man da auch wieder gegen anschreiben. Wie seit zwei Dekaden mittlerweile, immer die gleiche Leier, immer die gleichen Argumente. Die waren vor 20 Jahren noch logisch und richtig, vor 10 Jahren noch irgendwie nachvollziehbar und sind mittlerweile einfach nur noch falsch oder eben der Stasis des Henne-Ei-Problems geschuldet.

TempeltonPeck schrieb:
Der USB Vergleich sind Äpfel und Birnen. So ging die Umstellung von 2.0 auf 3.0 deutlich schneller weil Mobos und Geräte in breiter Masse günstig verfügbar waren. Das war der Fall weil hier die Anwendungsfälle deutlich näher am Altag waren als 10G insbesondere Mobiler Datentransfer per USB. Ergo viel schnellere Marktdurchdringung.
Der Vergleich ist nicht Äpfel und Birnen, denn es zeigt, dass die Leute durchaus Interesse an schneller Anbindung von Massenspeicher haben. Bleibt das Preis-Leistungsverhältnis, richtig - und genau da sind wir wieder beim Henne-Ei-Problem.

Erlaube mir abschliessend noch eine augenzwinkernde Frage:

Wie viele weitere Jahrzehnte gedenkst Du gegen 10 GBit Ethernet zu argumentieren?
Ergänzung ()

Yakomo schrieb:
du hast schon gesehen, dass ich von Normalos schrieb, oder? Der Normalo hantiert idR. weder mit SFP-Modulen noch hat er 40 IoT-Geräte für seine drei- bis vierköpfige Familie in seinem kleinen "Normalo-zwei-Etagen-(DHH)-Häuslein".
Normalos kaufen sich auch kein NAS mit 4 oder mehr Bays.
 
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CHB68 schrieb:
Sicher, die erste Synchronisation hat sich über zwei Tage hingezogen, aber seit dem ist das alles sehr entspannt und läuft bei mir komplett von 0 Uhr bis 6 Uhr durch... wenn überhaupt.
Um diese Zeit schlafe ich und die meisten Netzwerk-Geräte (inkl. aller PCs) sind dann ausgeschaltet bzw.im Standby. Nur das NAS hat immer "Empfang" über Ethernet. Ich habe zwar selber zusätzliche Internet-Clouds über Microsoft 365 Live und Google (Android), allerdings habe ich da nur wenige Dateien drauf und die Synchronisation dauert immer nur wenige Sekunden.
 
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