Test Synology DS425+ im Test: Mit DSM 7.3 kehrt die freie HDD-Wahl im NAS zurück

Arboster schrieb:
Wenn man so hohe Ansprüche an CPU-Leistung und RAM hat sind manche NAS halt nicht die erste Wahl, aber grundsätzlich ist ein NAS eben erst mal ein Gerät um Daten im Netz zur Verfügung zu stellen.
Man muss nicht immer nur von den Usern ausgehen, die damit nen Application-Server ersetzen wollen.
Ironbutt schrieb:
dafür holt man sich aber kein NAS mehr, sondern einen kleinen Application-Server. Und ist doch schön, wenn Urgreen da in die Bresche springt.
Wenn das so wäre, wozu braucht man eine DS425+? Man bräuchte weder den Intel-Quadcore noch den erweiterbaren RAM oder die meisten Funktionen von DSM. Ich habe ein Qnap-NAS mit Arm-Quadcore und verlöteten 4GB RAM. Der kann problemlos 2.5G auslasten, wenn es nur im Freigaben geht.
 
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Klassischer Fall von "Man kanns ja mal versuchen, vielleicht fallen genug Idioten auf unseren Bullshit rein!"
 
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AtTheDriveIn schrieb:
Speicher kann man günstig erweitern.
Die kleinen Celerons können maximal 8GiB.

Welchen Sinn (außer Kostenoptimierung auf dem Rücken des Kunden) hat es, 2GiB zu verlöten, und damit sicherzustellen, daß spätestens bei 6GiB Schluß ist?

Warum kann Syno keine 4GiB verlöten?
Oder, falls 4GiB viiiiel zu teuer sind: Warum keine zwei Steckplätze (mit einem 2GiB-Riegel) wie bei früheren Synos?
 
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Bei mir laufen 18Gb
Araska schrieb:
Die kleinen Celerons können maximal 8GiB.

Welchen Sinn (außer Kostenoptimierung auf dem Rücken des Kunden) hat es, 2GiB zu verlöten, und damit sicherzustellen, daß spätestens bei 6GiB Schluß ist?

Warum kann Syno keine 4GiB verlöten?
Oder, falls 4GiB viiiiel zu teuer sind: Warum keine zwei Steckplätze (mit einem 2GiB-Riegel) wie bei früheren Synos?
Das kann nicht stimmen, denn in meiner 425+ laufen seit Samstag 18Gbyte...
 
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AtTheDriveIn schrieb:
Das kann nicht stimmen, denn in meiner 425+ laufen seit Samstag 18Gbyte...
Werden angezeigt, oder sind sinnvoll in Benutzung?
 
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das 2,5gbit ethernet jetzt ein highlight sein soll, ist fast schon peinlich. meine qnap haben das schon seit jahren - sogar das letztes jahr ausrangierte qnap hatte schon 2.5gbit ethernet...und das war jahrelang bei mir im einsatz!
 
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@Araska Mehr als 8GB sollten kein Problem sein. Aus für mich unerfindlichen Gründen entsprechen die Spezifikationen von Intel nicht den technischen Möglcihkeiten der CPU.
 
Nozuka schrieb:
Frage mich gerade wann endlich der Wechsel auf M.2-Only NAS passiert. Die Geräte würden dann ja viel kompakter und schneller. Gibt es da schon was?
Ja so ein 4Bay Nas mit sagen wir mal 80 TB Datenvolume, Preislich kann sich sowas dann natürlich auch jeder leisten. Gibt es Überhaupt schon eine M.2 mit 20 TB?
 
Die Einschränkung beim SSD Volumen ist weiterhin sehr ärgerlich.

Welche M2 SSD bietet sich als Cache an? Bei den verschiedenen Speichertypen blicke ich nicht mehr durch.
 
Ich habe Synology früher mal weiterempfohlen. Jetzt rate ich allen Interessenten im Bekanntenkreis von deren Produkten ab. Auch wenn sie (sicherlich nicht freiwillig) zurückgerudert sind; hier haben sie verbrannte Erde hinterlassen.

Wer garantiert denn, dass sie so etwas ähnliches nicht in der Zukunft wieder abziehen, wenn sie ihre Kunden erst mal fest genug an sich gebunden haben?

Eine derartige Geschäftspraxis ist rundweg abzulehnen und die Produkte sollte man als Verbraucher tunlichst vermeiden.
 
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Ironbutt schrieb:
Eigentlich ist die Hardware für das was sie machen soll, völlig in Ordnung. Synology verkauft hier ein NAS und keinen Server, für leichtes Docker mit ein paar Containern reicht's. Aber gerade angesichts des Preis wirkt das schon sehr aus der Zeit gefallen.
Arboster schrieb:
Wenn man so hohe Ansprüche an CPU-Leistung und RAM hat sind manche NAS halt nicht die erste Wahl, aber grundsätzlich ist ein NAS eben erst mal ein Gerät um Daten im Netz zur Verfügung zu stellen.
Man muss nicht immer nur von den Usern ausgehen, die damit nen Application-Server ersetzen wollen.
Aber das isses ja: Wenn man das Produkt wirklich als nacktes NAS für den Usecase ohne Schnickschnack positioniert, dann kann man keine >500€ aufrufen, wenn das Gerät bei der Performance von <200€ Handys geschlagen wird.
 
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Araska schrieb:
Werden angezeigt, oder sind sinnvoll in Benutzung?
Bei mir aktuell nichts am Laufen das diese Menge benötigt. Es gibt aber reichliche Berichte zu finden, dass eine 423+ mit gleichem Unterbau keine Probleme macht. Was Probleme machen kann sind Module mancher Hersteller. Speicher.de verkauft getestete Module für Synology und garantieren das es läuft.

Warum ich mich für eine 425+ entschieden habe:
  • Meine 213j lief 12 Jahre ohne Probleme und wird nun als Backup Vault benutzt.
  • 2.5G waren ein Muss
  • Viel wichtiger als Hardware ist bei einer NAS die Software. Mit wenigen Klicks alles sicher und stabil, das macht DSM wirklich gut. Sicherheit bei Zugriffe von außen.
  • Bin in einem Alter wo IT zu hause einfach funktionieren muss, meine große Lust auf Bastelzeit hatte ich in den 20ern ;-)
  • Synology nimmt viel, für weniger Hardware, aber man erhält für Jahre Ruhe.
 
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NDschambar schrieb:
Ich habe Synology früher mal weiterempfohlen. Jetzt rate ich allen Interessenten im Bekanntenkreis von deren Produkten ab. Auch wenn sie (sicherlich nicht freiwillig) zurückgerudert sind; hier haben sie verbrannte Erde hinterlassen.
Gut; ich sage mal "Never say never"... ich bin gern bereit, Synology Zeit und Gelegenheit zu geben, sich wieder einen guten Ruf zu erarbeiten... aber das könnte ein wenig dauern.
Ergänzung ()

AtTheDriveIn schrieb:
Bei mir aktuell nichts am Laufen das diese Menge benötigt. Es gibt aber reichliche Berichte zu finden, dass eine 423+ mit gleichem Unterbau keine Probleme macht.
Erst einmal danke der Info.

Ich hatte irgendwo mal Berichte gelesen, daß beispielsweise eine 920+ (gut; ist ein wenig älter) mit mehr als 8GiB gern mal anfängt, die Integrität ihres RAID-Verbunds in Frage zu stellen...
 
Synology wird wieder attraktiv und konkurrenzfähig. Das mit den überteuerten eigenen HDs ging gar nicht.
 
Arboster schrieb:
Man muss nicht immer nur von den Usern ausgehen, die damit nen Application-Server ersetzen wollen.
...das tut Ugreen auch nicht, bietet aber selbst sein kleinstes 2-Platten-NAS mit 8 GB RAM und N100-CPU an. Selbst der Celeron J6412 im kleinsten 2-Platten-NAS von Qnap ist neuer (von 2021).
Ich verstehe nicht, wieso sich Manche diesen Murks von Synology immer noch schönreden wollen...
 
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Positiv für Nutzer von Plex ist aber zu verbuchen, dass mit der integrierten Intel UHD Graphics 600 weiterhin das Transkodieren unterstützt wird
Wurde das bei den x25+ nicht auf Kernel-Ebene unterbunden?
 
Naturtrüb schrieb:
...das tut Ugreen auch nicht, bietet aber selbst sein kleinstes 2-Platten-NAS mit 8 GB RAM und N100-CPU an. Selbst der Celeron J6412 im kleinsten 2-Platten-NAS von Qnap ist neuer (von 2021).
Ich verstehe nicht, wieso sich Manche diesen Murks von Synology immer noch schönreden wollen...
Schönreden ist das nicht. Es ist ein Kompromiss den man in Kauf nimmt oder nicht. Es ist eine NAS und keine Spielekonsole. Wenn es die Synology im Alltag (bei NAS Aufgaben) nun deutlich langsamer machen würde als Qnap und Ugreen, könnte ich den Kompromiss auch nicht machen. Wie der Test von CB zeigt, ist die 425+ jedoch vorne mit dabei.
 
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Naturtrüb schrieb:
Ich verstehe nicht, wieso sich Manche diesen Murks von Synology immer noch schönreden wollen...
Und ich verstehe nicht warum man Synology nicht da kritisiert wo es wirklich Sinn macht.
Wenn jemand nur ein NAS will ist der Prozessor ausreichend.
Andere Dinge wie z. B. nur 2,5GbE sind aber wirklich einschränkend.
 
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AtTheDriveIn schrieb:
Es ist eine NAS und keine Spielekonsole

Arboster schrieb:
Wenn jemand nur ein NAS will ist der Prozessor ausreichend.
...wenn man sich auf den kleinsten gemeinsamen Nenner zu überhöhten Preisen beschränken will - go for it.
 
ich plane gerade ein neues nas mit eigener hardware und unraid betriebssystem. synology ist nach zig jahren jetzt endgültig raus bei mir. echt schade wie man mit so entscheidungen seine treue stammkundschaft vergraulen kann. (also der hdd zwang)
 
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