supermanlovers schrieb:
Welche M2 SSD bietet sich als Cache an?
Auf jeden Fall eine NVMe mit einem hohen TBW-Wert. Das wären aktuell die NM790 von Lexar oder die Black Opal von Biwin. Grundsätzlich bringt ein NVMe-Cache vielen Privatusern nichts.
Warum der Artikel so lang sein muss, verstehe ich nicht. Bis auf den geänderten Netzwerkport unterscheidet sich das Gerät nicht von den 2020er und 23er-Geräten. Warum die einfache RAM-Aufrüstung aufgeführt ist, kann ich nicht verstehen, da die DiskStation schon eine Diva ist und nicht jeden RAM annimmt. Dazu kommt noch, dass das maximale 16-GB-Modul heute nicht mehr zeitgemäß ist. Auch die NVMe lassen sich seit Jahren als Volumen mit der Ausführung eines einfachen Skriptes einrichten.
Die hier angepriesene und ausgereifte Software und Apps sind schon lange nicht mehr, was sie einmal waren. Viele Pakete sind stark veraltet oder schon EOL. Bei einigen Apps schafft es Synology seit Jahren nicht, das aktuelle ECC-Zertifikat anzupassen. Bestes Beispiel dazu ist der Hyperbackup-Fault. Im Unterbau, ist DSM auch eher altbacken und auch passend zu der Hardware schon lange nicht mehr auf der Höhe der Zeit.
Selbst bei den Lüftern gehen die Meinungen auseinander und etliche der grünen Pluspunkte gehören eigentlich auf die andere Seite. Auch bei der Hardwarecodierung bin ich mir nicht ganz sicher, ob diese getätigte Aussage auch so stimmt, hat doch Synology vor kurzem eine
Anpassung am Treiber und Codec vollzogen? Ich würde gerne wissen, ob diese Aussage auf einem aktuellen Test basiert oder einfach nur von einem alten Test übernommen wurde. Synology schafft auch gerne die eine oder andere beliebte App ab und verweist auf externe Dienste wie Plex. Noch nicht einmal einen Kalender oder ein Adressbuch bekommen sie richtig hin. Immer wieder gibt es Synchronisierungsprobleme und nötige Anpassungen. Andere Dienste wie Baikal oder Nextcloud laufen seit Jahren stabil, ohne Probleme. Grundsätzlich sind die Apps bis auf Backup und Photos von Synology eher schlecht umgesetzt.
Nachdem der Autor in seinem
Beitrag zu DSM 7.3 genug Hinweise bekommen hat, hätte man diese auch in den aktuellen Beitrag einfließen lassen können. Letztendlich kann man die Aussagen 1:1 übernehmen. Irgendwann wird man müde, die Sachen und Fehler immer wieder aufzuzeigen und richtigzustellen bzw. aufzuwärmen.
Ich kann schon verstehen, dass viele User das Verhalten kritisch sehen, gibt es doch immer mehr Alternativen. Für einen Anfänger ist das Ganze noch okay. Wer mehr will, wird schnell darüber hinauswachsen und sehen, was Synology für einen alten und überteuerten Klotz (Hardware & Software) bietet.