News Upgrade dringend empfohlen: In einem Monat endet der Support für Windows 10

IMHO: bei jedem Auslaufen eines Windows-Betriebssystems gibt es die gleichen Diskussionen. Es wird fleißig über MS gemeckert und die Alternative Linux diskutiert. Im Ergebnis ist es fast immer identisch.

Willkommen im Hamsterrad.

Wer von Windows weg will, findet einen Weg. Klar kann der auch mal holprig werden.
Wer eigentlich doch nicht weg will, findet immer eine Ausrede.
Wir haben mit Linux eine Alternative, es liegt an uns selbst, die Möglichkeit zu nutzen. Mit der Entscheidung muss man dann halt leben, auch wenn die Microsoft heißt. Dann soll man aber bitte das Meckern sein lassen, bringt nämlich rein gar nichts.
 
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Seit 2022 hab ich Windows 11 auf meinem Haupt-PC installiert und es gibt keinen Tag wo ich es nicht verfluche.
Der Treibersupport ist katastrophal - gerade NVIDIA aber auch von Creative. Dazu ständig irgendwelche Probleme mit dem Explorer oder mit der Suche - beides funktioniert nicht zuverlässig: Icons werden vergessen, manche Dinge lassen sich nicht umschalten oder werden sich nicht gemerkt (Gruppierung z.b.), Abstürze beim Zugriff auf bestimmte Ordner, die Systemsteuerung / Einstellungen ist ein einziger zusammengewürfelter Altraum, dann nur noch das Standard Kontextmenü was man über kniffe abschalten muss, dann der ganze KI-Mist der sich bei jedem Major-Update wieder installiert. Dazu wird man Power-User regelmäßig ausgesperrt, weil win11 meint bestimmte eigene Ordner einfach als SYSTEM zu deklarieren und ich manuell über Terminal das wieder zurückholen muss. Es sind unzählige Kleinigkeiten die es dann kaputt machen und man wirklich kein Bock mehr drauf hat.

Mit Windows 10 hatte ich diese Probleme nicht und alles lief bis auf wenige Ausnahmen einwandfrei. Es hatte dafür andere Probleme, die waren aber leichter-Natur und konnte man easy lösen.

Und nein ich bin kein Windows-Hater, MS begleitet mich schon seit 386er Zeiten und ich hab zahlreiche Beta-Programme mitgemacht bis hin zu Windows Longhorn und Windows 7.

Aber jetzt ist für mich Ende und ich werde systematisch alle PC's auf Archlinux umstellen, was teilweise auch schon geschehen ist. Das hat dann auch den Vorteil hat, das ich ordentliche Virtualisierung mit KVM machen kann.

Ein Betriebssystem muss stabil, zuverlässig, sicher und flott sein. Dazu muss es anpassbar sein, damit der User ordentlich arbeiten/streamen/zocken was auch immer kann.
 
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Dieses lässt sich aus den Systemeinstellungen in Windows 10 anstoßen und erfordert somit nicht zwangsweise eine komplette Neuinstallation des Betriebssystems.

Werde für meine beiden Rechner mit Win10 innerhalb der nächsten vier Wochen diesen Weg wählen. Bisher gab es immer eine Neuinstallation, z.B. von Win7 zu Win8.1 und von Win8.1 zu Win10. Für zwei Win11 Neuinstallationen bin ich aktuell zu faul.
 
Windows 11 Home ist seit Mai 2025 ohne Microsoft-Konto installiert. Läuft auf meiner fast 13 Jahre alten Möhre (Core i7-3770K, GTX 660 Ti, Samsung 840 Pro) genauso gut wie Windows 10 und davor Windows 7. Mit Rufus war die Installation einfach. Recall ist bei der alten Hardware kein Thema. Aktuell befasse ich mich mit Linux und finde das Thema interessant, aber auch erschlagend umfangreich. Daher zunächst zu Windows 11 gewechselt. Als grafische Oberfläche zur Verwaltung meiner Paketmanager nutze ich UniGetUI. Der PC soll noch gute zwei Jahre laufen und danach komplett ersetzt werden. Geplant ist 2027 eine AMD-GPU, sofern Linux Mint oder CachyOS das Microsoft-OS ersetzen sollte. Wünsche allen hier einen schönen Sonntag!
 
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chr1zZo schrieb:
Win10 läuft hier noch. :) Mir brauch jetzt keiner mit "Oh mein Gott, das ist eine Gefahr aufgrund von Sicherheitslücken" kommen. Hardware Firewall regelt...
Nein, tut sie nicht. Du verstehst nicht, dass eine Firewall keine Sicherheitslücken abdichten kann. In deiner Firewall ist unter Garantie eine Regel, dass wenn dein Rechner externen HTTP/S-Content anfordert, dieser auch an den Rechner ausgeliefert wird, weil sonst könntest du keine Webseiten oder Internetdienste nutzen. Damit bist du schon verwundbar.
Wenn die normalerweise vertrauenswürdige Webseite gerade kompromittiert ist oder Content von externen Quellen mitverwendet, die gerade kompromittiert sind und das dann auf deinem System ausgeführt wird oder versehentlich auf eine kompromittierte Ressource zugegriffen wird, und dein System gegen die verwendete Lücke nicht gepatcht ist, dann hast du ein Problem.

Firewalls filtern nach Art des Traffics (z.B. Protokolle und Ports). Aber innerhalb eines Protokolles können sie nicht zwischen gefährlich oder ungefährlich unterscheiden. Große Enterprise-Lösungen, die SSL aufmachen können ggf reinschauen und checken. Aber sowas hast du sicher nicht.

Nirgendwo ist beschrieben, dass eine Firewall die Notwendigkeit des Patches ersetzen kann. Ich wiess nicht, wie du auf diese Idee gekommen bist. Es ist ein sehr gefährlicher Gedanke. Ungepatcht geht nur in isolierten Insel-Lösungen. Sobald du da was wieder irgendwo durch eine Firewall durchlässt, ist es nicht mehr isoliert.

Halte dir einfach mal vor Augen, dass fast alle Privatsysteme hinter NAT-Routern hängen, also nicht ohne weiteres von außen angesprochen werden können. Alle erfolgreichen Infektionen in diesem Bereich basierten also darauf, dass die dafür notwendige Session vom Endgerät aus initiert wurde. Und die lässt deine Firewall durch..
 
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Hurricane.de schrieb:
der mit seinen eigenen Einschränkung daherkommt
... die umgangen werden können. 😉 (z.B. MS-Store, Deutsche Sprache)
 
BloodGod schrieb:
Niemand holt sich eine GeForce für mehrere hunderte oder gar tausende Euro und lässt sich dann von Linux im die Suppe spucken!
Nein, nicht von Linux.

Aber von Nvidia.
 
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Welche Linux-Distro eignet sich eigentlich gut zum Spielen? Hab bisher nur Erfahrungen mit Mint oder "kleinen" wie das Raspi-OS ohne UI.
 
airon schrieb:
Zwei meiner USB Geräte werden ein bis zwei Mal pro Minute abgemeldet und wieder angemeldet. Alle Lösungsansätze sind schon durch. Energiemanagement und Treiber sind ok. Alles läuft normal in Windows 10.
Ich empfehle dir, erstmal das Bios anzusehen, ob es da ein neueres gibt. Dann die Treiber der Hardware ansehen. Win11 tut zwar so, als würden sie die neuesten Treiber nutzen - ist aber nicht so. Sieh auf der Herstellerseite nach und aktualisiere die. Vieles löst sich dann auf. Nicht alles, nicht falsch verstehen. Win11 zickt auch bei mir noch massiv rum. Aber es wurde weniger.

Am geilsten finde ich den neusten Mist. Win11 total aktuell. Ich gebe zwei Kopieraufträge. Alles noch gut. Ich leere den Papierkorb - softcrash - die Kopieraufträge sind weg. Er hat halbwegs begonnen und ist dann abgestürzt. Echt nice!
 
Tronix schrieb:
ein paar weitere Millionen Rechner auf den Müll
Die meisten, die noch einen älteren Rechner haben, werden einen Umstieg auf Linux nicht/kaum bemerken. Office, Email und Youtube funktionieren auf Linux prima. Hier muss nichts weggeworfen werden.

Wer noch eine ganz alte Gurke > 10 Jahre hat, der wird kurzfristig in jedem Fall ein Upgrade haben wollen. Hier baut sich auch kein zusätzlicher Müllberg auf.

Die restlichen Rechner wird man in Kürze auf eBay finden und somit werden diese auch weiter genutzt.
 
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BAR86 schrieb:
was genau? Die OS Updates?
Nein, das ganze Drumherum aktuell zu halten. Das System besteht ja nicht nur aus dem Unterbau OS, sondern auch der installierten Software.
 
Es gibt bestimmt viele, die gerne Wechseln würden. Aber dafür braucht man dieses Geld, das man selbst nur braucht, weil andere es von einem wollen.
 
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@BAR86

Windows:
-Update OS
-Update der Hardware, also für Mobo, Grafikkarte
-Update für installierte Programme
Für alles musst du auf verschiedenste Seiten der Hersteller und es dir runterladen. Viel Aufwand.

Linux:
Aktualisierungsverwaltung
- 2 Klicks meistens nur 1 Klick - Passwort eingeben -
ALLES wird aktualisiert.

Wie man unschwer sieht, ist Linux da extrem einfacher, in der Handhabung.
 
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Ich habe ein crossgrade auf die Win 10 IoT Enterprise 2021 LTSC gemacht.
Die bekommt security upgrades bis Januar 2032.

Da hat Microsoft dann Zeit sich mal zu sammeln, in medias res zu gehen, und zu überlegen, was die Anwender wirklich möchten und ich kann das für die nächsten 6.5 Jahre entspannt mitverfolgen.

Nähere Informationen dazu hier:

Wieso und warum man nicht unbedacht auf Windows 11 umsteigen sollte: https://extreme.pcgameshardware.de/...-trotz-tpm-deaktivierung.664113/post-11925561

Die einzelnen Schritte des Crossgrades unter Verwendung des Tools von GitHub, das dieses Crossgrade ermöglicht: https://extreme.pcgameshardware.de/...windows-11-vereinfachen.663951/#post-11922362

Sehr erfreulich ist dabei, dass man weder die Windows-Einstellungen noch installierte Programme oder auch Userdaten verliert.

Kosten einer validen Win10 IoT Enterprise Lizenz liegen etwa bei 160 €.
Blitzhandel24.de scheint hier ein Verkäufer zu sein, dem man an der Stelle vertrauen kann.
Ich habe dort drei dieser Win 10 IoT Enterprise 2021 LTSC Lizenzen und auch Office-LTSC-Lizenzen für alle meine Rechner gekauft (mag keine Abos) und es gab kein einziges Problem. Man bekommt die Mitarbeiter telefonisch und per Mail gut erreicht, das ist ein klasse Service. Bei einigen Billigheimern dieser Lizenz-Wiederverkaufs-Branche sieht das ganz anders aus.

Alles läuft wie vorher, es kann nur sein, dass einige Softwareanbieter für Installation und Upgrade inzwischen Windows 10 22H2 als Minimum-OS-Version fordern, obwohl die IoT von Microsoft offiziell bis 2032 unterstützt wird. In solchen Fällen verzichte ich meist auf ein Upgrade, als Dankeschön für diese Niggeligkeit. Ich finde, man muss nicht immer alles updaten.

Falls man ein SW Update aber partout möchte, dann kann man auch wieder nach 22H2 crossgraden, die Installation oder das Upgrade durchführen und dann wieder zurück auf die IoT Enterprise.
Diese Prozedur für ein Upgrade von DxO PhotoLab 8.5 auf 8.7 dauert rund 5h.
Danach lief diese Software ohne jegliche Probleme unter der IoT Enterprise.
Es ist einfach unfassbar, was die Hersteller einem für Klimmzüge zumuten nur weil sie zu bequem sind, auch noch eine 21H1 zu supporten, die von Microsoft sogar bis 2032 unterstützt wird.
Nun, als dankeschön für diesen guten Service (ein Ticket dazu lief ins Leere, wollen sie halt nicht),
werde ich dann auch mit Freuden kein Upgrade mehr von denen kaufen, so einfach geht das.
Nochmal: man muss nicht immer alles updaten...

Bei mir ergaben sich dann noch folgende Nacharbeiten, wenn man dann wieder bei der IoT zurück ist:
Pro User-Account 8GadgetPack nachziehen und O&O Win10 Shutup-Einstellungen wieder importieren.
Das beste ist wirklich man exportiert und importiert diese später wieder, das geht am schnellsten.
Ich glaube auch Start-Is-Back++ musste ich nochmal nachinstallieren oder nachkonfigurieren.
Aber das hält sich noch in einem überschaubaren Rahmen.

Hört sich auf den ersten Blick vielleicht kompliziert an, weil ungewohnt, aber im Grunde genommen ist es "isi pisi". Man sollte halt nur vorher ein Backup machen, für den Fall der Fälle. Dazu empfehle ich Macrium Reflect Home (disk image). Das steht alles in der Schritt für Schritt Anleitung, siehe 2. Link oben.

Viel Erfolg und lasst Euch von der Industrie nicht so treiben .. ;)

EDIT: weitere Infos auch hier
https://www.it-boltwise.de/windows-...-support-bis-2032-und-downgrade-optionen.html
https://www.deskmodder.de/blog/2021/11/20/windows-10-enterprise-ltsc-2021-steht-zum-download-bereit/
https://www.blitzhandel24.de/microsoft-windows-10-iot-enterprise-2021-ltsc
 
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kullakehx schrieb:
Ich staune immer wieder das so wenige Leute LTSC auf dem Schirm haben.
Funktioniert mit der LTSC bzw. IoT LTSC denn auch das Anti-Cheat-Gedöns (Riot Vanguard, etc...)?
 
nomika schrieb:
Es gibt bestimmt viele, die gerne Wechseln würden. Aber dafür braucht man dieses Geld, das man selbst nur braucht, weil andere es von einem wollen.
Linux ist kostenlos. Erfordert etwas Zeit zur Einarbeitung. Aber man kann es auch mal ausprobieren, ohne es gleich zu installieren. Läuft vom USB-Stick (im Unterschied zu Windows). Will man es dann behalten, kann man es fest installieren.
 
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