News Windows 11: Microsoft erschwert Instal­la­tion mit lokalem Konto erneut

Ich finde den Konzern inzwischen so übergriffig, und man weiß ja inzwischen auch nie, wie lange so ein PC funktioniert, entweder wegen Updates, oder wegen SecureBoot, oder wegen UEFI, oder wegen Viren, oder wegen Programmierunfähigkeit, oder wegen dreister und unerwünschter Funktionsänderungen, oder wegen eventueller präsidentieller Anweisungen, dass ich inzwischen mit dem Gedanken spiele, Windows 10 und 11 von allen meinen Systemen außer meinem relativ neuen Laptop und dem Wohnzimmer-Steam-PC zu entfernen.

Ich habe einfach keine Lust mehr, diesen Konzern in meiner Wohnung herumspionieren zu lassen oder ständig über ein neues Stöckchen zu hüpfen. Ich habe keinen Bock auf Klo-Pilot und keinen auf Total Recall. Ich habe auch keinen Bock auf eine 2 cm hohe Fenstertitelleiste in MS Office (Microsofts Brett vor dem Kopf), nur weil die eine Abteilung nicht mit der anderen spricht.

Sie haben den Bogen überspannt. Außerdem ärgern wir uns seit dreißig Jahren mit demselben Mist herum, so dass es echt mal Zeit für was neues wird. FreeBSD zum Beispiel wäre mal was.
 
kado001 schrieb:
Tatsächlich hatte ich das Problem mit der ersten Windows 10-Installation von 2017. Seit dieser Erfahrung nur noch lokales Konto.
Dann hast du nun ein Punkt gefunden der bei 11 besser funktioniert als bei 10 :D

Weiß nicht wie das unter 10 war. Unter 11 jedoch echt kein Thema - kommst rein.
 
Clausewitz schrieb:
Ich finde auch, Microsoft sollte Nutzern die Wahl lassen. Sowohl was den Online-Account beinhaltet, als auch die gebundleten Dienste wie OneDrive, XBOx Live, der KI-Kram...

Mit Sicherheit/Secure Boot hat das alles nichts zu tun, ganz offensichtlich. Echt frech, das so zu verpacken.

Mein System ist total aufgebläht, und ich mache mir demnächst mit Rufus ein minimales Image ohne MS-Dienste. OneDrive und Office finde ich immer noch toll, aber dafür brauche ich keinen Microsoft-Account.

Microsoft sollte die Wahl lassen.


.... im Übrigen hätte ich gerne die Suche von Windows 7 zurück. Die war richtig gut.

P.S.: CB könnte doch mal einen Artikel darüber machen, wie man z.B. SecureBoot mit eigenem Key macht, wie man mit Rufus eigenes Images macht, etc. Das wären mal schöne Artikel. Auf die Diskussionen wäre ich auch wahnsinnig gespannt.
Die kastrierte und versteckte und mit einer geheimen Syntax versehene Dateisuche von Windows 10 ist eine Katastrophe. Immerhin war Microsoft so einsichtig, sie bei Windows 11 gleich ganz zu entfernen.
 
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DavidXanatos schrieb:
Ich habe lokal einen eigenen SVN Server laufen
Ich hoffe, das „SVN“ war ein nur ein generischer Platzhalter für Versionskontrolle. Ich empfehle Gitea, wenn man es schön zum Klicken haben will (ssh geht natürlich auch). Das flutscht sogar auf meinem acht Jahre alten Pi 3B wunderbar.
 
Spock37 schrieb:
Man kann auch Druck auf die Softwarefirmen machen. Z.B liebe Mathworks, wenn ihr wollt, dass ich Eure Software lerne, dann stellt bitte eine Version zu bereit die ich zu Hause offline benutzen kann -- kein Abo --, denn auf Windows geht das nicht mehr. Sonst kann ich eure Software leider nicht lernen und muss halt Python oder irgendwas anderes nehmen.

Es müssen nur genügend Leute tun. Microsoft hat den Bogen schon seit dem never-ending Windows 10 überspannt, und die meisten Softwarefirmen melken eh' nur noch die altersschwache Kuh.
Im Grunde hast du Recht. Das Problem sind aber nicht die privaten Kunden sondern die Firmen Kunden. Die nutzen alle Windows und die dritt Hersteller entwickeln alle nur für Windows.
Auf Arbeit gibt es nur Software für Windows. Keine Chance dort auf Linux umzusteigen.
Von Siemens, Phoenix Contact, AutoCAD, alles Windows. Selbst Lizenz Server zu den Software Produkten müssen Windows Server sein. Das ist sowas von absurd.
 
Pinguin1 schrieb:
Unser alter Laptop ist nicht Win11 fähig.
Hast du eine Idee welche Linux Version für Office in Frage käme.

Hat allgemein wer eine gute Internetseite zum Thema Linux, bin da Neuling.
Ich würde Kubuntu empfehlen.
Das ist Ubuntu mit der Benutzeroberfläche KDE Plasma.
Ubuntu hat den Vorteil, vergleichsweise einsteigerfreundlich zu sein, und außerdem hast Du da die beste Software-Kompatibilität ohne zu viel zu fummeln.
Die KDE Plasma Oberfläche bietet moderne Features und fühlt sich beim Umstieg von Windows aus nicht ganz fremd an.

Falls Du gut Englisch kannst, gibt es sehr sehr viele gute Tutorials auf youtube, such mal 'how to get started in ubuntu' oder ähnliches.
Ansonsten ist Google Dein Freund - und die Community 🐧
 
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areiland schrieb:
Das ist Quatsch! Das Abo von Windows 365 richtet sich an Firmen, die Supportdienstleistungen sparen wollen.
Hmm, eine Firma soll also Windows office 365 nutzen. Grübelt. War da nicht mal was mit Daten ihrer Kunden schützen? Irgend was war da doch mal. Ach, was weiss ich. Rein rechtlich ist es ja so, dass man die Kundendaten gerne auf einem fremden Server sehen will. Oder doch etwa nicht? Wie war das mit dem Zugriffsrecht des Staates(USA), auf alle Daten eines US-Unternehmens wie zB MS? Oder Clouddiensten?
Das dumme ist leider, dass heute jeder Idi in ne Cloud will und das sogar als Geheimdienst(schweiz), oder als Staat wie Deutschland, die weiterhin Windows nutzen. Dabei missachten sie im eigentlichen Ihren Eid. Schaden von dem Deutschen Volke abzuwehren. Den Quatsch mit dem, wir legen die Regeln fest, wie die Cloud betrieben wird, in der EU. Ach, schon vergessen, dass die USA die Daten auch aus der EU abgreifen darf, wenn Trumpelchen das so anorndet? Dasselbe bei der Patientenakte. Was kümmert uns schon die Sicherheit der Patientendaten, spielt doch keine Rolle. Ich hab ja nix zu verbergen! Gut, dann latsch nackt rum, wenn du so nix zu verbergen hast. Teile deine ersten Schritte mit deiner Liebsten in der Öffentlichkeit, sie wird es verstehen. Hmm, ok, schlechtes Beispiel, heute wo Influenzer jeden ihrer Phupse vermarkten und damit auch noch gut verdienen. Oder das übliche, bei Onlinebezahldiensten musste doch auch dich anmelden. Ähm, dummkopf? Bei dem muss man sich anmelden, damit überhaupt ein Hauch von Sicherheit gegeben ist. Bei einem OS ergibt sich keinerlei Sinn, noch Nutzen für den User daraus, wenn er ein Onlinekonto hat. Ein OS braucht kein Onlinekonto für den Betrieb. Es ergibt schlicht keinen Sinn. Wenn ich Updates machen will, muss ich online sein - ok. Wenn ich im Internet surfe - richtig. Aber wozu sollte ein OS ein Onlinekonto brauchen? Zwecks Sicherheit?? Darf ich den Witz nochmals in Farbe haben?

Ich habs vor 5 Jahren schon gesagt, Windows wird als Abo-Modell enden. Office 365 machts vor und diverse andere. Machts aber nicht besser.

Windows hatte seine guten Zeiten und diese neigen sich dem Ende zu(meine Meinung). Wer sich alles gefallen lassen will, soll das tun. Das ist seine/ihre Sache, mir ist das egal.

Die leidige Windows sei alternativlos.. erinnert mich mehr an Merkel, als an Wahrheit. Klar gibts manches nicht so auf Linux, wie es auf Windows existiert. Mein Beispiel ist da immer Photoshop.. Gimp sei keine Alternative, weil es gewisses anders macht.
Grundsätzlich geben die beiden sich aber einem Wettkampf hin. Mal ist das eine vorne, mal das andere. Gewöhnen muss man sich an beide Arten der Anwendung, da schenken sie sich nix. Es verhält sich also fast wie bei Windows und Linux. Man muss umdenken und das behagt vielen nicht. Da nehme ich mich selbst nicht aus.
Wobei die Shyzophrenie ja da keine Grenzen kennt. Wenn ein neues Windows kommt, muss ich ja auch umlernen. Merkte ich erst gerade letzthin, als ich wiedermal Win10 vor mir hatte. Auch da war ich am suchen. Gut, mag davon kommen, dass ich nun mehrheitlich Linux nutze. Dennoch habe ich mehr Zeit mit Windows-support verbracht, als mit Linux.

Also hört doch bitte endlich damit auf, Windows als Alternativlos zu bezeichnen - denn das ist es nicht. Es mag für euch selbst "alternativlos" erscheinen - gut - das heisst aber nicht, dass es das wirklich ist. Subjektives Empfinden ist nunmal keine Objektivität, diese ist für jeden Menschen eher schwer. Wenn ich mit Linux keine Anticheat-spiele spielen kann, wie auf Windows - mir egal, dann spiele ich die eben nicht.

Wie war der dusseligste Vergleich dazu noch.. ahja, da wurde Insulin und Windows verglichen. Erst dachte ich ja, der meint das als Scherz - mein Fehler. Insulin du netter "Zeitgeist", muss man sich spritzen weil man sonst stirbt. Wenn du Windows nicht nutzen kannst, dann stirbst du nicht - ja, das ist Wissenschaftlich fundiert. Du wirst zwar Zuckungen bekommen, dich auf dich selbst zurückgeworfen fühlen und vermutlich eine herbe Depression im Endstadium haben, aber du stirbst nur daran, wenn du die Kurve nicht bekommst. Bei Insulin stirbst du garantiert, wenn du es dir nicht spritzen kannst. Egal ob du vorher Bachblüten inhalierst oder sonstwas. Bei Windowsentzug soll sogar ein Sozialer Kontakt mit anderen Lebewesen Wunder wirken, hab ich mir sagen lassen. Also, realen Kontakt, nicht in einem Chatroom, sozusagen Physisch. Vielleicht sogar mit anfassen, wenns auch nur Handauflegen ist. Auch einen Streichelkurs wie in den USA kann ich empfehlen(ok, das hab ich mal gesehen in ner Doku, keine eigene Erfahrung damit).

Wer ein anderes OS nutzen will/versucht, der muss sich darauf einstellen, dass der Jahrzehntealte Ballast des schon erlernten hinderlich ist. Genau das hindert die meisten daran Linux zu erlernen. Ich hab auch eine Windows-Prägung, kann ich gar nicht leugnen. Wenn auch ich mit Basic/dos etc begonnen habe. Am längsten habe ich Windows genutzt und kam mit dem "Mist" klar, den man mir allzuoft vorgesetzt hat. Kauf die Ultimate Version, wir reichen neue Funktionen noch nach - am Arsch! Um nur ein Beispiel zu nennen.

Wir sind hier in einer Bubble. Manche mehr, manche auch eher als totale Exoten. Und mit Exoten meine ich die, welche ihr OS nicht wirklich verwenden, sondern nur 08/15 Sachen machen und dann davon lamentieren, sie hätten noch nie Probleme mit ihrem Windows gehabt.*Ja areiland, du darfst dich angesprochen fühlen.
Wers glaubt - resp. ich mache eine kurze Ferndiagnose(die ich niemandem empfehle) - Demenz ist nah!

Und nein, das heisst nun nicht, windows sei totaler Schrott. Es ist ein OS, mit dem man arbeiten kann. Früher konnte man es sich so zurechtbiegen, dass es so lief, wie man wollte. Nur die Gängelungen nehmen immer weiter zu. Genau darum empfehle ich keinem Ubuntu, da diese einen ähnlichen Weg eingeschlagen haben. Linux Mint hat das erkannt und lenkt dagegen. Darum empfehle ich Mint, da diese etwas für den User tun und nicht Firmen-Denken vorm Kopp haben. Dazu muss ich auch zugeben, dass alle älteren Menschen, denen ich es installiert habe - damit zufrieden sind. Keine Gamer, wobei Gamer in der Form wie es sie früher gab, heute irgendwie ausgestorben zu sein scheinen. Denn Gamer wie ich sie kannte, wussten etwas über ihr OS. Bearbeiteten ohne Murren ihre Config.sys/Autoexe.bat oder dergleichen. Die wären nie im Leben darauf gekommen sich zu beklagen, dass sie etwas dafür tun mussten. Es lief, wenn man sich einfuxte!
Heute heisst es, das Spiel muss einfach laufen. Wenn ich dann eine Konsole empfehle werde ich schief angeguckt.
Es ist ja ein Graus, dass man Bottle, Wine, oder Proton nutzen muss. Ei wie kann man auch. Es ist so viel Aufwand unter Linux.
Mit Windows geht das viel einfacher. Ich hangle mich durch die Treibersuche, bis die Graka auch richtig funzt. Und dann - ja dann mache ich mich an die Installation des Spiels. Bei dem Punkt sind wir übrigens genau da angekommen, den man bei Linux genauso machen muss. Abgesehen davon, dass man vorher manchmal auf Protondb gucken musste, wie das Spiel am besten läuft, Treibersuche muss man nur bei Nvidia, falls überhaupt. Welch ein unsäglicher Aufwand und so unzumutbar. Also echt auf der Konsole --- ähm, in Windows ist das so viel leichter.

Wir haben heute die Auswirkung der - es muss einfach laufen - Mentalität. Der User kann ein OS rudimentär nutzen und sonst nichts. Er weiss kaum etwas darüber und was wie funktioniert.
Manche bemühen schon heute eine KI um nachzusehen welche Unterwäsche heute angesagt sein könnte. Die dann niemand sieht, da die KI meinte, die Sterne stehen dieses Jahr ungünstig für eine Partnerschaft und die Frau von nebenan mit ihren Flirtabsichten meint es sicher nicht ernst. Hüstelt!

Ich mag es, wenn ein OS mir die Wahl lässt, was ich Installieren kann. Ich mag es, wenn ich gefragt werde, ob ich ein Onlinekonto will. Denn ich kann nein sagen. Ich mag es auch, wenn ich mich entscheiden muss, welches Programm ich aussuche. Denn ich habe die Wahl und diese ist manchmal nicht leicht. Aber genau das haben wir Tagtäglich zu tun. Uns zu entscheiden. Will ich heute Burger, oder doch eine Pizza, oder sogar was gesundes? Will ich meinen Kaffee mit, oder ohne Zucker? Oder sind wir schon so faul geworden, dass uns das zu viel ist?
Dabei muss ich an die unsäglichen Diskussionen denken, die ich damals hatte, welche Windowsversion man braucht. Ist es windows home, oder Pro, oder doch ultimate? Bei Linux ist es dann aber zu viel verlangt, sich die Distro auszusuchen?

Ja, man muss etwas tun. Ja man muss neues lernen. Ist das so schlimm? Aber Programm xy läuft nicht. Dann nutz wine, oder nutz eine VM und geh mit der nicht ins internet. Oder wozu braucht eine Bildbearbeitungssoftware Internet? Um zeitnah die Updates einzuspielen jedes halbe Jahr? Dazu braucht es dauerhaft Internet? Ein Desktop-OS braucht ja auch permanent wie ein Smartphone Internet.

@Nerdpatrol

ähm, falsche herangehensweise. Frag doch zuerst, was genau er in Office machen muss/will. Dann ergibt sich daraus, ob und welches Office er benutzen mag. Ich würde sowieso eher Linux Mint empfehlen, da biste fast Windows-ähnlich unterwegs.
 
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Was Games betrifft, kann ich dieses Video empfehlen.
Ich selbst schau mir gerade mit mint an, was Office technisch so geht. Aktuell aber alles sehr mühsam.
Aber CB hat dazu ja auch eine Performance Vergleich vor kurzem veröffentlicht.
Jetzt noch DLSS/FSR Features und es gibt extrem wenig, was noch für Windows spricht.
 
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areiland schrieb:
Und ich kann überall jederzeit bar bezahlen, ohne ein Smartphone oder eine Smartwatch an irgendein Bezahlterminal halten zu müssen - für deren korrekte Funktion ich zwangsweise ein Konto einrichten müsste, damit ich diese Funktionen überhaupt nutzen kann.
Oh, daran wird fleissig "gearbeitet"!

Man könnte ja wetten, ob erst die Umstellung auf Volldigitales "Geld" kommt, oder GTA 6. :D
 
Pandora schrieb:
Und das musst du zwingend einen Apple oder Google Account eingerichtet haben ? Zumindest letztes ist nicht der Fall.
Also wenn man Apps aus dem Googlestore will/benötigt braucht man auch bei Android einen Account bei Google. Sideloading ist zwar eine Option, aber das wird der 0815 Nutzer idR nicht machen, da es im Vergleich aufwändiger ist. Die Frage ist auch ob man außerhalb des offiziellen Store Alle Apps bekommt.

Abgesehen davon finde ich es immer witzig das Leute bei Windows wegen eines Accounts ein Fass aufmachen, aber Viele gleichzeitig einen Account bei Facebook, X, Twitter, WhatsApp usw. haben. Ist ja nicht so das die keine Daten sammeln. Wobei das m. E. Sachen sind auf die man eher verzichten kann.
 
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alyk.brevin schrieb:
was macht man denn mit einem 1000euro-iphone, auf das man keine apps installieren kann?
telefonieren, websurfen, fotos schießen, emails schreiben?
soweit ich recherchiert hab, braucht man sogar für sideloading ein konto.

was macht man mit einem chromebook im gästemodus (an den man nur rankommt, nachdem man sich mit einem googlekonto angemeldet hat, also eher incognito-modus)?

Du hast trotzdem die freie Wahl. Und wie du dein Gerät nutzt bleibt dir selber überlassen. Beim iPhone stehen die Alternativen Stores am Anfang. Bei Android kann man das System komplett Google frei nutzen. Wenn man denn will. Trotzdem funktioniert es komplett offline und ohne Zwang zum Apple oder Google Konto. Die Abfragen kann man alle überspringen. Man hat hier also ganz klar eine Wahl. Ganz offiziell. Bei Microsoft Windows hat man das als Consumer nicht. Außer auf inoffiziellem Weg. Ob das bei den anderen praktikabel ist hängt immer vom Bedarf des Nutzers ab. Aber es existiert eben trotzdem kein absoluter Zwang wie bei Windows. Ein Online Konto geht immer einher mit deutlich mehr Datensammelei. Das sollte jedem klar sein. Und deswegen ist hier die freie Wahl so wichtig.
Ergänzung ()

Galaxytourist schrieb:
Also wenn man Apps aus dem Googlestore will/benötigt braucht man auch bei Android einen Account bei Google. Sideloading ist zwar eine Option, aber das wird der 0815 Nutzer idR nicht machen, da es im Vergleich aufwändiger ist. Die Frage ist auch ob man außerhalb des offiziellen Store Alle Apps bekommt.

Abgesehen davon finde ich es immer witzig das Leute bei Windows wegen eines Accounts ein Fass aufmachen, aber Viele gleichzeitig einen Account bei Facebook, X, Twitter, WhatsApp usw. haben. Ist ja nicht so das die keine Daten sammeln. Wobei das m. E. Sachen sind auf die man eher verzichten kann.
Nochmals. Lesen und verstehen. Bei all den genannten Beispielen kannst du dir erlauben dich zu entscheiden, ob du ein Konto willst oder nicht. Freie Wahl. Aber Windows ist ein Betriebssystem. Und das sollte nicht zwanghaft mit einem Online Konto gekoppelt sein. Ist es nicht besser eine Möglichkeit der Entscheidung zu haben, wenn du keinen Nachteil daraus hast? Oder müssen wegen deiner Pro MS Konto Entscheidung alle anderen Nutzer somit deiner Meinung sein? Was also soll das?

Vor allem kann ich jederzeit ein Betriebssystem offline installieren und rudimentär in Betrieb nehmen. Auch wenn mir temporär kein Internet zur Verfügung steht. Versuch das mal demnächst bei Windows. Oder wenn der Netzwerk Adapter sich nicht ins Internet verbinden kann. Echter Schwachsinn bei Windows.
 
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Galaxytourist schrieb:
Die Frage ist auch ob man außerhalb des offiziellen Store Alle Apps bekommt.
Natürlich bekommt man die nicht. Darum geht es aber auch nicht. Wenn du ein Smartphone ohne Account nutzen möchtest, dann geht das grundsätzlich. Ja du hast mehr Arbeit (Sideloading, alternative Stores), aber es ist umsetzbar.

Wenn MS dagegen die Windows Installation nur noch mit Online-Account zulässt, dann ist das ne komplett andere Nummer, weil Windows ein quasi Monopol hat und MS damit als Gatekeeper auftritt. Mit anderen Anwendungen von Konzernen wie X, Meta und so weiter hat das erstmal nichts zu tun, weil ich auch dort die Wahl habe etwas anderes zu nutzen. Bei MS "muss" ich aber, während alles andere eben ein "kann" ist. ;)
 
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Janami25 schrieb:
Nochmals. Lesen und verstehen. Bei all den genannten Beispielen kannst du dir erlauben dich zu entscheiden, ob du ein Konto willst oder nicht. Freie Wahl
Aha Du hast also z.b bei Facebook die freie Wahl ob Du ein Konto willst wenn Du es nutzt? Soweit mir bekannt ist ist da ein Konto auch zwingend wenn Du es nutzen willst. Oder beim google App Store wenn man Apps benötigt die es nur dort gibt?

Du hast ggf. die Wahl indem Du auf die Nutzung verzichtest, das trifft aber genauso auf Windows zu. Keiner zwingt Dich Deinen Rechner mit Windows zu betreiben.

Das man dann gewisse Sachen ggf. nicht nutzen kann, ist dann schlichtweg die Konsequenz davon, genau wie bei den von mir genannten Beispielen. Effektiv gesehen hast Du aber die Wahl ob Du Windows nutzt oder nicht.
Ergänzung ()

Tzk schrieb:
Bei MS "muss" ich aber, während alles andere eben ein "kann" ist. ;)
Wer zwingt Dich denn Windows zu nutzen? Steht einer hinter Dir der Dich dazu nötigt Windows zu installieren?
 
Galaxytourist schrieb:
Du hast ggf. die Wahl indem Du auf die Nutzung verzichtest, das trifft aber genauso auf Windows zu. Keiner zwingt Dich Deinen Rechner mit Windows zu betreiben.
Bist du wirklich so dumm?

BETRIEBSsystem. Voraussetzung um alle andere Software auszuführen.
Facebook ist kein Betriebssystem, da brauch ich den Account nur für deren Dienst selbst.
Androis als Betriebssystem braucht keinen Account.
Der Google-Store ist kein Betriebssystem.
 
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Galaxytourist schrieb:
Aha Du hast also z.b bei Facebook die freie Wahl ob Du ein Konto willst wenn Du es nutzt? Soweit mir bekannt ist ist da ein Konto auch zwingend wenn Du es nutzen willst. Oder beim google App Store wenn man Apps benötigt die es nur dort gibt?

Du hast ggf. die Wahl indem Du auf die Nutzung verzichtest, das trifft aber genauso auf Windows zu. Keiner zwingt Dich Deinen Rechner mit Windows zu betreiben.

Das man dann gewisse Sachen ggf. nicht nutzen kann, ist dann schlichtweg die Konsequenz davon, genau wie bei den von mir genannten Beispielen. Effektiv gesehen hast Du aber die Wahl ob Du Windows nutzt oder nicht.
Ergänzung ()


Wer zwingt Dich denn Windows zu nutzen? Steht einer hinter Dir der Dich dazu nötigt Windows zu installieren?

Diese "Friss oder stirb" Mentalität hat in einer normalen Demokratie nichts verloren. Wie leben immer noch in einem Rechtsraum, wo nicht jeder Konzern machen kann was er will. Auch dessen Bürger nicht. Und Meinungsfreiheit und freie Wahl ist in meinen Augen Pflicht. Oder argumentierst du demnächst, das man ja auswandern kann, wenn es keine Rente mehr geben sollte? Das gehört diskutiert, und solche Absolut Aussagen sind fehl am Platz.

Was wäre, wenn dir jemand einen Haufen Mist in deinen Garten kippt? Zwanghaft. Dann argumentierst du bestimmt, man kann ja ausziehen, wenn es einem nicht passt. Schmarrn.
 
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Mystique_ schrieb:
Ich hoffe innig das es bald noch mehr Gaming-Clients (UBI, Epic, usw.) nativ für Linux gibt. Ab dann gibt es wirklich keinen Grund mehr Windows zu benutzen.
unter Bazzite läuft das alles schon sauber. Nicht nativ, aber mit einem sehr einfachen Launcher, ohne Probleme.
 
DFFVB schrieb:
Dann wirst Du sehen wieviel Leute zu Linux wechseln. Und dann schaut MS sehr doof aus der Wäsche.
Äh, ja. Nächstes Jahr wird ganz bestimmt das Jahr für Linux! 2032 wird es dann vielleicht was mit den 5%.
 
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