Donnerkind schrieb:
Ich hoffe, das „SVN“ war ein nur ein generischer Platzhalter für Versionskontrolle.
Ne ich benutze den VisualSVN Server und das ist für solo entwicklung viel genialer als GIT, welches viel zu überladen und zu sehr auf mehrere paralelel entwickler ausgelkegt ist.
Bobmarleyfaruk schrieb:
Gibt es nicht ne vernünftige Windows 11 Alternative?
Für viele leider nicht das ihre Software nur auf Windows läuft und damit ist es für sie Alternativlos.
Galaxytourist schrieb:
Abgesehen davon finde ich es immer witzig das Leute bei Windows wegen eines Accounts ein Fass aufmachen, aber Viele gleichzeitig einen Account bei Facebook, X, Twitter, WhatsApp usw. haben. Ist ja nicht so das die keine Daten sammeln. Wobei das m. E. Sachen sind auf die man eher verzichten kann.
Wie viele sind „viele“?
Einen PC mit einem Account für einen serverbasierten Onlinedienst zu vergleichen, ist meiner Meinung nach längst nicht mehr durch Unwissenheit erklärbar, sondern zeugt von einem handfesten Täuschungsvorsatz.
Ein PC ist für viele Menschen etwas sehr Persönliches – gewissermaßen ein ausgelagerter Teil ihres Verstandes und Gedächtnisses. So wie sich bei einem erfahrenen Baggerfahrer das eigene Körpergefühl mit der Zeit auf die Maschine ausdehnt, so verschmilzt bei intensiven PC-Nutzern der Computer mit der eigenen Arbeits- und Denkweise.
Der PC enthält nun einmal höchst persönliche Daten – Daten, zu denen kein Außenstehender jemals Zugriff haben sollte. Und das Betriebssystem ist die Instanz, die überwacht, was worauf wann Zugriff bekommt.
Eine App, der man nicht traut, kann man problemlos in einer Sandbox ausführen – kein Thema.
Aber wenn das
Betriebssystem selbst bestrebt ist, die Freiheit, Unabhängigkeit und Souveränität des Nutzers zu untergraben, dann ist das ein massives Problem.
Da Windows als de-facto-Gatekeeper zwischen den Nutzern und ihrer Software steht, ist es faktisch
alternativlos, solange Projekte wie WINE oder ReactOS so dermaßen unzureichend funktionieren.
Von Menschen zu verlangen, ihren gesamten Software-Katalog über Bord zu werfen, ist – gelinde gesagt – eine
unverschämte Anmaßung.
Die Benutzer haben über Jahrzehnte hinweg Know-how aufgebaut und Muskelgedächtnis entwickelt. All das zu verlieren, ist wie ein Schlaganfall – man wird zum „digitalen Krüppel“ und muss sich die einfachsten Dinge mühsam neu aneignen.
Und seien wir ehrlich: Wer 30 Jahre Erfahrung hat und als Poweruser arbeitet, wird nach einem Umstieg auf ein anderes OS mit völlig neuer Software
nicht in Wochen oder Monaten wieder auf demselben Niveau sein. Das dauert
Jahre, und manches bleibt für immer verloren.
Wie kommt man also auf die Idee, so etwas als „einfachen Umstieg“ zu verkaufen?
Für Leute, die ihren PC nur als Startplattform für Chrome benutzen, mag das stimmen.
Aber für fortgeschrittene Nutzer mit tiefem Systemverständnis und hohen Ansprüchen ist das eine
jahrelange, massive Beeinträchtigung ihrer Produktivität.
Und selbst wenn viele Menschen Accounts bei Facebook, X, Twitter oder WhatsApp haben – das bedeutet noch lange nicht, dass sie diesen Diensten ihre persönlichen oder sensiblen Daten anvertrauen.
Meist werden dort ohnehin nur oberflächliche, öffentliche Informationen geteilt, während der PC die
gesamte persönliche Infrastruktur des Nutzers enthält: Passwörter, Projekte, private Korrespondenz, kreative Arbeit, berufliche Daten, Erinnerungen – kurzum, sein digitales Leben.
Deshalb ist der Vergleich völlig unangebracht!!!
Wenn Microsoft den Zugang zum eigenen Gerät an einen Online-Account bindet, dann ist das ein fundamentaler Eingriff in das Eigentumsrecht und die informationelle Selbstbestimmung.
Denn das Betriebssystem ist kein Cloud-Dienst – es ist die Grundlage, auf der alles andere aufbaut.
Und wer diesen Trend kritisiert, wird dann mit „Aber Facebook macht das doch auch!“ abgespeist – als wäre das ein Argument.
Nein, das ist kein Argument, sondern eine
Bankrotterklärung des Denkens.
Denn aus der Tatsache, dass sich Menschen freiwillig einer Plattform ausliefern, folgt nicht, dass man ihnen auch noch das
Betriebssystem nehmen darf.
Gerade weil die Welt voll von Datensammlern ist, sollte das eigene System die letzte Bastion bleiben, auf die man sich verlassen kann.
Alphanerd schrieb:
Wenn mir das Hobby nicht mehr passt, weil es nur noch Laufschuhe mit GPS gibt oder die Fahrradteile auf einmal 1000% mehr kosten, der Konzertbesuch nicht mehr bezahlbar ist: dann wechselt man das Hobby.
Oder man macht so viel stunk das die politik sich des problems annimt und den konzernen regeln macht die einem zusagen.
Oder man Hackt das GPS aus den laufschuhen heraus,
Oder mans chaut cam rips vom Konzert zuhause.
Oder oder oder
wieso immer aufgeben sich geschlagen geben und sich das leben vermiesen lassen,
gegenwehr ist die divise!
Alphanerd schrieb:
Wenn dir Daten wichtig sind, nutzt du konsequent Open Source Software. Mobil wie stationär.
Oder sorgt dafür das die Closed Source Software keine Daten preisgeben kann.
Alphanerd schrieb:
Man nutzt freiwillig Windows und fühlt sich gefangen oder missbraucht und unterstellt anderen das Stockholm Syndrom, herrlich.
Stockholm heißt misshandelt werden und es noch gut finden, davon kann hier seitens der Kritiker keine rede sein, daran leiden nur die MS fan boys welche den accoutn zwang auch bei anderen durchsetzen wollen.
Oder a'la Mariee antuanette sagen: Wenn ihr kein Windows mit online account nutzen wollt dann installeirt doch linux.
Alphanerd schrieb:
So ist das. Ein Konzern macht dir ein Angebot und du kannst es akzeptieren oder lassen und das Produkt einfach nicht nutzen. Mache ich bei Apple so, das Angebot gefällt mir einfach nicht.
MS ist ein Gatekeeper damit ist ein verzicht oft einfach keine option.
Apple ist das eben nicht, es gibt nahezu keine Apple exklusive Software.
Wo hin gegen es Massen an Windows Only Anwendungen gibt
und wen windows nun zwischen Den nutzern und ihren anwendungen steht ist es in einer position in welcher die politik diesem konzern kein freies handeln mehr gestatten darf.
Capet schrieb:
Für eine ganze Reihe von Anwendungsfällen käme bspw. das Aufsetzen einer Windows-VM für die spezielle Windows-only-Software in Frage. Das könnte dann ggf. sogar eine Windows-10-VM ohne Internetzugang sein. Werden sich damit alle Anwendungsfälle lösen lassen? Nein, aber für viele wird das funktionieren.
Dann hast du aber wieder Windows an der Backe, samt accoutn zwang falls die software eine neue windows version vorraussätzt.