Pleasedontkill schrieb:
Mach jetzt auch meine Erfahrungen mit Linux und der Schitt ist nicht brauchbar.
Hätte eventuell doch Mont nehmen sollen anstatt CashyOS.
Ständig Fehlermeldungen und Kniffe und Bastel die man sich im Internet, mit viel Zeit und try and error erkämpfen muss.
Nein danke.
Und ich rede hier von dem banalstem, wie mein BT nutzen, ein USB4 Laufwerk nicht erkannt, eine Theme Vorlage kann nicht übernommen werden. WTF?
Und AMD Adrenalin gibt es garnicht als Tool.
Gerade, wenn es erst um einen möglichen Umstieg geht, würde ich nicht zu spezialisierten Distros greifen und rate selbst auch nicht dazu. Meine Empfehlung ist, wenn Gaming eine Rolle spielt, mit einer Standard-RollingRelease-Distro zu beginnen, bspw. opensuse tumbleweed oder slowroll. Ich arbeite mit letzterer (Desktopumgebung: KDE), und nach zuvor mehreren Jahren unter Ubuntu und Manjaro empfand ich den Grad in Integration der Anwendungen in die restliche Desktopumgebung als deutlich höher.
Die Unterstützung von Hardware ist in der Regel eine Frage des Treibers, und wenn der Hersteller des BT-Chipsatzes keine Treiberquellen/Dokus für seine Hardware zur Verfügung stellt und auch selbst kein Interesse hat, andere Betriebssysteme zu unterstützen, nun, woher soll es dann kommen?
Ich selbst war zuvor jahrelang mit einem dual-Boot-System aus Windows (XP>7>10) und Linux (Ubuntu>Manjaro>opensuse slowroll) unterwegs, wobei Windows nur für Gaming genutzt wurde. Als das Ende von Win10 absehbar war, habe ich mich zum vollständigen Umstieg entschlossen. Den habe ich jedoch auch nicht adhoc gemacht, sondern nach und nach geschaut, meine Anwendungsfälle anzupassen, unterstützte Hardware gekauft usw.
Hat dies hier und da Kompromisse erforderlich gemacht? Ja. Gab es Abstriche bei Funktionalitäten? Ja. Kann ich Dinge unter Linux tun, die ich unter Windows nicht tun kann? Ja. Für AMD-Adrenalin schau dir mal
LACT an. Habe ich als flatpack mit meiner 4080 im Einsatz. Aber auch hier: bietet es exakt die gleichen Funktionen wie Adrenalin? Nein. Kann Linux-Distro-XY ein kompletter Ersatz für ein Windows-System sein? Kommt drauf an! (und das betone ich immer wieder)
Am Ende sind es immer wieder die gleichen Fragen, die man
sich selbst beantworten muss, um
den eigenen Anwendungsfall zu beurteilen. Da muss auch nicht "emotionsgeladen" mit "XY ist besser als / ein Ersatz für YZ", "nein", "doch!", "oh!", argumentiert und generalisiert werden.
Dazu müsste ich eigentlich mal einen Thread im Linux-Unterforum starten, denn daraus könnte man gut einen Fragebogen entwickeln, den man jedem in die Hand geben kann, der sich mit einem möglichen Umstieg auseinandersetzt.
- Kann ich mit den Rahmenbedingungen, die mir Microsoft für den Einsatz von Windows aufzwingt, leben?
- Nutze ich Software, die nur für Windows verfügbar ist?
- Wenn J, gibt es Alternativen für diese Software?
- Wenn J, kann ich mit den ggf. vorhandenen Funktionseinschränkungen dieser alternativen Software leben?
- Wenn N, ist ein Betrieb in einer Windows-VM möglich?
- Nutze ich Software, die es zwar für Linux gibt, dort jedoch Funktionseinschränkungen mit sich bringt?
- Wenn J, kann ich mit den vorhandenen Funktionseinschränkungen leben?
- Nutze ich Hardware, die unter Linux nicht unterstützt wird, weil der Hersteller keine Treiberquellen bereitstellt oder der Hersteller bestimmte Funktionen unter Linux nicht zugänglich macht?
- Wenn J, gibt es Alternativen für diese Hardware?
- Wenn J, kann ich mit den ggf. vorhandenen Funktionseinschränkungen dieser alternativen Hardware leben?
- Wenn N, benötige ich die Funktionalität zwingend, die diese Hardware bereitstellt?
usw. usw. usw.
Wenn dann am Ende für mich als Nutzer herauskommt, dass ich zwingend hochrealistisches RT in Spielen haben will, dass ich ein Nutzer bin, der oft bleeding-edge-Funktionen von Hardware oder bleeding-edge-Hardware selbst einsetzen will, dass ich auf gar keinen Fall auf mein spezielles Windows-only-Programm verzichten will, und mir als Nutzer diese ganzen Dinge wichtiger sind, als das, was mir Microsoft für die Nutzung von Windows aufzwingt, ja, dann muss ich halt mit dem leben, was mit Microsoft und die ganzen Softwarehersteller vorsetzen und mit den Rahmenbedingungen leben.