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Sachertorte

Ein Film für hoffnungslose Romantiker!
Das Ende ist ungefähr so vorhersehbar wie das Wahlergebnis in Bayern, Plot schon zig mal gesehen, macht aber trotzdem Spaß wenn man dem Filmgenre was abgewinnen kann. Erinnert stark an den Kultfilme 'Before sunrise', der auch mehrfach zitiert wird.

Handlung:
Junger Berliner, der sein Geld mit dem Entwurf von Fragen für Quizshows verdient, trifft seine Traumfrau die gerade auf der Heimreise nach Wien ist, und verliert ihre Handynummer. Überstürzt reist er hinterher, aber verpasst sie erneut. Alles was er weiß, an ihrem Geburtstag geht sie jedes Jahr ins Café Sacher um 15 Uhr mit ihrem Vater. Das Datum kennt er natürlich nicht. Fortan geht der liebestrunkene Berliner also jeden Tag um 15 Uhr dorthin und bestellt eine Sachertorte.
Aber...., da gibt es noch eine sehr nette Inhaberin eines Cafés die ihm Wien zeigt und in die Oper begleitet........!?

Sympathische Hauptdarsteller, Star des Films ist natürlich auch Wien und das Hotel und Café Sacher werden sich sicher über die große Portion Werbung gefreut haben.
Was nach ZDF Herzkino klingt ist eine Amazon Original Lovestory und bei Prime auch abrufbar ohne Zusatzkosten unter dem Zusatz 'Verliebt in Wien - Sachertorte'.
Produktion 2022
112 Minuten

Mit den Sternen ist das so eine Sache. Die Freunde der Aktion, die hier in der überwiegenden Mehrheit sind, werden dem Film wohl eine Minus 10 geben, wer Lovestory's zumal abseits des amerikanischen Einheitsbreis, hier mit Wiedererkennungswert, mag, wird sich der richtigen 10 annähern.
Meine Wertung 7,5/10.

Kleine persönliche Anmerkung: Ich mag Linzer Torte viel lieber! ;)
 
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Train to busan

Hab ich jetzt auch mal endlich angeschaut. Ich mag Zombiefilme, aber wirklich gute sind ja leider recht rar.

In Train to Busan, begleiten wir einen Vater mit seiner kleinen Tochter. Die Tochter will zu ihrem Geburtstag unbedingt zu ihrer Mutter nach Busan, also machen die beiden sich mit dem Zug auf den Weg. Währenddessen bricht dann aber ein "Zombievirus" aus. Man sieht es schon am Bahnhof am Rande und dann geht es auch im Zug los.

Die Story an sich ist jetzt nichts weltbewegendes, aber der Film bleibt wie ich finde bis zum Schluss ziemlich spannend. Die Schauspieler machen zum Großteil einen guten Job und visuell ist der Film auch reht stark. CGI sticht nicht schlecht hervor und wird auch, so hab ich zumindest das Gefühl, nicht übermäßig eingesetzt. Teilweise werden da sehr beeindruckende Bilder gezeigt, wenn Horden von Zombies Leuten hinterher rennen etc. das sieht oft echt richtig gut aus.

Wie der Name des Films schon sagt, spielt der Film hauptsächlich im Zug, ab und an noch an Haltestellen.

Es gibt zwei Sachen die mich an dem Film stören.
1. Aber dieses Problem haben sehr viele Zombiefilme, ist dass die Verwandlung nach einem Biss immer so inkonsistent ist. Ist es ein unbedeutender Charakter von den vielen statisten, dann verwandeln die sich immer innerhalb von sekunden. Wird aber einer der Hauptcharaktere gebissen, dann dauert das immer mehrere Minuten.
2. Im Film gibt es einen Geschäftsführer oder so, der schon recht früh im Film als der "Böse" eingeführt wird, ohne Sympathie für andere Menschen etc. Bei dem haben sie meiner Meinung nach bisschen übertrieben
Der Film ist zwar quasi bis zum Schluss spannend, aber wenn man ehrlich ist, ist er das nur, weil der Geschäftsführer ständig irgendeinen scheiß macht, der alle anderen in Gefahr bringt. Es wäre besser gewesen, die hätten den Arsch früher sterben lassen und dann anders die Spannung aufgebaut.

Zum Schluss ist es auch total bescheurt, vom Vater. Anstatt den Arsch, bevor er komplett verwandelt ist, von der Lok zu werfen, wird gewartet bis er komplett verwandelt ist und dann musste es ja passieren, dass der Vater gebissen wird. Das war so unnötig und einfach nur dumm.

Mir hat er gefallen. 7/10
 
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Blood & Gold (Netflix)

Ein neuer FIlm von Peter Thorwarth. Als grosse Fans von Bang Boom Bang oder Was nicht passt... sind wir mit gewissen Erwartungen an den Stil des Films gegangen. Aber der Streifen hier ist von der Stimmung doch recht anders. Ich hatte oft das Gefühl der Film weiss selbst nicht so recht was er eigentlich sein will. Ein bisschen von Tarantino, ein Hauch von Sisu, etwas von Im Westen nichts Neues. Die Geschichte selbst wird recht ernst erzählt, wird aber immer wieder von durchaus lustigen Momenten ab- und überdrehter Gewalt unterbrochen.
Als einzigen Darsteller der alten Garde konnte ich Kampmann Junior (alias Benni Beimer) ausmachen. Hier wäre schönes Potential für ein paar Cameos von Grabowski und Konsorten gewesen.
Insgesamt für einen unterhaltsamen Abend geeignet, mal was anderes. 6/10
 
Memoir of a Snail LINK

Schneckenliebhaberin Grace Pudel erzählt ihrer Lieblingsschneke Sylvia von den vielen Tiefen ihres Lebens.

Ich mag Marry & Max sehr und bin daher mit hohen Erwartungen an den Film herangegangen. Leider wurde ich enttäuscht.
Der Film versucht das Thema “gefangen sein” von möglichst vielen Seiten zu betrachten, wird dabei allerdings so kleinteilig (und Klischee behaftet), dass die Moral am Ende in einem wortreichen Monolog erklärt werden muss.

Der tiefschwarze, bittersüße Humor von Marry&Max wird auch selten erreicht. Dafür wird der Film erschreckend sexuell, was bei dem Charakterdesign kein Pluspunkt ist.

7/10
 
Mission: Impossible – The Final Reckoning 5/10

Was soll man da schreiben?! MMn der schlechteste Teil der Reihe.
Cruise ist alt geworden. Sein aufgequollenes Gesicht will doch keiner mehr sehen :D

Der Film dauert fast 3 Stunden. Davon hätte man locker eine rausschneiden können. Einige Szenen sind zum fremdschämen. Sowas hab ich noch nicht erlebt.
 
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Thunderbolts

Mal wieder ein kleiner Lichtblick in Sachen MCU. Ab Phase 4 hat mir kaum noch was aus dem MCU gefallen.

Thunderbolts tritt mal wieder bisschen auf die Bremse und wirkt Bodenständiger und nicht so krass aufgeblasen. Auch nimmt sich der Film für MCU Verhältnisse doch hin und wieder mal, die Zeit um zumindest den einen oder anderen Charakter etwas tiefer zu erzählen, oder auch um mal gewisse ernstere Momente mal stehen zu lassen und ohne gleich im Anschluss irgendeinen dummen Witz zu reißen.

Allgemein hat der Film für Marvel Verhältnisse doch recht wenig Humorvolle einlagen, was ich gut finde, da das ja bei vielen der letzten MCU Filme/Serien ziemlich überhand genommen hat. Etwas störend sticht hier noch Red Guardian/Alexei heraus, der meinem Geschmack nach bisschen zu "dümmlich" geschrieben ist.

Am Anfang hatte ich aber auch ein bisschen das Gefühl, nicht so ganz bei der Story mitzukommen. Ich denke weil ich einiges der neuen MCU Sachen nicht gesehen hab. Den letzten Antman, The Marvels, Captain America und bei den Serien bin ich fast komplett raus.

An sich ist die Story ganz interessant, aber der wirkliche "Bösewicht" hat wieder so typische 0815 Motive.

Allgemein ist der Film ganz gut, Schauspielerisch passt es, optisch sieht er auch wieder besser aus, weil auf diese extremen CGI Gewitter verzichtet wird.

Für mich zumindest mal wieder ein MCU Film, den man sich anschauen kann. 7/10
 
Bodyguards and Assassins LINK

1905 versuchen Unterstützer den Revolutionär Sun Yat-sen während seines Besuchs in Hong Kong zu beschützen.

Was nach actionreicher Unterhaltung klingt, ist am Ende doch etwas enttäuschend. Denn über die Hälfte der Spielzeit geht dafür drauf, die Charaktere im Rahmen eines Familiendramas fuer die Revolution zu gewinnen.

Im der Action im dritten Akt wird dann all der Realismus aus dem Fenster geworfen, wenn Scharfschützen mit Kürbissen aufgehalten werden und der Hauptbösewicht zum Hulk mutiert. Alles mit viel Zeitlupe und Patriotismus, meine (chinesische) Freundin hat es richtig mitgenommen. Ich musste laut loslachen als ein Held versuchte ein Pferd zu bodychecken und flog wie ein Dummy…

4/10
 
Solo (Blu-Ray)
Eine interessante Verfilmung wie Han Solo and Chewbacca zueinander gefunden haben, ebenso der Auftritt von Lando und was sich mit den 12 Parsecs auf sich hat.
Kein Wow-Film aber auch keine verschwendete Zeit. Kann man anschauen.
Bildlich teilweise echt gut aber teilweise solala - z.B. deutlich unscharfe Bereiche. Auch in Sachen Audio leider nur mittelmaß.

7/10

Star Wars IV - V -VI (4K UHD)
Ich hab die entsprechende DVD Star Wars Box durch die 4K UHD Fassung ersetzt und Junge hat sich das gelohnt. Am Bild ist so gut wie nichts auszusetzen, Audioqualität ist auch besser (mit Abstand besser als bei Solo).
Die drei Filme sind ganz klar Klassiker für mich.
In heutiger moderner Betrachtung fällt natürlich auf, dass man die zeitliche Abfolge nicht ganz so ernst nehmen sollte (neuer Todesstern entsteht in Kürze, Rebellenbasen entstehen in null-komma-nix währenddessen Solo weder Jabba bezahlt ^^).

9/10.
 
Upgrade LINK

Nach einem Überfall nun ein querschnittsgelähmter Witwer, lässt sich Grey Trace einen experimentellen Chip in sein Rückgrat einpflanzen.

Interessanter kleiner Film mit recht beeindruckenden (und brutalen) Kampfszenen und ein paar gut gemachter Eigenheiten. Grey (und die Kamera) fangen an sich mechanischer zu bewegen und der Chip fängt an mit Grey zu reden und es entsteht fast eine Beziehung wie bei Venom (nur nicht so dämlich).

Gegen Ende fällt es ein wenig ab und meine Freundin war sehr verwirrt, aber bis dahin wurden wir gut unterhalten.

7/10
 
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Judge Dredd (1995) - Disney+

Gestern hab ich mir nochmal einen Heldenfilm aus meiner Jugend reingezogen. Der Film passt absolut in die Zeit damals, aus heutiger Sicht wirken die Sprüche, Heldenposen oder die Handlung allgemein recht naiv und teilweise lächerlich. Wenn Stallone ständig vollkommen verkrampft mit geschwellter Brust versucht möglichst breit zu wirken dann sieht das schon ziemlich lustig aus. Im Film soll es auch immer so aussehen das Dredd zwei Köpfe grösser als alle anderen ist, in der nächsten Einstellung sieht man aber dann wie klein Stallone eigentlich ist. Also, der Film ist nicht gut gealtert, aber aus nostalgischen Gründen war es ganz nett ihn nochmal gesehen zu haben. Absolut beeindruckend fand ich allerdings die Machart des Kampfroboters Hammersteins. Vermutlich von Puppenspielern animiert für mich das Highlight des Films.
Die Neuauflage von 2012 ist dagegen alterlos, den kann ich mir auch heute immer wieder ansehen.
4/10
 
A cool Fish 2 LINK

Gerade als sich Chen Sanjin mit seiner Exfreundin um Geld streitet, werden die beiden mitten in Bangkok von Terroristen entführt und als Geiseln in den Dschungel geschleppt.

Ein interessantes Konzept für eine Comedy, das leider schlecht umgesetzt wird. Der Anfang ist zu brutal (es werden etwa 75 Menschen mit Maschinengewehren umgemäht), die Mitte mutiert erst zur Komödie, dann zur Parodie, bis 20 Minuten Beziehungsdrama wieder jeden Schwung aus dem Film nehmen. Der dritte Akt fängt wieder stark an, um dann wieder im Drama erstickt zu werden.

Irgendwo in den zwei Stunden und unter dem ganzen Drama ist eine gute 90min Comedy versteckt.

3/10
 
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Das Kanu des Manitu: https://constantin.film/kino/das-kanu-des-manitu/

Am Donnerstag waren wir endlich im Kino. Ich bin mit etwas Vorsicht rein, da mich ja die Neuverfilmung der Nackten Kanone so gar nicht abgeholt hat. Hier war es zum Glück anders. Ich mag den Humor von Bully Herbig und im Verbund mit Tramitz und Kavanian klappt das einfach für mich. Gut, es zünden nicht alle Gags und der Film kommt auch nicht an "der Schuh des Manitu" ran. Aber für mich ist der Nachfolger eine 7/10. Die Familie empfindet es ebenso und alle hatten wir gut was zu lachen. Auch wenn das Kino mal wieder erstaunlich leer war.
 
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Die nackte Kanone (2025 mit Liam Neeson)


https://www.imdb.com/de/title/tt3402138/?ref_=nv_sr_srsg_0_tt_8_nm_0_in_0_q_die%20nackt

8/10

Selten mal nach Jahren so gelacht. Man hat richtig gemerkt, wie sehr man gute Komödien vermisst hat. Und ja natürlich ist es schwer, eine Ikone wie Leslie Nielsen gerecht zu werden. Liam Neeson und der Film an sich kommt aber so nah wie möglich ran. Hatte sogar die Vibes von damals und ich kann mir auch keinen besseren Cast als Liam Neeson vorstellen. Btw Kanu des Manitu war auch nicht schlecht. Aber die nackte Kanone, welchen ich nach Kanu des Manitu geguckt habe, ist mir mehr im Gedächtnis geblieben. Kann aber auch daran liegen, dass ich die Nielsen Filme sehr mag und eine gewisse Nostalgie aufkam.
 
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Kraven the Hunter LINK

Womöglich/Hoffentlich letzter Versuch Sonys aus einem Spiderman-Schurken einen coolen Antihelden zu machen.

Und mein Gott, sie haben es versucht. Sie konnten ja nicht wissen, dass wir den Film über hauptsächlich den Soundtrack von „Der König der Löwen“ singen würden und den Helden basierend auf seinem chinesischen Namen (克萊文 „Claven“) abwechselnd „Kelvin“, „Kevin“ oder „Calvin“ nannten. IMHO die beste Art den Film zu sehen.

Die anderen Charaktere sind nicht besser als man von den Superheldenfilmen der 2000er kennt und enttäuschen hauptsächlich im Abgang.

4/10
 
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A Good Day to Die Hard LINK

Bruce Willis will seinen Sohn (Jai Courtney) besuchen, der in Russland verhaftet wurde und gerät dabei in die Mitte einer CIA-Aktion.

Ja, es ist kein Die Hard mehr, Bruce Willis ist müde, Courtney langweilig, der Schurke ist etwa zwei Minuten zu sehen und die Action an den Haaren herbeigezogen. Aber es ist nicht so schlimm wie befürchtet: Immerhin gibt es keinen nervigen Sidekick mit ständigem Technikbabble und die dumme Action hält das Tempo relativ hoch.

4/10
 
Der Graf von Monte Christo
Amazon Video

Adaption des weltbekannten Romans von Dumas. Die Geschichte kennt vermutlich fast jeder.
Diesmal also von Franzosen adaptiert da könnte man meinen man die würden sich näher an die Vorlage halten aber dem ist dann eher nicht so. Pierre Niney spielt Edmond und warum man sich hier dafür entschied das dieser sich mittels einer modernen Silikonmaske zum Grafen verwandelt will sich mir nicht erschließen. Als Graf mit dem etwas anderem Makeup und dem Bart macht er doch eine gute Figur und unterscheidet sich deutlich genug von seinem rasierten jugendlicheren Look um nach ~15 Jahren nicht mehr direkt erkannt zu werden. Wieso also dieses Fantasy Element der Masken? - Damit dieser Auftritt als Lord Halifax funktioniert? Diese Figur gibt es afaik nur in diesem Film und die Änderung am Plot gegen Danglars ergibt wenig sinn. Was man auch an der Auflösung sehen kann... spielt ja ca. 1830
und die Gerichtsverhandlung findet in Paris statt aber seine Flotte liegt in Marseille. Edmond lässt sie am Tag der Verhandlung stehlen. Danglars würde also erst vermutlich 2 bis 3 Tage später davon erfahren jedoch gesteht er direkt nach der Verhandlung das Darlehen nicht zurückzahlen zu können.
Da ist wohl jemanden die Spielzeit ausgegangenen und man musste zum Ende kommen daher wirkt der letzte Akt insgesamt überstürzt. Generell verstehe ich nicht wieso am Plot gegen Edmond gebastelt wurde. Da werden Figuren erfunden oder radikal geändert (Andrè, Angèle) nur am Ende beim selben Motiv zu landen. Andere Figuren werden dafür komplett vergessen oder weitgehend bis zur Bedeutungslosigkeit übergangen (Bertuccio, Maximillian).
Zumindest hat man von diesem kitschigen Ende das Edmond und Mercedes wieder zueinanderfinden abgesehen. Ein Graus dem viele Adaptionen erliegen.
Produktionsqualität ist weitestgehend in Ordnung. Lediglich des Grafen grotesques Schloss als Mischmasch aus verschiedenen Stilen sieht man das CGI aus weiter Entfernung an. Aber schön das man scheinbar das echte Chateau d'If für die Ausaufnahmen bei der Gefangenschaft verwendet hat.

7/10
Da war mehr drin. Viele der Änderungen sind eine Verschlimmbesserung.
 
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Kingpin

Eine der besten Komödien aus den 90ern. Jetzt kostenlos auf Youtube!

 
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Weapons ....

.... nachdem einige gute Kritiken und scheinbar Menschen absolut begeistern waren, auch mal gegeben.

Sorry, 3/10. Langweilig und völlig mit Darstellung überforderte Akteure und dann das ewige Geschreie ... Ohne Hirn und Verstand und fast alles irgendwie vorhersehbar. Spannung kam nicht richtig auf, auch weil man nach der Hälfte vom Film quasi Bescheid wusste und nur das zähe Ende ausblieb.

Da ist das Anschauen eher Horror, als der Film selbst.

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Kingpin ist internationales Kulturgut und MUSS man definitiv im Leben gesehen haben. :)
 
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@Blackland Ging mir auch so. Bei solchen Hypes fühle ich mich immer, als wäre ich in einer Parallelwelt gestrandet und habe einen anderen Film gesehen. Handwerklich war der schon okay, aber die Handlung ist dermaßen lahm. Sogar bei Red Letter Media kam der richtig gut weg und dann so eine Luftnummer.

Woher kommt diese Begeisterung? Einfach nur weil es mal wieder ein Genrefilm ist, der nicht mit einem Budget von zwei Scheiben Toast und einer Packung Scheibenkäse gedreht wurde? Ich vermisse die 90er... :(
 
Ich war schon länger nicht mehr im Kino und heute dachte ich machen wir uns einen schönen Kinoabend.
Also Karten gebucht für den besten Film des Jahres, das Meisterwerk "One Battle After Another".
https://m.imdb.com/de/title/tt30144839/
Cineplex Ultimate 16,-- / Karte.
Nach den ersten Minuten dachte ich "Ach du Kacke, wenn das so weitergeht, werden das sehr harte 170 Minuten. Da hat mal wieder ein Meisterregisseur gedacht, er muss was ganz Besonderes inszenieren und sich cineastisch austoben.
Nach weiteren 30 Minuten dachte ich "Wenn diese Scheisse nicht besser wir, dann stehe ich keine 170 Minuten durch.
Laut, Hektisch, schnelle Schnitte, bruchstückhafte Handlung, schreckliche nervtötende Musik, bzw was heißt Musik, schrille laute Töne oder stakkatohaftes unmelodiöses Klaviergeklimpere. Und zwei Star Schauspieler DiCaprio und Penn, die meinem sie können jetzt mal zeigen, welche Bandbreite sie drauf haben und ihr komplettes schauspielerhaftes Können demonstrieren. Schreien, weinen, fluchen, alle nur erdenklichen Gesichtsausdrücke, skurrile Grimassen und Bewegungen, alles im Zeichen der Kunst und Selbstinszenierung.
Nach weiteren 30 Minuten, insgesamt 60 Minuten, ging's einfach nicht mehr.
Ich habe nur noch die Faust in Richtung Decke gereckt und "Viva la revolution motherfuckers" gerufen und bin gegangen.
Mein Bewertung "Unfassbarer Scheiß 1/10"
 
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