News Glasfaserausbau: Mehr als 20 Mrd. Euro für Inhaus-Verkabelung von Mehrfamilienhäusern

Dr. MaRV schrieb:
Für Leerrohre muss man viel größere Schlitze fräsen, der Verlegeaufwand ist fast doppelt so hoch. Erst das Rohr, dann das Kabel. So einfach wie immer gedacht wird, lassen sich die Kabel nicht durch die Rohre schieben. Unterputzkabel sind störrische Drähte und keine feine Litze wie bei Ortsveränderlichen Geräten.

Ich habe tatsächlich eine rechtschaffende Ausbildung zum Elektriker genießen dürfen bevor ich mein Diplom gemacht habe. Ich kann Dir versichern, dass der Aufwand fast der gleiche ist. Wenn man die Schlitzfräse ansetzt, ist es fast egal ob man einen Zentimeter tiefer fräst oder nicht. Das Verlegen vom Leerrohr im Schlitz ist genauso aufwändig, wie das Verlegen des Kabels oder einer Leitung. Man muss das Rohr nur ordentlich verlegen, dann ist ein Einziehen von Leitungen oder Kabeln überhaupt kein Problem.

Im übrigen lassen sich massive Adern leichter in ein Rohr schieben, als flexibele Adern. (Versuche mal ein Stück Draht über den Tisch zu schieben und danach schiebst du mal einen Wollfaden).

Wenn der Elektriker die Datenkabel nicht in Leerrohr verlegt, dann tritt dieser die DIN 18015-1 wissentlich mit Füßen oder er ist ein Stümper und Pfuscher.

Mal ein Link diesbezüglich:

https://www.elektro.net/media/file/c7sHUANuRP/bb94810e/DE_2021_PP1.pdf
 
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Dr. MaRV schrieb:
Kann er das nicht auch auf die Miete umlegen?

Das halte ich für fraglich, bei der Erneuerung der Stromleitungen oder Heizung kann er das ohne Weiteres auch nicht auf die Miete umlegen.
Ergänzung ()

JackTheRippchen schrieb:
Seit wann zählt in Deutschland das Verursacherprinzip bei der Finanzierung/Förderung? …

Ja schon, jedoch nur weil das eine nicht richtig ist, muss deshalb das andere auch nicht richtig sein. Seit wann zahlt der Staat für die Elektroinstallation in MFH? Die ist wohl systemrelevanter als ein Internetzugang.
 
Vielen Vermietern ist GF oder Klingeldraht wurscht. Bei uns in der Strasse wurde GF verlegt, die Mehrfamilienhäuser werden bestimmt da nicht drangehängt, wenns keinen gesetzlichen Druck gibt.
 
domian schrieb:
Das halte ich für fraglich, bei der Erneuerung der Stromleitungenoder Heizung kann er das auch nicht auf die Miete umlegen.
"Erneuerung" muss in "Instandhaltung" oder "Modernisierung" differenziert werden. Ersteres ist nicht auf die Kaltmiete umlegbar (ist über die reguläre Abschreibung der Immobilie gedeckt), letzteres hingegen schon.
Was hier die Kriterien für die Unterscheidung sind, muss eine fachkundigere Person beantworten.
 
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Sierra1505 schrieb:
Wie heißt denn der Leitungsabschluss in der Wohneinheit korrekt wenn es kein Optischer Leitungsabschluss ist?
an einem dslam ist per kupfer ein dsl-modem angeschlossen und nicht eine optical network termination.
 
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Edit:
Wurde soeben beantwortet, siehe über mir.
Mein Post kann weg.
 
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Der Anschluss meines MFH mit 5 Wohnungen war bei der Telekom völlig kostenlos. Lediglich 2 Wohnungen haben Glasfaser bestellt.
 
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wahli schrieb:
Ich hatte immer 1000 Euro als Durchschnitt im Kopf. Hier ist also mal die Bestätigung.
Auch wenn es manche hier nicht wahr haben möchten, oftmals ist viel Arbeit notwendig.
Naja, selbst ist der Mann

Ich habe vor 3 Jahren das Elternhaus renoviert, da lagen auch keine Leerrohre, die Telefonleitungen waren einfach hinter/im/unter dem Putz.

So eine elektrische Säge und einen Bohrer im Baumarkt für einen Tag gemietet, 50€
Bei 4 Räumen auf 3 Etagen Kabelkanäle rausgesägt, Leerrohre zugeschnitten und eingesetzt
Glasfaser Patch Kabel und Dosen für insgesamt gesetzt, dann wurde zugespachtelt.
Morgens zu zweit angefangen, gegen mittag fertig, und am nächsten Tag und je nach Raum drübergestrichen oder tapeziert (ca 50€ Material ))

Also alles in allem ohne große handwerkliche Renovierungs- und Sanierungserfahrung, etc.... kostete das ganze ca 250€ bei drei Etagen, nur auf eine wären es vielleicht 150€
 
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Dr. MaRV schrieb:
Unser Bau ist Bj 2023, Elektrik, Telefon, Netzwerk, Rollladen, alles unter Putz ohne Leerrohre.
Leitungen die der Telekommunikation dienen, also Telefon u. Netzwerk, auch Koaxleitungen für TV-Signale, müssen laut VDE-Richtlinien bereits seit einigen Jahren in Leerrohren (bei Neuinstallationen) verlegt werden.
Von daher ist diese Installation nicht normkonform.
 
robert_s schrieb:
Nein, Nichteinhaltung der vertraglich vereinbarten Leistungen. Warum sonderkündigst du nicht oder forderst eine Preisminderung?
Ich hab gekündigt bin zu DSL gewechselt zwar nur 100k aber diese liegen wenigstens konstant an.
Ergänzung ()

h00bi schrieb:
Und dann wechselt man auf GPON Glasfase
Komisch nur das dies immer mit der Gebuchten Geschwindigkeit läuft….
 
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CyrixMII schrieb:
Willkommen in der digitalisieren. Zukunft vor der Tür, aber nicht im Haus.
Langsam bekomm ich ne Idee - warum FWA (fixed wireless access) in USA so beliebt sein
UweP44 schrieb:
Bei angenommenen Durchschnittskosten von 1000€/Wohnung bleibt der Vermieter somit im Durchschnitt auf mehr als der Hälfte davon sitzen.
Eigentlich nicht. Denn diese 540€ Geschicht wird ja von den Providern gar nicht nachgefragt. Aber so eine "Förderung" (per Mietumlage) kommt sicher mit Auflagen - die die Provider eben nicht gern sehen. Wie das diese Mietumlage den "ersten" Ausbau höherer Bitraten im Haus (Glasfaser) finanziert. Darunter ist dann schätzungsweise auch zu verstehen das der zweite Provider im Haus auch auf diesen Glasfaserausbau zugreifen können sollte .. den er ist ja vom Mieter bezahlt. Ein anderes Problem ist sicher das im Fall der Umlage wohl das ganze Haus ausgebaut werden muß. Nicht nur der eine Haushalt der bestellt hat. Vielleicht erklären sich die hohen mittleren Preise von 1000€ ja auch so .. es ist halt immer grad der 1 Mieter im Penthouse der bestellt .. alle anderen wollen noch nicht.

So bauen die Provider bislang wohl lieber auf eigene Kosten aus - und holen sich statt "Mietumlage" die Kosten mit dem Monatspreis für den FTTH Vertrag zurück ..

Wenn man als Provider auf eigene Kosten ausbaut - "gehören"die verlegten Leitungen (und natürlich auch die besetzten Leerrohre) eben einem selbst - und man kann kommenden Providern prima Knüppel zwischen die Beine werfen. Wie alle Leerrohre sind besetzt. Oder Wohnungsleitung landen im Keller nicht auf einer passiven optischen Dose (nutzbar durch zweiten Provider sobald er den Vertrag mit diesem einen Haushalt gewonnen hat) sondern fest verspleißt im Hausübergabepunkt des Providers. Unzugänglich für die Konkurrenz.

Tatsächlich bauen ja die Provider auf dem Land (meist EFH ..) 1x Tiefbau per Haushalt und innen fast nix - Anshluß landen im Keller/Anschlußraum. Bei MFH müssen sie an Tiefbau nur 1x je N Haushalte im Haus machen. Den eigentlich größeren Aufwand je Haushalt müssen sie dann im MFH treiben.

Insofern bleibt's wohl in beiden Fällen bei eigenwirtschaftlichen Investkosten von 1000..2000€ je Haushalt die dann über den FTTH Vertrag amortisiert werden - für die Kunden ist der FTTH Anschluß in der Regel umsonst wenn's einen Vertrag gibt. (Was nicht eigenwirtschaftlich geht wird gefördert - aber nur die Lücke. Schenken muß man den Providern auch nix).

Provider haben wohl das Jammern inzwischen gut gelernt .. und wollen gern extra Bakschisch für Dinge sehen die anderswo mit dem normalen Invest/Haushalt abgedeckt werden. Wär ja durchaus ok. Wenn die Provider dann marktunüblich günstige Preise anbieten.

Ratenvertrag für 1000€:
Bei 7% Zins auf's investierte Kapital, 1% anfängliche Tilgung: 6,67€ mtl und 30J Laufzeit.
Bei 5% anfänglicher Tilgung, 10€ mtl. dann 12 Jahre Laufzeit.
Sollte also kein unlösbares Problem sein dafür einen Investor zu finden. Vielleicht sogar den angeschlossenen Haushalte oder den Vermieter selbst ?
 
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Glasfaser ist bei mir jetzt in der Straße verlegt. Getroffen habe ich noch keinen, der einen Tarif gebucht hat. Zum einen ist der Vorteil zu Kabelinternet (welches es hier seit Ewigkeiten mit 1000Mb gibt, Bochum war damals die erste Gigabit City) für die meisten nicht greifbar. Zum anderen sind die Glasfaser Tarife auch einfach zu teuer.

Aber das Hauptproblem ist in der Tat die Verkabelung zu den Wohnungen. Keine Leerrohre vorhanden, vorhandene Kabel mehr oder weniger fest einbetoniert, da kann man nichts parallel ziehen. Einzige Option wäre die Verkablung über den Hausflur, da sind quasi alle Parteien im Haus dagegen. Kein Ding, denn buchen will aktuell eh niemand einen Glasfaser Tarif.

Auch ich als Techie sehe ehrlich gesagt nicht den Sinn statt 45€ (Kabel Vodafone) dann 69€ zu zahlen. Der ganze Vorort hier ist „alt“, d.h. hier wohnen vor allem alte Leute, die das shared Kabelinternet nicht auslasten. Selbst am Wochenende abends bekomme ich mit Kabelinternet die volle Bandbreite.
 
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Paradokks schrieb:
Auch ich als Techie sehe ehrlich gesagt nicht den Sinn statt 45€ (Kabel Vodafone) dann 69€ zu zahlen.
Sieh es positiv, Vodafone ist nur gezwungen, den Preis unten zu halten, da du mit Glasfaser einen vernünftigen Plan B hättest. Mich als hypothetischen Neukunden würden die perspektivischen 64,99 € für Gigabit Kabel schon fern halten.
 
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Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast.

Ja natürlich, haben nicht alle Mehrparteienhäuser FTTH.
Aber viele haben halt FTTB.
Bei uns gibt es keine Leerrohre, aber dafür wurden früher Netzwerkleitungen vom Keller in die Wohnungen gezogen. Da ist problemlos ein Gigabit möglich.
Bei anderen Häusern sind andere Sachen möglich.
Den meisten reicht es halt aus, wenn sie deutlich über 100 Mbit bekommen können. Alternativ müsste man halt die Wände aufstemmen und Tapeten und Fliesen beschädigen, das will kaum jemand.

Die Glasfaseranbieter wollen nur ihr eigenes Produkt durch drücken und erzählen, dass jeder unbedingt 10 Gigabit braucht.
 
DLMttH schrieb:
Sieh es positiv, Vodafone ist nur gezwungen, den Preis unten zu halten, da du mit Glasfaser einen vernünftigen Plan B hättest.
Jau so sehe ich das auch. Immer gut Alternativen zu haben. Vor allem weil ich sie bisher nicht hatte. Ohne Kabelinternet gab es hier nur 2Mb/s DSL… kein Witz!

Bin mit Kabelinternet aber echt zufrieden. Meine Online Gamer Zeiten sind vorbei, Ping & Co. interessieren mich nicht mehr. Für Sachen wie WoW und Diablo reichts. Die Bandbreite stimmt wie gesagt zu allen Zeiten. Fand Unitymedia zwar besser als Vodafone (war nicht so begeistert von der Übernahme), aber de facto bleib alles beim alten.
 
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0x8100 schrieb:
an einem dslam ist per kupfer ein dsl-modem angeschlossen und nicht eine optical network termination.
Hatter Recht, ich hab zugeben nur auf die obere Hälfte der Folie gelinzt…
 
Skysurfa schrieb:
Wenn der Elektriker die Datenkabel nicht in Leerrohr verlegt, dann tritt dieser die DIN 18015-1 wissentlich mit Füßen oder er ist ein Stümper und Pfuscher.
Seit wann gilt diese Norm? Ganz ernsthafte Frage. Wer in den letzten 10 Jahren(+) gebaut hat und nicht auf den letzten Pfennig schauen musste, hat eh gutes Netzwerkkabel und Leerrohre in jedem Raum. Da ist der Aufwand dann gegen Null.

Aber was war 20/ 30 Jahren? Da war Internet noch in den Kinderschuhen und längst nicht in jedem Haushalt vorgesehen.
Von der zeit davor will ich gar nicht reden.
Gerade die Selbermacher mussten oft das Geld mühsam zusammenkratzen. Da waren zig Meter Leerrohr ein Kostenunkt der zu diskutieren war! Zumal Ethernet/ Internet auch gar nicht absehbar war.

Wenn nur ein oller Klingeldraht zur ersten TAE liegt, werden 1000€ auch mit Sicherheit nicht für eine Unterputzverlegung mit Wiederherstellung der Optik reichen. Die sind dann alleine für die Anfahrten der ganzen Gewerke (Elektriker, Verputzer, etc.) weg.

Und Selbermachen ist für manch Einen eine Option, keine Frage. Wieder andere singen abends einfach Lieder mit der Familie und brauchen daher gar kein Internet. Aber werden mit diesen Lösungen ALLE glücklich?


Edit:
Gerade in deinem Link gefunden, hatte ihn nur Überflogen: Erschienen im Mai 2020. Das sind wieviel Prozent der Haushalte in Deutschland?
Bei Normen heißt erscheinen ja auch nicht zwingend, das sie ab sofort angewand werden muss. Hast du hierzu Infos. Ist sie schon verbindlich? Meist erscheinen Normen ja Jahre im Voraus, sodass man sich darauf einstellen kann.
 
Zuletzt bearbeitet: (Antwort teilweise selbst gefunden.)
senf.dazu schrieb:
Eigentlich nicht. Denn diese 540€ Geschicht wird ja von den Providern gar nicht nachgefragt. Aber so eine "Förderung" (per Mietumlage) kommt sicher mit Auflagen - die die Provider eben nicht gern sehen.
Mit der 540€ Umlage auf 9 Jahre haben die Provider nix zu tun.
Dabei geht es nur um die Kosten die ein Vermieter maximal auf den Mieter umlegen kann.

Das ist eine Sache zwischen Vermieter und Mieter, unabhängig davon ob die inhouse Verkabelung ein vom Vermieter beauftragter Elektriker macht, oder ob der Provider dem Vermieter dafür eine Rechnung ausstellt.

Manche Provider bieten halt beim Netzausbau auch eine kostenlose inhouse Verkabelung an, andere Provider bauen nur bis in den Keller und alles andere muss der Eigentümer selber bezahlen bzw. wird nach Aufwand abgerechnet.
 
Yumix schrieb:
600-1400€ bzw. 1000€ Durchschnitt pro Wohnung scheint mir sehr hoch gegriffen. In den meisten Fällen muss nur das Kabel vom Anschluss im Keller durch bereits existierende Röhren hochgezogen werden.
Da ich selbst betroffen bin. Muss ich sagen Nope schön wäre es. Diese existierenden Röhren die für Glasfaser nötig sind existieren praktisch nicht. Denn anders als bei einem Kupferkabel oder einem (Sat) Antennenkabel kannst du dieses NICHT einfach mit starkem Klebeband an das alte dran kleben und dann einfach an dem alten ziehen um das neue dabei in die Wand "rein zu ziehen". So wurde es zb. damals gemacht als Unity Media in meiner alten Wohnung die ganze Straße/Siedlung mit Glasfaser angebunden hat. Alte Dosen ab und am alten Sat-Kabel gezogen weil ein Kollege im Keller schon das neue Sat-Kabel mit starkem Klebeband dran geklebt hatte. Diese neue 3 Fach Dose dran fertig.

Glasfaserkabel ist wesentlich Knick und Druckempfindlicher als Kupferkabel das benötigt zwingend Platz und eben wegen der Knickempfindlichkeit einen bestimmten Durchmesser des Schachts/Rohrs damit es um Ecken rum geführt werden kann. Wer das Optische Lichtleiterkabel auch TOSLINK genannt kennt (praktisch jede Spielkonsole und HiFi Anlage/DVD-Player nutzten das und nutzen es alternativ weiterhin für die digitale Tonübertragung bevor es HDMI gab , der weis wie dünn aber auch Fragil dieses Kabel ist. Eine teurere Dickere Variante ändert daran nichts weil während ein Kupferkabel weiterhin funktioniert solange die/der Katze/Hund zb. es nicht ganz durchgebissen hat, so ist der DIGITALE Signalweg beim Lichtleiterkabel dann gestört!)

Die einzige mögliche Leitungsweg für die Telekom sind Kamine. Aber wie ich selbst von einem Telekom Techniker erfahren habe , musste die Telekom in den letzten Jahren nun auf die Harte Tour lernen das das mit die schlechteste Lösung ist. Denn nicht immer ist der Kamin wirklich über alle Etagen frei und wesentlich schlimmer er bleibt es nicht! Weil Vögel auf den Kaminen nisten und bis das Nest fertig ist schmeißen sie eine Ewigkeit lang erstmal kleine Stöcke Blätter usw. in den Kamin bis das ganze vermischt mit Regenwasser nicht mehr nachrutscht IN den Kamin...also das Nest nicht mehr absacken kann. Und das bedeutet das der Kamin wenn 1-2 Jahre später Mieter X sagt ich will nun auch Glasfaser, so ist der nun plötzlich dicht und die Verkabelung MUSS zwingend über den Hausflur in Aufputz-Schächten in alle Wohnungen geführt werden. Denn Unterputz kostet nochmals mehr und kein Mieter/Vermieter will den Dreck der beim Schlitzen von Wänden sonnst entsteht in der Wohnung haben...

Wie gesagt spreche hier aus Erfahrung denn ich warte nun seit über 1 Jahr darauf das die Telekom endlich über den Hausflur eben jene Aufputz-Kabelkanäle verlegt damit ich meinen Glasfaser Anschluss bekomme der fertig im Keller liegt. Denn bei mir hat der Techniker der Straßenbau Auftragsfirma die auf der Straße die Glasfaserkabel für die Telekom verlegt hat sich die Wohnungen hier nicht Richtig angeschaut. Das Haus hat 7 Mieter. 1 im Erdgeschoss dann jeweils Pro Etage 2. Er war nur im Erdgeschoss und ist dort davon ausgegangen das weil ein Kamin Linke Haushälfte ist und Rechte Haushälfte eine Auswuchtung an der gleichen Stelle so muss auf der Rechten Seite "auch" ein Kamin sein...was genau NICHT der Fall ist. Also ist für die 3 von 7 Glasfaser nicht möglich die ab der Ersten Etage auf der Rechten Hausseite wohnen und nun denk mal darüber nach was für eine hohe Priorität das wohl bei der Telekom hat...wie gesagt bin seit über 1 Jahr nun in der Wohnung und der Nachbar über mir möchte es auch haben aber der Vermieter hat seit das Vor dem Einzug bei mir bemerkt und dann eine Begehung mit Chef der Örtlichen Telekom Techniker, dem Vermieter und mir stattgefunden hat und der Vermieter noch in der gleichen Woche die Papiere raus geschickt hatte das er dem Leitungsweg über den Hausflur zustimmt NICHTS mehr von der Telekom gehört!

Ich denke es wird bei mir eine Kombination aus zu wenig Personal bei der Telekom die gar nicht nachkommen überall die Leitungen vom Keller zu den Wohnungen zu legen da die Telekom bevor der Glasfaserausbau los ging ja Technik Personal reduziert hatte um Kosten zu sparen und nun gar nicht genug nachbekommen kann um alle FTTH Anschlüsse sofort oder Überhaupt ohne starke Verzögerung umzusetzen. Und nun benötigt das ein Haus nachträglich wo es dann auch nur 3 mehr nutzen könnten? Und wie ich erfahren hab muss es die Telekom auf ihre Kosten hin tun weil der Vertrag FTTH nicht FTTB ist...

PS: dazu passt auch das folgende Video:


Die Telekom wird gar nicht genug Techniker Personal haben weshalb sie so extrem im Verzug mit den FTTH Anschlüssen sind. Deswegen wirbt die Telekom auch immer (für die Statistik , Schaut wie gut unser Ausbau schon ist!!!111einseins...) nur wie viele Häuser sie angebunden haben und wie viele Mieter so "theoretisch" nun Glasfaser zur Verfügung steht. Denn Praktisch kommen sie vorne und hinten mit dem anschließen in den Häusern/Wohnungen nicht hinterher.
 
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0815burner schrieb:
Aber was war 20/ 30 Jahren? Da war Internet noch in den Kinderschuhen und längst nicht in jedem Haushalt vorgesehen.
Telefon gibt es in Deutschland schon verhältnismäßig lange. Auch vor 30 JAhren (Da hab ich meine Ausbildung gemacht) wurden Leitungen zur Telekommunikation in Rohr verlegt. Wie ich schonmal geschrieben habe: Konnte die Post (noch nicht Telekom) ihr Kabel nicht bis in die Wohnung schieben, dann sind die wieder vom Hof gefahren.

Wenn nicht später in den Anlagen rumgepfuscht wurde, dann liegt zumindest ein Leerrohr vom Keller bis in den Flur der Wohneinheit. (Da hatte man früher das Telefon stehen)
 
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