News Glasfaserausbau: Mehr als 20 Mrd. Euro für Inhaus-Verkabelung von Mehrfamilienhäusern

sentry0815 schrieb:
@rezzler Man setzt in der überwiegenden Mehrheit auf überhaupt keine Anschlusstechnologie, die mehr als 1Gbit hergibt.
FTTH gibt das halt deutlich einfacher her als FTTB.
sentry0815 schrieb:
So viel zur Zukunftssicherheit und dem prognostizierten Bedarf größer 1Gbit...
Es macht halt einen Unterschied, ob man nur die Technik an den Endpunkten tauschen muss (wie bei ADSL/ADSL2+/VDSL/Vectoring/Super-Vectoring, GPON/XG(S)-PON) oder noch neue Kabel verlegen muss.
sentry0815 schrieb:
@DarkStarXxX Und wie viele ISP bieten das an,
Paar kleinere.
sentry0815 schrieb:
Die meisten Nutzer zahlen ja wohl verständlicherweise nicht einmal den Aufpreis für 1Gbit brutto bei den in Deutschland vollkommen unverschämten Preisen.
Du kannst dich gerne dran versuchen, es billiger hinzubekommen. Der Kundenansturm wär dir gewiss.
 
MoGas schrieb:
Gerätekosten sind übrigens genauanderherum.
FTTB: Fitzbox mit g.fast modem kostet ca. 400 EUR
FTTH: Glasfasermodem kostet 50 EUR, die alte Fritzbox kannst Du weiter nutzen.
Als ich 500 Mbit über g.fast erhalten habe, hat mein Provider mir die Fritzbox 7582 geschenkt.

Als ich dann auf 1000/200 gewechselt habe, habe ich die Fritzbox 7583 benötigt.
Gebraucht unter 100€.
Neu bekommt man die auch schon für knapp über 200€.
 
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@DarkStarXxX Und nun schauen wir uns die Preise dafür an (herzlich gelacht) und auch die Verfügbarkeit deutschlandweit bei allen anderen großflächig ausbauenden ISP....
 
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Fotograf schrieb:
Wenn aber nur eine Telefonleitung als 2 paariges Telefonkabel (4 Adern) ausgeführt ist, Bekommst du maximal 100 Mbit drüber. Es gibt Altbauten, da würde nur eine 1 paariger Klingeldraht verlegt. Da reicht das definitiv nicht. Auch wenn 4 paarige Telefonkabel verlegt ist gehen. Wenn die Kabelstrecke kurz genug ist, könnte eine Verbindung mit 1 Gibt klappen.

Bei mir geht es vom Keller in den 6 Stock per Klingeldraht und g.fast.
Synct mit 1180 Mbit runter und 360 mbit Upload mit einer Kabellänge von 80 Metern laut Fritzbox.
Da geht schon einiges über die alten Kupferkabel auf solchen Strecken.
 
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@DarkStarXxX Für deutsche Verhältnisse mag das (traurigerweise) der Fall sein.
 
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Dr. MaRV schrieb:
Ob das hier irgendwelchen Normen, ausgedacht von Lobbyverbänden wie dem VDE mit dem DIN entspricht, ist mir ziemlich egal. Es ist und war nicht mein Bau, ich habe die Rechnungen nicht bezahlt.
Verantwortlich ist das ausführende Unternehmen welches die Neu- bzw. Erstinstallation durchgeführt hat. Immerhin muss da ja ein Elektromeister für jede durchgeführte Installation eine Unterschrift leisten, und ist damit rechtlich für nicht normgerecht ausgeführte Arbeitsleistungen haftbar.
Die Regeln von DIN und VDE haben in Deutschland indirekt über §49 EnWG rechtliche Gültigkeit.

Der Auftraggeber kann das Fachunternehmen welches geltende Normen bei der Erstinstallation nicht eingehalten hat rechtlich belangen. Als ausführendes Unternehmen welches die Installationen durchführt würde ich mir jegliche normabweichende Installationswünsche vom Auftraggeber schriftlich bestätigen lassen.
Ergänzung ()

rezzler schrieb:
G.Fast ist mit dem Gigabit bereits am Ende und wieso sollte man auf solche Technik noch neu setzen, wenns zukunftssichere Wege gibt?
G.fast hat wieder seine eigenen Nachteile, v.a. ist die Modellauswahl bei Routern (mit G.fast Modem) recht eingeschränkt, und die Reichweite über Telefonleitung ist auf max. 100 Meter begrenzt; was allerdings für die meisten Gebäude ausreichen sollte.
Allerdings wird der Aufwand mit der Umsetzung auf G.fast nur in MFH mit einer größeren Anzahl an Wohnungen betrieben.
 
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DarkStarXxX schrieb:
@sentry0815

Also ich lache nicht über den Preis.
Der Preis ist für die Leistung mehr als Okay.
Wie kommst du da drauf ?
10G sym zahlst du in der Schweiz 39€ und das ist bei weitem noch nicht das günstigste.
 
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Bitte nicht schon wieder der Vergleich mit anderen Ländern.
Man solche Vergleiche aufgrund verschiedenster Dinge einfach nicht durchführen.
 
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@DarkStarXxX Dann sag doch mal die Gründe warum du es als MEHR als Okay empfindest so viel Geld für etwas zu zahlen das du zu ~95% der Zeit im Monat gar nicht benutzt ?
 
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@DarkStarXxX Abgesehen von der "Bubble" hier im Enthusiastenforum und hier auch von einzelnen Personen, die teils berechtigt Interesse an sehr schnellen Internetanschlüssen haben...

Ich denke es ist unbestreitbar, dass die ganz große Mehrheit der Deutschen aktuell und auf absehbare Zeit keinen Bedarf für 1Gbit hat, was die Hausversorgung per Internet angeht. Für die aktuell üblichen Preise der deutschen ISP schon gar nicht...

Ich selbst habe mir schon schwer getan, damals 50 Euro für die 500 Mbit symmetrisch zu rechtfertigen und wenn es keine langfristige, nachteilige Änderung bei den Tarifen gegeben hätte, wäre ich heute noch bei den günstigeren 300 Mbit. Daher habe ich noch den Bestandsschutz für ein Upgrade nach einem Alttarif genutzt.

Wenn ich die anderen Otto-Normalos hier in der Nachbarschaft so ansehe, dann haben die meisten heute noch ihren Basistarif mit 300 Mbit.

Kurzum, alles was zur allgemeinen Verteuerung von Internet, durch die Abschaltung von Kupfer/DSL beiträgt (teurere Tarife/ teure und aufwendige Hausverkabelung) wird bei der Akzeptanz des Technologiewechsels nicht helfen, unterm Strich zusammengefasst.
 
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Yumix schrieb:
600-1400€ bzw. 1000€ Durchschnitt pro Wohnung scheint mir sehr hoch gegriffen. In den meisten Fällen muss nur das Kabel vom Anschluss im Keller durch bereits existierende Röhren hochgezogen werden.
aber mit geringeren Summen könnte man doch nicht herumjammern, wer soll ein den ernst nehmen wenn man wegen 100 € sich aufregt,
das ist doch das Gleiche mit dem Wunsch zu wissen, wann die Telekom Ihr Kupferkabel abschaltet, Hauptsache jammern und selber dann aber am liebsten jede Nachricht über die eigene Ausbaugeschwindigkeit totschweigen :-)
 
sentry0815 schrieb:
Ich denke es ist unbestreitbar, dass die ganz große Mehrheit der Deutschen aktuell und auf absehbare Zeit keinen Bedarf für 1Gbit hat, was die Hausversorgung per Internet angeht. Für die aktuell üblichen Preise der deutschen ISP schon gar nicht...
Was definierst du als "Bedarf"? Wenn du damit meinst, was man wirklich im Alltag ausnutzt, hat die große Mehrheit der Deutschen aktuell und auf absehbare Zeit keinen "Bedarf" an Smartphones mit Octacore-CPUs und mehr Pixeln als das Auge sehen kann. Dennoch verkaufen die sich, selbst die Spitzenmodelle im Preisbereich 1000-2000€ finden ihre Käufer in Deutschland.

Da fragt man sich dann schon, ob jemand, der >1500€ für ein Smartphone ausgibt, beim Internettarif dann plötzlich geizig wird und nicht mehr als 50€/Monat zahlen will? Oder zahlen muss, weil das Smartphone so teuer war, dass das Konto auf absehbare Zeit im Dispo ist? Keine Ahnung wie solche Leute ticken, denn mir sind schon 500€ für ein Smartphone zu viel...
Ergänzung ()

Fighter1993 schrieb:
Unitimedia damals noch, 400er Leitung gebucht es kamen am We teils 16Mbits an.....
Grund vom Techniker damals das es nicht geht: Die Schraubgewinde an den Leitungen am Router waren nicht festgeschraubt.... das Kabel hat aber gesteckt die Gewinde sind ja nur eine Sicherung damit das Kabel nicht "rausfällt".....
Öhm, nein, keineswegs. Das Gewinde schließt die Schirmung ab. Wenn die keinen sauberen Kontakt hat, hast du Störeinstrahlung, insbesondere durch LTE/5G und DVB-T2. Und gerade bei Unitymedia sollte man die Hausanlage so sauber wie möglich halten, denn die liefern schon ein relativ schlechtes Signal an, typischerweise durch die Bank 2-3 dB schlechter als in den Netzen von Kabel Deutschland.

Meine Frage zielte aber eher darauf ab, mit welchem Anschluss du denn die Erfahrung gemacht hast, dass GPON "immer mit der Gebuchten Geschwindigkeit läuft", denn das du einen solchen ha(tte)st, hast du noch nicht geschrieben...
 
Zuletzt bearbeitet:
Skysurfa schrieb:
Ich teile die Meinung von @Yumix . Die alten Telefonleitungen liegen im Regelfall in Leerrohren bis in den Keller. Die Kosten können so nicht stimmen.
Ich gehe davon aus, dass es bei größeren Häusern so ist.
Hier, eine 4 Parteien Immobilie aus den 90ern hat keine Leerrohre
 
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robert_s schrieb:
Da fragt man sich dann schon, ob jemand, der >1500€ für ein Smartphone ausgibt, beim Internettarif dann plötzlich geizig wird und nicht mehr als 50€/Monat zahlen will?

Wie ich schon schrieb, das CB Forum ist eine Blase mit und für einen Großteil an Enthusiasten.

Gerade das Smartphone Beispiel zeigt, dass hier nicht der Normalo abgebildet wird.
Ich bin sicherlich technisch interessiert, aber ich selbst habe noch nie ein Smartphone für über 250 Euro in Erwägung gezogen.

Bis die Preise vor einigen Jahren anzogen (Corona, Einführung von 5G) waren 150 - 200 Euro meine Schmerzgrenze. 😉
 
Bei mir in der Gegend baut Eon aktuell aus und solange einer im MFH einen Anschluss bestellt (bzw. bei ganz großen Immobilien 25% der Mieter), wird für den Vermieter kostenlos in alle Wohnungen Glasfaser verlegt.
Damit konnte ich die Vermieterin jetzt überzeugen, den Ausbau zuzulassen - ich brauche nur noch die unterschriebene Grundstückseigentümererklärung zur Abgabe bei Eon. Wünscht mir Glück...

https://eon-highspeed.com/glasfaserausbau/?utm_source=mailing&utm_medium=mailing&utm_campaign=#angebot#angebot

Yumix schrieb:
600-1400€ bzw. 1000€ Durchschnitt pro Wohnung scheint mir sehr hoch gegriffen. In den meisten Fällen muss nur das Kabel vom Anschluss im Keller durch bereits existierende Röhren hochgezogen werden.
Alle MFH-Altbauten die ich kenne haben keine Leerrohre - und davon gibt es in Deutschland sehr, sehr viele.

Deleo schrieb:
Bei uns hat der Vermieter großflächig Glasfaser angepriesen, aber jeder im Haus nutzt das deutlich günstigere Vodafone-Kabel mit 1 Gbit für 40 €.
Ich verstehe einfach nicht, warum Vermieter mit bestehendem Kabelanschluss trotzdem auf solche Lösungen setzen, die deutlich teurer sind.
Schön für dich, dass dir die Datenrate reicht. Ich hätte gerne mehr Upload als Kabel und DSL bieten, danke. Für offsite Backups über VPN ist 50 Mbit Upload sehr knapp.

Außerdem ist Glasfaser als Anschluss fast endlos zukunftsfähig während Kupfer - egal ob Telefondraht oder Kabel - so ziemlich am Limit ist.
 
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Deleo schrieb:
Ich verstehe einfach nicht, warum Vermieter mit bestehendem Kabelanschluss trotzdem auf solche Lösungen setzen, die deutlich teurer sind.
Auch Kupfer-Koax ist nicht ewig verfügbar.
Internet ist Basistechnik, die man nicht ewig mit proprietäre Technik umsetzen kann.

Die Umrüstung mit 1.000€ ist im Vergleich zu 4-5.000€ je Jahrzehnt für Kabelinternet zu sehen.

Unsere Nachbarländern nicht vom Geiz verseucht, Hauptsache billig?
Nach uns die Sintflut ..
 
JJJT schrieb:
Bei mir geht es vom Keller in den 6 Stock per Klingeldraht und g.fast.
Synct mit 1180 Mbit runter und 360 mbit Upload mit einer Kabellänge von 80 Metern laut Fritzbox.
Da geht schon einiges über die alten Kupferkabel auf solchen Strecken.
Mit CAT5 und höher sind bei 100 m Kabellänge 1 Gbit garantiert. J-2Y(St)Y, das entspricht maximal CAT3, das Standard Telefonkabel der Telekom. Das in 4x2x0,6 mm schaffen bestimmt auch 100 Mbit oder 1 Gbit. Nur kann die niemand garantieren, bei welcher Entfernung. 15 m und 100 Mbit gehen oder noch 1 Gbit. Kann sein, dass ab 20 m da Schluss ist. Da könne nur Praktiker was zu sagen, die es schon probiert haben. Glasfaser inhouse zu verlegen, ist einfacher. Die Kabel sind nur knapp 2 mm dick. Da reicht ein 15 mm x 15 mm Kabelkanal für mehrere Kabel aus. Alle Netzwerkanschlüsse über CAT7 zu verlegen und im Keller auf ein ONT zu gehen, kostet mehr. In einem Wohnhochhaus alle Telefonkabel bis in die Wohnung mit LWL zu ersetzen ist schon ein Aufwand.
 
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