News Im Test vor 15 Jahren: Intels Sandy Bridge mit rasanter Spieleleistung

Das war auch die Zeit als TDP und Verlustleistung noch nicht das Selbe waren, oder?
Der i5 2500 hier braucht kaum über 40W unter Volllast.
 
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Demolition-Man schrieb:
Der i5 2500 hier braucht kaum über 40W unter Volllast.

wenn man sich im vergleich die verlustleistung der 5090 anschaut...

mein aktueller ryzen 7700 läuft bei 100W mit 5ghz. geht bei guten cpus noch etwas weniger auf etwa 90W
 
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Kaum zu glauben, dass der Release von Sandy Bridge mittlerweile schon 15 Jahre her ist. Ich habe hier auch noch einen alten Sandy Bridge Laptop (i7 4C/8T), der ursprünglich lange von meiner Tochter genutzt wurde. Den hatte ich kürzlich mal wieder in Betrieb genommen, um mit verschiedenen Linux-Distros rumzuspielen - mit 16 GB RAM + SSD war der schon noch zügig unterwegs. Genervt hat da nur der "Düsenjet"-Lüfter. :D
 
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Pisaro schrieb:
Der FX war zum Release wirklich sehr schlecht. Hat einige Jahre später ein wenig aufholen können und passte hier und da zu Budget PCs. Das war es aber auch schon.
Das stimmt. FX 81XX hat underperformt.

Im Kontext der damaligen Spiele, war der FX 8350 seiner Zeit voraus, die meisten Games konnten nur 1-2 Kerne, hier konnte Intel mit seinen "dicken" blauen *hust Kernen natürlich auftrumpfen.

Über die Jahre (2013-2019) wurde der 2600K (als direkter Gegenspieler) mit jeden Gamerelease aber abgehängt. Also ist der 2600K über die Jahre schlecht gealtert.

Ich will Intel nicht klein reden, ich hatte selbst sehr viele Intels. i5 3570K, E3 1230V3, i7 3930K, i7 5820K, E5 2640 V4, i9 11900KF

Aber der FX wird zu unrecht unterschätzt.

AMD hat damit gerechnet, dass die Rechenlast zeitnah auf die Grafikkarte rüber wandert (was später auch tatsächlich kam), die Spieleentwickler waren aber damals noch nicht soweit.
 
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Überspitzt gesagt und natürlich nicht zeitpunktmäßig genau, war diese erfolgreiche Sandy Bridge Generation der Start des Niedergangs von Intel im Endkunden, speziell Gamer Sektor, auch wenn dieser erst Jahre dann sichbar war. Meine Theorie ist, da Sandy Bridge so erfolgreich war, hat Intel bei folgenden Generationen nur zu kleine Steps forward gemacht und nicht auf das Verlangen der Endkunden nach mehr als 4 Kernen reagiert.

Man hat zu lange die "Zitrone" ausgequetscht, schon auch davor aber nach Sandy Bridge besonders, und nicht gewagt auf 6+ Kerne zu gehen, gf. war man auch zu selbstsicher und hat damit AMD genau die richtige Lücke überlassen, die dann halt auch erst einmal alles richtig machen mussten mit einem konkurrenzfähigem Produkt. Die breite Masse war von Intel entäuscht über immer die gleichen Produkten die marketingtechnisch mehr verhießen als wirklich innovativ drin war, so dass es AMD leichter hatte mit den guten Produkten Kunden von Intel zu bekommen. Intel ist ja in der breiten Masse glaube erst mit der 8xxx Generation Coffee Lake mit 6 Kernen angetreten, fast 7 Jahre später.

Klaro, damals hat man mit mehr als 4 Kernen nicht einen Sprung in der Performance bei den Spielen gehabt, aber die Gamer Masse wollte es und gefühlt hat man sich von Intel zurückgehalten gefühlt und man war erleichtert, dass AMD vorrangeht. Daher hatte AMD nicht nur Glück zu richtigen Zeit auch die richtigen Produkte auf den Markt gebracht zu haben, was aller Ehren wert ist, sondern auch das Glück, dass große Unzufriedenheit bei den Kunden der Konkurrenz Intel bestand. Ein zufriedener Kunde wechselt eher schwer, ein unzufriedener Kunde probiert schnell mal was anderes aus ;-)
 
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Wie jetzt 15 Jahre, das war doch erst gestern! 🥲
 
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War eine tolle Zeit. Viel Leistung, kaum Probleme und günstig.

Erst hatte ich einen 2700K und später dann einen 990X.
 
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Oh ja, damals hab ich noch richtig rausgehauen. Ich kam vom Q9550, i7-860K und dann verlangte Folding@Home natürlich ebenfalls multi-CPU und GPU. MORA ran und Ruhe war. Der 2600K hat dann auch jahreang gehalten - erst zu ZEN-2 habe ich erstmals wieder gewechselt.
 
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Läuft immer noch hier in meinem HAUPTsystem. Sehe keinen Grund zum upgraden. GraKa und SSD ja, CPU+Board warum ?
 
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Sandy Bridge...eine Kult-CPU. War sehr lange bei mir im Dienst!
 
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Sehr langlebige und seinerzeit dominante CPU-Serie, die ihren legendären Ruf absolut zu Recht genießt.

Mein 2600K hat mich auch sehr lange begleitet.
 
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Ähnlich, wie Core 2 Duo oder Sandy/Ivy Bridge einschlugen, ist für mich mein Ryzen 5600 immer noch ein krasser Power-Prozessor. Unglaublich, was das Ding für eine Rechenleistung pro Watt hat, und das bei 12 Threads.
 
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Bl4cke4gle schrieb:
Der Beginn der jahrelangen Inteldominanz mit einhergehender Stagnation. Da Bulldozer verkackt wurde, lief diese sogar noch länger als gedacht und konnte erst mit ryzen aufgebrochen werden.
Diese begann doch schon viel früher, mit Core2 bzw. dem Pentium M wenn man es im Gesamtbild sieht. Sandybridge sticht nur etwas hervor, weil Intel hier den ersten echten Mainstream Ableger brachte nach dem Split der Palette in Server vs. Mobile/Desktop. Vorher war Desktop = Server. Nehalem und Core2 sind 1:1 die glei hen Chips wie im Server Bereich. Mit dem S1156 wurde der Mainstream eingeführt, dafür aber nur die gleiche Technik 1:1 adaptiert.
Bl4cke4gle schrieb:
Kein Wunder, dass die sandy bridges so lange liefen, war schon ein krasser Wurf. Aus heutiger Sicht vielleicht sogar zu krass, man hätte dem Markt auch erstmal 15% Mehrleistung hinschmeißen können und die Jahre drauf langsam steigern. Naja, konnte niemand wissen, dass AMD jahrelang nichts entgegenzustellen weiß.
So oder so, ich hatte auch einen und der lief ebenfalls ewig :)
Rückblickend betrachtet, stimmt das gar nicht mal wirklich.
Der 870er i7 mit 3,2GHz Allcore Boost ist knappe 10% langsamer dem 2600k mit 3,5GHz Allcore Boost, das macht real praktisch ca. 15% pro Takt Vorteil und in Games mit LowRes Settings im Test zu sehende 22%.

Mal in Relation, 9800X3D ggü. 9700X ergibt 28% in der selben Generation.
7700X vs. 9700X ergibt 7-15%.

Am Ende ist es doch total egal ob es 15% in zwei Jahren oder 7+7% in 2x einem Jahr gibt?
Was immer auffällt, die zeitliche Relation geht rückblickend immer unter. Damals gab es grob jedes Jahr eine neue Generation. Heute nicht mehr. Zen3 auf Zen4 sind 2 Jahre, Zen4 auf 5 auch. Herbst 2020 bis Herbst 2024 wären zeitlich wie Sandy bis Broadwell. 2600k vs. 5775C in Games mit Low Res ist schon beachtlich. 5800X vs. 9700X kommt doch auch nicht sonderlich besser weg? Erst mit dem X3D Modell geht es stark vorran.
 
Ich bin erst bei Haswell wieder eingestiegen. Insgesamt kommen mir Sandy Bridge und die folgenden Generationen als sehr langlebig vor. Ich hatte Haswell bis 2021 im Rechner und nicht das Gefühl, durchs CPU-Limit extrem gebremst zu werden. Wenn der 5600X auch so lange hält...
 
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Ich hatte eine i5 2500, war schon ein ordentlicher Sprung für mich, kommend von einem C2D E6400. Sandybridge war schon echt gut, und vorallem langlebig, wenn man bedenkt, wie lange 2500K und 2600K relevant geblieben sind.
 
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Hat hier jemand den Bug schon erwähnt? Ich hatte damals auch eine Sandy Bridge CPU. Sobald ich eine zweite SSD/HDD an (egal welchen) S-ATA angeschlossen habe, wurde diese nicht mehr erkannt.

Konnte ich damals nur per Erweiterungskarte beheben.
 
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Mann, ist das schon wieder lange her. Ich hatte den i7 2600K mit dem Asus P8P67, welches ich durch den Sandy Bridge Bug gleich nach drei Monaten gegen die dann fehlerbereinigte Version 3.0 ausgetauscht hatte.
 
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