News Linux-News der Woche: Raytracing-Performance für Radeons, Budgie mit Wayland

mibbio schrieb:
In der Hinsicht kann man dann auch gleich eine Linux-Distribution verwenden, wo ein zentrales Paket-/Softwaremanagement (mit Integration von Flatpak) zum Grundkonzept gehört und die, für Umsteiger relevanten, Distris auch eine nutzerfreundliche GUI direkt ab Werk mitliefern. Ist letlzich einfach, als unter Windows die Paketmanager nachzurüsten bzw. dort dann Software über das Terminal zu verwalten.
winget ist mittlerweile auch standardmäßig mit dabei.

Was allerdings stimmt, dass Microsoft das echt schlecht kommuniziert hat und dann noch weniger Menschen wingetui ein Begriff ist.

Ändert trotzdem nichts daran, dass wenn das Werkzeug schon da ist, dies auch die Einrichtung und Wartung der Pakete um einiges erleichtern kann.

Ich suche mir zumindest lieber die Sachen so zusammen, als dass ich erst x Webseiten abklappern muss.
Falls doch etwas fehlt, kann ich noch immer hier auf CB ins Download-Verzeichnis.

Das war dabei eher mein Punkt.

Also Paketverwaltung können sie alle, mittlerweile, ungefähr gleichermaßen ausreichend.
 
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Northstar2710 schrieb:
Der optiscaler bringt doch alles mit. Und der rest erledigt Proton. je nachdem welche FSR4 integration du nimmst. Entweder die init version oder die emulierte Fp8 version
Blöde Frage aber bringt die Anleitung bei https://github.com/ind4skylivey/0ptiscaler4linux alles mit was man wissen muss oder hättest du irgendwie was "Besseres!"? Hab nur grad auf der Arbeit kurz rein geschaut. Bisher habe ich das ganze FSR4 geht auch bei RX6xxx komplett ignoriert 🤣 Klingt aber grad bei dir so als ob es mittlerweile relativ easy läuft.
 
mibbio schrieb:
Ich starte Lutris, gehe dort auf neues Spiel hinzufügen. In der Suche für Installationsskripte dann nach "Battle.net"
Und genau da spuckt er mir einige Fehler aus aus welchen gründen auch immer. Es ist eben nicht Plug & Play wie bei Windows :)

Nichtsdestotrotz sind wir nach wie vor auf einem guten weg mit Linux :)
 
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Jarhead91 schrieb:
Und genau da spuckt er mir einige Fehler aus aus welchen gründen auch immer.
Und was sagt die Fehlermeldung? Die sind unter Linux meistens relativ klar wie ich finde (paket xy Fehlt, library konnte nicht gefunden werden etc), war zumindest unter Windows immer ein Abenteuer was den nun der Fehler (0x4829285) zu bedeuten hat.
 
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@seyfhor dieses projekt was du verlinkt hast kenne ich noch garnicht 😂. müsste ich mir selbst erstmal anschauen.
 
Jarhead91 schrieb:
Und genau da spuckt er mir einige Fehler aus aus welchen gründen auch immer. Es ist eben nicht Plug & Play wie bei Windows :)

Nichtsdestotrotz sind wir nach wie vor auf einem guten weg mit Linux :)
Hi, auch meine Battle.net Installation hat unter Lutris vor einigen Monaten plötzlich den Dienst verweigert und WoW war nicht mehr spielbar. Das war tatsächlich auch keine Absicht von Blizzard, aber ab und an passiert das. Ich nutze es mittlerweile als Bottle unter Bottles und habe dort keinerlei Probleme mehr.
 
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Ich mache mir die Angelegenheit mit dem Battlenet-Launcher mittlerweile noch einfacher, ganz ohne Lutris oder Bottles - ich habe es schlicht als steam-fremdes Spiel bei Steam eingerichtet.

  1. Installer runterladen
  2. Installer bei Steam als steam-fremdes Spiel eintragen
  3. Ausführen und Launcher wie gewohnt installieren
  4. Anschließend in den "Spieleinstellungen" Ziel und Ausführen in auf die Exe vom installierten Launcher ändern
  5. Icons und Grafiken nach Bedarf anpassen oder einfach leer lassen
  6. Fertig


Nachtrag; diverse Icons, Logos und Grafiken, um die Einträge von steam-fremden Spielen anzupassen gibt es übrigens auf https://www.steamgriddb.com/
 

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Hier eine mindestens 5 Jahre alte Spuk-Geschichte, die mir im Hinterkopf blieb:

Wie sieht es denn mit der Sicherheit auf Linux aus? Was passiert in der Zukunft, wenn Linux deutlich relevanter wird und es sich "lohnt", Schadsoftware für Linux zu erstellen / optimieren?
 
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Flutefox schrieb:
Hi, auch meine Battle.net Installation hat unter Lutris vor einigen Monaten plötzlich den Dienst verweigert und WoW war nicht mehr spielbar. Das war tatsächlich auch keine Absicht von Blizzard, aber ab und an passiert das. Ich nutze es mittlerweile als Bottle unter Bottles und habe dort keinerlei Probleme mehr.
Musste mit zwei Klicks auf Proton-GE Hotfix umstellen. Dann lief es wieder.
 
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Eine Hürde bei Linux ist schon, die Schadware überhaupt unter die Leute zu bringen. Bei Windows geht das recht einfach, indem man die Leute dazu bringt, statt das Programm von der offiziellen Herstellerseite von woanders runterzuladen (Fake-Webseite mit kompromitiertem Download, Adware bei Downloads über bspw. Chip.de, E-Mail-Anhänge).

Unter Linux wird Software dagegen in der Regel über einen zentralen Paketmanager mit kuratierten Repositories bezogen. Da müsste der Schadcode also schon an der Quelle für die Pakete eingeschleust werden. Denn über externe, kompromittierte Downloads wird da eher selten Software runtergeladen.

Dann kann Software auch erstmal nur das machen, was mit den eingeschränkten Nutzerrechten möglich ist. Für weitergehende Rechte bedarf es einer Freigabe mittels Passworteingabe. Da ist die Hürde für Schadsoftware, an Adminrechte zu kommen auch etwas höher, wenn der Nutzer erstmal unerwartet eine Passworteingabe tätigen muss statt unter Windows nur die UAC-Abfage wegzuklicken.
 
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flynn9 schrieb:
und es sich "lohnt", Schadsoftware für Linux zu erstellen / optimieren?
Du meinst, Schadsoftware für das mit weitem, weitem Abstand am meisten auf Web- und Cloudservern eingesetzte Betriebssystem zu erstellen/optimieren, würde sich heute noch nicht lohnen? ;)
 
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Feuerbiber schrieb:
Musste mit zwei Klicks auf Proton-GE Hotfix umstellen. Dann lief es wieder.
Der Fix hatte seienrzeit bei mir nicht funktioniert und da ich Bottles eh ausprobieren wollte kam das wie gerufen.

Ehrlicherweise verstehe ich aber auch nicht, wieso Blizzard den Client nicht langsam mal offiziell für Linux anbietet. WoW konnte quasi seit Release sofort über Wine gespielt werden und zwischen den Zeilen im Battle.net Forum las man über die Jahre immer wieder, dass vereinzelt auch WoW Devs mit Linux arbeiten und den Client dort nutzen, daher wurde zumindest mit einem Auge von den entsprechenden Devs darauf geachtet, dass die Kompatibilität meistens gewährleistet wurde. Groß manpower kann das eigentlich nicht kosten...
 
Termy schrieb:
Web- und Cloudserver eingesetzte Betriebssystem zu erstellen/optimieren, würde sich heute noch nicht lohnen?
Nein, da gibt es selten Panik bei den Betreibern und sie zahlen noch seltener.....macht nur Sinn für einen DoS-Angriff. Und dort werden eher selten neue SW oder Treiber oder gar Drittanbieter SW installiert. In Rechenzentren macht es tatsächlich keinen Sinn, einzelne Rechner anzugreifen, wie gesagt, nur für DoS. Und da braucht es auch keinen zero day exploit.
Und wenn wir den Vektor auf den Browser legen, ja, die haben gelegentlich auch Lücken. Dann landest du aber im standard Linux in einer mit Benutzerrechten eingeschränkten Zone, wo du dich auch erst einmal rausarbeiten musst. Mit zero days. Dann hast du >10 versch. Distros, die sich alle leicht unterscheiden. Der Weg bei Arch ist z.B. ein gänzlich anderer, wie bei Debian (als Beispiel). Oben drauf noch >20 verschiedene GUIs, viel Spass den Malware Entwicklern, dort alle Systeme zu adressieren, ist quasi unmöglich, behaupte ich. Denn oben drauf kommt wie bei Windows noch die genutzen Versionen. Und da wir bei Linux von 3 oder 4 'Programmschichten' reden, wo man durch muss, gibt es unter Linux einfach zu viele mögliche Kombinationen. Das gleicht dort mehr Glücksspiel. Windows ist viel einfacher. Und (noch) verbreiterter als Linux bei gewünschten Kundenkreis.
 
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Wilfriede schrieb:
Viele aktuelle Spiele funktionieren auch nicht.
Wenn ich mir mal auf ProtonDB die Neuerscheinungen der letzten 2-3 Monate anschaue, sehe ich genau das Gegenteil.

  • Arc Raiders
  • The Outer Worlds 2
  • Dispatch
  • Where Winds Meet

Haben alle Platin Status. Laufen also mehrheitlich ohne Probleme.
 
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Flutefox schrieb:
Groß manpower kann das eigentlich nicht kosten..
Das kostet im Grunde überhaupt keine Manpower. Die Entwickler müssten sich nur konsequent an die Windows Koinventionen von MS halten (siehe Blizz, da läuft meines Wissens nach Diablo2 (damals für Win98!) auch immer noch unter Windows 10 (11 auch?). Mit solchen Programmen hat Wine Null Probleme. Nur wenn die Entwickler anfangen, mit Tricks und anderen Laufzeit-DLL zu arbeiten, da hat Wine dann natürlich Schwierigkeiten.
 
Turr1caN schrieb:
  • Arc Raiders
  • The Outer Worlds 2
  • Dispatch
  • Where Winds Meet

Haben alle Platin Status. Laufen also mehrheitlich ohne Probleme.
Zwei davon (Arc Raiders, Dispatch) werden bei Steam sogar als "Steam Deck: verified" gelistet, The Outer Worlds 2 zumindest als "Steam Deck: spielbar". Da sich die Klassifizierung primär auf das Deck konzentriert und nicht Linux allgmeine, wird ein Spiel schon von "verified" auf "spielbar" runtergestuft, wenn das UI für das kleine Display nicht optimal ist oder man an einzelnen Stellen mal eine Tastatur bzw. das on-screen Keyboard braucht, selbst wenn das Spiel an sich out-of-the-box läuft.
 
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Gohma schrieb:
Und was sagt die Fehlermeldung? Die sind unter Linux meistens relativ klar wie ich finde
„unkown error“ aber ich stimme zu sonst sind die Meldung wirklich deutlich :-)
 
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MonteDrago schrieb:
Und um sich das eigene "bin zu bequem, etwas zu ändern" schönzureden, wird sich dann irgendwas zurecht gelegt, warum Linux ja gar nicht geht.

Lustig finde ich ja, wie die immer neue Gründe finden. Die legen sich dann immer was zu Recht:

  • Nvidia-3D-Shutterbrille
  • Der neue Videoeditor von irgend einer unbekannten deutschen Softwarebude
  • Neues Windowsspiel, am besten mit Kernel-Level-Anticheat
  • Euer Lieblingsspiel?
  • Co-Pilot!
  • Der einen neue Codec! Der mit vielen Softwarepatenten von MPEG.
  • Gammeliges HDMI, statt gutem DisplayPort von VESA.
Der Rest von uns fragt sich, welche Anwendung wirklich wichtig ist. Bei mir war das Counter-Strike vor 2014. Das Lieblingsspiel! Ausgerechnet. Mit WINE war das eine Hölle (versucht nicht kompatibel zu sein, zu etwas das es nicht will). Also habe ich verzichtet, nur Quake und “GCC -O2 -g” gespielt. Dann kommt Gabe “Ich erlöse euch. Hier ein nativer Port.”

Manchmal hat man doch Glück :)
Danke Gabe! Danke Valve!

Wir stellen fest, dass obige Liste keinen bitteren Verzicht enthält, ausser diesem einen Lieblingsspiel. Das tolle an Linux ist, dass man damit verzichten kann. Auf Nvidia. Auf Automatische-Updates. Auf Antivirussoftware. Auf Cloud. Auf Co-Pilot. Auf viel WebView2-Electron-Pfusch.

PS: Gabe ist echt ein stabiler Dude. Wie schön die Situation nun wäre, wenn John Carmack nicht id Software verkauft hätte? Und Nokia sich keinen Microsoft-Manager angelacht? Immerhin. Die EU kommt vielleicht von Ihrem religiösen Freihandelstrip herunter. Nochmal zwanzig Jahre Regulierung gegen BigIT und unsere Sachen sind weitgehend kompatibel (Es ist toll wenn man den Fahrradbereich kennt, unter Ausschluss von Apple und Google und Microsoft funktioniert fast alles mit jedem…).

Einerseits habe ich jetzt zwanzig Jahre signifikante Besserungen erlebt. Und wie es immer schlimmer mit Microsoft, Google und Apple geworden ist. Andererseits sehe ich, wie toll AMD, Lenovo und Intel sich angestellt haben. Und das es eigentlich nie so hätte kommen müssen, wenn man in den 80er nicht alles dereguliert hätte (AT&T -> UNIX und C).
 
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