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TestLinux vs. Windows 11 im Test: Benchmarks zur Gaming-Performance auf Radeon & GeForce
Native Games laufen schon schneller, welche eben die nativen libaries nutzen kann. Scheduler kann die 1% lows ein bisschen bumpen
Aber der größte "Bottleneck" ist halt immer noch die DX11/12 Translation zu vkd3d.
Was sich für mich zeigt, aktuelle AMD Karten laufen so gut wie gleichwertig unter Linux. NVIDIA steht sich weiter selbst im Weg. Das ist aber eine Absicht wie die extra gegen Linux Anticheats.
Der Treiber für die 50er Karten ist unter Linux noch ziemlich mies.
Bei beiden wären die Unterschiede bei älteren Generationen weniger gravierend. Weshalb es da auch mehr Spiele gibt die schneller als unter Windows laufen.
Linux reift eben erst mit der Zeit.
Die Einbrüche bei Raytracing sind für mich aber, neben ein paar Titeln wegen Anti-Cheat, ein Grund Windows noch als Bootoption zu behalten. Nur stark kastriert(mit z.B. Tiny11 oder AtlasOS) auf portable USB-C M.2.
Unterm Strich bin ich aber beeindruckt wie ziemlich reibungslos das inzwischen mit Linux läuft. Den meisten würde das vollkommen ausreichen. Da freue ich mich auf meinen festgelegten Umzug von Win10. 😉
Ich nutze Linux zwar schon lange, aber als Desktop Ersatz reichte es mir noch nicht. Win11 tue ich mir aber auf keinen Fall nach 10 als Hauptsystem an.
Nur der Vollständigkeit halber @Alphanerd, nachdem ich die iGPU von meiner APU im UEFI deaktiviert bekommen habe (AsRock hat die Funktion aufs hinterste Loch versteckt und ich musste ChatGPT fragen, wo die Option sein soll, da mir das im ALVR Discord geraten wurde), funktionieren jetzt auch wieder die VR-Spiele weitestgehend alle unter Linux.
Ich weiß nicht, wie es sich mit VR-Mods, wie etwa für FallOut London oder StarCitizen verhält, doch das möchte ich definitiv auch nochmal testen.
Omg, das ist einer der Gründe warum ich Neulingen erstmal empfehle für mindestens 6-12 Monaten Linux Mint oder eine andere LTS Variante zu nutzen.
Solche Dinge haben einfach die Gefahr Linux als ganzes in einem schlechten Licht erscheinen zu lassen...
Danke für den Test.
Ich selbst spiele unter OpenSuse TW mit einer AMD Karte und bin sehr zufrieden.
Mag sein, dass ich auf Spiele mit integriertem Trojaner (Lol, etc.) verzichten muss, dafür brauche ich aber kein Windows. Der Tausch ist es mir Wert, immerhin ist der Computer mehr als nur eine Spielekiste.
Kein Defizit was sich nicht mit Lossless Scaling (Arch-Basis Vorausgesetzt) unter Linux etwas abmildern ließe.
Ansonsten hätte ich gerne cachyos verwendet. Jedoch weigert sich das OS mit meiner 2080 TI zu arbeiten. Daher wird das Thema erst wieder aufgegriffen, sobald der Bedarf für ein Upgrade von mir besteht. Das wird dann sehr wahrscheinlich eine AMD GPU werden.
Leider nein. Denn es reicht nicht, wenn das Spiel technisch laufen würde - es braucht auch einen funktionierenden Anti-Cheat, denn ohne den läuft das Spiel nicht. Und der ist wiederum oft nicht implementiert auf Linux.
@Wolfgang & @Kaito Kariheddo
Wirklich vielen Dank für den Vergleich auch gerade mit eurem ganz normalen GPU-Parkour, super aufschlussreich die Werte quasi nochmal bestätigt zu bekommen, dass es auf der heimischen Kiste ähnlich aussieht
Das einzige was nur ein wenig Schade ist, auch wenn es verständlich ist weil man mit dem auskommen muss was die Distro halt normal hergibt, dass ihr leider auf AMD-Seite nur mit Mesa 25.1.x getestet habt, womit der neue BVH8-Modus für RDNA4 noch gar nicht funktioniert. Der bringt hier nämlich durchaus einen beachtlichen Uplift und alleine damit ist RADV schon mindestens gleich schnell wie AMDVLK. Wäre halt ein schöner Ausblick auf die Zukunft (2-3 Wochen) gewesen ^^"
Zocke auch und ausschließlich auf Linux.
Das Ergebnis des Tests war im Grunde nicht überraschend. Unter Windows dürften die Treiber wohl viel stärker optimiert sein und abgesehen davon brauch man für die Spiele auch keine Mittelschicht wie Proton.
Für mich passt die Leistung und ob das Spiel jetzt mit 120 oder von mir aus 100 fps läuft. Für mich nicht relevant. Hier und da geht's vielleicht um die Wurst, aber da muss halt die Detailstufe oder Auflösung etwas runter.
Ich möcht dem höflich, aber bestimmt widersprechen. Linux ist und soll keine Alternative zu Windows sein. Weil folgende Eigenschaften auf Linux zutreffen:
TTY und Shell
GNU-Userland
Wayland
Moderne UIs (GNOME, KDE und XFCE)
API an UNIX angelehnt
Paketverwaltung
Namespaces und Control-Groups
Quelloffen und dokumentiert
Und daraus kommt immer die Enttäuschung bei Anwendern die Microsofts Praktiken nicht mögen, aber eigentlich ein Windows wollen. Ohne Umlernen und ohne Verbesserungen.
Sie bekommen Linux! Und Linux ist anders! in den genannten Punkten.
Jetzt zu den Benchmarks:
Valve macht gute Arbeit mit Linux und dem nativen Port von Counter-Strike 2. Die Source2 Engine darunter war aber schon vor zwei Jahren alt, basiert auf DirectX11. Und offenbar harmoniert das nicht so gut mit Vulkan? Meinem Bauchgefühl nach sind GoldSrc (Counter-Strike 1) und Source1 (Counter-Strike:GO) besser.
Hinweis:
GoldSrc ist OpenGL. Weil Quake 2/3 Engine. Läuft sowieso effizient, weil id Software gut war.
Source ist DirectX9 und da war bereits der initialer Port auf Linux mit einem Layer zu OpenGL schneller, weil die DirectX-API ungünstig genutzt wurde:
Bitte mal lesen. Da erklärt generell die Verhältnisse. Wenn ein Spiel mit AMD, Nvidia, Linux oder Windows besser läuft, dann weil wer Zeit und damit Entwickler investiert hat. Jede Stunde vom Entwickler, spart allen Hardware.
Hier war der Windows Port lahm. Bedingt durch die Monokultur konnte es nur keiner bemerken. Valve hat sich dann Zeit genommen - und die Performanceprobleme im Windows-Port gelöst.
Was uns zu Source2 führt. Ich fürchte es wäre besser, wenn das Ding mit DirectX12 umgesetzt wäre. Weil ähnlich vom Konzept zu Vulkan. Naheliegender Weise, besser direkt mit Vulkan! Die Microsoft-APIs sind sowieso ein Vendor Lock-in.
Source2 ist doch neu?
Eben nicht. Aus 2015. Vor Vulkan entstanden.
Wenn wir volle Leistung wollen, möglichst wenig Zwischenschichten und Fehler, muss man die Spieleentwickler zu nativen Ports hoher Qualität und Güte ermuntern. Also - nicht drei komische quellgeschlossene Bibliotheken - vom Windowsentwickler reinlinken lassen, deren Linuxunterstützung fragwürdig ist. Und von Anfang an Linuxentwickler beschäftigen. Valve sollte endlich Awards für Indie- und Triple AAA Linuxspiele ausgeben. Genre mit finanziellem Anreiz (niedrigere Gebühren).
Proton aktiv zu maintainen kostet vor allem Valve Geld und Zeit. Das sollen die Spieleentwickler bitte selber tun, mit den richtigen Werkzeugen dafür (von Valve). Dann hat Valve mehr Zeit für uns.
Ich habe einmal eine Anwendung von Linux auf macOS portiert. Lief sofort. Und alles danach war die Hölle und ich habe viel gelernt. Auf die bittere Art
USB-API Threadsafe…jaja…eben nicht. Und die PLIST-Permissions. Meine Güte. Undokumentiertes Chaos ohne Debugtools. Jetzt habe ich die Erfahrung.
Ich glaube AMDVLK kann eigentlich weg. Mehr Entwickler auf RADV.
Ergänzung ()
Ergänzung:
Aber ich will Windows! Nur ohne Microsoft.
Tut mir leid. Wer Schmerz wählt, muss ihn ertragen. Und der Schmerz lässt leider nicht nach. Microsoft kann Zwangsupdates einspielen. Also mehr Schmerzen!
Und ihr schadet allen. Von daher…Bitte überdenkt die Seiteneffekte auf andere
Etwa Windows NT 5.1. Bevor es so richtig schlimm wurde mit Vista, Zwangsupdates, Clouds und so. Nein. Das ist kein Linux. Da ist auch kein WINE. Die haben Windows nachgebaut, so gut es eben geht, ohne Dokumentation.
Lange vor Vulkan ist aber auch etwas übertrieben, denn zwischen Beiden liegt nur ~1 Jahr. Vulkan 1.0 gibt es seit Februar 2016 und ist wiederum aus AMD Mantle von 2013 hervorgegangen. Begonnen wurde die Entwicklung von Vulkan sogar schon Mitte 2014 und erstmal vorgestellt auf der GDC 2015.
@mibbio Ja. Danke! Das “lange” habe ich inzwischen auch heraus genommen.
Wenn man die Entwicklungszeiträume anlegt, ist Source2 aber vermutlich intern nochmal viel älter. Aber es ist nominal ein Jahr vom Freigabe zu Freigabe.
// edit
Die ersten Gehversuche mit Source2 waren wohl 2010.
“The first engine tech demo was created in 2010 by”
Valve soll mal Source3 machen. Half-Life 3 wäre ja passend dafür? Entwicklungsziel, gleiche Grafik bei besserer Leistung. Grafikkarten sind ja unbezahlbar geworden und ich will mein ThinkPad noch lange verwenden
Wine und Proton (welches ja ein aufgebohrtes Wine ist) sowie DXVK und VKD3D machen keine Emulation, sondern eine Übersetzung. In diesem Fall von Windows-Syscalls auf Linux-Syscalls und von D3D8-11 resp. D3D12 auf Vulkan.
Linux sieht gar nicht schlecht aus, wenn man bedenkt, wieviele Ressourcen seit Jahren in Windows fließen und Spiele vermutlich überwiegend dafür "optimiert" werden.
Ich finde deine Einstellung übermäßig pragmatisch.
Im Kontext des Artikels schauen wir ja nicht aus der Brille eines DAU der eh nur der Masse folgt. In so einem Fall braucht es den Artikel nicht, nach dem Motto: "Die meisten spielen auf Windows, mach das auch, wird schon". Das ist nicht einmal falsch, aber macht dieser Umstand allein Windows zu einer guten "Spieleplatform"?
Ebenso interessant finde ich deine Einschätzung, dass unter Windows einfach alles "funktioniert". Es deckt sich zumindest nicht mit meiner Erfahrung oder Erwartungen. Schon der Instalationsprozess ist unter Windows ne Qual bei dem man sich ständig um ein MS-Konto herummanövrieren muss, dann erstmal rausfinden was MS mal wieder verbrochen hat (Candy-Crush vorinstalliert, OneDrive, Copilot, Telemetrie bis zum Abwinken). Dann hat man die seit Jahrzehnten kaputte Registry, das berühmte Settings-Panel das ebenfalls seit nem Jahrzehnt migriert wird. Treiber sind auch hit-and-miss. Erst eben eine Warnung für die Nutzer eines Notebooks mit einer HX370 CPU gelesen, bloß nicht den Windows-Treiber nutzen, sondern den von der Herstellerseite. Geschweige den Situation in denen z.B. meine Razer-Maus es schafft eine Exe samt GUI zu starten während die Installation noch garnicht zu Ende ist und noch gar keine User angelegt sind oder dass man für GeForce ExPeRiEnCe eine Account braucht. Games for Windows Live anyone?
Linux ist bei weitem nicht perfekt, und auch da gibt es Ecken die Hoffnungslos kaputt sind. Du hast da auch einige sehr valide Argumente.
Aber selbst MS muss sich eingestehen, dass deren "Spieleplatform" Linux massiv hinterhängt wenn man auf einem gemeinsamen Spielfeld spielt, sehe Lenovo Legion S Windows vs. SteamOS. Und sie haben es erst vor wenigen Wochen eingestehen müsse und lautstark Verbesserungen angekündigt.
Fühle mich von dem Artikel bzw. dem Autor nicht angegriffen, wenn Windows besser wid, dann gewinnen wir alle dran. Aber so allgemeingültige Aussagen auf ein OS Anhand von 2 Grafikkarten in einer Handvoll benchmarks? Als ein kleiner Einblick ware der Artikel gut gewesen, die Aspiration die bessere Spieleplatform zu finden ist da aber bissl too much. Den Frust schiebe ich aber dennoch nicht auf den Autor und auch nicht auf Microsoft, sondern AMD, nVIDIA, und Spielepublisher. Stand heute ist es (bspw.) ein Minenfeld wenn man ein Notebook samt Linux zum zocken verwenden möchte, und daran sind eben diese Hersteller schuld, und wenn wir nichts vesseres verlangen, dann wir eben auch
Mir egal, ob Windoof noch ein paar Prozentpunkte schneller läuft. Geschenkt.
Mein Entschluss steht fest. Die Gängeleien aus Redmond habe ich satt.
Mein eigener Laptop, sowie der von meinen Eltern, laufen bereits seit Monaten wunderbar mit Linux.
Der (Gaming-) Desktop PC bekommt demnächst noch CachyOS spendiert und dann bin ich kpl. frei von der MS-Geisel.