Test Linux vs. Windows 11 im Test: Benchmarks zur Gaming-Performance auf Radeon & GeForce

Harsiesis schrieb:
Wenn ich den Linuxtree unten sehe, dann habe ich absolut keine Lust mir das anzutun.
Ich frage mich ja immer, warum man sich immer die Mühe macht, sich an den 800 Distros oder wie viele es sind aufzuhängen. Wie du bei diesem Chart vllt. siehst, stammen sehr viele Distros einfach nur voneinander ab (von den ursprünglichen 6), was sich da jeweils ändert, lässt sich auf drei Dinge herunterbrechen:

1) Der vorinstallierte Desktop
2) Die vorinstallierten Programme/Pakete
3) Der Release-Typ

Den Paketmanager habe ich bewusst ignoriert, denn der ist idR sowieso Familien-exklusiv.

Warum man sich nicht einfach für den Anfang auf die zehn großen/größten und beliebten beschränkt, sprich

  • Linux Mint
  • Pop!_os
  • KDE neon
  • Ubuntu
  • Kubuntu
  • Fedora Workstation
  • openSuse Leap
  • openSuse Tumbleweed
  • EndeavourOS
  • Manjaro
werde ich nie verstehen.

Da wird so ein Aufhebens um 800 Distros gemacht, obwohl mMn es einen eigentlich ganz am Anfang nur diese 10 interessieren sollten, während man die anderen 790 erstmal getrost ignorieren kann.

Es sind nur diese 10! Mehr nicht!
Das sind die großen oder größten und beliebtesten Distros der letzten Jahre.
Und mit Linux Mint und Ubuntu hat man schonmal einen ziemlich großen Anker, Canonical zum Trotz.

Das mal mein Senf zu den ganzen 800+ Distro-Thema.
 
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Dasher schrieb:
Aber genau das ist eben nicht der Anspruch der einfachen User. Die wollen ihre Ruhe haben und nicht Betriebssystemologie studieren.
Ja, und jetzt schau mal hier im Forum und sieh wieviel Expertise nötig ist zum Teil in allen relevanten Bereichen, unabhängig von verwendeter Hardware oder Software.

Hyourinmaru schrieb:
Es sind nur diese 10! Mehr nicht!
Irritierte Debian und Arch Geräusche. 😅
Aber ja, die Auswahl ist wesentlich kleiner wenn User präzise festlegen können was Anforderungen sind.
 
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Tevur schrieb:
Ich finde "Linux-Community" schwierig. Nutzer, Entwickler, Gamer, Fans, Windows-Migranten, Tech-Redakteure, Spiele-Entwickler, Anwendungs-Entwickler, Admins, Server-Betreiber, CEOs, Radikal-FOSSler... die sind keine Community, alle können mit Linux irgendwie verbunden sein und haben dazu eigene relevante Meinungen und Ansichten, die aber völlig konträr sein können.
Ich finde es stets schwierig, wie immer wieder versucht wird, das semantische Sandkorn zu finden, anstatt einfach zu verstehen, was gemeint ist.

So muss man jedes Mal möglichst weit ausholen und jedes Wort absolut perfekt vordefinieren, damit das akademische Paper im öffentlichen Forum auch garantiert die korrekten Formen einhält.

Sorry, dass ich „Linux-Community“ gesagt habe und nicht:

Alle Personen, die direkt oder indirekt in der Lage wären, innerhalb des gesamten Linux-Ökosystems SDKs, Treiber, Schnittstellen, Code, Supportsysteme, Paketmanager, GUI-Standards, Distributionsentscheidungen, technische Richtlinien, Meta-Ebenen der Benutzerführung sowie symbolische Defaults zu beeinflussen, zu definieren, zu schreiben oder anderweitig mitzugestalten – mit dem Ziel, die Themenbereiche Gaming, Bedienerfreundlichkeit, Erstbenutzbarkeit, Standardkonfiguration und Wartungsarmut im Sinne des durchschnittlichen Endanwenders zu verbessern.

Ganz ehrlich: Unendlich langweilig.
 
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sedot schrieb:
Irritierte Debian und Arch Geräusche. 😅
Wenn man Debian als Desktop will nimmt man Ununtu oder ein Derivat davon.
Das genannte EndeavourOS ist quasi vorkonfiguriertes Vanilla-Arch mit optionalen Zusatztools, aber das ist Ansichtssache...
Er hat schon recht, ich würde die Liste (für Desktop und Gaming) gar auf 6 Distris reduzieren:

Ubuntu
Mint (Ubuntu ohne Canonical)
Fedora
OpenSUSE
Arch/EndeavourOS
Manjaro

Und wenn man dann irgendeinen dringenden Sonderwunsch hat (anderer Desktop, Atomic Updates, das Gleiche wie mein Lieblings-YouTuber, oder was auch immer) nimmt dann halt ein entsprechendes Derivat.

Ein Gaming-OS kriegt man mit den allen hin, nur das Wie ist der Unterschied.
 
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flou schrieb:
Ich erachte es als wichtiger zu entscheiden ob man lieber einen Rolling oder Point Release möchte (vielleicht vorher Mal informieren was der Unterschied ist) und ob einem die Benutzeroberfläche passt. Dies sind für mich die entscheidenden Kriterien für die Auswahl meines Betriebssystems.
Genau. Bei mir war es sogar nur die Benutzeroberfläche, bzw. hab ich rein nach "find ich hübsch" entschieden. Und schon war ich mittendrin. Man muss nicht immer so viel grübeln. Mit der Zeit lernt man, was einem noch wichtig ist.

Und landet am Ende bei Arch. ^^

sedot schrieb:
Aber ja, die Auswahl ist wesentlich kleiner wenn User präzise festlegen können was Anforderungen sind.
So präzise muss das gar nicht sein. Die Top Distros sind Allrounder.
 
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Tevur schrieb:
Wenn man Debian als Desktop will nimmt man Ununtu oder ein Derivat davon.
Das genannte EndeavourOS ist quasi vorkonfiguriertes Vanilla-Arch mit optionalen Zusatztools, aber das ist Ansichtssache...
Er hat schon recht, ich würde die Liste (für Desktop und Gaming) gar auf 6 Distris reduzieren:

Ubuntu
Mint (Ubuntu ohne Canonical)
Fedora
OpenSUSE
Arch/EndeavourOS
Manjaro

Und wenn man dann irgendeinen dringenden Sonderwunsch hat (anderer Desktop, Atomic Updates, das Gleiche wie mein Lieblings-YouTuber, oder was auch immer) nimmt dann halt ein entsprechendes Derivat.

Ein Gaming-OS kriegt man mit den allen hin, nur das Wie ist der Unterschied.
Den Spezialfall "Gentoo" lassen wir besser aus. ;)
 
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Tevur schrieb:
Er hat schon recht, ich würde die Liste (für Desktop und Gaming) gar auf 6 Distris reduzieren:
Ich widerspreche auch nicht prinzipiell 😅

Bei deiner Aufzählung weiß ich nicht welche openSUSE Distribution du meinst, ich kenne fünf plus eine die sich aus den Paketquellen direkt speist fürs SteamDeck – drei davon sind im Beta/Alpha Stadium. Gibt zwischen diesen Distributionen schon einige Unterschiede, auch wenn alle mehr oder weniger unter dem Projektnamen openSUSE laufen.

Letztlich sehe ich es ein bisschen wie @Kuristina – ein guter Start ist, sich die gefühlt netteste Desktop Umgebung zu suchen und zu schauen wie weit man kommt. Geht alles in einer VM erstmal.

Tevur schrieb:
Ein Gaming-OS kriegt man mit den allen hin, nur das Wie ist der Unterschied.
Ja.

Kuristina schrieb:
Und landet am Ende bei Arch. ^^
Oder auch nicht. ;^)
 
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Tevur schrieb:
Ubuntu
Mint (Ubuntu ohne Canonical)
Fedora
OpenSUSE
Arch/EndeavourOS
Manjaro

_Jim_ schrieb:
Den Spezialfall "Gentoo" lassen wir besser aus.

Wenn wir nachdem Distro-Baum gehen, hat man eher Debian, Slackware, Arch und Gentoo, zumindest ist mir bei den letzteren unbekannt, worauf diese münzen sollen, auch wenn man wohl früher ein Debian Sid in ein Arch umwandeln konnte, so wie ich es irgendwo mal gelesen habe.

Schlimmer finde ich es, den Leuten zu vermitteln, dass einerseits die Wahl der Distribution egal ist, es andererseits aber ebenso welche gibt, welche auf bestimmte Einsatzzwecke vorbereitet sind.
Ein Debian packste halt eher auf einen Server, ein NAS oder vielleicht noch Router drauf, Arch ist ein Distro-Framework wenn man es so will, womit man sich irgendwas zusammen trommelt, was dann zur Distri werden kann, während SUSE als Desktop-System aber auch in Firmen verwendet werden kann, vergleichbar mit Fedora.

Generell wäre es bestimmt praktisch, wenn man sich einfach ein Debian, ein Arch oder eine andere Grund-Distribution als ISO herunterladen könnte und der Installer dann einen auswählen lässt, ob man die pure Erfahrung will, von wo es dann wie gewohnt weiter geht, oder ob man sich die Pakete für ein Ubuntu, ein Mint, ein Pop, ein Manjaro, ein Endeavour usw. herunterladen und eingerichtet haben will, ab wo es dann wie bei den Distros weiter geht.

Doch das wäre 1) wohl zu verzahnt 2) zu kompliziert aufzuziehen und 3) für viele in der Linux-Community wohl zu standardisiert.

Aus Sicht einer Spielers wäre es aber schon toll, wenn man sagen könnte, ey, ich will das Teil jetzt zum zocken haben und fertig.

Macht Bazzite (Fedora) auf deren Projekt-Seite ja im Ansatz schon so, die haben Drop-Down-Menüs vergleichbar mit Microsoft, wenn man sich eine Windows-Version herunterladen will (von der es mehr als nur eine gibt, was aber gern vergessen wird).
 
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Und auch wegen dem Distro-Krieg würde ich einfach immer Neueinsteigern ein Linux-Mint empfehlen, wenn sie nicht unbedingt zu neue Hardware haben, die damit nicht kompatibel ist.
Dann sind auch die DDR-Fans (SCNR) glücklich.

Und wenn die Leute erstmal bei Linux sind und sich eingefunden haben, können sie immer noch schauen was es im Westen (SCNR) so tolles gibt.
(Entweder die Neugier steigt automatisch oder er hat eh die richtige Distro... )
 
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Schöner Test.
Ich glaube die Frage "Ist Linux auch eine gleichwertige oder gar bessere Spiele-Plattform als Windows?"
stellt sich ein Linux-Gamer nicht wirklich. Und ein Linux-Interessierter, welcher nicht nur zocken möchte, wäre bestimmt auch mit ein paar Performance-Drawbacks zufrieden.

Für eher kompetitive Gamer empfehle ich persönlich auch kein Linux.
Der Grund ist einfach die höhere E2E-Latenz unter Wayland – nicht die niedrigeren FPS.
Bspw. benutzen "Wayland compositors atomic cursor updates synchronized with vsync". Unter X11 od. Windows verläuft das asynchron. Mehr Infos
Oder bspw. »Scheduling Atomic Commits
Fühlt sich an wie ~6 ms zusätzliche Latenzzeit im Vergleich zu Windows.

Für alle anderen Gamer ist Linux eine super Wahl, v.a. wenn man eine AMD GPU besitzt und hauptsächlich Steam Spiele spielt.
Fakt ist, dass das Spielen unter Linux immer besser wird. HDR über Proton-GE funktioniert bspw. auch.
 
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jonderson schrieb:
Und auch wegen dem Distro-Krieg würde ich einfach immer Neueinsteigern ein Linux-Mint empfehlen, wenn sie nicht unbedingt zu neue Hardware haben, die damit nicht kompatibel ist.
Ja. Wobei die Zyklen bei Hardware bei allem was mit Gaming zu tun hat schon kurz sind, und an dem Punkt bleibt dann nur eine Rolling Release Distribution oder vergleichbares. Cinnamon und Xfce gibt es auch anderswo.
Die ganze mögliche zusätzliche Peripherie blendet ich mal aus, für einige wird es sicher auch eine wesentliche Einschränkung sein wenn der Lieblings-Controller oder so nicht mehr wie gewohnt funktioniert.
Es muss imo schon differenziert werden, denke ich.
 
In einigen Fällen gelingt es der GeForce unter Linux die Windows-Performance zu erreichen, das ist aber nur selten der Fall.
Das beißt sich.
 
Hyourinmaru schrieb:
Ich frage mich ja immer, warum man sich immer die Mühe macht, sich an den 800 Distros oder wie viele es sind aufzuhängen. Wie du bei diesem Chart vllt. siehst, stammen sehr viele Distros einfach nur voneinander ab (von den ursprünglichen 6), was sich da jeweils ändert, lässt sich auf drei Dinge herunterbrechen:

1) Der vorinstallierte Desktop
2) Die vorinstallierten Programme/Pakete
3) Der Release-Typ

Den Paketmanager habe ich bewusst ignoriert, denn der ist idR sowieso Familien-exklusiv.

Warum man sich nicht einfach für den Anfang auf die zehn großen/größten und beliebten beschränkt, sprich

  • Linux Mint
  • Pop!_os
  • KDE neon
  • Ubuntu
  • Kubuntu
  • Fedora Workstation
  • openSuse Leap
  • openSuse Tumbleweed
  • EndeavourOS
  • Manjaro
werde ich nie verstehen.

Ich hätte da zum Beispiel andere 10 Distris gewählt. Genau das ist der Grund, warum man nämlich nachher nicht auf einen Nenner kommt, weil es eben unterschiedliche Ansichten gibt.

Zum einen hätte ich die für diesen Zweck auf Spiele optimierten und beliebten Distributionen genommen:
Bazzite, Nobara und CachyOS,
dann hätte ich die ursprünglichen Main Branches genommen:
Arch (bzw EndeavourOS), Fedora und Debian
macht dann 6 Stück, also noch 4 Stück um es nicht ausarten zu lassen.
Also sehr dann erst bei den ansonsten beliebten Distris zu wählen:
Mint, Ubuntu, opensuse und Manjaro

Bei deiner Auswahl würde mich mal interessieren ob es überhaupt einen Unterschied macht, ob Ubuntu oder Kubuntu. Das sollte ja eigentlich das selbe sein nur einmal mit Gnome und einmal mit KDE...
 
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Harsiesis schrieb:
Windows 10 und Windows 11
Tja und mit dieser Aufzählung tust du gerade so als wäre das alles und man könnte auch einfach zwei Linux Distributionen gegenwerfen und behaupten, das wären alle...

Die Wahrheit ist:
Windows Versionen.png
 
Zuletzt bearbeitet: (K und N Versionen hinzugefügt)
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Dasher schrieb:
Linux hatte hier genau die gleichen Möglichkeiten. Man hat sie aber nicht genutzt. Das ist strategisch dann sehr naiv zu behaupten dass Microsoft hier einen unfairen Vorteil hätte.
Ich habe mich jetzt extra mal angemeldet das erste mal seit langer Zeit :D :
Du scheinst doch ein grundsätzliches Missverständnis darüber zu haben was Linux ist. Zu merken aufgrund von dem Satz.
 
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Toffelwurst schrieb:
Ich glaub du überschätzt hier den Consumermarkt von Micrososft massiv. Überspitzt gesagt könnte Microsoft die Consumerversion von Windows von heute auf Morgen einstellen und es würde den Konzern vermutlich nicht im geringsten interessieren.
Ja und so weit ich das sehe abgesehen von dem von heute auf Morgen, aber ja machen sie das gerade.
Gut wenn man jetzt windows pcs als Xbox Handhelds vermarkten will sieht man auch wieder ein Lebenszeichen aber es geht da ja dann eher um die Marke Xbox zu retten nicht Windows auch wenn es Windows ist :D

Da sieht man halt auch den Unterschied, auf der Steamdeck spielt erstens Raytracing keine Rolle und zweitens sind Stromspartechniken so gut integriert direkt ins HUD das man eben mit viel weniger Aufwand ein besseres Erlebnis (wegen Akkulaufzeit) bekommt als unter Windows da bringen dir diese Desktop Benchmarks nicht viel.

Denn anders als dieser Test suggeriert sind nicht 100% aller Games AAA Titel 90% der Spiele die es gibt und die auf Handheld mehr Sinn machen sind Low Hardware requirement.

Man stelle sich den Test vor wo für Linux das Steamdeck kommt und statt Windows Nintendo Switch, der Abstand ist viel größer trotzdem vernichtet das Arschlangsame Nintendo Switch die Steam Deck was Marktanteile an geht. Das zeigt eben wie extrem unwichtig Speed bei Games ist. Und bei Apple interessiert sich auch niemand dafür das irgend ein PC für den selben Preis so langsam ist wie vielleicht ein PC der 20-30% weniger kostet, die Preisunterschiede oder Leistungsunterschiede sind ja wirklich ein Witz wenn man sieht wie extrem Lahm die Switch ist.

Und ich brauchs auch nicht nur zu Nintendo zu vergleichen, komischerweise verkaufen sich die Windows Handhelds im Vergleich zur Steam deck nicht wirklich gut, obwohl Windows und bessere Hardware eigentlich mehr speed bringen sollte, und wenn wird oft dann Bazzite (also Linux) drauf geklatscht...

Btw brauch nicht nur mit der Steamdeck argumentiere ich spiele auch auf meinem Desktop PC mit Archlinux fast 0 AAA Titel, vielleicht fang ich damit mal wieder bisschen an seit ich ne 7800xt hab brauch noch ein AM5 System hab nen Ryzen 2700x aber dann unter anderem auch so Dinge wie Baldursgate 3 was an sich auch mit meiner alten Hardware gelaufen wäre, mal schauen.
 
Alexander2 schrieb:
Du scheinst doch ein grundsätzliches Missverständnis darüber zu haben was Linux ist. Zu merken aufgrund von dem Satz.
Nein, ich habe kein Missverständnis darüber, was Linux ist. Ich weiß, dass Linux nur der Kernel ist. Aber wie jeder normale Mensch verkürzt man Begriffe im Alltag – aus reiner Lesbarkeit.

Genau an dem Punkt kommt dann typischerweise das, was ich mehrfach angesprochen habe:
Diese semantische Sandkornphilosophie, mit der versucht wird, Aussagen zu entwerten, anstatt sich mit dem tatsächlichen Inhalt auseinanderzusetzen.

Wenn du meine Beiträge vollständig gelesen hättest, wüsstest du, dass ich durchaus differenziere, weiß wovon ich spreche, und die historische wie strukturelle Entwicklung der Linux-Distributionen im Marktkontext sehr genau einordne.

Stattdessen wird ein Halbsatz zitiert, ohne Kontext – um dann mit scheinbarer Sicherheit ein Urteil zu fällen. Das ist nicht nur unfair, das ist oberflächlich und billig.

Sämtliche Linux-Distributionen hatten dieselbe Chance wie Windows, sich für den Desktop-Markt zu etablieren. Es standen Menschen dahinter – Entwickler, Maintainer, Projekte. Aber statt Standardisierung, Usability und OEM-Partnerschaften wurde lieber die Vielfalt gepflegt. Das ist eine Entscheidung – aber dann muss man auch die Konsequenzen tragen.

Entweder man beklagt, dass Windows durch Vorinstallationen „unfair“ Marktanteile hat – oder man steht dazu, dass Linux nie für den Massenmarkt gedacht war. Beides gleichzeitig geht nicht.

Und was ich wirklich leid bin:
Dass manche Hardcore-FOSS-Fans sich anmaßen, die „reine Lehre“ zu vertreten, als könnten sie allein entscheiden, ob Linux überhaupt jemals für den Mainstream „würdig“ ist – und dabei jede Kritik als persönlichen Angriff sehen.

Ich brauche diese Form der elitären Haarspalterei nicht. Und ich habe auch keine Lust, meine technische Kompetenz in einem Forumspielchen beweisen zu müssen, nur weil jemand meint, aus zwei Halbsätzen eine Psychoanalyse ableiten zu können.

Deshalb ziehe ich hier einen Schlussstrich. Wer Kritik nicht als Chance, sondern als Angriff versteht, steht nicht für Fortschritt, sondern für Stillstand. Und wer nicht mit der Zeit geht, der geht mit der Zeit.

Tschüss
 
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TechFA schrieb:
Zumindest aber arbeiten offensichtlich Viele in der Industrie daran, besonders das Wintel-Kartell hinter sich zu lassen, weil viele im Redmond'schen Windows-Flickenteppich einfach keine Zukunft mehr sehen.
Hast Du da ein paar tiefergehende Quellen?
Ich wühle schon seit Jahren gegen WIN auf Enterprise und die drei apokalyptischen Reiter von MS.
So langsam trägt das Früchte, und ich möchte das Momentum nutzen.

Auch das, welches die orangene Pflaume in den US aufbaut.
Zuverlässigkeit, Risiko und so.

Danke.
 
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