Test Linux vs. Windows 11 im Test: Benchmarks zur Gaming-Performance auf Radeon & GeForce

BloodGod schrieb:
Easy zu beantworten:
Dafür habe ich mir eine 5090 geholt. 🤘

Ich F*** mich recht ungern selbst ins Knie…
Hast du doch schon mit der 5090?

pmkrefeld schrieb:
Und nein, ich will nicht alle zu Linux bekehren
😱

MonteDrago schrieb:
Wenn es hauptsachlich um Spielen geht, Manjaro oder CachyOS!
https://github.com/arindas/manjarno/

gimmix schrieb:
Momentan Ubuntu 25.04, ab August Ubuntu 24.04.3 LTS.

Linux Mint nicht, falls du aktuelle Hardware haben solltest.
CachyOS auch nicht, falls du langfristig auf Linux umsteigen willst.
Ubuntu kann man immer mehr mit Windows vergleichen, was die Nachteile angeht... Daher würde ich davon abraten.
Bei Mint stimm ich dir zu.
CachyOS empfehle ich.

Alphanerd schrieb:
Andersherum. Kein Gamer, der Linux nutzt lässt sich auf Nvidia ein 🤷🏼‍♀️
Niemand sollte sich auf Nvidia einlassen, nach allem was die in den letzten Jahren gemacht haben...

charmin schrieb:
Danke für den umfangreichen Test! Nach einiger Zeit auf EndeavorOS bin ich aktuell wieder zurück bei Windows. Primär aus 2 Gründen:

  • Die angesprochene Bastelei sobald man Steam verlässt
Hä? Ist doch alles klickibunti mit EndeavorOS?

charmin schrieb:
  • Zu Lightroom habe ich noch keine Alternative gefunden die mich überzeugt
Andere Tools die das gleiche machen, sind nunmal immer anders. Da muss man etwas suchen und sich an das Andere gewöhnen. So wie du dich auch an Lightroom gewöhnt hast. Aber das scheint ein Apple-Ding zu sein? Wenn das mit Apple-Hardware mitspielen muss, wirds schwieriger.

jonderson schrieb:
Weil bei einem Rolling Release nun mal sehr viel mehr schiefgehen kann und insbesondere mit Nvidia auch gerne schiefgeht...
Ne, eher nicht. Ich hab selber Arch-Installationen die seit 2016 oder so verwendet werden...
Das ist oft Propaganda weil "Debian stabil ist".

jonderson schrieb:
Raytracing interessieren die meisten nicht die Bohne...
👌

SavageSkull schrieb:
Dann habe ich die letzten 1,5 Jahre was falsch gemacht, das meine Nvidia einfach nur lief und keine Probleme gemacht hatte.
Und ich die letzten 10 Jahre.

gimmix schrieb:
CachyOS: Arch mit ein bisschen Klimbim, gerade schwer in Mode, betreut von 12 Leuten...

Wie viele Jahre, glaubst du, ist die Lebenserwartung von CachyOS?
Vorallem wegen dem Hype und weils opensource ist wird das immer jemand aufnehmen.
Und wie jemand schon erwähnt hat, kann man jederzeit zu einer "reinen" Arch-Installation "umwandel".

Salamimander schrieb:
Würde bei Cachy auch eher auf Grub setzten, systemd ist und bleibt ein Holzbein :D
Eh?? Ich bin auf allen meinen Systemen auf systemd-boot gewechselt. Konfiguration ist einfacher, muss nicht die neue Konfiguration anwenden, andere Systeme werden automatisch erkannt und ist schneller.
Hat man sowieso immer installiert^^

jonderson schrieb:
Omg, das ist einer der Gründe warum ich Neulingen erstmal empfehle für mindestens 6-12 Monaten Linux Mint oder eine andere LTS Variante zu nutzen.
Solche Dinge haben einfach die Gefahr Linux als ganzes in einem schlechten Licht erscheinen zu lassen...
Kein anderes System wäre in dem Fall gebootet.

Sensei21 schrieb:
auch wurde nicht z.B. CachyOS getestet - oder generell eine der auf Gaming (oder Optimierung) ausgelegten Distros: Bazzite, ChimeraOS, Drauger OS, Nobara, CachyOS
So ein Test lohnt sich nicht.
Soweit ich weiß ist CachyOS das einzige was "Gaming optimiert" ist. Der Rest ist nur "Gaming ready" weils die Tools zum gamen mitshippt.

Hyourinmaru schrieb:
Das habe ich auch schonmal wann gelesen, ich frage mich nur, warum und woher das kommt.
Einfache Installation von Arch. Aber seit dem es archinstall gibt, gibt es kaum einen Grund EndevourOS zu nehmen. Das einzige Problem was ich damit habe ist, dass man iwctl nutzen muss wenn man WLAN nutzt. Für mich kein Problem, aber nicht für die meisten.
Aber CachyOS macht nun mehr Sinn, da sie die Pakete neu kompilieren mit modernen compileoptions.

agon schrieb:
Der Grund ist einfach die höhere E2E-Latenz unter Wayland – nicht die niedrigeren FPS.
Bspw. benutzen "Wayland compositors atomic cursor updates synchronized with vsync". Unter X11 od. Windows verläuft das asynchron. Mehr Infos
Oder bspw. »Scheduling Atomic Commits
Fühlt sich an wie ~6 ms zusätzliche Latenzzeit im Vergleich zu Windows.
Man hat doch eh einen Monitor mit Freesync? Das wird auf wayland unterstützt und man hat kein Vsync mehr. Außerdem kann man mittlerweile Vsync ausschalten. Heißt oft sowas wie "allow tearing".
 
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Funktioniert eigentlich DLSS auch unter Linux, oder ist das ein Windows "exclusive"?
 
Yamai schrieb:
Hast du doch schon mit der 5090?

Ja, ich ärgere mich auch jeden Tag auf ein neues wenn meine AAA Games mit RT/PT alles in Max wunderschön auf meinem 4K HDR Bildschirm dargestellt werden,

Gibt kaum was schlimmeres, richtig übles Zeug.. 🤘
 
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Dasher schrieb:
oder man steht dazu, dass Linux nie für den Massenmarkt gedacht war
Linux ist sehr wohl im Massenmarkt vertreten. Chromebooks waren schon erfolgreicher, aber 20 Millionen Einheiten ist immer noch eine ganze Menge. Über Android brauchen wir nicht zu reden.

Lediglich auf dem Desktop sind die Anteile gering. Hier wird weniger investiert und man hängt den Marktführern hinterher. Aber wie schwierig es ist, auf einem etablierten Markt selbst mit Milliardeninvestitionen zu reüssieren, musste auch Microsoft schon feststellen. Google ist es bezeichnenderweise mit einer neuen Geräteklasse geglückt.

Ich finde selbst auf dem Desktop ist Linux ziemlich erfolgreich. Ist nicht für jeden und alle Anwendungsfälle gleichermaßen gut geeignet, aber das trifft auch auf macOS zu, wenn die benötigte Anwendung fehlt. So what?
 
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Das Ergebnis der Benchmarks war so zu erwarten. Wer Nvidia hat, bleibt besser bei Windows. Wer AMD hat, kann auch mal Linux ausprobieren.

Was die Aktualität von Treibern, Software usw. angeht, so braucht es auch unter Windows etwa ein Jahr, bis alles so funktioniert, wie es soll. Insofern sehe ich es entspannt, dass gerade erschiene Hardware nicht unter Linux läuft. Wer damit Benchen und seine allerneueste 2500€ Ausgabe feiern will, ist ohnehin besser mit einem Windows bedient.

Als Launcher nutze ich Steam und Heroic. Mit Heroic kann man alte Spiele von CD/DVD installieren und patchen, und das ohne Terminal. Auch die anderen Launcher binde ich über Heroic ein, finde ich einfacher als mit Lutris. Ich schaue auch nicht mehr bei ProtonDB, ob etwas läuft, weil es das in der Regel tut. Tempest Rising z. B. lief sofort ab Release ohne Probleme, bzw. es gab keine Bugs, die es auch nicht unter Windows gab.

Linux Mint 22.1, Kernel 6.14, MESA 25.1.6, ProtonGE 10.9
 
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Yamai schrieb:
Man hat doch eh einen Monitor mit Freesync? Das wird auf wayland unterstützt und man hat kein Vsync mehr. Außerdem kann man mittlerweile Vsync ausschalten. Heißt oft sowas wie "allow tearing".
Screen Tearing ist aktiviert.
Mit Adaptive Sync fühlt sich das Aimen in CS2 zu smooth an und das Bild "zieht mehr nach".

Die Cursor-Latenzzeit ist abhängig von der Bildwiederholfrequenz des Displays (vsync):
"Most Wayland compositors use atomic commits, which means the cursor plane position is committed along with a frame update (if any), synchronized with vblank. That means that a cursor update has to wait for the next frame (average half a frame) and then the scanout has to reach the cursor position on the screen (average another half a frame), giving one full frame of average latency and a maximum of two. But unlike in the X11 case, the compositor knows where the cursor is, and what frame it was presented on."

Unter X11 soll es wohl ein halber Frame avg. Latenzzeit sein.
Bei einem 320Hz Display sollte man also eine avg. Cursor-Latenzzeit haben wie der eines 240Hz Displays mit async. Also 1ms höhere avg. Latenzzeit @320Hz.
Das mit der Cursor-Latenzzeit soll nur als Beispiel dienen, dass es unter Wayland noch Optimierungspotential gibt.

"Screen Tearing" akzeptiert zwar "asynchronous page flips", in CS2 habe ich kein Screen Tearing erkennen können.
Die Latenzzeit ist dennoch in meinem Fall merklich höher als unter Windows – auch wenn es nur wenige ms sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Dasher
Microsoft, so wenig sie auch auf das Geld von Privatpersonen für das OS angewiesen sind, verdient Geld mit dem OS, und dem Support desselben, hauptsächlich bei Unternehmen.
Bei Microsoft selbst kostet eine Windows 11 Home Lizenz 145€, dass dies von den Privatusern aber meist nicht verlangt wird liegt im Eigeninteresse von Microsoft: Wenn es auf PC's vom OEM für nen 10er vorinstalliert wird, bekommt man günstig Marktanteile. Wenn man den Privaten Usern das Upgrade auf die neue Version kostenlos anbietet, ist das gute Publicity, billige Werbung.

Die Cashcow ist ja Microsoft365 bzw. Onedrive bzw. Office. Das bekommst nicht um einen 10er bei ebay. Und wenn, dann nicht sehr lange, da ist Microsoft dahinter.


Hinter Linux steht aber kein Unternehmen (in den meisten Fällen, Canonical, RedHat sind ja eher die Ausnahme). Mit Linux verdient (fast) niemand Geld. Wie denn auch, ist ja Open Source. Damit kannst du OEMs auch das OS nicht 'günstig' anbieten, billiger als gratis geht ja nicht.
Ja, die Segmentierung von Linux ist da auch nicht hilfreich, aber schon der Grundgedanke hinter Linux ist halt ein anderer als bei Windows oder MacOS: Open Source, statt Plattform für (gewinnbringende) Dienste, bzw. walled garden, ohne den die eigene Hardware nicht läuft.

Von daher: Klar hat Windows heute einen hohen Marktanteil. Man hat es den Leuten leicht gemacht, hat die Software an Schulen verteilt, damit der Umgang dort schon gelernt wird, weil man es ja später im Arbeitsleben braucht. In meiner Schulzeit wurde Linux kaum erwähnt.

Das auch Spieleentwickler hauptsächlich für Windows (oder halt jetzt iOS und Android) entwickeln ist ja auch klar: Linux hat zu wenig Marktanteil. Und jetzt läuft vieles dennoch, auch wenn die Entwickler nichts tun müssen. Sie haben ja auch noch ne leichte Ausrede: Linux wird nicht unterstützt, also wenn was nicht läuft, ist Linux schuld. Aber danke fürs kaufen der 'Lizenz'.

Das gute ist doch: Trotzdem kann man inzwischen auf Linux annehmbar bis gut Spielen. Ja es gibt noch Stolpersteine, manche von den Entwicklern auf den Weg gebracht (Anti-Cheat), manche von Hardware-Herstellern (Ray- und Pathtracing könnte von Nvidia wahrscheinlich genausoschnell laufen wie mit Windows, wenn sie es denn wollten die Leute und Zeit zu investieren).
Das Xbox-Game-Streaming auf Linux nicht laufen wird, ist ja klar. Aber GeforceNow geht immer besser, ist ja auch leicht abgeholtes Geld für Nvidia.
________________________________
Schmarall schrieb:
ändert aber nichts daran, dass ich es als Kunde nicht nutzen kann.
Und wo beschwerst du dich, wenn es nicht geht?
Beim Entwickler, der es abgedreht hat, oder beim OS, dass nichts daran ändern kann?
 
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Was man aber auch nicht vergessen sollte, wer außer Zocken und Office auch mal nen Stream schauen möchte, der sollte bei Windows bleiben.
Egal ob Netflix, Prime, Disney usw, ja selbst Waipu oder Joyn erzeugen da nur Augenkrebs.
Dank der DRM Seuche der Streaminganbieter hat man nämlich nur max 720p, was auf nem 1440p Monitor alles andere als schön aussieht.
Und das Totschlagargument der meisten in der Linuxbubble: selbst Schuld wenn man diese Contentmafia finanziert, ist auch nicht Zielführend.
Denn einen Anbieter mit gutem Content der auch mit Linux min. 1080p liefert wird dann nie genannt.
 
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SavageSkull schrieb:
Das sollte ja eigentlich das selbe sein nur einmal mit Gnome und einmal mit KDE...
Soweit ich weiß, ist es das auch. Ich habe der Einfachheit beide mit reingenommen, da es durchaus User gibt, welche mit Gnome nicht klarkommen, da es für diese zu macOS-like ist und eher Plasma mögen. Die anderen *ubuntu-Derivate hab ich nicht mitreingenommen, da es zum einen dann wieder eskaliert wäre und zum anderen spielt sich für nicht wenige User der Workflow entweder unter Gnome oder Plasma ab. Gibt zwar ja auch XFCE, Mate usw., aber ich würde mak behaupten, dass Gnome und Plasma mehr User auf sich vereinen, als die anderen Desktops.
Ergänzung ()

SavageSkull schrieb:
Zum einen hätte ich die für diesen Zweck auf Spiele optimierten und beliebten Distributionen genommen
Kann man ja machen, wenn der Fokus ausschließlich auf Gaming liegen sollte. Da der Kommentar aber allgemein auf die Distro-Vielfalt abzielte, habe ich mit Absicht die allgemeinen und nicht nur auf Gaming-bezogenen Distros herangezogen. Einfach, damit entsprechende User diesbezüglich einen Anker haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Rossie schrieb:
Linux ist sehr wohl im Massenmarkt vertreten. Chromebooks waren schon erfolgreicher, aber 20 Millionen Einheiten ist immer noch eine ganze Menge. Über Android brauchen wir nicht zu reden.
Auch das Steam Deck bzw. SteamOS allgemein (weil gibt es ja mittlerweile auch für das Ally und Legion Go) zeigt, dass Linux durchaus massentauglich sein kann. Hier halt für Gaming-Handelds mit entsprechend darauf anepasster Distribution. In dem Segment hat Windows sogar noch eher Nachholbedarf, was die Anforderungen von Handelds betrifft (kleines Display, möglichst geringer Idle-Verbrauch).
 
_Jim_ schrieb:
Den Spezialfall "Gentoo" lassen wir besser aus. ;)
Hatte ich fast 10 Jahre in Betrieb. War ein geiles System, aber wurde mir dann doch zu Aufwändig. Geniesse es mittlerweile nicht zu viel selber entscheiden zu müssen.

Edit: Und ganz sicher würde ich es keinem Anfänger empfehlen, ausser im Spezialfall dass man ganz viel lernen will.
 
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Ja, wir Leute in unserer IT Bubble sehen vieles aus einem anderen Blickwinkel, klar, die Otto Normal User dort draußen bzw. viele, so meine Beobachtungen im leben, interessiert es schlicht und ergreifend nicht das es alternative Betriebssysteme gibt usw.

Sie halten an dem gewohnten fest, sprich Windows oder MacOS.

Wenn man einige darauf anspricht, wird auch oft abgewunken oder gefragt was Linux eigentlich sei etc., auch das kommt oft vor.

Mit Belehrungen/Besserwisserei oder gar Schulmeisterei bzw. Missionieren etc. erreicht man 0,0 bei den Leuten.

Die Leute sollen von sich selbst aus auf jemanden zukommen aus freien Stücken wenn sie Interesse haben, alles andere macht keinen Sinn, meine meinung.
 
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Brrr schrieb:
Geniesse es mittlerweile nicht zu viel selber entscheiden zu müssen.
Wobei der Hauptaufwand doch lediglich in der aufwändigeren Installation und dem Anpassen der USE-Flags an die eigenen Wünsche besteht. Wenn man das einmal hinter sich hat, braucht man doch bei der weiteren Nutzung auch nicht wirklich mehr entscheiden als bei jeder anderen Distribution.

Was bei Gentoo als Alltags-OS eher störend sein kann, ist der Umstand, dass Software beim Installieren oder Updaten jedes Mal erst kompiliert wird.
 
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maikrosoft schrieb:
Egal ob Netflix, Prime, Disney usw, ja selbst Waipu oder Joyn erzeugen da nur Augenkrebs.
Dank der DRM Seuche der Streaminganbieter hat man nämlich nur max 720p, was auf nem 1440p Monitor alles andere als schön aussieht.
Zumindest bei Netflix kann man sich mit einem User Agent Switcher die 1080p ranholen, wie ich hier beschrieben habe.
Wie es bei den anderen Streaming-Anbietern aussieht, weiß ich nicht.
 
mibbio schrieb:
Auch das Steam Deck bzw. SteamOS allgemein (weil gibt es ja mittlerweile auch für das Ally und Legion Go) zeigt, dass Linux durchaus massentauglich sein kann.
Bin kein Gamer, deswegen hatte ich das nicht auf dem Schirm. Aber ja, illustriert schön, dass es nicht an "Linux" per se hängt. Von deren Erfolg profitiert dann wohl auch der Desktop-Gamer, der kein Windows möchte.

Auch hier wieder ein fertig konfektioniertes System. Das braucht es, um die Masse anszusprechen. Wer baut sich seinen PC aus Einzelteilen zusammen und installiert das Betriebssystem selbst? Enthusiasten! Bei Linux ist man damit die Nische in der Nische.
 
mibbio schrieb:
Wobei der Hauptaufwand doch lediglich in der aufwändigeren Installation und dem Anpassen der USE-Flags an die eigenen Wünsche besteht. Wenn man das einmal hinter sich hat, braucht man doch bei der weiteren Nutzung auch nicht wirklich mehr entscheiden als bei jeder anderen Distribution.
Grösstenteils ja, ab und zu gab es Updates wo es manuell Intervention brauchte. Ich hatte es u.a. auch auf dem Notebook und da irgendwie auch immer das Gefühl das etwas fehlt, weil die Akkulaufzeit nicht so toll war. Hatte anno dazumal auch die Kernel-Config selbst erstellt. Irgendwann bin ich auf Solus gewechselt und die Konfiguriererei nie vermisst. Ist aber jetzt auch wirklich schon einige Jahre her.
Ergänzung ()

mibbio schrieb:
Was bei Gentoo als Alltags-OS eher störend sein kann, ist der Umstand, dass Software beim Installieren oder Updaten jedes Mal erst kompiliert wird.
Jup, das kompilieren vermisse ich definitiv auch nicht. Wobe ich das meist sogar im Hintergrund laufen lassen konnte. Mit der tiefsten Prozesspriorität habe ich das fast nicht bemerkt.

Edit: Heute mit flatpak wäre das aber wohl gar nicht mehr so ein Problem. Wenn ich eine Anwendung grad bräuchte würde ich die vermutlich schnell von da ziehen.
 
jonderson schrieb:
Tja und mit dieser Aufzählung tust du gerade so als wäre das alles und man könnte auch einfach zwei Linux Distributionen gegenwerfen und behaupten, das wären alle...

Die Wahrheit ist:
Anhang anzeigen 1641185
Nur werden in deiner Grafik alle in einen Top geworfen. Die Grafik ist per se nicht falsch, aber 98% der Lizenzmodelle sind für normalos gar nicht erhältlich und somit nicht relevant. Im Gegensatz zu den hunderten Distros.
 
Luccabrasi schrieb:
was treibt ihr da immer?
Weiß ich nicht. Aber war (für mich) ein Kampf SC zum laufen zu bekommen. Nividia war ein gebastel (hab mir auch zweil mal das System zerschossen). Also ja, für mich als Linux Noob war das nicht ohne.

Yamai schrieb:
Hä? Ist doch alles klickibunti mit EndeavorOS?
Das meiste, einiges aber auch nicht. Hatte mir nach einem updates alles zerschossen und musste neu aufsezten und einmal auch wieder reparieren (das hatte zum glück geklappt). Liegt aber sicherlich an der fehlenden Linux Erfahrung meinerseits.


Yamai schrieb:
Andere Tools die das gleiche machen, sind nunmal immer anders. Da muss man etwas suchen und sich an das Andere gewöhnen. So wie du dich auch an Lightroom gewöhnt hast. Aber das scheint ein Apple-Ding zu sein? Wenn das mit Apple-Hardware mitspielen muss, wirds schwieriger.
Es gibt dinge die ich bisher bei keinen Tool in ordentlicher Form gefunden habe: Reparatur und Bildverwaltung.
Mit Apple hat das aber rein gar nix zu tun. Der Adobe kram läuft sowohl unter Windows als auch unter Mac.
 
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