Test Linux vs. Windows 11 im Test: Benchmarks zur Gaming-Performance auf Radeon & GeForce

Bei PCGH gibt es ein Preview-Video, wo man einige Ergebnisse sehen kann. Und ich muss sagen, für mich sehen die sehr merkwürdig aus:

https://www.pcgameshardware.de/Linu...chmarks-rtx-5070-ti-rx-9070-xt-video-1476474/

Bei Spielen, die hier und bei PCGH getestet wurden, zeigt sich da teilweise ein völlig anderes Bild. Da ist unter Linux die 5070ti schon mal schneller als unter Windows. So sehr ich mir das wünschen würde, da widerspricht halt allen anderen Benchmarks die man so kennt. Auch ist dort die RayTracing-Leistung von AMD angeblich deutlich besser.

@Beelzebot Liest du dir eigentlich auch die Linux-Artikel von Sven bei PCGH durch? Ich für mich fasse die meist mit Clickbait, Übertreibung, kopiert von gamingonlinux und Phoronix, fragwürdiges technisches Verständnis inklusive alternativer Fakten zusammen. Was er da manchmal abliefert, ist wirklich abenteuerlich.
 
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digdib schrieb:
Auch ist dort die RayTracing-Leistung von AMD angeblich deutlich besser.
Das ist durchaus möglich, wenn man sich schon früh eine neue MESA (Beta-?)Version zieht, bevor sie in der allgemeinen Verteilung ist.
 
KurzGedacht schrieb:
Das ist nicht wirklich das was man aus dem Artikel ableiten sollte ... Aber gut. Mit Wahrheiten und Lesekompetenz ist das ja eh so ein Ding heutzutage.

Zum Thema Kernel based Anti-Cheat:
Ich verstehe wieso das für einige Multiplayer Titel nahezu alternativlos ist, aber jeder der sich so was aufs System holt, sollte verstehen: Das sind Rootkits / Malware.
Ein System auf dem closed source Kernel based Anti Cheat Software läuft ist per Definition "infiziert" und keinesfalls für sensible Daten zu verwenden. Diese Dinger können an allen Sicherheitssystemen vorbei so ziemlich alles auf euren Rechnern anstellen was sie wollen (Keylogger, Daten aus anderen Benutzerprofilen auslesen, ganz egal....).
Die Hersteller interessieren sich im Gegensatz zu ähnlich arbeitenden Security Systemen auch nicht wirklich für die Sicherheit eurer Daten. Das ist nicht deren Verkaufskonzept.
Faszinierend. Erst mal eine Aussage die so komplett richtig aus dem Artikel abgeleitet wurde (WINDOWS IST SCHNELLER!) mittels Lesekompetenz kritisieren und dann irgend einen Quatsch verbreiten...

Das sind Rootkits / Malware.
Ein System auf dem closed source Kernel based Anti Cheat Software läuft ist per Definition "infiziert"

Maleware, ist per Definition Software, welche etwas Schädliches mit Absicht auf deinem Computer macht. Eine Anti-Cheat-Komponente, die sicherstellt das niemand in Online-Spielen betrügt oder den Spielverlauf stört, fällt unter diese Definition sicherlich nicht. Soviel zur Lesekompetenz und "Wahrheiten"...

Und nein, nur weil eine Software Root-Berechtigungen benötigt, ist es kein 'Rootkit'.

Ein System auf dem closed source Kernel based Anti Cheat Software läuft ist per Definition "infiziert" und keinesfalls für sensible Daten zu verwenden. Diese Dinger können an allen Sicherheitssystemen vorbei so ziemlich alles auf euren Rechnern anstellen was sie wollen (Keylogger, Daten aus anderen Benutzerprofilen auslesen, ganz egal....).

Was auch alles auf Anti-Viren-Software und aber auch auf deinen GPU Treiber zutrifft...

BTW, wir haben kernel level anti-cheat seit Jahren und dennoch gab es keine großen "Ich hab mir EasyAntiCheat installiert und jetzt hat jmd all meine Daten geklaut" Meldungen?

Was willst du uns eigentlich mit deinem Text sagen? Jmd dem seine Daten auf dem PC wichtig sind, sollte keine Online-Spiele spielen? Ich bin mir sicher jemand der wie du eine sehr gute Lesekompetenz verfügt, sollte in der Lage sein im Jahr 2025 einfach ein zweites OS auf seiner Hardware installieren zu können...

Was dies alles mit dem Thema "Windows ist besser als Linux bei Spielen" zu tun hat ist mir schleiherhaft...
 
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pmkrefeld schrieb:
Und hier kommt das eigentliche Problem.
Die Darstellung ist mMn. verzerrt.

Sehe z.b. Tests von Phoronix:
https://www.phoronix.com/review/nvidia-rtx-40-super-linux

Könnte es besser sein? Sicher, das hatte ich auch geschrieben.
Aber in der Regel lösen sich die meisten derartigen Probleme von allein mit etwas Zeit.
Wäre natürlich auch eine gute Gelegenheit in ~6 Monaten zu schauen, ob das alles immer noch so aussieht.

Dein Kommentar bringt es genau auf den Punkt.

Linux läuft meist besser auf älterer Hardware, nicht auf neuerer. Deshalb empfiehlt mittlerweile sogar Microsoft, bei nicht durch Windows 11 unterstützen Computern, Linux zu installieren.

Dies trifft meist auch auf Grafikkarten zu. Wenn man eine ältere Grafikkartengeneration verwendet, sind die Chancen besser, dass sie unter Linux zuverlässig funktioniert und teilweise auch schneller ist als bei der Verwendung von Windows, wie in diesem Video beispielsweise zu sehen ist:


Und bei der aktuellen Grafikkartengeneration ist dann ein ähnliches Bild wie in diesem Test hier zu sehen.


Wenn man einfach eine Hardware im Geschäft kauft, ohne sich zu erkundigen oder auch eine sehr teure Hardware, dann kann es oft sein, dass sie nicht unter Linux funktioniert oder es lange dauert bis sie unterstützt wird.

Linux ist schon geeignet für Enthusiasten, aber nicht für solche, die die neueste Hardware benötigen, weil die Hersteller die Treiber dann bis zu Release selbst erstellen müssten und diese Tätigkeit Rückschlüsse auf den bevorstehenden Release geben würde (was vielen Hardwareherstellern unangenehm ist).

Das Fazit des Artikels triff es sehr genau.

Für Gamer, die immer beste Bedingungen haben müssen und auch kompetitiv spielen, ist es eher ungeeignet.

Für (Casual-)gamer, die mal das eine oder andere Strategiespiel/Rollenspiel/Singleplayerspiel spielen und nicht den neuesten PC haben, ist es gewiss besser geeignet.

Und ob es sinnvoll ist extrem viel Geld in Hardware zu stecken, um immer das beste und schnellste zu haben, muss jeder für sich selbst beurteilen. Ich tue es jedenfalls nicht (mehr):)
 
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Ich gebe seit Ende der 90er Jahre Linux ca. alle 5 Jahre eine Chance - immer mit dem selben Ergebnis: Gefrickel. Meiner Meinung nach ist die größte Stärke von Linux auch seine größte Schwäche: Die kaum zu überblickende Fülle an Distros. Auf die Frage "Wie mache ich X unter Linux?" gibt es nie die eine richtige Antwort. Es muss immer die Gegenfrage gestellt werden: "Welche Distro, in welcher Version, mit welchem Desktop und welchem Paketmanager?".
 
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@riloka Zumindest ZLUDA und ähnliche Projekte dürften mittlerweile nicht mehr infrage kommen. Denn Nvidia verbietet es seit ner Weile in den Nutzungsbedingungen des SDK, CUDA-Programme auf Hardware abseits der Nvidia-Karten auszuführen.
 
mibbio schrieb:
Der Grund, warum Spiele mit diesen beiden Engine positiv auffallen
Wie schon zweimal erwähnt, die Ursache liegt bei vkd3d, quasi dxvk für dx12.
Wenn ein Spiel kein DX12 nutzt, gibt es auch keinen Performance-Einbruch bei Nvidia.
 
Tevur schrieb:
Er hat schon recht, ich würde die Liste (für Desktop und Gaming) gar auf 6 Distris reduzieren:

Ubuntu
[...]
Manjaro

Und wenn man dann irgendeinen dringenden Sonderwunsch hat (anderer Desktop, Atomic Updates, das Gleiche wie mein Lieblings-YouTuber, oder was auch immer) nimmt dann halt ein entsprechendes Derivat.
Finde ich sehr gut deinen Beitrag!
Es wird viel zu oft ein Aufhebens um die Wahl der Distribution gemacht. Im Wesentlichen - von den Anpassungen mal abgesehen - machen alle das Gleiche.

Das auf der einen Seite "Tolle" an der Linuxwelt ist nämlich auch eines der größten Probleme: Die Vielfalt die schnell überfordern kann und letztlich zu mehr Fragen als Antworten führt.

Für Ein- und Umsteiger sollte der Eintritt aber möglichst einfach sein. Und da ist es absolut sinnvoll eine der großen und verbreiteten Distributionen zu wählen. Und - entgegen der Meinung mancher "Experten" - die die Nase rümpfen ist überhaupt nichts verwerfliches daran etwa Ubuntu zu verwenden.

Das Meiste funktioniert bei den großen Distributionen ziemlich gut von Haus aus und bei Fragen gibt es eine entsprechend große Community.

Wer dann irgendwann über ausreichend Erfahrung verfügt und Lust sowie Laune hat kann sich auch mal an etwas anderes wagen.
 
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theGoD schrieb:
Und nein, nur weil eine Software Root-Berechtigungen benötigt, ist es kein 'Rootkit'.
Sie verschleiern was sie tun vor dem OS, sie bieten eine Backdoor für den Hersteller, sie senden unbekannte verschlüsselte Daten an den Hersteller.
Das machen Grafiktreiber z.b. nicht.

Was aussieht wie ein Rootkit und sich verhält wie ein Rootkit ist auch eines.
Ob es Malware ist, kann man von mir aus diskutieren.
 
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KurzGedacht schrieb:
Was aussieht wie ein Rootkit und sich verhält wie ein Rootkit ist auch eines.
Und unsauber programmiertes kernel-based Anti-Cheat reißt dann potentiell auch noch Sicherheitslücken auf Kernelebene in das System. Selbst wenn das Rootkit von sich aus keine Malware ist, bietet sie aber möglichweise einen Angriffsvektor für Schadware, um direkt Kernel-Rechte im System zu erlangen.
 
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digdib schrieb:
Ich für mich fasse die meist mich Clickbait, Übertreibung, Kopiert von gamingonlinux und Phoronix, fragwürdiges technisches Verständnis inklusive alternativer Fakten zusammen. Was er da manchmal abliefert ist wirklich abenteuerlich.
Das ist sehr gut zusammengefasst, was er macht. Und es wird seinen Grund haben, warum er nicht auf CB mehr schreibt und gewechselt hat. PCGH hat für mich auch mittlerweile so ein Bild & Chip Niveau bekommen. Auf jeden Fall auf den absteigenden Ast.
 
Beelzebot schrieb:
Doch. Es war nur ein Amateur am Werk, der sich die Benutzung von jemand anderen erst erklären lassen musste (Genau das war Inhalt des Podcasts!). Mal ein Gegenbeispiel: Hier war einer am Werk, der jahrelange Erfahrung sowohl mit der Thematik, als auch mit dem OS hat. Wessen Ergebnissen sind jetzt vertrauenswürdiger: Die des Fahranfängers, oder die des Fahrlehrer?
Es kam ja in beiden Tests das gleiche raus. Linux ist konurrenzfähig +- ein paar Prozent und den Nvidia-Treiber haben Fahranfänger geschrieben. Würde beiden Tests vertrauen. Die Methodik ist in beiden Fällen hinreichend beschrieben.
 
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KurzGedacht schrieb:
Sie verschleiern was sie tun vor dem OS,
Was dein GPU-Treiber macht hat die gleiche Sichtbarkeit im Symstem...

KurzGedacht schrieb:
sie bieten eine Backdoor für den Hersteller,

Quelle dafür das bekannte Kernel-Level Anti-Cheat Systeme eine Backdoor zu deinem System für den Hersteller beinhalten? Bitte kein Telegram-Link...
KurzGedacht schrieb:
sie senden unbekannte verschlüsselte Daten an den Hersteller.
A) Welche senden den Daten verschlüsselt an den Hersteller? Für mich ist ein 128 bit Wert der einer der bekannten Cheat-Methoden entspricht jetzt nicht wirklich eine verschlüsselte Information. Davon ab geben die meisten Anti-Cheat Systeme an das sie nur aktiv sind wenn ein entsprechendes Spiel läuft. Es sollte sich doch leicht prüfen lassen ob außerhalb davon irgendwelche Datenpakete ausgetauscht werden. Oder ist das auch nur wieder könnte, vielleicht, wer weiß...?

B) https://www.google.com/search?client=firefox-b-d&q=nvidia+telemetry
KurzGedacht schrieb:
Das machen Grafiktreiber z.b. nicht.

Das die Lösung für die unter euch welche ach so wichtige Daten auf ihren PC haben einfach eine zweite OS Installation (mit verschlüsselter Partition) ist anstatt die Spielbarkeit von Online-Spielen massiv einzuschränken ist, scheint ja nicht so wichtig...

Was rede ich, hier geht es doch eh wieder nur darum das alles, was Linux auf dem Desktop im Weg steht, ja ohnehin schlecht sein MUSS, argumentiert durch Leute die wahrscheinlich kaum spielen. Siehe Nutzer mit Linux Avatar der 'kaum Spiele hat die entweder RT unterstützen oder einen MP-Modus haben' spielt.
 
zumindest wird sich die RT Leistung mit Mesa 25.2 und 25.3 verbessern für AMD besitzer.
Mit dem momentanen Mesa-git(25.3) steigt die RT leistung in cyberpunk bei meiner 9060xt um 20% und bei meiner 7800xt um10%. gegenüber dem momentanen 25.1.5. Ist zwar immer noch nicht Windowslike, aber die 7800xt ist zumindest nur noch ~10% entfernt und die 9060xt hat auf ~20% verkürzt. Da ist also noch weiter luft nach oben. Da AMD mit dem 25.20 linux treiber offiziel den Mesa treiber unterstützt werden wir mal abwarten müssen wie sich Mesa weiter entwickelt

(auszug aus den letzten release Notes des AMD linux treibers)
Consistent with AMD’s commitment to Open-Source software, we will be making the following changes to the composition of the Radeon Software for Linux releases, starting with 25.20:
  • The Mesa Vulkan driver will be officially supported, along with Mesa OpenGL and Multimedia support. The AMD proprietary OpenGL and Vulkan drivers will no longer be included in the release.
  • AMF will no longer be included in the release. AMF users are advised to transition to VA-API / Mesa Multimedia. Some examples of ffmpeg use cases with VA-API / Mesa Multimedia are shown below:
 
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Seehawk schrieb:
Ich möchte bitte das auch Linux Freunde endlich aufhören "Linux" zu sagen wenn sie "Linux Distributionen" und ihre Untergruppen meinen ...

Die korrekte Bezeichnung ist GNU/Linux.

Seehawk schrieb:
Wenn ich eine Linux Distribution nutze die Windows ähneln soll, wo alles vorinstalliert ist, ist dieses "Linux" um einiges langsamer als ein "Debian Linux" mit nur dem nötigsten ...
Nein, ist nicht langsamer als Windows, nur bei Raytracing Games.
 
mibbio schrieb:
@riloka Zumindest ZLUDA und ähnliche Projekte dürften mittlerweile nicht mehr infrage kommen. Denn Nvidia verbietet es seit ner Weile in den Nutzungsbedingungen des SDK, CUDA-Programme auf Hardware abseits der Nvidia-Karten auszuführen.
In wie weit ist sowas rechtlich bindend? Vertragsklauseln die gegen die guten Sitten verstoßen könnten unwirksam sein, wer hindert mich daran Programme auf meiner Hardware auszuführen die ich gegen Geld erworben habe?
 
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riloka schrieb:
In wie weit ist sowas rechtlich bindend? Vertragsklauseln die gegen die guten Sitten verstoßen könnten unwirksam sein, wer hindert mich daran Programme auf meiner Hardware auszuführen die ich gegen Geld erworben habe?

Das Problem ist dieser Passus:
https://docs.nvidia.com/cuda/eula/index.html schrieb:
You may not reverse engineer, decompile or disassemble any portion of the output generated using SDK elements for the purpose of translating such output artifacts to target a non-NVIDIA platform

Die Frage die momentan allerdings im Raum steht ist, ob es durchsetzbar ist.

Die andere Frage gerade im Firmenkontext:
Verhält sich eine Berechnung mit Programmen wie ZLuda wirklich 100% wie Cuda nativ?

Das "einfachste" wäre das Drecks Cuda Quasi-Monopol endlich still zu legen...
 
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