Test Linux vs. Windows 11 im Test: Benchmarks zur Gaming-Performance auf Radeon & GeForce

rollmoped schrieb:
Kernel Level Anti Cheat Systeme (nachfolgend KLAC) wie zum Beispiel BattleEye oder Easy Anti-Cheat werden häufig in Spielen eingesetzt, um Kernel Level Cheating zu verhindern.
Es gibt mehrere Gründe, weshalb sie als gefährlich angesehen werden können:


rollmoped schrieb:
1. Systemintegrität:
KLAC arbeiten im Kernel Modus, der niedrigsten Ebene des Betriebssystems. Das bedeutet, dass der Zugang zu kritischen und sensiblen Bereichen des Systems gegeben ist, obwohl diese Bereiche normalerweise geschützt wären.
Ja, ein Kernel-Level Prozess ist ein Kernel-Level Prozess. No-shit...

1. 'Könnte'
rollmoped schrieb:
Wenn ein KLAC fehlerhaft ist oder eine Sicherheitslücke hat, kann dies das gesamte System gefährden.
Genauso wie jeder andere Kernel-Level Treiber, z. B. der deiner GPU.

2. 'Könnte'

rollmoped schrieb:
2. Virenähnliche Merkmale:
Durch ihre tiefere Einbettung in das Betriebssystem können KLAC ähnlich wie Schadsoftware potenziell Prozesse überwachen und beeinflussen, was missbraucht werden könnte.
Nur weil ein Prozess ein Kernel-Level Prozess ist hat er keine virenähnliche Merkmale. Vielleicht wäre es interessant den Prompt den du hierfür verwendet hast auch noch zu posten, so wirkt es so als wäre dies von einem 3 Jahre altem LLM geschrieben worden....

3. 'Könnte'

rollmoped schrieb:
3. Stabilitätsprobleme:
Wegen der direkten Interaktion mit dem Kernel können KLAC das System destabilisieren, wenn sie nicht korrekt implementiert sind.
No shit könnte (nr. 4) ein defekter Treiber zu Abstürzen führen...

rollmoped schrieb:
4. Datenschutzbedenken:
Durch den umfangreichen Zugriff auf Informationen können KLAC möglicherweise sensible Daten sammeln. Diese könnten missbräuchlich verwendet werden.
Und yet funktionieren Ransom-Ware-Angriffe hauptsächlich mit zugesendeten "PDF" Dateien...

Aber ja, auch Nr 5 könnte.
rollmoped schrieb:
5. Inkompatibilitäten:
Hardware- oder Softwarekonflikte können zu unerwarteten Problemen führen.
Ja ja, alles mögliche könnte...

rollmoped schrieb:
Dies ist besonders problematisch, wenn das System auch professionell genutzt wird.
Muss man ja nicht in dem man ein separates OS im Multi-Boot verwendet. Aber das ignoriert man ja lieber um lieber darüber zu meckern, das etwas was Spielern von Spielen die man selbst nicht spielt, alles könnte...
rollmoped schrieb:
6. Kosten-Nutzen-Verhältnis:
Die Vorteile des KLAC durch die Verhinderung von Betrug in Spielen müssen gegen die potenziellen Risiken abgewogen werden. Für Nutzer, die das System professionell nutzen, könnten die Sicherheits- und Stabilitätsrisiken überwiegen.
Und selbst das ist ein könnte :D. BTW, wenn ich meinen Rechner professionell nutzen würde (anstatt wie eine Sane-Person hierfür ein separates Firmennotebook zu verwenden) und zum Spielen verwenden würde, dann hätte ich eher Angst das etwas durch den Valve-Virenfilter durchrutscht. Das ist ein 'könnte', das wenigstens tatsächlich schon mal passiert ist. Den um deine Daten zu mir zu übertragen und zu verschlüsseln brauche ich kein fanzy Kernel-Level Gedöns, dafür genügt es ein simples Skript auszuführen.

BTW, dann müsste ich als Gamer auch auf Dinge wie viele Mods, irgendwelche obskuren Eingabegeräte (die auch mit eigenen nicht Kernel-Level Treibern kommen) und Co verzichten. Ziemlich viele Einschränkungen nur um nicht zum Spielen neustarten zu müssen (oder halt ein Notebook zu sparen).

Aber das 'könnte' ja das Problem lösen, ohne die Benachteiligung von Linux aufzuheben... Das 'kann' dann natürlich nicht die Antwort sein.
rollmoped schrieb:
Zusammenfassend wurde weder eingestanden, dass Daten gesammelt werden oder auch durch Programmierfehler oder ähnliches Sicherheitsrisiken bestehen, ebensowenig gibt es Beweise für das Gegenteil. Somit sind die Bedenken nicht ausgeräumt.
Good bot, B+ for the effort.
rollmoped schrieb:
Beinhaltet sehr wenige deiner 'könnte' außer anhand von EAAC zu erklären, was ein Kernel-Level Anti Cheat ist. Beinhaltet auch eine Erklärung das EAC nur aktiv ist wenn ein entsprechendes Spiel läuft (warum dein LLM das wohl nicht mit zitiert hat...?) und das dies theoretisch einen neuen Angriffsvektor darstelle, könnte (was EA mit Validierungen durch 3rd Party Sicherheitsforscher bekämpft).
rollmoped schrieb:
The Verge und PCGamer.com sind Garbage den ich nicht wirklich Clicks geben möchte.
 
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theGoD schrieb:
Was dein GPU-Treiber macht hat die gleiche Sichtbarkeit im Symstem...
Beim (GPU-)Treiber ist es ja auch so ziemlich unumgänglich und technisch notwendig, während der Anticheat nur um den Vorgaben des Spieleherstellers zu genügen. Damit sind all Deine Argumente a-la "bei Treiber hast Du das Problem auch" erledigt. :-)

Aber gibt ja 'ne einfache Möglichkeit das Problem zu umgehen. Man macht den Anticheat optional und zeigt den jeweiligen Gegenspieler an, ob Anticheat benutzt wird oder nicht. Dann kann jeder selbst entscheiden, ob er gegen Spieler die kein Anticheat haben spielen will.
Und die Anticheat-Gegner können entscheiden, ob sie den Anticheat installieren wollen.

Und dann müssten doch alle zufrieden sein. :-)

theGoD schrieb:
Muss man ja nicht in dem man ein separates OS im Multi-Boot verwendet.
Da hast Du durchaus einen Punkt. Ich würde selbst bei einer reinen Windows-Umgebung meine Spieleinstanz von der echten Instanz trennen wollen.
Ich weiß nur nicht, ob ich da zwingend über Multiboot gehen würde. VMs haben da auch ihren Charme. Allerdings dürfte sich das mit Anticheat evtl. nicht vertragen.

theGoD schrieb:
Nur weil ein Prozess ein Kernel-Level Prozess ist hat er keine virenähnliche Merkmale.
Das war ja auch gar nicht die Aussage. Damit Anticheat aber seinen Job machen kann, muss es ja fremde Prozesse "ausspähen" und nach ungewöhnlichen Aktivitäten fahnden. Anticheat wird ja nicht nur geladen und macht dann nix. Dann wäre er ja witzlos.
Und all diese Dinge haben schon Merkmale einer Malware. Allerdings hat auch die Überwachung von Antivirenprogrammen ähnliche Charakterzüge. Nur weil also ein Prozess überwachen tut, ist das natürlich nicht automatisch böse.

Aber auch hier wieder: Der Anticheat macht das ja "nur", um Cheats zu verhindern. Ich als Nutzer hab nichts davon den Kram laufen zu lassen.

Und sie machen sie halt auch hin und wieder Probleme. Wenn man mal so sucht mit der Suchmaschine seiner Wahl, dann gibts da durchaus eine nennenswerte Anzahl an Links, wo Nutzer über Probleme mit Anticheat berichten. Und das ist natürlich auch eine Schadfunktion. Stell Dir mal vor, Du hast ein Spiel gekauft und kannst es aber nicht spielen, weil irgendwas mit dem Anticheat schiefläuft. Und dann musst Du auch noch Zeit aufwenden, um das Problem zu fixen.

theGoD schrieb:
Den um deine Daten zu mir zu übertragen und zu verschlüsseln brauche ich kein fanzy Kernel-Level Gedöns, dafür genügt es ein simples Skript auszuführen.
Das stimmt zwar, allerdings wäre ja eine einfache Möglichkeit Programme zu isolieren z.B. als eigener Benutzer auszuführen oder auch andere/ähnliche Security-Mechanismen zu benutzen.
Das wird aber natürlich ausgehebelt, wenn ein Programm Zugang zu root-Rechten an.

Außerdem hilft Kernelmode sich ja auch Überwachung zu entziehen. Und klar, Anticheat ist zusätzliche Angriffsfläche (die ich - wie bereits gesagt - ja eigentlich gar nicht brauche) für Malware. Und solche Dinge sind ja auch schon vorgekommen:
https://www.trendmicro.com/en_us/re...pact-anti-cheat-driver-to-kill-antivirus.html
(ähnliche Dinge sind dann auch unter Linux denkbar)
 
mibbio schrieb:
Und gerade in dem Segment kommt in den entsprechenden Rechenzentren doch vorrangig Linux zum Einsatz, es gibt also Bedarf an gescheiten Linux-Treibern. Es gäbe also durchaus die Möglichkeit, ausreichend Druck für Nvidia zu erzeugen, Treiber zu entwickeln, die in den Kernel aufgenommen werden können.
Nvidia sagt doch einfach "du hast die Karte gekauft? Hier ein Link zu unserem Blob, das musst du so nutzen". Und dann wird das gemacht.

Temporä schrieb:
Genau für den sind Accountzwang und OneDrive Zwang ja gemacht. Das schützt den Dau (auf Kosten der Poweruser).
Man kann auch DAUs schützen ohne Account und OneDrive Zwang...

Temporä schrieb:
Dem Normalnutzer ist es egal, ob da jetzt die aktuelle oder die vorletzte Version des Treibers werkelt.

So viel Angst wie manche User haben, wenn sich auch nur eine Sache durch ein Update am Gui ändert, das durchaus gewollt.
Das ist egal. Damit das System insgesamt sicher ist, müssen Updates eingespielt werden! Ob der Poweruser diese ausschaltet, ist dem selbst überlassen.


@theGoD damit wir keine closed source Kernel und Module nutzen, gehen wir ja auf open source.
Die Anti-Cheat devs müssten unsere Daten nicht klauen, Microsoft macht das doch schon.

Zu deiner Frage ob es Fälle gab:
https://en.wikipedia.org/wiki/Chaos_Computer_Club#Staatstrojaner_affair
https://gist.github.com/stdNullPtr/2998eacb71ae925515360410af6f0a32

Statement von einem Entwickler (nicht anti-cheat):
https://www.reddit.com/r/gaming/comments/xf1cwr/the_insanity_of_eas_anticheat_system_by_a_kernel/

Wenn man etwas Security verfolgt, weiß man nach einer kurzer Zeit, dass alles mögliche irgendwie gehackt wird.
Und kernel based Software versucht nicht mal sicher zu sein und lädt Angreifer ein...
 
@Unnu Naja, das sieht Du doch schon daran, daß jeder sein eigenes ARM-Süppchen kocht.
Goolge, Amazon, Facebook, Microsoft, Alibaba, Tencent und Konsorten haben alle schon eigene ARM-Designs.

Intel ist da sowieso komplett außen vor und Microsoft's halbgarer Versuch mit Windows on ARM scheint auch wieder als Windows RT 2.0 im Keim zu ersticken – Redmond will auf der einen Seite das Moment von ARM nutzen, aber scheint hinter verschlossen Türen massiv von Intel daran gehindert zu werden, das WIntel-Kartell und Tandem von Santa Clara und Redmond endlich hinter sich lassen zu wollen.

Intel weiß, daß Microsoft's Windows ihr einziger Notnagel ist, der sie überhaupt noch am Leben hält, und dagegen wehrt sich Intel hinter den Kulissen mutmaßlich mit Händen und Füßen – Santa Clara braucht Redmond's ständige Systemwechsel-Zyklen, um am Leben zu bleiben, nicht umgekehrt!
 
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mibbio schrieb:
Und gerade in dem Segment kommt in den entsprechenden Rechenzentren doch vorrangig Linux zum Einsatz, es gibt also Bedarf an gescheiten Linux-Treibern. Es gäbe also durchaus die Möglichkeit, ausreichend Druck für Nvidia zu erzeugen, Treiber zu entwickeln, die in den Kernel aufgenommen werden können.
Gute Treiber ja, aber Für KI-Anwendungen ist die Spiele-Leistung doch völlig egal. Ich bin da selbst nicht so drinnen, aber ich würde ehrlich gesagt erwarten, dass die workloads bei KI und Spielen sich doch sehr stark unterscheiden.
 
frazzlerunning schrieb:
Die Cashcow ist ja Microsoft365 bzw. Onedrive bzw. Office.
Nein, das ist schon lange nicht mehr der Fall – Einfach mal informieren.

Microsoft's Cashcow Nr.1 (in schwankenden Prozentzahlen) ist seit Jahren ihr Azure!
Man sagt ja nicht umsonst seit geraumer Zeit ohne Witz;
Microsoft's best product: Linux!
Weil Redmond verdient sich seit etlichen Jahren schon dumm und dämlich an Azure.
Office und vor allem Windows spielen eine immer kleinere Rolle am Umsatz – Umsätze zur Corona-Zeit waren brutal einseitig Azure.

Hier mal ein paar Grafiken;
2018–2022
microsoft_revenue_percentage_segment_breakdown_chart.png


Verteilung 2023
how-microsoft-makes-money-v0-ui24psyillfc1.jpeg


Verteilung 2024
Microsoft Revenue.jpeg


Verteilung 2025
31a9f834-012e-4286-a5fe-9b7598cebe11_2457x1379.png


Aufsplittung 2025
ce66e331-3c55-49b8-8f10-bbc2688db200_2457x1379.png


Man kannst schon sehen, daß heutzutage Microsoft mehr mit der gesamten XBox, den Services und Xbox Gamestore verdient, als Windows komplett zusammen in absoluten Zahlen … ($5.6B vs $4.3Bn).

Und auch wenn man jetzt denken könnte, daß ja dann Microsoft mit Office 365 respektive klassischen Office-Produkten ihr Geld verdienen würden, dann ist das auch nur die halbe Wahrheit.

Weil Microsoft nämlich unter dem Label "Office" einfach mal alles was Bürosoftware betrifft verbuddelt, um davon abzulenken, daß ihr klassisches MS Office 2010/'13/'16/'19/'21 immer weniger Relevanz besitzt und immer öfter von anderen Office-Suiten anderer Hersteller im Büroalltag verdrängt wird (Oder gar gleich kostenlos von OpenOffice/LibreOffice). Einzig das Online-Office 365 bringt noch wirklich nennenswert Geld ein.

Microsoft Azure ist dabei übrigens nicht Microsoft's Cloud!
Sondern ihre oftmals AMD Epyc-basierte Architektur-agnostische Server-Infrastruktur für Virtualisierung, Container-Geraffel, Windows-VMs und dergleichen, also vergleichbar mit Amazon's AWS.

Zurück zu den Bildern und was Microsoft unter dem Label "Office" alles verbuddelt
Unter dem Schlagwort Office fällt bei MS natürlich auch das allseits bekannte uralte lokal installierbare Microsoft Office 2010 (MSO 2013–2021), aber das ist nur noch ein wirklich kleiner Prozentsatz.

Der Rest ist alles Andere wie natürlich (online) Office365, OneDrive (for Business) oder Teams-Lizenzen.
Vor allem aber die Geldbringer SharePoint (Datei-Infrastruktur/Fileserver) für Unternehmen und logischerweise ihr eMail-/Kalender-Server Microsoft Exchange Server, welcher ja sowie fast immer in Verbindung mit Active-Directory (Dateizugriff-/Account-Verwaltung) eingesetzt wird.

Man sieht also schon, von Office365 (neuerdings ja schon wieder Microsoft365) und klassischen Office-Produkten von Privatanwender bleibt wirklich nicht viel übrig – Da wäre nur noch OneDrive (for Business) und Teams und selbst die werden zuhauf bei Unternehmen eingesetzt.

Der klassische Privatanwender mit seiner lokalen Office- und Windows-Lizenz ist eigentlich irrelevant geworden, wenn er nicht gerade ein Abo für Office365 oder OneDrive bezahlt.
 
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Naja, jetzt ohne mir die 23 Seiten durchzulesen, hätte ich mir eine kleine Treibervorschau bzgl. AMD gewünscht. In Mesa 25.2 (was gerade als RC veröffentlicht wurde) sind doch einige Raytracing-Verbesserungen gelandet und für Mesa 25.3 (welches gerade erst am Anfang seiner Entwicklung steht) sind auch schon RT-Verbesserungen von 40% (in quake 2 RT) gelandet. Dann wäre auch das Fazit zu AMD Raytracing, dass man in einigen Monaten Windows-Niveau mindestens erreicht hat...
 
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DoedelFIX schrieb:
"Linux ist eine Alternative, aber noch kein Ersatz"

Danke für diesen Satz.
Das ist Interpretationssache. Wenn es für den User reicht, dann ist es allemal ein Ersatz. Wenn es für Dich nicht reicht, dann ist es nicht einmal eine Alternative.
Ergänzung ()

DerVagabund schrieb:
Das ist ein bekanntest NVidia linux Treiber issue, das einfach nicht gefixed wird => https://forums.developer.nvidia.com/t/non-existent-shared-vram-on-nvidia-linux-drivers/260304
Das bedeutet eigentlich nur, daß du in Zukunft eine Radeon kaufen solltest, damit Du diese Probleme nicht mehr hast, insbesondere wenn Du Linux benutzen willst :)
Ergänzung ()

Mimir schrieb:
Scheint ja bei AMD auch nicht zu klappen, wenn du dir die RT Benchmarks ansiehst.
Doch es klappt weit besser, weil die Treiber mit jeder Version besser werden. Mesa 25.2 steht in den Startlöchern im August:
"Mesa 25.2 on the AMD side includes RDNA3 and RDNA4 ray-tracing performance optimizations, various new Vulkan API extensions, FSR 4 improvements, Vulkan Video support for RDNA 4 GPUs, and a variety of other performance optimizations and tuning thanks especially to Valve / Red Hat / AMD."
Und in 25.3-devel:
"An exciting addition landing into the Mesa 25.3 codebase today is support for AMD's Vulkan anti-lag extension, VK_AMD_anti_lag."

Also das geht mittlerweile recht zügig... also für einen Open Source Treiber...
 
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Die Erfahrungen hier aus dem Test decken sich nicht mit meinen und auch PC Games Hardware kommt da zu anderen Schlüssen, zumindest im Bezug auf die 9070 sowie Raytracing-Performance. Mir war das auch ehrlich gesagt viel zu Simpel hier. Linux kann zwar mittlerweile vieles von Haus aus, aber unter CachyOS z.B. muss man dann doch noch ein bisschen Hand anlegen um die optimale Leistung zu bekommen. (Stichwort game-performance) Kann mir nicht vorstellen das es unter EndeavourOS ander ist.

Also zumindest unter CachyOS performt die 9070XT besser als unter Windows, auch mit Raytracing.

 
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Ich konnte inzwischen auch einen Blick auf die Testergebnisse des PCGH-Tests werfen.

Was mich dort wundert ist, dass die Ergebnisse der 5070Ti unter Linux so dicht an den Ergebnissen unter Windows 11 liegen. Bisher galt immer die Aussage, dass AMD-Karten unter Linux gleich gut bis besser performen und bei Nvidia deutliche Abstriche zu machen sind. Svens PCGH-Test lässt den Leser jedoch vermuten, dass die Einbußen für Nvidia User sich mit ca. 5% im Pipifax-Bereich bewegen.

Liegt das an der Spieleauswahl, den Grafik-Settings, den Proton-Tweaks, ... oder hat Sven hier einen Fehler gemacht?
 
rollmoped schrieb:
Eventuell ist CachyOS besser optimiert als EndeavourOS.
Die Tests, die man sonst so findet, zeigen eher, dass bei DX12 Games durch eine "Gaming-Distro" nur wenig zu gewinnen ist. Was man auf Youtube an aktuelleren Tests findet ist aber in der Regel eh mit CachyOS gebencht worden.
 
Creeping.Death schrieb:
Ich konnte inzwischen auch einen Blick auf die Testergebnisse des PCGH-Tests werfen
Da das alles hinter ner Paywall ist und die Standbilder in Youtube-Videos nicht viel helfen, kannst du mal bitte aus dem Artikel die Details hier posten?
Welche Treiber- und sonstige Software-Versionen wurden von Sven in CachyOS verwendet? In welchen Einstellungen wurden welche Spiele getestet? Und wie hoch waren die fps jeweils in absoluten Zahlen?
 
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rollmoped schrieb:
Es sieht so aus, als ob da einige Optimierungen am Kernel gemacht werden.
Die Antwort darauf, ob die Ergebnisse des CB-Tests unter CachyOS anders ausgefallen wären, hat der "Chef" von CachyOS bereits hier im Thread gegeben.

Tevur schrieb:
Da das alles hinter ner Paywall ist und die Standbilder in Youtube-Videos nicht viel helfen, kannst du mal bitte aus dem Artikel die Details hier posten?
Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ab welchem Punkt das dann strafbar ist.

Die Linux-Tests wurden durchgeführt unter:
CachyOS 25.05
CachyOS-Proton 10.0
CachyOS-Wine 10.0
Mesa 3D 25.1.2
VKD3D 2.14.1
DXVK 2.6.1
...auf einem "optimierten" 9950X3D mit 96GB RAM und RTX5070Ti.

Nur mal ein Beispiel:
Während hier im CB-Test Ghost of Tsushima (2560x1440) unter Windows rund 30% Vorsprung hat, ist Linux im PCGH-Test sogar minimal schneller.

Das passt halt mal überhaupt nicht zusammen.
 
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Creeping.Death schrieb:
Das passt halt mal überhaupt nicht zusammen.
Wenn man sich das Wiki von CachyOS ansieht, findet man ein paar Tipps zur Performance Optimierung. Unter anderem sollte man alle Games mit "game-performance %command%" starten. Damit wird wohl ein script gestartet, welches ein paar Optimierungen am Scheduler vornimmt.

Ich persönlich kann nur sagen, dass ich in Hunt Showdown ohne das Script ca. 90 FPS hatte, mit waren es 130 FPS (was ungefähr auch der Windows Leistung entspricht). Bin nicht tief genug in der Materie, aber ich kann mir bei Leibe nicht vorstellen, dass man nur bei CachyOS solche Klimmzüge machen muss. Und da Sven ja nun mal eine Ecke tiefer in der Materie steckt, wird er wohl auch eher an sowas denken.
 
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rollmoped schrieb:
Ist denn das Ergebnis von PCGH eher so, dass Windows schwächer ist
Laut PCGH ist Linux mit der 9070XT deutlich schneller als unter Windows (sogar mit Raytracing).
Bei Verwendung einer 5070Ti ist zwar Windows noch immer schneller, allerdings nur rund 5% (im Schnitt - rasterized).
GrooveXT schrieb:
Und da Sven ja nun mal eine Ecke tiefer in der Materie steckt, wird er wohl auch eher an sowas denken.
Ob er spezielle Tunings für die einzelnen Games vorgenommen hat, kann ich dem Bericht leider nicht entnehmen.
 
@rollmoped
Ich habe den Test jetzt auch nicht gelesen, nur den Youtube Short gerade gesehen. Das Fazit ist aber wohl die 9070XT mit Linux besser läuft als mit Windows. Bei der 5070Ti ist es andersrum. Trotzdem sind die gezeigten Benchmark Werte weit weg von dem was CB hier zeigt. Vor allem bei Raytracing, denn selbst in dem Bereich ist die 9070XT auf Linux schneller unterwegs, als auf Windows, während hier Raytracing ja komplett einbricht.
 
Creeping.Death schrieb:
Laut PCGH ist Linux mit der 9070XT deutlich schneller als unter Windows (sogar mit Raytracing).
Das habe ich mittlerweile auch verstanden.

Was mich aber interessieren würde: Sind die FPS in Windows bei den gleichen Spielen ungefähr so hoch wie hier oder ist Windows bei PCGH schwächer als hier? Denn wenn Windows bei PCGH schwächer wäre, deutet das auf einen Fehler bei den Windows-Benchmarks hin.
Wenn aber nur Linux schneller ist, und die Windows-FPS gleich hoch wie auf Computerbase sind, dann muss sein Linux-Setup deutlich leistungsfähiger sein.
 
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