News MS-Account vorausgesetzt: Europa erhält Windows-10-Updates ein Jahr (ohne Auflagen)

Und woran soll das festgemacht werden? IP-Adresse (was wenn ich mit meinem Laptop für längere Zeit in ein nicht-EU land gehe)? EU-Key (ist bei WIndows-Keys überhaupt eine regionale Unterscheidung möglich)?
 
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Nur als Hinweis:
Für das ESU-Programm muss man sein Win10 mit einem MS-Account verknüpfen und sich regelmäßig einloggen.

von Windows Central
It seems the user will still need to enroll into extended security updates, which will require the user to authenticate with a Microsoft account once every 60 days, but it will no longer require the user to sync their PC settings to the cloud or cost money.

Nur falls einer wegen dem Win11-Accountzwang bei Win10 bleiben wöllte...
 
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DavidXanatos schrieb:
Dann sag mir doch mal wie eine Umstellung aussehen soll wenn man z.B. SolidWorks braucht: https://appdb.winehq.org/objectManager.php?sClass=application&iId=318 laut wine ist das nämlich Müll unter wine.
Wie wäre es wenn man anstelle die n-te übershcüssige Linux Distri zu erfinden ein paar mehr Leute mal WINE dazu bringen würden mehr Windows Software ausführen zu können?
Immer native Software einsetzen.

Vergesst WINE. Ihr schleppt sonst die Pest von Windows mit. Das Derivat von Valve (Proton) funktioniert, weil Valve da jeden Tag Arbeit reinsteckt und Steam kontrolliert. Wobei Valve die Entwickler endlich zu native Ports auffordern und fördern (Steam Awards) muss.

Von Source2 bis Unreal5 gibt es jede wichtige Engine für Linux. Entwickler so “Ich will aber nicht. Alles so Scheiße bleiben mit Windows.”.

Gibt Ausnahmen. Unrailed ist ein richtig tolles Spiel unter Linux. DavinciResolve ist jetzt auch unter Linux verfügbar. Die jungen und innovativen Fragen nicht nach Marktanteilen, die machen Marktanteile.

Bei CAD und 3D-Druck gibt es native Anwendungen. Aber ich meine die großen CAD-Entwickler bremsen. Die Unternehmen hängen an ihrer CAD, nicht an Windows.

PS: Die meisten unserer Probleme muss man durch politische Regulierung lösen. Wir sind nur zu dumm dazu. Also haben wir Microsoft, Meta, Apple, Google und OpenAI am Hals.
 
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Tevur schrieb:
Nur falls einer wegen dem Win11-Accountzwang bei Win10 bleiben wöllte...
Ein Punkt, den ich noch nie verstanden habe. PayPal sein Geld anvertrauen, Amazon seine Streaming-Vorlieben und selbst fürs Parken ne App mit Account anlegen, aber die Windows-Installation mühsam abklappern, um ja keinen Account anlegen zu müssen. Ich bin auch kein Freund von Datenkraken, weshalb ich bspw keine Cloud für meine Fotos nutzen würde, aber es gibt weitaus schlimmeres als einen MS-Account. Wenn das das Bollwerk gegen Win11 ist, muss man konsequenterweise auch wieder Spiele mit CD-Key auf seinem Win98-Rechner installieren.
 
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Muuhtant schrieb:
Also auf der Arbeit umsonst Stress gehabt. Schnell, schnell hunderte Rechner bestellen, weil die "alten" nicht mehr unterstützt werden...schnell, schnell migrieren. Jede Woche Reporten, wie viele Systeme noch offen sind. Und jetzt kommt genau das, was viele geahnt haben :)
Warum keine Enterprise-Lizenzen mit erweitertem Langzeitsupport, der teilweise Updates bis 2030 oder gar 2032 bietet?
Das dürfte finanziell und zeitlich günstiger kommen, als hunderte neue Rechner anzuschaffen und erst einmal in einen administrierfähigen Zustand zu versetzen sowie die alten Rechner einzusammeln und vom Firmensystem abzumelden.
Ergänzung ()

Seven2758 schrieb:
Die Arbeit war nicht umsonst, denn die kostenlose Registrierung ins ESU-Programm gilt nur für Privatanwender und nicht Unternehmen.
Schon klar, aber es ist für Unternehmen günstiger, für den Langzeitsupport zu zahlen (im Vergleich zur jährlichen Windows-Lizenz pro Arbeitsplatz halten sich die Kosten da im Rahmen) und dafür wenigstens die Hardware weiter benutzen zu können und die IT-ler sich dann den wirklich wichtigen Themen widmen können als permanent von einem Windows zum anderen zu migrieren. Wir nutzen bei uns im Konzern mehrere tausend Tools aller möglicher Anbieter und der Kompatibilitätstest aller dieser Tools auf das jeweils nächste Windows verschlingt Unsummen, weshalb man das nicht zu oft machen sollte, wenn die Firma noch arbeitsfähig bleiben und Gewinne erwirtschaften soll.

Aus diesem Grund haben wir früher oft eine Windows-Version ausgelassen (z.B. von Win XP direkt auf Win 7 und von Win 7 direkt auf Win 10), damit der Konzern noch entwickeln konnte und sich nicht nur mit sich selbst beschäftigen musste. Heute sieht das leider anders aus. Gleich nach Win 10 wurden wir auf Win 11 migriert, was zahllose Kollegen massiv verstörte, weil zu Beginn viele Tools nur "unter Vorbehalt" funktionierten. So kann man einfach nicht produktiv arbeiten.
 
Zuletzt bearbeitet:
p-trettin schrieb:
Die sollen ihr System einfach mal in Ordnung bringen, dann braucht man auch keine Updates. Ganz simpel.

Meiner Meinung nach muss eine Software spätestens, wenn der Hersteller meint sie out of support zu setzen, in einen sicheren Zustand versetzt werden. Spätestens dann muss die Software "fertig" sein.
Als Fachfremder kann man diese Meinung haben, sie ist aber leider völlig losgelöst von Fakten.
Das ist leider ähnlich wie ein Auto einfach sicher zu machen, damit man keinen TÜV und keine Wartung mehr braucht. Oder Menschen richtig gesund zu machen, damit niemand mehr stirbt und man keine Arztbesuche mehr braucht.
 
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Niemand braucht wirklich Windows 11.
Es entstehen nur berge an Elektronik Müll.
 
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LOL, gestern aufgrund des damit verbundenen Hardware Wechsels einen Mac mini 2 Pro bestellt und jetzt das!
Der Mac mini wird trotzdem nicht storniert. Mal sehen, vielleicht steige ich bei den anderen Systemen langfristig auch auf Mac um.
 
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Ein Jahr mehr Zeit zum Umstieg auf Linux, das italienische Militär hat das ja erfolgreich und gegen den Willen Microsofts eiskalt durchgezogen und sie sind zufrieden.
Sowieso eine sau blöde Idee, wichtige Infrastruktur den Ami-Backdoors zu übergeben.
Ich denke Firmen wie Suse würden nur zu gerne eine europäische Distribution für uns basteln und maintainen. Zur Not mache ich das mit Yocto :D
 
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derMutant schrieb:
Der Mac mini wird trotzdem nicht storniert. Mal sehen, vielleicht steige ich bei den anderen Systemen langfristig auch auf Mac um.
Na aber pass auf! Wenn man den Berichten der Nutzer glauben will, ist MacOS 26 das schlimmste Betriebssystem aller Zeiten! Du solltest dir also schon mal eine Alternative zur Alternative suchen ;)

Geschrieben von meinem MacBook Pro mit MacOS 26
 
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Boimler schrieb:
Ein Punkt, den ich noch nie verstanden habe.
Immer wieder der gleiche Bullshit. Wenn man was nicht versteht, liegt das nicht an der Sache, sondern eventuell an den eigenen Fähigkeiten, Dinge zu verstehen?

1. Windows ist ein Betriebssystem, deine Beispiele nicht
2. Deine Beispiele werden auch von sehr vielen Menschen abgelehnt und aus den gleichen Gründen nicht genutzt.
 
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Muuhtant schrieb:
Also auf der Arbeit umsonst Stress gehabt. Schnell, schnell hunderte Rechner bestellen, weil die "alten" nicht mehr unterstützt werden...schnell, schnell migrieren. Jede Woche Reporten, wie viele Systeme noch offen sind. Und jetzt kommt genau das, was viele geahnt haben :)
Nicht wirklich. ESU gibt es nur für Privatanwender.
 
p-trettin schrieb:
Wenn ich neue Features will, dann bezahl ich DAFÜR vielleicht, aber nicht dafür, dass das, was ich schon bezahlt habe, endlich mal fertig entwickelt wird.

Du hast dich ja dazu "Bewußt" entschieden "Windows" zu benutzen und die Eula abgenickt, also warum regst Du dich jetzt auf?

Jedem steht es Frei, sich eine Alternative auszusuchen, wie z.B ein Linux oder etwas anderes, nicht wahr?
 
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Und doch! Habe aber schon lange auf Windows 11 gesetzt. Verstehe aber MS nicht warum setzen sie die Hardware Anforderungen für Win11 nicht runter. Weil sie ihr Gesicht verlieren. Es ist doch schon lange bekannt das das künstlich ist.
 
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Banned schrieb:
Also wer ernsthaft wegen Win11 von Win10 auf Linux wechselt, dem ist mMn nicht mehr zu helfen. Selten gab es sicher zwei Windows, die sich so ähnlich waren - Win11 basiert quasi vollständig auf Win10.
Hörst du dir überhaupt selbst mal zu.

Wenn WIN 11 quasi vollständig WIN 10 ist, wieso sollten wir überhaupt wechseln.
Ein Wechsel sollte auch ein Mehrwert mit sich bringen.
Wen der einfach nicht da ist , ist ein Wechsel völlig sinnlos.

WIN 10 hatte wenigstens DX12, aber WIN 11 hat überhaupt nichts am Start.
Außerdem sollte Microsoft langsam lernen das Wir nicht für ihn da sind sondern umgekehrt.
 
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WebBeat84 schrieb:
Nennt sich Weiterentwicklung... Du würdest am liebsten immer bei 98 Feeling bleiben, wa?

Na ja, ich denke, man kann objektiv sagen, dass man Windows 11 weniger Freiheiten/Möglichkeiten hat, sich einzurichten. Wo man sich zuvor noch ordnende Strukturen im Startmenü einrichten konnte, auf die man direkt zugreifen konnte, gibt es jetzt nur einen "alle apps"-Dump. Die Möglichkeit, sich zusätzliche Menü ist in der Startleiste einzurichten, wurde schon vor zig Windows-Iterationen bis zur Unbenutzbarkeit verkrüppelt.

Wo da die Weiterentwicklung sein soll, wenn mir der "wir wissen am besten, was ihr wollt und braucht!"- Hersteller alle Möglichkeiten nimmt, mich nach meinen Vorlieben und Bedürfnissen einzurichten, sehe ich nicht. Und das muss man nicht mit "Du hättest wohl noch am liebsten Windows 98?" ins Lächerliche ziehen.

Aber um dir diesen Knochen hinzuwerfen: Ein wichtiger Grund, warum ich zu Linux möchte, ist wieder die Freiheit in der Konfiguration und Einrichtung meiner Desktop-Umgebung zu haben, die ich zuletzt Windows XP hatte.
 
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Amaoto schrieb:
Nicht wirklich. ESU gibt es nur für Privatanwender.
Das stimmt so nicht ESU gibt es auch für Firmen nur da ist das 1 Jahr nicht Kostenlos.
 
mTw|Marco schrieb:
Wir haben das in der Firma bei ner vierstelligen Zahl an Mitarbeitern ausgerollt ohne wirkliche Probleme. Vom Azubi zum Fast-Rentner. Kein Gerenne, kein Geheule, praktisch nix.
Das ist bei uns anders (alleine am Standort rund 2.000 MA, davon über 1.000 MA in F&E sowie Verwaltung). Am Ende haben wir tagelang über Google nach Anleitungen gesucht, wie wir das Win 11 optisch wieder wie Win 10 aussehen lassen können (ohne Zusatztools).
mTw|Marco schrieb:
Manche merken nicht mal den „Unterschied“ weil sie einfach unbefangen an so ein Thema ran gehen.
Wer die "Umpositionierung" des Windows-Startbuttons von der linken Seite auf die Mitte nicht mitbekommt, der ist vielleicht schon klinisch tot. ;)
Und wer die "Microsoft-Werbung" in Win 11 nicht sieht, dem fällt sonst vermutlich auch überhaupt nichts mehr auf.
 
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