News MS-Account vorausgesetzt: Europa erhält Windows-10-Updates ein Jahr (ohne Auflagen)

Shio schrieb:
Ich weiß aber auch nicht was die Leute für ein Problem mit dem Upgrade haben.

Ich möchte dir an dieser Stelle mal ein Beispiel geben:
Ich war gestern noch bei einem älteren Bekannten, der einen Rechner aus ~2017 hat: i7 7700, 16GB DDR4 3000MHz, 256GGB SSD, GTX 1050 Ti. Der Rechner ist für seine Anforderungen mehr als top. Aber: Es läuft Windows 10 drauf. Windows 11 ist nicht kompatibel, weil Microsoft sagt dass die 7000er Serie nicht ausreicht. Genug freier Speicherplatz auf der SSD wäre ohnehin nicht für ein Upgrade und aufräumen / irgendwas löschen will/kann er nicht (behauptet er). Von diesen Tricks um die Anforderungen auszuhebeln hält er auch nichts, weil er was offizielles will. Linux sei für ihn auch nichts, er will sich damit gar nicht beschäftigen. Und ein neuer Rechner bzw. ein Upgrade? Dafür hat er aktuell kein Geld. So, und jetzt? Dann stehe ich da und sag ihm, dass es dann aber keine Alternativen mehr gibt. Tja... Der wird die Kiste also so oder so einfach weiter benutzen.
 
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Kraeuterbutter schrieb:
naja.. wenn ihr 2000 MItarbeiter habt und die neue Geräte kriegen bzw. das ausgerollt wird,
kann man das ja kommunizieren..
Am Standort, im Konzern (Mitarbeiterzahl sechsstellig) sind es insgesamt deutlich mehr Geräte. ;)
Kraeuterbutter schrieb:
und mir kommt vor, dass noch nie ein Microsoft-Umstieg so schmerzlos war wie von Win10 auf Win11
gibt eigentlich keine Klagen
Bei mir persönlich hat ZUKEN zu Beginn richtig rumgezickt (CAD-Tool zum Zeichnen von elektrischen Schaltplänen und Layouts).
Dazu gab es regelmäßig Synchronisierungsprobleme nach vielen Microsoft-Updates (betrifft sowohl Windows als auch alle Office 365 Tools).
Kraeuterbutter schrieb:
die Suchfunktion des STartmenüs (ersten paar Buchstaben der App eintippen)
oder Icons am Desktop
Seit Windows 11 finde ich nicht mehr alle installierten Programme unter "Alle Apps"! Ich muss stattdessen bei einigen Programmen mit der Suche arbeiten. Das gab es bei den vorherigen Windows-Versionen noch nie.
Kraeuterbutter schrieb:
ich find einige der Featurs von Win11 ganz ok...
Ja einige sind OK (vielleicht 10), dafür finde ich viele nicht OK (deutlich mehr als 10). Somit am Ende eine Verschlechterung für mich persönlich. ;)
 
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Weyoun schrieb:
PS: Was meinst du mit "lokalen Account anlegen"?
Ja, ein lokaler Nutzeraccount wie es früher möglich war. Bei der aktuellen Installation von Win11will es (ohne Tricks) ja mittlerweile zwingend einen Onlineaccount.
 
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1776 schrieb:
Zumal man alte Rechner einwandfrei mit neuen Linux Versionen weiter nutzen kann.
Man ja, aber eben nicht jeder.
1776 schrieb:
MacOS 13 wurde nur 3 Jahre supported
Auch das stimmt so nicht. Das letzte Update 13.7.8 ist vom 20. August 2025, es wird also aktuell noch supported.
 
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Lev Arris schrieb:
Wenn ein älterer PC mit Windows 11 läuft; dann sollen sie doch upgraden lassen.
Was soll diese Hürde ?
Na die Mainboardhersteller und AMD und Intel wollen doch auch noch verkaufen. Wo kämen wir im Kapitalismus den hin wenn nur das produziert würde was wirklich benötigt wird.
 
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Ich hoffe die Win10 Nutzer kaufen nicht extra für den Wechsel auf Win 11 einen neuen Rechner und wechseln mit der alten Hardware lieber zu Linux. Ich bin damit total glücklich aber verwende zum Spielen auch noch Win11.
 
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Alphanerd schrieb:
Was ist das denn für eine Verschwendung von bezahlter Arbeitszeit.
Wenn wir wieder so produktiv wie vorher arbeiten wollen, müssen wir wohl oder übel Arbeitszeit reinstecken, um die Missstände nach dem Update so gut es geht geradezubügeln.
Alphanerd schrieb:
Win+"start" dann ladet man schon bei der richtigen Einstellung.
Was macht "Windows-Taste" + "Startbutton" anders als nur auf den Startbutton zu klicken?
Alphanerd schrieb:
Original? Win 3.1?
Wie meinen? Mein erstes M$-OS war Windows 98SE.
 
Weyoun schrieb:
Schon klar, aber es ist für Unternehmen günstiger, für den Langzeitsupport zu zahlen (im Vergleich zur jährlichen Windows-Lizenz pro Arbeitsplatz halten sich die Kosten da im Rahmen) und dafür wenigstens die Hardware weiter benutzen zu können und die IT-ler sich dann den wirklich wichtigen Themen widmen können als permanent von einem Windows zum anderen zu migrieren. Wir nutzen bei uns im Konzern mehrere tausend Tools aller möglicher Anbieter und der Kompatibilitätstest aller dieser Tools auf das jeweils nächste Windows verschlingt Unsummen, weshalb man das nicht zu oft machen sollte, wenn die Firma noch arbeitsfähig bleiben und Gewinne erwirtschaften soll.

Meine Aussage bezieht sich darauf, dass die kostenlose ESU-Programm Registrierung nur für Privatanwender gilt und nicht für Unternehmen. Sprich beim Unternehmen würde das ESU-Programm weiterhin viel Geld auslösen, weswegen der Wechsel nicht umsonst war.

Windows Versionen werden 10 Jahre supportet, da kann man schon planen, wann man anfängt stufenweise zu wechseln. Wenn Ihr gleich von Windows 10 auf Windows 11 gewechselt seid, dann habt Ihr zu lange auf Windows 7 oder XP gehockt.
 
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FrAGgi schrieb:
Wer einen verschobenen Startbutton als Problem bei der Nutzung eines Systems sieht, der sollte vielleicht technische Geräte grundsätzlich meiden und lieber Häkeln.
Sehe ich anders. Ich fände es auch nicht toll, wenn Autohersteller plötzlich die Pedalerie neu anordnen oder das Lenkrad versetzen würden
FrAGgi schrieb:
Mal davon abgesehen, dass das mit 3 Klicks auch wieder nach links gestellt werden kann, wenn man daran so völlig verzweifelt.
Drei Klicks? Die man zudem erst mal ergooglen muss. Und bei den drei Klicks bleibt es am Ende nicht, wenn man das Win 10 Feeling so authentisch wie möglich zurückhaben möchte, ohne auf externe Tools angewiesen zu sein, die der Arbeitgeber nicht erlaubt.
 
Weyoun schrieb:
Wenn wir wieder so produktiv wie vorher arbeiten wollen, müssen wir wohl oder übel Arbeitszeit reinstecken, um die Missstände nach dem Update so gut es geht geradezubügeln.
Was machen eure arbeiter denn mit Windows?
So ziemlich alle Büroplatze, die ich kenne arbeiten mit Programmen. Starten morgens ihre 1-5 Programme und schließen die abends wieder. Da konnte das OS nicht egal er sein.
Weyoun schrieb:
Was macht "Windows-Taste" + "Startbutton" anders als nur auf den Startbutton zu klicken?
Win Taste deücken und "Start" eintippen. Windows liefert dir schon die richtigen Vorschläge das Startmenü anzupassen und den Button zu verschieben. Ansonsten sprichst du ja von produ
Weyoun schrieb:
Wie meinen? Mein erstes M$-OS war Windows 98SE.
War eine Nachfrage. Du sprichst von Original muss es aussehen.
Da habe ich gefragt, was das Original ist.
 
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anexX schrieb:
Zumal es ja überhaupt kein Problem ist sich Rufus runterzuladen und Win 11 auf absolut jedem "inkompatiblen System" zu installieren - iss ne Sache von 5 Minuten.
Mit welchem SSD-artigem USB-Stick gelingt es, all diese Tätigkeiten in Summe von 5 Minuten auszuführen? ;)
 
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Incanus schrieb:
Man ja, aber eben nicht jeder.
Und wo ist das Problem?
Dann faehrt man halt mit einem unsupportetem OS, oder kauft sich einen neuen Rechner?
Woher kommt die Selbstverstaendlichkeit, Support fuer alle Ewigkeit und gratis zu bekommen?

Incanus schrieb:
Auch das stimmt so nicht. Das letzte Update 13.7.8 ist vom 20. August 2025, es wird also aktuell noch supported.
MacOS13 wurde erst Oktober 2022 released, und ist ab November 2025 out of Support. Also stimmen 3 Jahre sehr wohl!
 
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Ranayna schrieb:
Was die Umstellung aufwenig gemacht hat, war der doch ziemlich aufwendige interne Prozess unsere interne, selbstentwickelte Software fuer Windows 11 zu "zertifizieren" (Die Anfuehrungszeichen deswegen, weil wir das rein selber machen). Die ist fuer uns businesskritisch, und wir haben viele, sehr viele Mannstunden investieren muessen, sowohl seitens der IT als auch der Entwickler, um sicherzustellen dass die auch unter Windows 11 funktioniert.
Leider nutzen wir auch einige Softwarepakete externer Firmen, die das nicht bestaetigen koennen oder wollen. Einige Inselsysteme werden also auch bei uns mit ESU versorgt werden, zaehneknirschend, aber es hilft ja nix :D
Ist bei uns ähnlich. Beispiel: ZUKEN selbst kaufen wir einfach nur vom Entwickler ein, aber die "Oberfläche" dafür (um überhaupt ZUKEN und andere Tools starten und verwalten zu können) machen wir selber. Ähnliches gilt für unsere zahlreichen SAP-Systeme (Fertigung, Zeiterfassung etc.), wo extrem viel eigenes Hirnschmalz drinsteckt. Da geht jede Menge Manpower drauf und das war früher echt angenehmer, als wir nur jede zweite Windows-Version mitgenommen haben.
 
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Weyoun schrieb:
Mit welchem SSD-artigem USB-Stick gelingt es, all diese Tätigkeiten in Summe von 5 Minuten auszuführen? ;)

Er meinte warscheinlich den Download von Rufus und das Einbinden der Iso. ;)
 
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Shio schrieb:
Dann ist die Kiste aber auch schon so alt, dass sie längst abgeschrieben ist.
Ich kann meine private Hardware nicht steuerlich geltend machen bzw. abschreiben.
Anscheinend kennst du einen guten Life-Hack - ich bin interessiert!
 
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Weyoun schrieb:
Das ist bei uns anders (alleine am Standort rund 2.000 MA, davon über 1.000 MA in F&E sowie Verwaltung). Am Ende haben wir tagelang über Google nach Anleitungen gesucht, wie wir das Win 11 optisch wieder wie Win 10 aussehen lassen können (ohne Zusatztools).
Strategisch die falsche und unkluge Entscheidung der IT. Ihr wollte ein Windows für den User bauen. Und das nur aus optischen Gründen, absoluter Wahnsinn.

Damit sorgt ihr für maximal eines:
Bei jedem neuen Windows kleben einem die Mitarbeiter am Rockzipfel.

Wer will (und erwartet) dass immer und ewig alles so bleibt wie es ist ist bei einem Job bei dem ein Computer verwendet wird falsch.
 
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WebBeat84 schrieb:
Wer immer noch den Windows 10 Müll benutzt ist selbst Schuld...
Windows 11 ist in ALLEM besser, schneller und sicherer.
Es gibt absolut KEINEN Grund, wieso man bei 10 bleiben sollte... Selbst Firmen nicht!
Ist es noch immer nicht angekommen, dass Ironie im Internet explizit gekennzeichnet werden sollte?
 
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DavidXanatos schrieb:
Ja musst nur Schift+F10 und "oobe\bypassnro" eingeben oder "start ms-cxh:localonly" und et voila lokales konto.
Wunderbar 👍

Und Linux soll ein FrickelOS sein 🤣🤣🤣
 
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Weyoun schrieb:
Sehe ich anders. Ich fände es auch nicht toll, wenn Autohersteller plötzlich die Pedalerie neu anordnen oder das Lenkrad versetzen würden
Wenn das für dich gleichbedeutende Auswirkungen hat, dann sehe ich schwarz.
Weyoun schrieb:
Drei Klicks? Die man zudem erst mal ergooglen muss.
Nö, ein Blick in die Einstellungen der Taskbar genügt. Wenn das schon wieder zu viel ist, rate ich erneut von der Nutzung von IT-Systemen ab.
Weyoun schrieb:
Und bei den drei Klicks bleibt es am Ende nicht, wenn man das Win 10 Feeling so authentisch wie möglich zurückhaben möchte (...)
Vergesst doch endlich mal, dass man das Look and Feel von Software über 30 Jahre hinweg unverändert beibehält. So funktioniert das nicht. So wird es niemals sein. Egal wie sehr es von unflexiblen Nutzern auch gefordert wird.

"Ich will aber!"
"Haben wir immer so gemacht!"
:rolleyes:

Mit solchen minimalen Designänderungen nicht klar kommen aber dann groß tönen, dass man von Windows zu Linux oder MacOS wechselt. Wers glaubt ... :freak:
 
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