ThePlayer schrieb:
Es erscheinen ja auch deutlich mehr Titel. SNES hatte um die 1300-1700 Titel, für die Switch finde ich keine aktuellen Zahlen. Aber in 2019 sollen es schon 2000 gewesen sein.
Kannst du schwerlich vergleichen...
Das SNES ist eine Modulkonsole aus der Zeit vor dem Internet - jedes Spiel welches darauf erschien musste auf von Nintendo hergestellten Modulen durch einen ordentlichen Publisher auf den Markt kommen, beim NES limitierte Nintendo sogar die Anzahl der Titel die ein Publisher pro Jahr veröffentlichen durfte!
(Ausnahmen wie Super Noah's Ark 3D oder die EA-Spiele für das Sega Mega Drive mit gelber "Kante" bestätigen die Regel^^)
Die Switch existiert in der Online/Indie/Greenlight-Zeit und das führte dazu, dass nun mehr oder weniger jeder Spiele in den eShop bringen kann und leider tun das auch sehr viele - was dazu führt, dass der eShop echt voll mit Scheiße ist!
Irgendwelche Asset-Flips, billige Hentai-Spielchen, Call of Modern Warfare: Duty Field Battle und sowas...
Chismon schrieb:
Müssen muss man gar nichts, aber ich gebe zu, dass ich das Hybriudkoslmodell ziemlich schwachsinnig finde, weil man die eine (Handheld) oder die andere (stationäre) Komponente beim Produkt mitfinanziert, die man zwangsweise weniger spieletechnisch priorisiert und zudem istr man dadurch natü+rlich auch limitierter in der Hardwareauswahl und bzgl. Preispunkten, Laufzeit und Leistungstärke, u.a.
Das früherer Modell mit der separaten Entwicklung von Herimonsolen und Mobilkonsolen war viel besser und m.E. auch nachhaltiger, da spezifischer, aber solange die Leute damit ziehen und das gegeben finanzieren ist es für Nintendo natürlich lukrativer.
Nö!
1. Die Switch hat sich enorm gut verkauft, was zeigt, dass der Ansatz gut angekommen ist.
2. Seine Kapazitäten auf zwei komplett unterschiedliche Plattformen aufzuteilen ist Selbstmord oder immer zum Nachteil einer der Plattformen.
Nintendo war mit der Wii beschäftigt, deshalb gab es zum Start des 3DS wenige gute Titel - deshalb fokussierten sie die Entwicklung dann auf den 3DS, was dazu führte, dass der gute Spiele bekam - aber die kurz darauf erscheinende Wii U vernachlässigt wurde.
Bei Sony ist es ähnlich, bei der Playstation Portable war es noch relativ ausgeglichen, aber bei der Playstation Vita war sehr schnell klar, dass Sony nur die Vita ODER die Playstation 4 mit Software versorgen kann und es wurde dann die Playstation 4, die Vita wurde komplett vernachlässigt und nur Indies und JRPGs hielten sie am "Leben". Bei der PSVR (ebenfalls eine Art eigene "Plattform") dasselbe, die hat Sony schnell fallenlassen.
Eine (1) Plattform anzubieten die beides abdeckt ist nur von der möglichen Hardwareleistung und dem Preis nachteilig, aber was die Spieleversorgung betrifft und die Gefahr "aufs falsche Pferd gesetzt" zu haben ist das für die Spieler viel besser... Oder möchtest du wieder für Zelda Ocarina of Illusions eine Switch 2 kaufen müssen, für Pokémon: Dem Cthulhu seine Schuppenfarbe & Beige aber einen 4DS?!