Test Leser-Blindtest 2025: Das Motorola Edge 60 Pro hat die beste Smartphone-Kamera

Mir war das Motorola Edge 60 Pro bereits wegen der schnellen Ladgeschwindigkeit aufgefallen, ich hätte nicht damit gerechnet das es tagsüber der Kamera-König wird.

Für den geforderten Preis wirklich gute Ergebnisse, die Sättigung ist leicht erhöht aber schöner als bei vergleichbaren Samsung Bildern. Mich überraschen die sehr schlechten Ergebnisse des S25 Ultra.

Ich bevorzuge die "Neutralen Farben" der Google Pixel Serie und schalte für besondere Bilder die RAW Aufnahmen ein um selbst Hand anzulegen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Kuristina
MaverickM schrieb:
Ja, irgendwelche Effekt-Panscherei interessiert mich nicht. Eine Kamera muss die Realität möglichst getreu abbilden.
Das darf gerne dein persönlicher Anspruch sein. Der Großteil scheint das halt offenbar anders zu sehen, da soll das Ergebnis einfach schön für's Auge sein. Dass ein Abbild der Realität längst nicht mehr der Anspruch bei Smartphonekameras ist sieht man schon an den Ganzen KI Features. Da wird die Person im Hintergrund halt mal kurzerhand rausradiert, geschlossene Augen geöffnet und was weiß ich noch
 
BobHB schrieb:
…sind Richtig schlechte Kameras. Sorry, ist meine Meinung. Bilder kannst du auch mit einer Lochkamera machen. Meinen Ansprüchen würden sie nie genügen.

Nochmal, das sind sie nicht. Wenn mir aber schon in die Richtung gehen wollen, selbst deine DLSR ist nur low level crap verglichen mit einer Hasselblad.
Ergänzung ()

MaverickM schrieb:
Eine Kamera muss die Realität möglichst getreu abbilden.

Kameras haben es nie getan und werden es auch nie. Selbst wenn man dem „realistischsten Bild“ so nah wie möglich kommen moechte, ohne es je ganz zu erreichen, landet man schnell bei 20.000 € aufwaerts.
Analoge Kameras konnten schon aufgrund der Vielfalt an Filmen kein komplett realistisches Abbild liefern. Einweg oder Sofortbildkameras waren gerade wegen ihres charakteristischen Looks beliebt.

Digitale Kameras, ob Smartphone, DSLR oder spiegellos, scheitern an den physikalischen Grenzen ihrer Sensoren. Und ehrlich gesagt: Fotografen, die Fotografie als Kunst verstehen, wollen das auch gar nicht.

Wer sich wirklich an „klinisch realistischen Fotos“ erfreut, findet sich vor allem unter deutschen Hobbyfotografen wieder... ein sehr spezieller Freundeskreis.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: senoyches und MuhSagtDieKuh
MaverickM schrieb:
Eine Kamera muss die Realität möglichst getreu abbilden.
Hier kommt es aber auch häufig zu Missverständnissen, weil es meiner bescheidenen Auffassung nicht um das "Kopieren" der Realität geht, sondern im Sinne der Technik darum, wie viele Details mit welcher Qualität über Optik, Sensor und Software eingefangen werden können. Auch nicht bei einer Referenz, die in den Vergleichsbereichen wie Auflösung, Dynamikumfang, Weißabgleich etc. eine hochwertige Aufnahme zum Vergleichen als Benchmark bereitstellen soll.

Das verstehe ich in diesem Kontext als Referenz, die durchaus auch von einer wirklich guten Smartphone-Kamera stammen könnte. Wobei das bei einem Blindtest erst nach der Auflösung relevant wäre.

Die zur Auswahl stehenden Smartphones im Blindtest haben teilweise deutliche Unterschiede. Und gerade das Moto schwächelt auf dem zweiten Blick, während beim flüchtigen oder "normalen" Betrachten das nicht weiter auffällt und es für die meisten gefällige Bilder produziert.

Beim Fotografieren geht es immer um weitaus mehr. Motiv, Perspektive, Stimmung, Ausdruck etc. Die "Kunst" steht über der Technik, die wiederum den Spielraum für die kreativen Aspekte erweitert. Aber damit erzähle ich nichts Neues.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Floorp
Vigilant schrieb:
Beim Fotografieren geht es immer um weitaus mehr. Motiv, Perspektive, Stimmung, Ausdruck etc. Die "Kunst" steht über der Technik, die wiederum den Spielraum für die kreativen Aspekte erweitert.
fotografieren ist zuerstmal nur eines: erstellung eines lichtbilds, einer abbildung des lichts.
ziel sollte sein, das eingefangene licht so exakt wie möglich abzubilden mit so wenigen verfälschungen wie möglich.
mit kunst hat das zunächst überhaupt nichts zu tun, sondern ist rein technisch.

und für mich reicht diese stufe: wiedergabe der realität so gut wie möglich.
das muss nicht schön sein oder schöner als die realität, das soll keine emotionen hervorrufen oder sonstwas. es soll einfach nur die realität abbilden.

ein dokumentenscanner ist ähnlich wie eine kamera: er erzeugt eine abbildung von der realität.
wenn man damit eine rechnung (schwarze tinte auf weißem papier) einscannt, soll die dann schön warmweiß sein, harte kontraste weichgezeichnet und am besten noch mit lensflare? nein, der hintergrund soll die gleiche farbe haben wie das papier und die schrift soll lesbar sein.
natürlich kann man dann noch ocr zusätzlich nutzen und den hintergrund komplett auf reines weiß ziehen.
es soll aber auf jeden fall kein kunstwerk entstehen, sondern informationen abgebildet werden, um sie zu digitalisieren oder zu kopieren.

ich verwende meine handykamera rein für solche dinge: informationen aufnehmen für mich und ggf andere. konkretes beispiel: eine person hat ihre jacke vergessen und ich soll die korrekte finden aus einem haufen. dann mach ich ein foto, da es mehrere ähnlich aussehende gibt. die person muss auf dem foto dann natürlich die korrekte identifizieren können, also muss die kamera die realität möglichst korrekt wiedergeben.

wenn du nun mit einer kamera (oder einem dokumentenscanner) ein kunstwerk erschaffen willst, das ggf mehr als nur die realität darstellt, dann kannst du das ja gerne wollen und machen. und entsprechend auch die kamera für die bessere halten, die ein ergebnis liefert, das deinen anspüchen genügt. oder du nimmst auch eine realitätsnahe kamera und manipulierst dann nachträglich. aber setze bitte nicht deinen maßstab als den einzig gültigen für jeden. nenn es einfach zb "kunstfotografie" (https://de.wikipedia.org/wiki/Künstlerische_Fotografie).
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Wallwatcher
Mit welchem Ohr hast du jetzt meine Äußerung aufgenommen? Deinem Feedback nach mit dem Appell-Ohr 😅. Besser bedient wärest du mit dem "Sach-Ohr" gewesen, weil ich absolut nicht für mich in Anspruch nehme, Maßstäbe für andere setzen zu wollen.

Stelle deine Perspektive einfach dazu und gut ist. Macht die Diskussion deutlich entspannter 😉. Oder frage einfach vorher, ob du das richtig verstanden hast oder was der Sender der Botschaft zum Ausdruck bringen wollte, wenn du dir unsicher bist. Aber unterstelle mir nichts unreflektiert.
 
Zuletzt bearbeitet:
alexoderso schrieb:
Lustigerweise finde ich das bei Motiv 12 das iPhone-Bild deutlich besser ausschaut
Da das iPhone Bild deutlich schlechter ist kann es nur an einen falsch eingestellten Monitor liegen. Entweder stimmt bei deinem Monitor der Gamma Wert nicht und/oder Kontrast/Helligkeit. Zumindest werden bei dir die Schwarztöne zu dunkel dargestellt. Das kompensiert das viel zu helle Bild beim iPhone.
 
Beim Lesen und Anschauen, dachte ich zuerst, dass die Schutzfolie beim iPhone und S25 Ultra noch drauf gewesen sei muss. War die Software aktuell? Mein Ultra macht schon gute Fotos. Für mich war der Test sehr überraschend.
 
prayhe schrieb:
Dass ein Abbild der Realität längst nicht mehr der Anspruch bei Smartphonekameras ist sieht man schon an den Ganzen KI Features. Da wird die Person im Hintergrund halt mal kurzerhand rausradiert, geschlossene Augen geöffnet und was weiß ich noch

Solche Spielereien kann man gerne im Nachhinein nutzen, wenn einem das gefällt. Je nach Einsatzzweck wird man wahrscheinlich ohnehin nie eine Original Aufnahme verwenden. Aber das ändert nichts an der Tatsache, dass die Kamera selbst erst einmal nur eine möglichst echte Aufnahme produzieren soll.

Floorp schrieb:
Kameras haben es nie getan und werden es auch nie.

Nein, das ist falsch.

Vigilant schrieb:
Beim Fotografieren geht es immer um weitaus mehr. Motiv, Perspektive, Stimmung, Ausdruck etc. Die "Kunst" steht über der Technik, die wiederum den Spielraum für die kreativen Aspekte erweitert.

Hier geht es nicht um das Foto, sondern um die Kamera. Der Foto-Wettbewerb ist nebenan, hier wurde nach der besten Smartphone Kamera gefragt. Sämtliche von dir genannten Aspekte spielen da überhaupt keine Rolle.
 
Jep, das stimmt. Habe aber auch nicht behauptet, dass es hier in diesem Kontext relevant ist.
 
MaverickM schrieb:
Nein, das ist falsch.

Ist es nicht. Versuche einen Morgen- oder Abendrot, so zu fotografieren wie dein Auge es sieht. Keine Kamera wird es hinkriegen. Willst du das satte rot der Sonne, wird der Rest des Bildes zu dunkel, oder andersrum wird die Sonne zu hell. Selbst Highend HDR Kameras kommen nicht daran, vorallem nicht an die Dynamik.

Dazu kommt, das jeder Mensch und jedes Auge-Gehirn Kombo Farben und Licht mininmal anders wahrnimmt. Das gleiche gilt fuer Kameras und ihre Sensoren, oder damals die Filme bei der Analogfotografie.
 
Hallo,
Ich finde den Test sehr wertvoll und auch aussagekräftig deshalb Danke an Alle.

In den letzten Jahren hatte ich unzählige Smartphone in der Hand und auch genutzt, teilweiße Berufsbedingt.
Aktuell S25 Ultra
Motorola Edge 40 Pro / Moto Edge 50 Pro
S24 Ultra / Moto Edge 50 Pro
Motorola Edge 40 Pro / Moto Edge 50 Pro
Pixel 7 Pro / Moto Edge 40 Neo
Motorola Edge 30 Pro / Motorola Edge 30 Ultra
Pixel 6
Motorola Edge 20 Pro
und noch ein dutzend andere.
DSLM und DSLR verstauben im Schrank neben dem EPSON SC 800P der Kalibrierte Monitor wurde abgeschafft xD.

Damit will ich aber eigentlich nur sagen gebt Motorola eine Change ;)
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Kuristina
Floorp schrieb:
Ist es nicht. Versuche einen Morgen- oder Abendrot, so zu fotografieren wie dein Auge es sieht.

Wer sagt, dass dein Auge richtig liegt?
 
Patrick K Seldo schrieb:
Damit will ich aber eigentlich nur sagen gebt Motorola eine Change ;)
Mein erstes Smartphone war ein Moto G von Motorola.^^

Aber ehrlich gesagt kommt für mich zumindest aktuell ein Motorola Smartphone aus politischen Gründen nicht in Frage.
 
MaverickM schrieb:
Wer sagt, dass dein Auge richtig liegt?
Wenns danach geht....

Wer sagt das andere Kameras wirklich Referenzbilder machen? Wie will man das beurteilen wenn das Auge falsch liegt?

Ist das eine blöde Argumentation:D
Einige greifen zu allen Mitteln um das hier schlecht zu reden, echt ein Witz.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: prayhe, Patrick K Seldo und Floorp
MaverickM schrieb:
Aber das ändert nichts an der Tatsache, dass die Kamera selbst erst einmal nur eine möglichst echte Aufnahme produzieren soll.
Wie schon öfter gesagt: das ist völlig unmöglich und kann daher auch nicht das Ziel sein.

Die Realität ist 3D, ein Foto immer 2D. Da kann eine andere Perspektive (Standort/Brennweite) ein Bild ergeben, das ganz anders aussieht, als ein Betrachter in der Szene das wahrnimmt. Das wird auch sehr oft so absichtlich eingesetzt und ist bei Smartphone-Kameras fast immer der Fall, weil die als Hauptkamera immer ein Superweitwinkel haben. Dadurch sind die Größenverhältnisse der Objekte zueinander anders als im realen Eindruck. Mach mal mit der Hauptkamera bei "1x" eine formatfüllende Aufnahem von einem Gesicht, dann weisst Du was ich meine.

Bei den Farben ist es genauso. Erstmal hat weder eine Kamera noch irgendein übliches Ausgabemedium auch nur annähernd den Dynamikumfang des menschliche Auges. Durch das Tonemapping, das notwendigerweise gemacht werden muss, sehen die Bilder dadurch immer deutlich anders aus als die Realität. Ohne Tonemapping siehst Du z.B., wenn Du einen Innenraum fotografierst das was draussen vor dem Fenster passiert nur noch weiss, oder der Innenraum ist fast komplett dunkel. Moderne Smartphones machen dann ein HDR Tonemapping, wodurch das BIld flau/kontrastarm aussieht und gar nicht wie die Realität.

Dann kommt die Sache mit dem Weissabgleich dazu. Natürlich kann man einen manuellen Weissabgleich mit Graukarte machen. Das entspricht aber oft gar nicht dem Eindruck, den der Betrachter bei diesen Lichtverhältnissen hat. Das ist äußerst subjektiv und hängt auch davon ab, was das Auge für visuelle Referenzen zu sehen bekommt. Mal als Beispiel: setze für eine Weile eine pink (oder meinetwegen gelb) getönte Brille auf und schau Dir an, wie Du die Welt kurz nach dem abnehmen der Brille siehst: ganz anders.

Eine "realitätsgetreue" Abbildung ist eine Illusion. Sowas ist nicht möglich und von den meisten auch gar nicht gewünscht. Eine Kamera ist kein Messgerät, sondern für die Meisten eine Möglichkeit "mit Licht zu malen", am Ende soll was schönes rauskommen, kein Dokumentation.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: loomy, prayhe, Floorp und eine weitere Person
snickii schrieb:
Ist das eine blöde Argumentation:D

Nein, ein blödes Argument war das, was ich zitiert habe. Natürlich unterliegt eine Optik gewissen Grenzen. Und ein Auge nimmt bspw. Licht anders wahr.

Ich habe auch geschrieben, dass die Kamera möglichst real abbilden soll. Nicht mehr, nicht weniger.

schmadde schrieb:
das ist völlig unmöglich und kann daher auch nicht das Ziel sein.

Nein und Doch.
 
MaverickM schrieb:
Ich habe auch geschrieben, dass die Kamera möglichst real abbilden soll.
Noch mehr Realismus ist nicht mehr unbedingt das Ziel bei Smartphonekameras. Die meisten aktuellen Geräte machen bereits überaus brauchbare Fotos, die nicht komplett fernab der Realität sind. Jetzt geht es viel mehr darum das Foto möglichst ansprechend wirken zu lassen. Und genau das spiegelt dieser Test auch wieder. Die bessere Technik ist schlicht nicht mehr alleine dafür ausschlaggebend wie gut ein Foto wahrgenommen wird. Ist doch das gleiche bei Kofphörern. Abseits vom Highend hat man meistens zu viel Bass, weil es die Masse so einfach am liebsten mag, egal ob es "akkurat" ist oder nicht.
Letztendlich wurde es schon pefekt zusammengefasst:
schmadde schrieb:
Eine Kamera ist kein Messgerät, sondern für die Meisten eine Möglichkeit "mit Licht zu malen", am Ende soll was schönes rauskommen, kein Dokumentation.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: ChrisMK72, Floorp und Kuristina
Bei mir hat tatsächlich das Fairphone 6 und das Nothing Phone 3 die meisten Stimmen kassiert.

Vermutlich haben die mit die neutralste Abstimmung, da ich selbst sehr viel mit einer DSLR fotografiere.
 
Zurück
Oben