News Musikstreaming: Spotify Premium erhöht Preis um 9 Prozent auf 11,99 Euro

Vigilant schrieb:
Ist das tatsächlich so? Wenn ja, in welchem Umfang? Oder erhöhen die Streaming-Dienste auch Reichweite und Bekanntheitsgrad, damit bestimmte Künstler überhaupt etwas verdienen?

Ich vermute mal, das Ganze hat mehrere Seiten.
nein, es ist für unbekannte musiker vor allen ein datengrab und wer hat, dem wird gegeben (Matthäus-Effekt).
https://www.gearnews.de/spotify-streaming-report-2024-tech/

interessant ist dabei auch, dass die musiker ja geld zahlen müssen (oft im abo), um überhaupt auf spotify und co gelistet zu werden, was die mehrheit von denen niemals wieder reinbekommt.
 
iGameKudan schrieb:
Hoffentlich werden auch die Duo- und Family-Abos stark nach oben angepasst.

Als Einzelperson fühle ich mich doch schon hart verkohlt, wenn man für bis zu 6 Personen nicht mal das doppelte des Einzelabos zahlt… Und jetzt von der nächsten Preiserhöhung betroffen ist.
Warum gönnst du nicht?
 
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Hmm.... lass mich überlegen: 143,88 € für Spotify im Jahr - gegenüber 99 € als Prime-Kunde bei Amazon?
Lass mich kurz nachdenken.....
 
BOBderBAGGER schrieb:
Klingt nach 1a Lebenszeit Verschwendung.
Einmalig türkischen VPN einschalten, Spotify Abo lösen, feddich. Das Abo läuft seit 5 Jahren ohne Probleme, also ja, super Lebenszeitverschwendung diese ± 2 Minuten. Du kannst ja gerne fürs 23CHF (sollten circa 25€ sein?) fürs Family Abo zahlen, Krösus.
 
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vvvoo schrieb:
nein, es ist für unbekannte musiker vor allen ein datengrab
Wären diese Musiker ohne Spotify bekannter?
vvvoo schrieb:
interessant ist dabei auch, dass die musiker ja geld zahlen müssen (oft im abo), um überhaupt auf spotify und co gelistet zu werden, was die mehrheit von denen niemals wieder reinbekommt.
Warum machen Sie es dann? Und was ist dein Vorschlag?
 
Kuristina schrieb:
Ja. Es steht dir frei, das Angebot zu nutzen oder halt nicht. Es ist ja nichts Lebensnotwendiges. Von vorhandenen Alternativen ganz zu schweigen. Und gerade wenn du diese Praktik von Spotify nicht magst, sollte es dir leicht fallen, darauf zu verzichten. Zumindest wäre es konsequent zu deinen Worten.
Bei der Argumentation verweise ich mal auf meine Signatur. ; ) Ansonsten habe ich in der Tat noch nie Spotify verwendet. Wie das Gebaren Gratisnutzern gegenüber ist, habe ich nur von anderen erfahren, die das anscheinend als Normalität empfunden haben. Ich finde es nicht normal bei einem digitalen Mp3 Player 12€ im Monat zu bezahlen, weil ich ein Lied nochmal hören möchte, denn das ist neben Werbefreiheit (?) der tatsächliche Mehrwert, den eine Premiummitgliedschaft bietet. Auf alle 100M+ Lieder kann auch jeder Gratisnutzer zugreifen.
 
mchawk777 schrieb:
143,88 € für Spotify im Jahr - gegenüber 99 € als Prime-Kunde bei Amazon?
Lass mich kurz nachdenken
Es gibt Spotify auch für 99 Euro im Jahr. Per Guthabenkarte kenn ich das.

Aber der Preis allein machts ja nicht. Es zählen auch Komfort und ein breites Angebot. Oder zumindest ein großes Angebot in den Genres, die man bevorzugt. Und das zählt mitunter mehr, als ein Preis oder die Qualität der Musikstücke. Ich hatte Tidal mal getestet. Die Qualität ist sehr gut, aber die Oberfläche hat mir überhaupt nicht zugesagt. Die Suchfunktion hat nicht richtig funktioniert und meine Wochenliste mit Neuentdeckungen war immer gleich. Hat mir nicht gefallen.
 
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Michael vdMaas schrieb:
Wie sehen denn die Bibliotheken von Tidal & co aus? Sind die auch abseits des Pop-Einerleis so umfangreich wie bei Spotify?
Amazon: Schwer zu sagen - es sind bestenfalls Nuancen im Angebot.
Was aber auffällt ist, dass es bei Amazon nicht möglich ist öffentliche Playlists anderer Nutzer zu suchen bzw. zu finden.
Das wäre für mich ein Pro-Argument für Spotify - aber eines, was in Anbetracht des Preisunterschieds nicht schwer genug wiegt.

Was mir noch auffällt - aber da tun sich div. Dienste auch nicht viel: Z. T. sind Alben unvollständig, wenn ich es mit der mir vorliegenden CD oder Musicbrainz vergleiche. Das fällt vor allem bei Samplern auf.

Daher baue ich mir mit den Inhalt meiner CDs mit Plex ein "eigenes Spotify" auf.
Zumal - da ich eher Retro höre - man die CDs auch sehr preiswert bei eBay oder Nachbarschaftshilfen erwerben kann.

Um sich ein "musikalisches Retro-Grundrauschen" zu erstellen, kann man sich alte Bravo Hits-Ausgaben nach und nach zulegen.
 
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@MDM digga was willst du von mir? : D und warum zitierst du von meinem satz nur die hälfte. vielleicht liest du ihn nochmal in gänze und schaust dir an, was mit dem effekt gemeint ist (;
 
BOBderBAGGER schrieb:
Man kann sich natürlich auch die Illusion machen das es wo anders nicht der fall ist und man mit einem Anbieter Wechsel so richtig was bewegt hat.
Die Realität und nicht deine proklamierte Illusion ist: jeder Anbieter schüttet per Klick mehr an die Künstler aus und kein anderer CEO unterstützt Rüstungs Startups.
 
DiePesto schrieb:
Auf alle 100M+ Lieder kann auch jeder Gratisnutzer zugreifen.
Falls das der einzige Anspruch ist. Dann lebt man halt mit anderen Einschränkungen. Werbung, Qualität und so weiter. Aber sich über kostenloses und freiwilliges zu beschweren, ist schon eine arg schräge Mentalität.
 
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Vigilant schrieb:
Wobei das schon seit 2021 so ist
Kam mir erst letztens in meinem Feed, sonst hätte ich viel eher gekündigt.
Vigilant schrieb:
Die Preiserhöhung ist dann wahrscheinlich deutlich weniger relevant.
Die ist mir als Familienabo Nutzer eh egal, war aber eine Gelegenheit das hier anzusprechen. Wissen vlt andere (wie ich ja auch lange nicht) vlt nicht.
 
hennich schrieb:
Habe 5000 Vinyl Platten. Spotify ist für mich ein No-Go und bleibt das App des kleinen Mädchens.
Nischendasein und Herablassung in einem Satz. Nett.

Das Geschäftsgebaren, der Cash-Flow, der Nutzen für Künstler, die Fairness etc. aller Streaming-Dienste kann sicherlich kontrovers sein. Das ist aber keine Eigenart dieser Anbieter oder Branche allein.

Ob und wie viel jemand bereit ist, dafür zu zahlen, ist zum Glück eine individuelle und ganz freie Entscheidung. Ich finde den Komfort (auch die Konnektivität zu AV-Receiver, Auto etc.) und die Vielfalt hinsichtlich der Musikauswahl den Preis wert.

Und weil es mehrere Anbieter dafür gibt, besteht auch eine gewisse Auswahl und Konkurrenz unter den Anbietern, so dass man je nach Anspruch einfach wechseln kann. Im Grunde ist es egal, ob Spotify oder ein anderer Name darauf steht.

Ansonsten ist Verzicht auch immer eine Option.
 
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Alphanerd schrieb:
Das familenabo (was wirklich nur von Familie genutzt wurde) ist gekündigt. Aufgrund der Tätigkeiten des CEO.
Schwieriges Thema. Einerseits in Sicherheit zu leben und leben zu wollen, aber andererseits diejenigen zu verteufeln, die an der Aufrechterhaltung der Sicherheit beteiligt sind...

Versteht mich nicht falsch. Auch in fände (Welt-)Frieden wunderbar, aber da muss man ehrlich bleiben, bei den imperialistischen Zügen in der menschlichen Natur erscheint das nicht realistisch. Wer langfristig in Frieden leben möchte, muss abschrecken können. Ein Ausstieg aus dem Wettrüsten kann sich als dramatischer Fehler erweisen.

Daniel Eks Aktivitäten sind daher kein Grund für mich, Spotify zu kündigen.
Und um zum eigentlichen Thema zurückzukommen: Auch eine potenzielle Erhöhung des Preises für das Familien Abo ist für mich kein Grund zu kündigen. Spotify wird in meinem Haushalt ausgiebig genutzt und stiftet meiner Meinung nach genug Nutzen für den Preis. Auch für mich persönlich, obwohl ich eine kuratierte digitale Musiksammlung habe.
 
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mchawk777 schrieb:
Hmm.... lass mich überlegen: 143,88 € für Spotify im Jahr - gegenüber 99 € als Prime-Kunde bei Amazon?
Lass mich kurz nachdenken.....
Aber bei Prime muss man ja Prime Music unlimited quasi zwangsweise dazunehmen, sonst kannst du nach einer recht kurzen Zeit keine Lieder überspringen, und auch keine Alben mehr in der korrekten Reihenfolge abspielen, etc. (ich hoffe ich verwechsle das jetzt nicht)
 
Wer es unbedingt braucht muss halt dafür zahlen…
Kostenlose Alternativen gibt es ja auch noch.:evillol:
 
Also ich muss ganz ehrlich sagen... ich seh das nicht tragisch.
Was ich früher Geld ausgegeben hab für CDs... und die liegen heute irgendwo auf dem Dachboden rum.

Spotify kostet mich effektiv 3€ (zumindest aktuell noch) im Monat. Das is ein Bier im Biergarten, eine Dose Würmer fürs Angeln, ein Stück Gebäck vom Bäcker...

Und ich nutze das 4h am Tag mindestens...
 
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latexdoll schrieb:
Mein einziges Abo was ich habe , nennt sich Rundfunkbeitrag.
[...]auch Musik
Kannst du das kurz ausführen, wie man Musik Streamen kann? Ich kenne das noch nicht.
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Naturtrüb schrieb:
"Leute, was ist los mit euch? Das Wasser ist doch nur um 20% wärmer geworden!" - sagte der Frosch im Topf... 😁
Inflation ist vollkommen normal. Da musst du kein Frosch sein um das zu verstehen.
Ergänzung ()

Naru schrieb:
Nicht die Ohren - der Gehörsinn. Die Töne entstehen im Hirnlappen. Die Mechanik in den Ohren ist in so gut wie bei jedem Menschen baugleich.
Das ist höchstindividuell. Jeder Mensch hört anders.
 
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