TenDance schrieb:
Beim Namen des Artikels hatte ich gedacht, das Kabel führt aktives loadbalancing aus um die Adern entsprechend gleichmäßig zu belasten. Aber nö, ist auch "nur" ein Sensor mit ner Sicherung.
Das ist für mich keine Lösung. Das Anbringen eines Rauchmelders ist ja auch kein Brandschutz.
Der ganze Kabelstandard ist crap. Können wir bitte noch einmal darüber reden WARUM überhaupt DIESER Standard eingeführt worden ist?
Dann doch lieber gleich die Platinenlösung von Asus und Co, die Stromzufuhr OHNE Kabel. Oder von mir aus 3x8 pin wie früher.
Load Balancing hat genauso seine Vor- wie auch seine Nachteile - zumindest ist das die Meinung viele, die davon viel mehr Ahnung als ich haben. Zumal es offenbar in wirklich kritischen Situationen nichts bringt, weil dann eh alles weit außerhalb der Specs liegt.
Und natürlich ist das Kabel quasi ein Rauchmelder und keine Lösung des Problems. Aber den Rauchmelder willst du ja auch in deiner Wohnung haben, oder (zumal das Kabel eben warnt bevor es brennt, nicht erst wenn es brennt)?
mr_clark schrieb:
Vor allem sieht das vorgestellte Kabel von Aris halt auch an den beiden Enden eigentlich schon so aus, wie ein hochwertiges Kabel auszusehen hat. Gefühlt ist - nebend dem unbestreitbaren mäßigen design des 12V Steckers - halt auch die mangelnde Qualitätskontrolle, die anscheinend bei den "alten" Pins nicht so auffiel.
@Wolfgang verstehe ich Dein Kommentar richtig, dass Du einmal im Monat die Steckverbindung löst um die Adern durchzumessen? Wäre das aber nicht per-se schon kontraproduktiv, wenn ein großer Teil des Kabelproblems auch die schwächer werdenen Steckkontakte sind? Oder verstehe ich Dich falsch?
Ja, das Kabel macht auch optisch sowie haptisch einen guten Eindruck. Und man kann ziehen und drücken an den einzelnen Leitungen wie man will, da verändert sich bei den Strömen nichts. Es funktioniert auch noch gut, wenn man es teils aus dem Stecker zieht. Scheint wirklich ein gutes Kabel zu sein.
Zum zweiten: Nein, Himmel hilf

Ich messe einfach nur per Zange die Stromstärke auf den einzelnen sechs Adern.
JohnMalkovich schrieb:
und wenn der alarm auslöst, was dann? abkühlen lassen und normal weitermachen? oder besteht dann ein grundlegendes problem? aber was kann man dann machen? kabel austauschen? Karte oder netzteil austauschen?
Wenn das im text schon geschrieben wurde, dann habe ich es übersehen.
Weitermaschen ist dann keine Lösung.
Ich würde erstmal alle Verbindungen lösen (also Grafikkarte-->Kabel und Netzteil--> Kabel) und wieder so fest es geht reinstecken. Dann schauen, ob das Problem immer noch besteht. Wenn ja, wird es halt etwas schwierig. Dann ist halt entweder das Kabel oder der Stecker das Problem.
Serandi.87 schrieb:
Nutze nun seit ca einer Woche den
WireView Pro II und der macht mehr Probleme als ohne! Obwohl ich meine 4090 schon immer nahe der maximal möglichen UV-Grenze von 0.875mV betreibe, gibt es auch nach mehrfachem Aus- und Anstecken nur minimalste Veränderungen an den einzelnen Pins. Es sind immer Differenzen der Stromstärke an den Pins vorhanden, was nach kurzer Zeit dafür sorgt, dass das WV Pro II eine Warnung meldet. Weiß nicht so recht wie ich damit weiter machen soll. Roman hat selbst gesagt, dass man sich melden kann und ein neues WV Pro II anfordern kann, weil es evtl am WV Pro II liegen kann aber natürlich nicht muss. Am Ende werde ich wahrscheinlich, wie bereits seit mehreren Jahren ohne Probleme, einfach mein Seasonic 90° Kabel verwenden und gut ist. Hatte damit nie Probleme und wurde auch nie heiß. Bei meiner sehr sorgfältigen Nutzung der 4090 aber auch kein Wunder. Wird in einem halb offenen Benchtable Gehäuse verwendet und ist dauerhaft max UV, DLSS Quality meist an und so gut wie immer ohne RT/PT zieht die maximal 280-300 Watt.
Das kann auch an der Grafikkarte liegen. Ich habe eine Asus RTX 5090 Astral hier, die hat dasselbe Problem, wenn sie wärmer wird. Das kann am Grafikkartenstecker liegen (natürlich auch am WireView, was ohne Gegentest unmöglich ist rauszufinden). Eine Imbalance ist aber nicht weiter schlimm, solange Stromstärke und Temperatur im Rahmen bleiben. Darum warnt das WireView da ja auch nicht, sondern weißt nur mit einem Hinweis darauf hin. Viel mehr ist das ein Hinweis, dass es da potenziell in Zukunft ein Problem geben könnte (aber nicht muss).
ShiftC schrieb:
@Wolfgang Da du einen Draht zum Entwickler hast: Was hier dringend nachgebessert bzw. nachgeliefert werden muss, ist ein einstellbares Rückfallverhältnis nach einer Anregung (Hysterese). Ansonsten kann es zum rumeiern des Alarms bzw. des Zählers kommen, wenn der Messwert ständig um den Anregewert herumtanzt und genau das will man nicht. Wenn man 10A einstellt, soll der Alarm oder die Zählung bei 9,95A nicht abfallen. 80% bis max. 95% sind hier best-practice Werte, doch das sollte man als Einstelloption in der Software dem User überlassen.
Außerdem wären zwei einstellbare Stufen ebenfalls eleganter. Eine Überstrom- und die andere als Hochstromstufe mit wesentlich kürzerer Zeit.
Das hatte ich Aris auch schon mitgeteilt, so wäre das vor allem mit jemanden mit wenig Erfahrung ziemlich verwirrend, dass da immer mal super kurz "Alarm" auftaucht.