News Trend im März: Windows 11 profitiert immer mehr von nahendem Windows-10-Ende

@bogge101

War bei mir ebenfalls so... Ich war mit Vista raus. Nach High Sierra bin ich allerdings auch raus bei MacOS. Der User wurde seitdem zunehmend offensichtlicher von Apple als 'System-Eigentümer' zurückgedrängt. Maßgebliche Veränderungen, wie ich es zuvor bei OSX als Feature verstand, wurden weitreichend unzugänglich gemacht. Insbesondere was die Sicherheit anging, konnte man zuvor noch tief ins System einsteigen. Apples Maßnahmen werden zwar ebenfalls als 'Security-Feature' beworben (was für die Breite der Consumer auch teilweise richtig ist), aber es dient eben auch der User-Eingrenzung und hebt die Zugänglichkeit des IT-Eigentums auf. Die Secure-Enclave-Idee ist da schon ein absolutes NoGo; sowohl auf CPU-Basis wie OS-systemimplementiert. Auf Sub-Computerbasis wurde damit dem User grundlegend das Eigentumsrecht entzogen. Man hat die schlechteste Idee in Hinsicht auf die Selbstbestimmung der Kunden damit umgesetzt.

Ich hab das Ergebnis mal mit Wireshark getestet. Was Apple alles hinter dem Rücken der Kunden rausfunkt, ist der Wahnsinn und zu Microsoft konkurenzfähig. Bei iOS natürlich noch problematischer als bei MacOS, weil bei den Mobil-Gadgets keine Hardware-Firewall aushelfen kann. Die meisten interessiert es eh nicht mehr. Was Apple 'offiziell' wiederum einräumt und die ganzen Usabillity-Sprüche, halte ich für blanken Schwachsinn. Dazu ist zuviel Traffic, wenn man die Ports nicht mit 'ner Hardware-Firewall schließt. Nur Microsoft legt da die Latte immer noch etwas höher und geht angesichts der Consumer-Verbreitung noch schärfer ran. Jetzt noch die KI/AI-Keule. Öffentliche Kritik ist leider eh quasi stumm geworden, spätestens mit der Akzeptanz breiter Zensur-Maßnahmen.

Produktiv arbeite ich entsprechend mit Linux. Wobei ich die Distributionen jetzt auch nicht als heiligen Gral verstehe. Spätestens seit Snowden wissen wir ja, dass gewisse Dienste überall ihre Hände drin haben. Allein der Umstand, dass Läden wie Apple oder Microsoft nicht einfach so in mein Wohnzimmer marschieren, ist das aber gallische Dorf im IT-Reich.

Den nunmehr neu erstandenen Spiele-Computer mit Win11 betreibe ich fast durchgehend offline. Das geht ordentlich. Insofern 'stört' Win11 auch nicht. Ich muss damit ja glücklicher Weise nicht arbeiten. Eher die Software z.B. von Steam ist absurd aufgebläht... Tools helfen bei allem anderen gut aus. Und zu all den Schattenseiten hat ja wiederum eine völlig vernebelte Consumer-Gesellschaft ihr okay gegeben. Das ist tragisch.
 
bogge101 schrieb:
Mit dem feinen Unterschied, dass ein Betriebssystem kein Spielzeug, sondern ein Werkzeug ist und
für den Anwender eine Plattform bereitstellen soll, mit der er seine Aufgaben gut erledigt bekommt.

Deshalb nutze ich seit 2 Jahrzehnten MacOS (um meine produktiven Aufgaben zu erledigen)
MacOS und iOS lassen mich einfach in Ruhe, Fehlermeldungen oder Probleme hab ich keine erlebt

Mal zu deinem tollen Apple …

Aktuell gibt es im Recording-Bereich wieder massive Probleme mit macOS und Audioaussetzern – und das nicht zum ersten Mal.

Soweit ich das nachvollziehen kann, hängt das wohl mit grundlegenden Änderungen im Betriebssystem zusammen: aus Sicherheitsgründen sollen Treiber, die früher im Kernel-Mode liefen, jetzt im User-Mode arbeiten. Das könnte aber auch wieder an USB-Treibern oder Kommunikationschips liegen wie früher schon mal.

Schon vor ein paar Jahren hat Apple im Hinblick auf Recording nicht gerade geglänzt, als es zu Problemen mit USB-Verbindungen kam. Der hauseigene Kommunikationschip und Fehler im USB-Stack haben damals für jede Menge Aussetzer und Ärger gesorgt. Apples Reaktion? Statt die Sache zu untersuchen, wurde die Sache damit angetan, dass Apple nicht für 3rd Party Geräte zuständig sei, die man an USB anschließt. Kein guter Support, zumal es an der USB-Implementierung in ihrer Zuständigkeit (im Kernel) lag, wie sich später herausstellte.

Erst als der Druck durch Medienberichte zunahm, hat Apple nach rund sechs bis neun Monaten (!) die Bugs im eigenen USB-Treiber endlich behoben. So ein kundenunfreundliches Verhalten ist – zumal bei den überhöhten Preisen – einfach inakzeptabel. Bei anderen Serien-Fehlern hat Apple auch nicht gerade mit kundenfreundlichem Verhalten geglänzt.

Noch absurder wird’s, wenn man sich die aktuellen Preise ansieht: Ein halbwegs ausgestattetes System mit etwas mehr RAM oder SSD sprengt direkt den Rahmen. Die 16 GB RAM sind auch nur drin, weil es sonst mit den eigenen AI-Diensten Probleme gegeben hätte. Ganz ehrlich: Ich kann den Apple-Hype nicht nachvollziehen. Wenn Apple für dich funktioniert – schön. Aber für mich ist diese Firma weit davon entfernt, empfehlenswert oder vertrauenswürdig zu sein. Führt radikale Änderungen durch und lässt alle (inkl. Kunden und Dritthersteller) anschließend im Regen stehen.

Trotz aller Schwächen bei Microsoft ist Apple für meine Anforderungen keine Alternative. Mein aktuelles System hätte bei Apple locker zwischen 20.000 und 30.000 € gekostet – nur weil ein Apfel darauf ist und Erweiterbarkeit gleich Null oder es wird übelst teuer.
 
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Paul7547 schrieb:
Schaut Euch mal Windows 11 IoT LTSC für die Industrie an. ...
Im Gegensatz dazu ist die "Industrieversion" "nackt" und ohne viel Schikane.

Ein Freund mit entsprechendem Hintergrund meinte letztens: wie ein gestripptes Win7 bzw. XP-2ndE... Gäbe es hinreichende Treiberunterstützung bzw. Anpassung an Hardware und Sicherheitsvorgaben wäre man auch gleich da stehengeblieben. Andererseits haben die heute noch Maschinen auf System-Versionen laufen, über die man lieber nicht spricht... 😂

Sind wenigstens mittlerweile die Bank-Automaten von XP weg? Ich mein, in Krankenhäusern wärs noch häufig vertreten...
 
Atma schrieb:
Darf man fragen für was du so oft das vollständige Kontextmenü brauchst? Die meisten Handlungen im Explorer bestehen für gewöhnlich aus ausschneiden, kopieren und einfügen. Alle drei Funktionen gehen mit dem neuen Kontextmenü deutlich schneller weil die Mauswege kürzer sind. Man muss nur über seinen eigenen Schatten springen und sich die Funktionen von unfassbaren 3-4 Icons merken :freak:

Die Kritik am Kontextmenü lese ich oft und kann sie genau so oft nicht nachvollziehen - weil sie keinen Sinn macht. Der nicht vorhandene Wille zur Umgewöhnung - selbst bei Kleinigkeiten - ist nur noch erschreckend und traurig. Und das in einem IT-Forum ...
Die ganzen Custom-Einträge von Programmen, bei mir bspw. VLC und 7z. Wo macht da diese Kritik keinen Sinn?
Die Mauswege für die beschriebenen Funktionen sind zwar kürzer, aber da würde ich auf Strg + X/C/V setzen.

@Miximus
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Keine Ahnung, wo da das Problem mit den ungruppierten, beschrifteten Fenstern sein soll. Grüße, ein "0815 Gamer" (lmao)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
rmpg schrieb:
Die ganzen Custom-Einträge von Programmen, bei mir bspw. VLC und 7z.
Dann sind die nicht richtig an Windows 11 angepasst. WinRAR integriert sich ins neue Kontextmenü, kein Bedarf das alte Bemühen zu müssen.

Und wenn einem das neue Kontextmenü - warum auch immer - derart missfällt, ist es möglich per Tools oder Registry das alte Kontextmenü wieder zum Standard zu machen.
 
Mit anderen Worten... man sollte jetzt nicht mehr auf W10 umsteigen?

Update:
da faellt mir ein,
ich darf lt MS mit meinen topfunktionierenden Geraeten+Peripherie gar kein W11 installieren.

ok, danke fuer die Drohung kommender W11-Zwangsjacke - wollt ich aucht nicht!
W10 war mir als Zwangs-Testballon schon mehr als suspekt...
 
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samuelclemens schrieb:
Deswegen erst einmal eine Testversion zum ausprobieren auf einer externen SSD bevor ich in absehbarer Zukunft für nen neuen PC eine Win 11 kaufe.

nimm halt die spezielle EVAL Version von Windows 11 Enterprise da sind die Keys anders.
 
@IDontWantAName So ist ungefähr der Plan. Nur hab ich kein Schimmer wie ich da genau vorgehen muss um a) die Win 11 Testversion so aufzubohren das sie auf meiner nicht unterstützten Hardware läuft und b) ich das ganze so auf eine externe SSD installiere das mir dabei nicht die bereits intern installierte Win 10 hopps geht.
Da passieren ganz gerne mal grobe Schnitzer wenn man nicht ganz genau weiss was man da tut.

Interne System SSD physisch abklemmen scheidet aus da die sehr unzugänglich auf der Rückseite des Gehäuses hinter dem Mainboard liegt. Da müsste ich den halben Rechner auseinandernehmen um an die Steckverbindung zu kommen.

Ansonsten muss ich es mit dieser WindowsToGo Geschichte versuchen.
 
@IDontWantAName Gibt es keine Probleme mit der internen SSD?
Laut YT Video dazu erscheint die installierte Win 11 dann auf Laufwerk "C:" während die interne SSD/Platte dann einen anderen Buchstaben erhält.
Mir ist es nämlich schon einmal passiert bei so einer Geschichte das hinterher sämtliche LW Buchstaben vertauscht blieben und das intern installierte OS deswegen nicht mehr starten konnte weil es Plötzlich auf "F:" war.
Blöderweise ist die gegenwärtig intern verbaute SSD auch noch auf drei Partitionen mit eigenen Buchstaben aufgeteilt.
Mir ist es deswegen einfach zu riskant zwei Windows auf der selben Kiste zu installieren.

Ich glaub ich versuch es doch lieber mit einer VM. 🤔
 
du kannst beim Klicken auf Start auswählen ob du die internen SSDs sehen willst oder nicht. Ich nutze WinToGo täglich ohne Probleme.
 
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Nutze auch noch Win 10..
Kann mir einer sagen wie ich am besten vorgehen soll:

Ein Plattformwechsel steht an...
Soll ich davor upgraden (ist es kostenlos von Win10 auf Win11?) .... oder die Plattform wechseln und dann Win11 installieren?

thx
 
Da ich meinen PC nur zum Zocken und bissel mit KI rumspielen habe, merke ich keinen großen Unterschied zwischen w10 und w11. Für alles Wichtige hab ich meine Macs 🤷‍♂️
 
SavageSkull schrieb:
@schrotti12 Man muss sich auch bewusst werden das Linux zwar ein Betriebssystem ist, aber keine Alternative zu Windows im Sinn von, ich kann es eins zu eins austauschen und mein bisheriger Workflow bleibt gleich.
Linux hat eine andere Philosophie und daraus resultierend einen anderen Workflow und Nutzungskonzept.
Wenn man seinen Workflow nicht ändern will ist man aktuell angeschmiert, weil sich Windows ändert und man sich entsprechend mit ändern muss oder eben woanders hingeht und seinen Workflow dort auch entsprechend anpassen muss.
Absolut! Bei Windows gibt's Dialoge um die Umgebungsvariablen zu setzen, bei Linux Textdateien. Keine Frage, dass da Unterschiede sind. Wie du sagst: Wenn ich auf die Anwendungskompatibilität von Programmen angewiesen bin, von denen es keine Linux- oder Mac Version gibt, bin ich angeschmiert. Ich kann natürlich versuchen Windows 11 auf älterer Hardware lauffähig zu bekommen, aber es wird wahrscheinlich nicht lange dauern, bis MS das kontrolliert und mit PopUps anfängt zu nerven.
 
1unknown_user schrieb:
Soll ich davor upgraden (ist es kostenlos von Win10 auf Win11?)

thx
Dein jetziges System untestützt doch Win11, also ich würde erst upgraden.
Der Unterschied ist marginal. Nutze auf der Arbeit, weil ich das so will, noch Win10 und privat Win11.
Soweit ich weiß kostet das immer noch nix. Das kann sich ab Oktober aber ändern.

Achtung! Nicht updaten, wenn dir MS das nicht vorschlägt. Es gibt immer noch viel zu viel Probleme mit der Win11 24H2 Version.

Nutze selber immer noch 23H2, weil MS mir das Update noch nicht vorschlägt. Wenn du trotzdem Updaten willst hat du halt unzählige Probleme.
 
SavageSkull schrieb:
Wenn deine Einstellung ist, dass du servierbereit Lösungen frisst ohne Nachzudenken
Eigentlich hast du nur bestätigt, wie er die Linuxcommunity beschreibt..
 
sikarr schrieb:
das ist kein Hass sondern einfach nur unmut über M$ Updatepolitik (Hardwareentwertung) & Cloudzwang.

Wir haben als IT-Policy kritische Updates unmittelbar einzuspielen, da bleibt kein 2 Monate warten und wenn das Update dann auch noch ein Druckerproblem oder Bluescreens verurscachen (könnte) wo soll ich da entspannt bleiben.
Bei M$ sitzt ein dressierter Affe der mittles ChatGPT Softwareflicken stopft.
Zu einer IT- Policy gehört auch der Schutz der Funktion kritischer Geschäftsprozesse. Sprich automatische Testszenarien, Testuser usw.

Weiterhin muss nicht jedes Update sofort drauf geprügelt werden, je nach interner Einstufung der CVE. Wie oft haben wir CVE > 8 und die Lücke ist bei uns gar nicht ausnutzbar. Das kommt echt häufig vor. Man muss es halt bewerten können.

Wenn dann wirklich der Drucker ausfällt ist es nicht wichtig oder du musst mal drüber nachdenken, wie man da vorsorgen kann. Deine Drucker und die Rechner mit Zugriff drauf sollten idealerweise nur im internen Firmennetzwerk hängen. Ist da schon jemand drin, ist es eh zu spät.
 
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daivdon schrieb:
Eigentlich hast du nur bestätigt, wie er die Linuxcommunity beschreibt
Er hat aber recht. Ich versuchs mal anders zu erklären. Du hast ja einen Job und arbeitest tagtäglich darin. Was auch immer das ist, du kennst dich damit aus. Und jetzt komme ich und möchte deinen Job machen, von dem ich bisher null Ahnung habe. Wenn ich jetzt an ein Problem gerate, was ist dann dein Rat für mich? Soll ich irgendwo im Internet eine Lösung googeln und das schnell anwenden, oder sollte ich erstmal verstehen, warum dieses Problem auftaucht und was die Lösung genau macht, um weitere Probleme dieser Art gleich im Griff zu haben? Wäre es vielleicht besser, mir das nötige Wissen anzueignen, um deinen Job künftig vernünftig ausführen zu können? Ja, natürlich.

Und so ist das beim Wechsel auf Linux. Wenn du auf weniger Probleme stoßen möchtest, musst du bereit sein zu lernen. Du solltest verstehen, was du da eigentlich machst. Sonst wirst du es einfach nicht gut machen und da ist dann auch nicht dein Arbeitsgerät dran schuld. Es ist an dir, zu lernen, wie man damit umgeht.
 
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