Welche Wärmeleitpaste (ohne Arctic)?

Smily schrieb:
Also darunter läuft der gar nicht an und es ist dir trotzdem zu laut?
Mit einem 1200 U/min 120mm-Lüfter hole ich die kompletten 350 W Abwärme aus meinem Gehäuse raus.

Nur für die CPU ist das viel zu viel.

Smily schrieb:
Oder begrenzt das BIOS oder das Lüfterprogramm?
Natürlich, die Presets sind für den Boxed-Kühler.

Tom-S schrieb:
Der LC-Power kann einfach nicht mehr , warum auch immer, hab gestern abend noch einen
Phantom-Spirit Evo mit einem 13900K verbaut und der hatte die gleichen 91 Grad aber mit
253 Watt Verbrauch.
Und wo ist das Problem mit 91 Grad bei 253 W? Das ist doch super, mein Noctua NH-L9x65 schafft das nicht einmal ansatzweise (und bevor Fragen kommen: Nein, soll er auch nicht!).

Tom-S schrieb:
Also mit einem vernünftigen Kühler kriegt man 155 Watt leise.
Braucht man aber überhaupt nicht, die TDP beträgt ja 125 W (und kann weiter reduziert werden). Nur darauf muss der Kühler ausgelegt werden.
 
Smily schrieb:
Warum so kurz, lass doch einfach mal laufen.
Wie lange ungefähr?

Smily schrieb:
Also darunter läuft der gar nicht an und es ist dir trotzdem zu laut?
Der wechselt bei weniger Umdrehungen in einen anderen Frequenzbereich.

Smily schrieb:
Oder begrenzt das BIOS oder das Lüfterprogramm?
Würde mich auch interessieren. Die Gehäuselüfter sind ja noch die Selben, und selbst die hören sich anders an.

Das Thema ist heute aber echt schon etwas komplizierter, dennoch interessant.

Seit 10(?) Jahren oder so habe ich immer 2-3 Gehäuselüfter die ebenfalls an die CPU-Temperatur gekoppelt sind.

CPU Lüfter drehen auf, die Gehäuselüfter mit. Eigentlich unnötig, oder? Hilft doch nur gegen Stauhitze?
Das Gehäuse ist ja oben offen, wenn auch kein Lüfter verbaut ist.

Edit: Was mich eben so stark irritiert.

Davor die 11400er CPU. DIe ist ja alles aber keine 65W CPU. Die hatte ordentlich Leistung aber eben nur ab 95W. Eingestellt war 135W (Profil). Maximum gemessen im Realfall 110W kurz.

Der Kühler (Ben Nevis Advanced) hielt die Temperatur im Sommer(!) bei 29 Grad Raumtemperatur auf max. 79 Grad und war im Leerlauf kaum zu hören.

Und jetzt habe ich bei 15W mehr die übelste Windturbine. Da geht sicher noch was. Muss der Kühler halt getauscht werden.
 
Demolition-Man schrieb:
Wie lange ungefähr?
Bis die CPU 100 Grad erreicht und runter taktet. Dann weißt du, klappt nicht.
Ansonsten so lange, bis es sich nicht mehr nach oben bewegt und du das Maximum erreicht hast. Dann weißt du "mehr wie 95 Grad wirds nicht, alles perfekt."

Demolition-Man schrieb:
Der wechselst bei weniger Umdrehungen in einen anderen Frequenzbereich.
Ahso, und der nervt dann? Dann taugt der Lüfter nix für dich, ganz einfach. Bei dem Preis mit Display und Sensor war halt nicht viel Geld über. Der Arctic Freezer 36 zum Beispiel kostet das gleiche, aber ohne Display.
 
Aus Platzgründen steht der PC rechts und über mir auf dem TV Schrank, daher die Idee mit dem Display.
Schon schön anzusehen, aber deswegen auf einen vernünftigeren Kühler zu verzichten, war wohl nicht die beste Idee. ;)

Ok ich messe später nochmal unter Volllast, danach können wir gerne alternative Kühler besprechen.
Hab leider nicht so viel Platz und die Höhe ist begrenzt. (160mm)
 
Demolition-Man schrieb:
Das Thema schafft mich halt. Früher konnte man noch CPU`s mit handelsüblichen Mittel sogar mit Dauer-Maximallast betreiben. Bei "normalen" Temperaturen, und Luftkühlung.
Früher hattest du aber keinen Prozessor mit 14 Kerne und einen Turbo Boost bis zu 5,3 GHz. Dadurch ist auch die tatsächliche anliegende Leistungsaufnahme geringer ausgefallen. Möchtest du die gleichen Voraussetzungen haben, dann schalte im Bios 2 P-Kerne und alle E-Kerne ab und setze die Taktfrequenz auf die Taktfrequenz herunter, was du früher auch anliegen hattest.
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja, wenn du unbedingt ein Display willst... Es gibt auch Kühler mit 2 Lüftern und Display... von Deepcool zb.. oder den Thermalright Burst Assassin 120 Vision

Nur egal wie, du wirst trotzdem erleben dass die CPU bei hoher Belastung bis weit über 80°C hoch geht, einfach weil sie so ausgelegt ist den thermischen Spielraum auszunutzen. Nur mit nem anständigen Lüfter auf deinem CPU-Kühler dann bei angenehmerer Lautstärtke.
 
LiniXXus schrieb:
14 Kerne und einen Turbo Boost
Irgendwie hatte ich gedacht, dass die CPU selbst, das Mainboard und oder Windows das "intelligenter" handhaben würden.^^

Also bis auf maximale Arbeitsbelastung oder Gaming, nur mit E-Cores. Stattdessen boosten alle 14 Kerne fröhlich vor sich hin.

Es gibt auch gefühlt 200 BIOS Einstellungen zu dem Thema. Habe außer dem XMP Profil und der Lüftersteuerung nichts eingestellt.

Gibts hier einen Spezi für Gigabyte Board / Intel Abteilung?

Smily schrieb:
Dann weißt du "mehr wie 95 Grad wirds nicht, alles perfekt."
93 Grad bei einem etwas längeren Test. Und nur die P-Cores kommen so hoch. die E-Cores erreichen "nur" 79 Grad max.

Verstehe nur nicht, warum die CPU laut CoreTemp und HWInfo mehr als 150W auf Dauer zieht...

Das heißt aber, es besteht zumindest kein unmittelbarer Handlungsbedarf.
Mir ist nämlich das Budget ausgegangen.

Es gibt auch Kühler mit 2 Lüftern und Display
Der Deepcool ist zu hoch, der von Thermalright könnte aber passen.
Danke.
 
cartridge_case schrieb:
Für welches Problem?!
P-Core/E-Core Optimierung. Oder macht man das nicht.

cartridge_case schrieb:
Hehe ja, aber die Lautstärke bleibt halt.
Etwas CPU-lastiges kann ich dann nur mit ANC Kopfhörern spielen.

Macht ja nichts, und im neuen Jahr schaue ich mir dann nochmal die Kühler an.
 
Demolition-Man schrieb:
Seit 10(?) Jahren oder so habe ich immer 2-3 Gehäuselüfter die ebenfalls an die CPU-Temperatur gekoppelt sind.
Das solltest du erstmal abstellen. Wenn alle Lüfter an die CPU-Temperatur gekoppelt sind, ist es doch kein Wunder, dass der ganze PC Wuwuwuwu macht. Du kannst auch die Reproduzierbarkeit sämtlicher Temperatur-Readouts vergessen, wenn du zig Lüfter gleichzeitig änderst.

Fang mal mit konstanter Drehzahl bei allen Lüftern an. Bei den Gehäuselüftern 50 % PWM für den Anfang. Beim CPU-Lüfter erstmal 100 % PWM (Full-On) und dann erstmal die Temperaturen nach einer Stunde OCCT-Stress-Test checken.

Und dann kann man ja mal weitersehen.
 
Kann ich gerne mal testen, danke.
Morgen habe ich mehr Zeit.

Siebenschläfer schrieb:
nach einer Stunde OCCT-Stress-Test checken.
Eine Stunde Maximallast? Sicher, dass die anderen Komponenten das vertragen?
 
Demolition-Man schrieb:
Eine Stunde Maximallast? Sicher, dass die anderen Komponenten das vertragen?
Wenn dein Build eine Stunde CPU-Last nicht überlebt, ist er Schrott. Sorry.

Was willst du denn machen, wenn es mal ein größeres Windows-Update gibt? Oder eine Datensicherung?
 
Du kannst natürlich auch erstmal einen anderen Lüfter für den Kühler testen. Ich finde die Lüfter von Arctic preislich interessant und habe bisher gute Erfahrungen damit gemacht. Zu nennen wäre der Arctic P12 Pro oder P12 Max. Aus deren Vorgängergeneration habe ich schon seit Ewigkeiten einen Gehäuselüfter, der bisher nicht negativ auffällt.
 
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Demolition-Man schrieb:
Eine Stunde Maximallast? Sicher, dass die anderen Komponenten das vertragen?

Wenn es der CPU zu warm wird, taktet sie herunter, bis sie ein Leistungsniveau erreicht, bei dem sie nicht überhitzt.
Kann man sogar protokollieren lassen - dann weißt du, ob deine CPU zu warm war.

Wenn irgend etwas vom Rest deines Boards aussteigt, wenn deine CPU sich heruntertaktet, hast du defekte Komponenten verbaut.
 
Siebenschläfer schrieb:
Wenn dein Build eine Stunde CPU-Last nicht überlebt, ist er Schrott. Sorry.
Mache ich mal bei Gelegenheit. Bin selbst neugierig.

empty88 schrieb:
...anderen Lüfter für den Kühler...
Habe mal einen zum Testen bestellt, danke.

Araska schrieb:
Kann man sogar protokollieren lassen
HWInfo kann das ja.

Ich bin wirklich schon ein bisschen älter, und hatte mal eine CPU, die damals noch nicht drosseln konnte, verheizt. Kleines Trauma. ;)
 
Im Prinzip muss du gar nichts machen. Im Bios kannst du dir die Limits mit P1 und P2 selbst einstellen. Mit P2 als Beispiel bei 150 Watt und P1 auf 125 Watt. Sobald 150 Watt erreicht werden, taktet der Prozessor so, so dass die Leistung für 56 Sekunden nicht noch höher anfallen kann. Dann wird auf 125 Watt gedrosselt.

Werden diese Limits nicht erreicht, dann erzielt der Prozessor die volle Leistung. Es gibt da noch UV, denn Mainboard legen manchmal mehr Spannung an, als der Prozessor tatsächlich benötigt. Mit UV kann die tatsächlich Spannung ermittelt werden. Dadurch wird auch eine geringe Leistungsaufnahme erreicht und der Prozessor bleibt auch kühler. Erfordert aber gewisse Kenntnisse und kostet auch Zeit.

Machst du nichts, ist auch alles in Ordnung. Da Prozessoren bis auf 100 Grad ausgelegt sind. Mit 100 Grad schützt sich der Prozessor mit dem reduziert der Leistung.
 
Demolition-Man schrieb:
Ein teurer riesiger Luftkühler der trotzdem auf 80 Grad geht, nützt mir nichts

Dann hast Du ein Problem, denn kein Kühler wird die CPU bei Lastspitzen unter 80 Grad halten können. Das liegt an der Architektur der CPU!
Falls Dich das stört, musst Du wirklich massiv die max. Leistung im Bios begrenzen!

Demolition-Man schrieb:
Die Leistung wurde aber eher als 155W angezeigt. Sollte es nicht (auf Dauer) nur 125W sein?!

Das zeigt doch eigentlich, dass der Kühler einen guten Job macht, wenn eine max. Leistung von 155W zugelassen wird, denn wenn der Kühler zu schwach wäre, würde die CPU ihre Spannung bzw. Leistung drosseln!
 
LiniXXus schrieb:
Sobald 150 Watt erreicht werden, taktet der Prozessor so, so dass die Leistung für 56 Sekunden nicht noch höher anfallen kann. Dann wird auf 125 Watt gedrosselt.
56 Sekunden sind der Defaultwert. Zusätzliche Leistung und Dauer des Boosts muss so getunt werden, dass die Limits der Kühlung nicht überschritten werden. Und da man die Kühlung bei DIY ja selbst verbaut, muss man sich auch selbst dazu Gedanken machen.

25 W * 56 s = 1400 J zusätzliche Energie, die in den Kühler eingebracht wird. Wieviele Joule der Kühler zusätzlich abkann, hängt von seiner Kapazität (also der Menge des verbauten Materials ab).

Kürzere Boosts mit mehr Leistung bringen in der Praxis mehr:

50 W * 28 s = 1400 J.

Das gilt es dann so zu optimieren, dass man weder ins Thermal Throttling läuft noch den Kühler überfordert.
 
Das ist heute schon krass. Gerade das kurze Boosten nervt mich, da die Lüftersetuerung da nicht hinterher kommt. Da muss ich mich nochmal dran setzen. Erstmal die Gehäuselüfter von der CPU entkoppeln.

Am Meisten stört mich im Moment die Geräuschkulisse im Leerlauf. Bei minimal möglicher Drehzahl dröhnt der Lüfter vom Kühler echt unangenehm.

Irgendwas zwischen stehenden Auto mit laufendem Motor unten auf der Straße, und Staubsaugen in der Nachbarwohnung. Sorry für die blöden Vergleiche, aber Tonaufnahmen, kann ich leider keine machen.^^

Amazon liefert hier jetzt immer Abends, dass heißt vor Morgen wird das nichts mit dem Test des anderen Lüfters.

Mir ist in 30 Jahren noch keine CPU im regulären Betrieb kaputt gegangen. Ich hoffe das bleibt so.
Die CPU ist neu, und wurde direkt auf einem Board mit aktuellstem Microcode verwendet.

Bei den Leistungs- und thermischen Spitzen, würde es mich aber auch nicht wundern, wenn die CPU das so oder so nicht ewig mitmacht.

Beim Maximallast-Test tauchte auch mal ganz kurz die Anzeige von 220W bei CoreTemp auf. Seltsam.

Ich teste weiter... gerade aber etwas praxisnäher aka ich spiele ein bisschen.
 
Demolition-Man schrieb:
Bei den Leistungs- und thermischen Spitzen, würde es mich aber auch nicht wundern, wenn die CPU das so oder so nicht ewig mitmacht.
Eine thermische Spitze sind 100 °C und solange der Prozessor nicht in diese Temperatur hineinrennt passiert gar nichts! Es spielt daher keine Rolle, ob 75 oder 85 °C erreicht werden und die Hardware ist auch dafür ausgelegt. Selbst wenn 100 °C erreicht werden, wird der Prozessor kein Schaden nehmen.

Die Probleme hierzu bestehen meist nur in den Köpfen mancher Leute und nicht Hardwareseitig.
Es muss dann auch noch zwischen reale Anwendungen und gewissen Testprogrammen unterschieden werden. Denn wenn ich ein Stresstest laufen lasse, sollt es auch klar sein, dass bestimmte Temperaturen je nach Last anliegen werden. Solch eine Last wird aber real nicht anliegen und dann sollte es auch mit den Temperaturen passen.

Verbaue gerne Doppelturm Kühler, denn damit ist man auf der sicheren Seite, was Temperaturen und Drehzahl der Lüfter angeht. Gehäuselüfter werden oft viel zu schnell laufen gelassen und hier reicht was mit etwa 500 U/min vollkommen aus. Manchmal ist es auch nicht der Lüfter des CPU-Kühlers, was so laut aufheult, sondern die Lüfter einer Grafikkarte.
 
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